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Kurt Lüscher: Familiengenerationen, Familienrhetorik und Kinderpolitik

 
       
     
       
     
       
   

Kurt Lüscher in seiner eigenen Schreibe

 
   

LÜSCHER, Kurt/WEHRSPAUN, Michael/LANGE, Andreas (1989): Begriff und Rhetorik von Familie,
in: Zeitschrift für Familienforschung, H.1/2, S.6176

LÜSCHER, Kurt (1995): Was heißt heute Familie? Thesen zur Familienrhetorik,
in: Gerhardt, U./ Hradil; S./Lucke D./Nauck, B. (Hg.) Familie der Zukunft, Opladen: Leske und Budrich, S. 51-66

LÜSCHER, Kurt (1995): Familie und Postmoderne,
in: Nauck, Bernhard/Onnen-Isemann, Corina (Hg.) Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung: Rosemarie Nave-Herz zum 60. Geburtstag gewidmet, Neuwied/Berlin: Luchterhand, S. 343-356

LÜSCHER, Kurt (1997): Solidarische Beziehungen: Das „neue“ Problem der Generationen,
in: Gabriel, K./Herlth, A./Strohmeier, K. P. (Hg.): Modernität und Solidarität. Festschrift für Franz-Xaver Kaufmann, Freiburg: Herder, S. 59-77

LÜSCHER, Kurt (1997): Familienrhetorik, Familienwirklichkeit und Familienforschung,
in: Vaskovics, Laszlo A. (Hg.): Familienleitbilder und Familienrealitäten, Opladen: Leske + Budrich, S. 50-67

BRÄUNIGER, B./LANGE, A./LÜSCHER, K. (1998): „Alterslast“ und „Krieg zwischen den Generationen“?
Generationenbeziehungen in aktuellen Sachbuchtexten,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, 23. Jg, H. 1, S. 3-17

LAUTERBACH, Wolfgang & Kurt LÜSCHER (1999): Wer sind die Spätauszieher? Oder: Herkunftsfamilie,Wohnumfeld und die Gründung eines eigenen Haushaltes. Eine empirische Untersuchung über das Alter bei der Haushaltsgründung,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg.24, Nr.4, S.425-448

Christian Papastefanou - Nesthocker:Singles in der elterlichen Einliegerwohnung

LANGE, A./BRÄUNIGER, B./LÜSCHER, K. (2000): Der Wandel von Familie.
Zur Rhetorik sozialwissenschaftlicher Texte,
in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, S. 3-28

LÜSCHER, Kurt (2000): Die Ambivalenz von Generationenbeziehungen. Eine allgemeine heuristische Hypothese,
in: Kohli, M./Szydlik, M. (Hg.): Gesellschaftliche Generationen, familiale Generationen, Opladen: Leske+Budrich, S. 138-161

LÜSCHER, Kurt (2001): Soziologische Annäherungen an die Familie,
in: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg.26, Nr.2, S.173-201

LÜSCHER, K & B. GRABMANN (2002): Lebenspartnerschaften mit und ohne Kinder: Ambivalenzen der Institutionalisierung privater Lebensformen,
in: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 22. Jg, H. 1, S. 47-63

 
       
   

Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft (2003)
(Zusammen mit Ludwig Liegle)
Konstanz:
UVK / UTB

 
   
     
 

Klappentext

"Als Ausgangspunkt für die Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse wählen die Autoren die demographischen Rahmenbedingungen und ergänzen diese durch die politischen und die kulturellen Gegebenheiten. Im Folgenden legen die Autoren dar, wie Generationenbeziehungen gestaltet werden und zeigen, welche Regelhaftigkeiten ihnen zugrunde liegen und wie diese interpretiert und erklärt werden können."

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Generationenerfahrungen: Wie und Wo werden heute Generationenbeziehungen erlebt?

2 Generationenkonzepte: Welche Vorstellungen von Generationen gibt es?

2.1 Zur Begriffsgeschichte

2.1.1 Die Ursprünge des Begriffes "Generation" im Altertum
2.1.2 Zum neuzeitlichen Verständnis

2.2 Generationendiskurse

2.2.1 Generationenmetaphern
2.2.2 Generationenrhetorik
2.2.3 Generationenstereotypen

2.3 Schlüsselbegriffe

2.3.1 Basiskonzepte

2.3.1.1 Generationenidentität und Generationendifferenz
2.3.1.2 Generationenbeziehungen und Generationenordnung

2.3.2 Weitere Konzepte

2.3.2.1 Identität
2.3.2.2 Perspektive
2.3.2.3 Soziale Zeit

2.3.3 Definitionsraster

3 Generationenstrukturen: Welches sind die gesellschaftlichen Bedingungen für Generationenbeziehungen?

3.1 Generation und Geschlecht: Die Dynamik der demographischen Bedingungen

3.1.1 Die Verlängerung der Lebenserwartung und die Gestaltung des Alterns
3.1.2 Geburtenrückgang und Lebensphase Kindheit
3.1.3 Die Erfahrung und Thematisierung gehäufter Verpflichtungen: Die mittlere Lebensphase (Scharniergeneration)
3.1.4 Bevölkerung nach Lebensformen
3.1.5 Der Altersaufbau und die gemeinsame Lebensspanne der Generationen als Schlüssel zur Analyse von Generationenbeziehungen

3.2 Historisch-kulturelle und politische Bedingungen

3.2.1 Kulturelle Bedingungen
3.2.2 Politische Bedingungen

4. Generationendynamik: Wie werden Generationenbeziehungen gelebt?

4.1 Kontakt, Distanz und Nähe
4.2 Der Transfer von Leistungen zwischen den Generationen
4.3 Vererben und Erben

5. Generationenlernen: Welche Bedeutung haben Generationenbeziehungen für die Konstitution von Kultur und Person?

6. Generationenpolitik: Wie lassen sich die Lebensbedingungen für Generationen gesellschaftliche regeln?

6.1 Leitideen einer Generationenpolitik

6.1.1 Gerechtigkeit
6.1.2 Verantwortung

6.2 Handlungsfelder einer Generationenpolitik

6.2.1 Alterspolitik
6.2.2 Familienpolitik
6.2.3 Bildungspolitik
6.2.4 Kinderpolitik

7. Generationentheorie: Wie entstehen Generationen und welche Regelhaftigkeiten liegen Generationenbeziehungen zugrunde?

7.1 Generationengenese: Karl Mannheims Essay als Ausgangspunkt

7.2 Generationenkonflikte und Generationensolidarität

7.2.1 Generationenkonflikte
7.2.2 Generationensolidarität

7.3 Beziehungslogik: Annäherungen an die Spezifität der Generationenbeziehungen

7.3.1 Verpflichtung und Unterstützung vs. Verschuldung
7.3.2 Reziprozität vs. Rationalität
7.3.3 Beziehungstypologien

7.4 Generationenambivalenz

7.4.1 Theoretische Grundlagen
7.4.2 Generationenambivalenz als Forschungskonstrukt
7.4.3 Generationenambivalenz als Deutungsmuster
7.4.4 Der Umgang mit Generationenambivalenz als eine "Meta-Aufgabe"

Resümee

 
     
 
       
   

Rezensionen

Neu:
KLEIN, Markus (2006): Kurt Lüscher & Ludwig Liegle: Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft,
in: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, H.2, JuniS.384-386

 
       
   

Soziologische Annäherung an die Familie (2001).
Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Ausgehend von der offensichtlichen Widersprüchlichkeit der aktuellen Familienrhetorik wird anhand demografischer Daten gezeigt, dass die aktuelle Vielfalt von Familienformen das Ergebnis und langfristiger Veränderungen ist. Diese bedürfen der theoretischen Interpretation. Dafür wird ein Ansatz vorgestellt, der die Gestaltung verlässlicher Beziehungen zwischen den Generationen als konstitutierende Aufgabe von Familie und ihrer Sinngebung versteht. Dies schließt die Notwendigkeit des Umganges mit Ambivalenzen ein. Ein ausführlicher Anmerkungsteil und eine Literaturübersicht zur Familiensoziologie ergänzen den Vortrag."

     
 
       
   
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Forcierte Ambivalenzen (1998).
Ehescheidung als Herausforderung an die Generationenbeziehungen unter Erwachsenen
(zusammen mit Brigitte Pajung-Bilger)

Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Klappentext

"Die Beziehungen zwischen Eltern und ihren erwachsenen Kindern schwanken zwischen Nähe und Ferne, Verpflichtung und Unabhängigkeit. Eine Scheidung forciert die Erfahrung dieser Gegensätze und gebietet gleichzeitig, pragmatisch damit umzugehen.
Anhand von drei Bereichen – finanzielle Leistungen, neue Partnerschaft und Unterstützung geschiedener Söhne – wird gezeigt, wie die Beteiligten in dieser Situation ihre Beziehungen gestalten, welche Handlungsmaximen sich daraus ergeben und wie diese beziehungslogisch charakterisiert werden können.
Zur theoretischen Begründung der Analysen wird ein Modell der »Generationenambivalenz« entwickelt. Es stellt über den konkreten Sachverhalt hinaus einen innovativen Beitrag für das Verständnis der Dynamik familialer Lebensformen in der Gegenwart dar."

     
 
       
   

Rezensionen

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Die "postmoderne" Familie (1988).
Familienstrategien und Familienpolitik in einer Übergangszeit
(herausgegeben zusammen mit Franz Schultheis und Michael Wehrspaun)

Konstanz:
UVK

 
   
     
 

Stimmen zum Buch

"Der neue, dritte Band der Konstanzer Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Forschung beschäftigt sich mit den tiefgreifenden Wandlungen der Familie, die sich in den letzen zweienhalb Jahrzehnten in Europa und Nordamerika abgespielt haben. In dem Band sind 28 Beiträge zum Konstanzer Symposium veröffentlicht, die von verschiedenen Aspekten der Strukturveränderung und der Funktionen der Familie handeln. Die Studien sind jedoch durch die Beantwortung einer Frage verbunden, die die Organisatoren des Symposiums an alle Teilnehmer richteten: Wie weit steht die Wandlung der Familie in Zusammenhang mit dem Übergang der Gesellschaft in eine neue Epoche, die man  »Postmoderne« nennt?"
(László Cseh-Szombathy in der Soziologischen Revue, Jahrgang 1990, S.322f.)

 
     
 
       
   

Die Beiträge des Sammelbandes

Vorwort

  • SÜSSMUTH, Rita - Familienforschung und Familienpolitik

  • I. Einleitung

  • LÜSCHER, Kurt - Familie und Familienpolitik im Übergang der Postmoderne

  • II. Die Pluralität familialer Lebensformen

  • ROUSSEL, Louis - Die soziologische Bedeutung der demographischen Erschütterung in den Industrieländern der letzten zwanzig Jahre

  • HÖHN, Charlotte - Familienpolitische Implikationen des Familienzyklus-Konzepts

  • FÜRSTENBERG, Frank - Die Entstehung des Verhaltensmusters "Sukzessive Ehen"

  • THÉRY, Irène - Die Familien nach der Scheidung: Vorstellungen, Normen, Regulierungen

  • LIEGLE, Ludwig - Freie Assoziationen von Familien. Geschichte und Zukunft einer "postmodernen" familialen Lebensform

  • CLIGNET, Rémi - Wandlungen in familialen Lebensstilen: Anomie durch Knappheit und Anomie durch Überfluss

  • KRAPPMANN, Lothar - Über die Verschiedenheit der Familien alleinerziehender Eltern - Ansätze einer Typologie

  • III. Neue Formen der Identität und veränderte Beziehungsmuster

  • TYRELL, Hartmann - Ehe und Familie. Institutionalisierung und Deinstitutionalisierung

  • WEHRSPAUN, Michael - Alternative Lebensformen und postmoderne Identitätskonstitution

  • HAHN, Alois - Familie und Selbstthematisierung

  • BÉJIN, André - Ehe ohne Trauschein und Post-Adoleszenz: Anmerkungen zu einigen Mythen des "Nicht-Übergangs"

  • IV. Familienbildung als Entscheidung

  • NAVE-HERZ, Rosemarie - Kinderlose Ehen

  • BECK-GERNSHEIM, Elisabeth - Von der Pille zum Retortenbaby: Neue Handlungsmöglichkeiten, neue Handlungszwänge im Bereich des generativen Verhaltens

  • HOFFMANN-RIEM, Christa - Fragmentierte Elternschaft: technologischer Fortschritt und familiale Verarbeitung

  • V. Alltägliche Strategien des familialen Handelns

  • PITROU, Agnès - Familienpolitik und familiale Strategien

  • LANG, Alfred - Das Ökosystem Wohnen - Familie und Wohnung

  • KELLERHALS, Jean M./COENEN-HUTHER, Josette/MODAK, Marianne - Die Konstruktion von Gerechtigkeitsnormen in zeitgenössischen Familien: Ein zentrales Problem der Familiendynamik

  • RUSCHEMEYER, Marilyn - Entwicklungen der Familienstruktur in einer staatssozialistischen Gesellschaft: Die Deutsche Demokratische Republik

  • HILDENBRAND, Bruno - Modernisierungsprozesse in der Landwirtschaft und ihre Bewältigung. Vergleich einer "schizophrenen" mit einer "normalen" Familie

  • HERLTH, Alois - Was macht Familien verletzlich? Bedingungen der Problemverarbeitung in familialen Systemen

  • VI. Ambivalenzen der Familienpolitik im Wohlfahrtsstaat

  • SGRITTA, Giovanni B. - Wege der Familienanalyse: Ein Überblick über das letzte Jahrzehnt

  • CHERLIN, Andrew - Familienpolitik in den USA

  • WINGEN, Max - Unterschiedliche Grundmuster von Familienpolitik und gesellschaftlicher Wandel

  • LENOIR, Remi - Politik und Familie

  • VII. Familie und sozialer Wandel

  • KAUFMANN, Franz-Xaver - Familie und Modernität   

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    Kurt Lüscher in den Medien

    BEBBER, Frank van (2001): An der Kunst das Gespür für Widersprüche geschärft.
    Der Schweizer Familienforscher Kurt Lüscher nimmt nach 29 Jahren Abschied von der Uni Konstanz,
    in: Südkurier v. 08.07.

    TOSATO, Mario (2002): CVP-Tagung zum Thema Familienpolitik in Tobel.
    Die Familie habe an «Selbstverständlichkeit» eingebüsst, stellte Professor Kurt Lüscher von der Universität Konstanz anlässlich einer Tagung der Thurgauer CVP zum Thema Familie fest,
    in: St. Galler Tagblatt vom 25.03.

     
       

    Kurt Lüscher im WWW

    www.kurtluescher.de
     
       

    weiterführende Links

     
         
       
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 15. Dezember 2002
    Update: 24. Oktober 2011