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Evelina
Bühler-Ilieva: Die Entstehung von Partnerschaften online
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Evelina Bühler-Ilieva in
ihrer eigenen Schreibe
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Evelina Bühler-Ilieva im
Gespräch
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PROFIL (2003): Interview mit Soziologin Bühler-Ilieva.
Die Schweizer Soziologin Evelina Bühler-Ilieva, Autorin der ersten
repräsentativen Studie zur Partnersuche im Internet, über die
zunehmende Bedeutung von Online-Dating,
in: Profil Nr.11 v. 10.03.
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Klappentext
"Wie und warum knüpfen Menschen
Liebesbeziehungen online? Wer sucht romantische
Bindungen auf Datingsites? Kann man sich in jemanden
virtuell verlieben, ohne ihn im realen Leben je
gesehen zu haben? Das Buch berichtet über die
wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen
Webumfrage mit 4110 deutschsprachigen Benutzern der
grössten schweizerischen Datingsite
www.partnerwinner.ch. Im Rahmen einer explorativen
soziologischen Fallstudie wurden kontroverse
Perspektiven über die Natur und die
Entstehungsmechanismen von virtuell entstehenden
romantischen Beziehungen überprüft. Das Internet ist
die neue Partnersuche-Institution, dank der
Paarbeziehungen regelmässig entstehen. Fast ein
Viertel der untersuchten Personen (23%) bauten eine
feste Liebesbeziehung auf.
Auf Datingsites entstandene Beziehungen
sind authentische Liebesbeziehungen, die sich in
ihrem Realitätsanspruch nicht von herkömmlichen »Offline«-Beziehungen
unterscheiden. Dennoch lernen sich Menschen im
Internet, anders als im wirklichen Leben, von innen
nach aussen kennen: »Das Wesentliche ist für die
Augen unsichtbar« (Benutzer eTomcat). So erfüllt die
im virtuellen Raum gelebte Vorgeschichte eine
zentrale Rolle hinsichtlich der späteren Entwicklung
einer Liebesbeziehung.
Der postmodernen Gesellschaft sei der
Gemeinschaftssinn abhanden gekommen, lautet ein
bekanntes Postulat in der Soziologie. Dann stellt
das neue Medium Internet ein kompensatorischer
Handlungsraum dar, einen Wiederort, um verloren
geglaubte Gegenparts zu finden. Die Sehnsucht nach
Bindungen wird an diesem virtuellen Wiederort
gestillt, der verlorene Sinn für Gemeinschaft
gesucht und auch gefunden."
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Inhaltsverzeichnis
1. ANSTATT EINES
VORWORTES
2. EINLEITUNG: IST DIE VIRTUELLE ENTSTEHUNG VON
LIEBESBEZIEHUNGEN GESELLSCHAFTLICH RELEVANT?
3. LIEBE UND PARTNERSCHAFT ALS GEGENSTÄNDE DER SOZIOLOGIE
3.1. D AS
GEEIGNETE ADJEKTIV
ZUM WORT
BEZIEHUNG
3.2. DER
LIEBESDISKURS
AUFGEWERTET
3.2.1. Semantische
Kodierungen der Liebe
3.2.2. Versuch einer Definition
3.2.3. Exkurs: Das Liebeskonzept der
PartnerWinner-User
3.2.4. Virtuelle Liebe,
durch das tausend Jahre alte Beispiel von Nala und
Damayanti illustriert
3.2.5. Plädoyer einer gleichberechtigten Soziologie der
Liebe
3.3. P AARBILDUNG
ALS GESELLSCHAFTLICHE NORM
3.4. DAS
PHÄNOMEN
.SINGLE
3.4.1. Das
Single-Dasein als Lebensform der Gegenwart
3.4.2. Die Einzelgänger-Gesellschaft?
3.5. E XKURS:
ZUR
KONSTRUKTERFASSUNG
VON EINSAMKEIT
3.6. GELEGENHEITSSTRUKTUREN
ALS DETERMINANTE
DER PARTNERWAHL
3.6.1. Ist die freie
Partnerwahl frei?
3.6.2. Einige Notizen zur Partnerwahl-Geographie
4.
SOZIALWISSENSCHAFTLICHE ERKLÄRUNGSANSÄTZE DER PAARBILDUNG
4.1. EVOLUTIONSBIOLOGISCHE
ERKLÄRUNGEN
4.2. FAMILIENÖKONOMISCHE
THEORIEN
4.3. PSYCHOANALYTISCHE,
PSYCHOLOGISCHE UND SOZIAL-PSYCHOLOGISCHE
ANSÄTZE
4.4. SOZIOLOGISCHE
PERSPEKTIVE
DER ZWEIERBEZIEHUNG
5.
DAS INTERNET ALS SOZIALWISSENSCHAFTLICHES
FORSCHUNGSOBJEKT
5.1. EINE
MAKROINNOVATION
5.2. MEDIENÖKOLOGISCHES
RAHMENMODELL
COMPUTER-VERMITTELTER
KOMMUNIKATION
6. PARTNERWINNER ALS
SOZIALWISSENSCHAFTLICHES FORSCHUNGSOBJEKT
6.1. PORTRAIT
DER DATING-PLATTFORM
6.1.1. Des
PartnerWinners neue Kleide
6.1.2. Suchmaschine
6.1.3. E-Mail-Korrespondenz
6.1.4. Das Prestige der Plattform
6.1.5. .Flirt-Specials. im Offline-Leben.
6.2. PSEUDONYME
UND IDENTITÄTSKONSTRUKTION
6.2.1. SingleSlider
6.2.2. Der Tod einer virtuellen Persona
6.2.3. Das schwarze Brett des PartnerWinners
6.2.4. Romantisches Vokabular: .Knockin' on heaven's door
6.2.5. VIP-Club der Privilegierten
6.3. KOSTENPFLICHT
7. KONTROVERSE THEORIEN,
FRAGESTELLUNGEN UND ORIENTIERUNGSTHESEN
7.1. KONTROVERSEN
7.1.1. .Online
entstandene Beziehungen sind nicht real (authentisch)
7.1.2. .Reduced Cues.- vs. .Liberated Cues.- Kontroverse
7.1.3. Online entstandene Beziehungen sind instabil
7.1.4. Online entstandene Beziehungen sind ein seltenes
Ereignis
7.1.5. Online- vs. Offline-Beziehungen
7.1.6. Synthese der Kontroversen als eine
Normalisierungsperspektive
7.2. FRAGESTELLUNGEN
(DIE
.CYBERMENSCHEN.
ALS
PARTNERSUCHENDE)
7.3. ORIENTIERUNGSTHESEN
DER UNTERSUCHUNG
8. UNTERSUCHUNGSDESIGN
8.1. QUANTITATIVER
TEIL
8.1.1. Methodenwahl
und Durchführung der Umfrage
8.1.2. Repräsentativität. Abbruchs- und Rücklaufquote
8.2. DESKRIPTIVE
ANALYSE
DER USERPROFILE
ANHAND DER BESTEHENDEN
DATENBANK
8.2.1. Partnersuche und Verhalten der virtuellen Personen
8.2.2. Der Single-Slider als .Liebesthermometer
8.2.3. Die Unsichtbaren
9. QUALITATIVER TEIL DER
STUDIE: FACE-TO-FACE-INTERVIEWS
9.1. P ARTNERWINNER
ALS PROTOTYPISCHER FALL
9.2. QUALITATIVE
INTERVIEWS
ALS LIEBESNARRATIVE
9.3. ERFAHRUNGSBERICHT
9.4. INHALTSANALYSE
10. PARTNERSUCHENDE IM
VIRTUELLEN RAUM - AUSGEWÄHLTE QUANTITATIVE ERGEBNISSE AUS DER
WEBUMFRAGE
10.1. S OZIODEMOGRAPHISCHES
PORTRAIT
DER BEFRAGTEN
10.2. PERSÖNLICHKEITSCHARAKTERISTIKEN
DES CYBERDATERS
10.2.1.
Wohlbefinden, Selbstwertgefühl, sexuelle Zufriedenheit,
Einsamkeit
10.2.2. Retrospektive Partnerschaftsbiographie
10.2.3. Leitbilder der Partnerschaft: ideale Partnerschaft
und ideale Partner
10.3. M EDIALE
SOZIALISATION
10.3.1.
Internetzugang
10.3.2. Suchtpotential des Cyberdating
10.3.3. Medienmigration
11. NATUR DES
ONLINEDATING
11.1. B ENUTZERMOTIVATIONEN
FÜR PARTNERSUCHE
ONLINE
11.2. VOR-
UND
NACHTEILE
DER PARTNERSUCHE
IM NETZ
11.3. PERSÖNLICHE
EINSTELLUNGEN
DER USER
ZU CYBERDATING
UND INTERNET
11.4. USERTYPEN
11.5. HAUPTTHESE:
DER
.WIEDERORT.
CYBERSPACE
ALS NEUE INSTITUTION
DER PARTNERSUCHE
12. VIRTUELLE ENTSTEHUNG
VON LIEBESBEZIEHUNGEN
12.1. E RFOLGSQUOTE
12.2 IST
VIRTUELLE LIEBE
MÖGLICH?
13. DIE EIGENE
BESCHREIBUNG ALS SELBSTERKENNUNG
13.1. I NSZENIERUNG
DES VIRTUELLEN KÖRPERS
13.2. MULTIPLE
IDENTITÄTSKONSTRUKTIONEN
13.3 . FORMEN
DER IDENTITÄTSKONSTRUKTION
13.4. PERSÖNLICHKEITSMANAGEMENT
ALS OPTIMIERUNG
DER EIGENEN
ERFOLGSCHANCEN AUF DEM
PARTNERMARKT
14. VIER KLEINE
SUBANALYSEN DER UMFRAGEDATEN
14.1. D ER
KAMPF
DER GESCHLECHTER
14.2. HOMOSEXUELLE
CYBERDATER
14.3. DIE
SCHWEIGSAMEN
14.4. DIE
GROSSVERDIENER
15. EXKURS:
BLITZ-EVALUATION DER DATING-PLATTFORM PARTNERWINNER AUS DER
SICHT IHRER MITGLIEDER
16. DIE
UNWAHRSCHEINLICHKEIT DER LIEBE WAHRSCHEINLICHER MACHEN?
16.1. R EVISION
KONTROVERSER ANNAHMEN
ÜBER BEZIEHUNGEN
ONLINE
16.2. ANTWORTEN
AUF DIE ORIENTIERUNGSTHESEN
16.3. IDENTITÄTSKONSTRUKTION
UND CYBERDATING
16.4. HAUPTERGEBNISSE
DER WEBUMFRAGE
16.5. ÜBER
DEN STATUS
DER CYBER-LIEBESBEZIEHUNGEN
17. ANSTATT EINES
SCHLUSSWORTES: AUF DER SUCHE NACH DER VERLORENEN LIEBE
17.1. D AS
JAHRHUNDERT
DER VIRTUELLEN LIEBESKOMMUNIKATION
17.2. DIE
UNWAHRSCHEINLICHKEIT
DER LIEBE
WAHRSCHEINLICHER
18. LITERATURVERZEICHNIS
19. ANHANG
19.1. L EITFADEN
DES THEMENZENTRIERTEN INTERVIEWS
19.2. THEMENZENTRIERTE
INTERVIEWS
(AUSSCHNITTE)
19.2.1. Mephisto48
19.2.2. Kamelia
19.2.3. Tomasito39
19.3. A USGEWÄHLTE
FALLSTUDIEN
19.3.1. Die Frau mit
den acht Gesichtern
19.3.2. Rapunzel
19.3.3. Der Süchtige
19.3.4. Lametta
19.4. P ORTRAIT
EINES VIP-CLUB-MITGLIEDS
19.5. DATENANALYSE
(TABELLEN)
19.6. PROJEKT-HOMEPAGE
UND FRAGEBOGEN
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Rezension von
single-generation.de
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Die Studie in den Medien
(mehr
hier)
-
HETTINGER, Yvette
(2002): Liebesglück.
Wer den Sommer
nicht ohne Partner geniessen will, kann Amor nachhelfen. Wir
sagen, wo und wies am besten klappt,
in: Brückenbauer Nr.24 v.
11.06.
-
EIDLHUBER, Mia & Nina HOROWITZ (2003): www.einsamkeit.ade.
Vom Jagdrevier für schnelle sexuelle Abenteuer hat sich das
Internat längst zum salonfähigen Umschlagplatz für den
bindungswilligen Mittelstand entwickelt. Wer die neuen Konsumenten
sind, wo man sich am besten einklickt, wie das Online-Dating zum
Wirtschaftsfaktor mutiert und warum der Cyberspace im 21. Jahrhundert
die Bartheke ersetzt,
in: Profil Nr.11 v. 10.03.
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Die Studie im WWW
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