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François
Höpflinger: Familienbildung im Lebenslauf
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François
Höpflinger in seiner eigenen Schreibe
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- HÖPFLINGER,
François (1999): Singles am laufenden Band.
Fremde
sehen unsere Stadt (4). Die Experten der
Entwicklungshilfe- organisation Hope lassen kein
Zürcher Tabu unberührt; ein weiterer Ausschnitt
aus dem geheimen Bericht,
in: Tages-Anzeiger
v. 27.07.
- Kommentar:
Die Verfremdung ist
näher an der Realtität als die meisten
wissenschaftlichen Beschäftigungen mit
dem Thema. Und die Erkenntnis, dass
"die Analyse städtischer Singles am
"Yeti-Syndrom" leidet: Alle
wissen, dass sie existieren, jeder
beschreibt sie völlig anders, und keiner
hat sie gesehen" ist so falsch
nicht.
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François
Höpflinger im Gespräch
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- BINZEGGER,
Lilli (1999): Singlefrauen sind klüger als
Singlemänner.
Immer
mehr Leute leben allein. Droht unsere
Gesellschaft in vereinzelte Individuen zu
zerfallen? Oder sind Singles der Beweis dafür,
dass man beides haben kann: Unabhängigkeit und
Partnerschaft? Ein Interview mit François
Höpflinger,
in: NZZ
Folio. Die Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung
Nr.5, Mai
- Neu:
FLEISCHMANN,
Daniel (2001): Man ist nicht mehr jung, aber auch
noch nicht alt.
Auch zwischen 40 und 60
Jahren ist man vor Lebenskrisen nicht gefeit. Ein
Gespräch mit Soziologieprofessor François
Höpflinger,
in: Schaffhausener
Nachrichten v. 19.06.
- Inhalt:
Der
Familiensoziologe HÖPFLINGER nennt
Gründe für das neue Interesse an den
40-60jährigen: "Dafür gibt es zwei
Gründe. Zum einen steigt die Zahl der
über 40-jährigen und der über
50-jährigen Frauen und Männer aus
demografischen Gründen rasch an;
gleichzeitig handelt es sich bei den 40-
bis 60-Jährigen oft um wohlhabende
Frauen und Männer, welche auch die
Werbung entdeckt. Zum anderen erfordern
gesellschaftliche und technische
Wandlungen in dieser Lebensphase
verstärkte Neuorientierungen. Immer mehr
Frauen und Männer wechseln nach 40 ihren
Beruf, und immer mehr Personen fühlen
sich auch mit 50 und 60 Jahren durchaus
aktiv, leistungsbereit oder modisch
ausgerichtet."
Das Problem der Vierzigjährigen umreißt
HÖPFLINGER folgendermaßen:
"Erstens verschiebt sich die
Lebensperspektive, weil das Leben,
welches vor einem liegt, kürzer sein
wird als das bisherige. Man ist nicht
mehr «jung», aber auch noch nicht
«alt». Die postmoderne Version einer
«midlife crisis» kann sich daraus
ergeben, dass endgültig von einer
jugendnahen Freizeitwelt Abschied
genommen werden muss. Zweitens erfahren
viele Menschen zwischen 40 und 60 Jahren
das Erwachsenwerden ihrer Kinder und das
Altern und Absterben ihrer eigenen
Eltern. Plötzlich gehört man selbst zur
«ältesten Generation». Drittens werden
in dieser Lebensphase biografische
Festlegungen erstmals in ihrer ganzen
Härte sichtbar. Die einen sehen, dass
ursprüngliche berufliche und familiäre
Ziele nicht mehr erreichbar sind. Im
Beruf wird man von Jüngeren überholt,
und man kommt an seine Karrieregrenzen.
Die anderen realisieren umgekehrt, dass
sie zwar fast alles erreicht haben, was
sie sich in der Jugend erträumt haben -
gutes Einkommen, hohes Ansehen -, aber
sie merken, dass sie damit am Sinn des
Lebens vorbeigelebt haben. Beides -
Misserfolg oder hohler Erfolg - kann zu
einer «midlife crisis» beitragen."
- Kommentar:
Möglicherweise
ist die fatalistische Sichtweise
der "Generation
Luhmann"
Ausdruck ihrer
"midlife-crisis"...
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Jenseits
des Zenits (2000)
Frauen
und Männer in der zweiten Lebenshälfte
herausgegeben zusammen mit Pasqualina Perrig-Chiello
Bern:
Haupt
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Bevölkerungssoziologie (1997).
Eine
Einführung in bevölkerungssoziologische Ansätze und
demographische Prozesse
Weinheim:
Juventa
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Weitere
Veröffentlichungen
- HÖPFLINGER,
François (1987): Wandel der
Familienbildung in Westeuropa, Frankfurt:
Campus.
- HÖPFLINGER,
François & ERNI-SCHNEUWLY, Denise
(HG.) (1989): Weichenstellungen -
Lebensformen im Wandel und Lebenslage
junger Frauen, Bern: Haupt
- HÖPFLINGER,
François (1991): Neue Kinderlosigkeit -
Demographische Trends und
gesellschaftliche Spekulationen, in: Acta
Demographica,
S.81-100.
-
Das Problem der Erfassbarkeit von Kinderlosigkeit
- HÖPFLINGER,
François (1997): Haushalts- und
Familienstrukturen im intereuropäischen
Vergleich, in: Stefan
Hradil & Stefan Immerfall (HG.) Die
westeuropäischen Gesellschaften im
Vergleich, Opladen:
Leske & Budrich, S.97-138.
- HÖPFLINGER,
François (1997): Entwicklung der
Elternschaft in europäischen Ländern,
in: Laszlo A.
Vaskovics (HG.) Familienleitbilder und
Familienrealitäten,
Opladen: Leske & Budrich, S.168-186.
- HÖPFLINGER,
François (1999): Generationenfrage.
Konzepte, theoretische Ansätze und
Beobachtungen zu Generationenbeziehungen
in späten Lebensphasen, Lausanne:
Réalités Sociales
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François
Höpflinger in den Medien
- CRZ (2001):
Generationengraben in einer
"langlebigen" Gesellschaft.
Vom Mangel an
Beziehungen Jung - Alt,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
10.04.
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weiterführende
Links
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