"Jeder biographische Anlauf wird aus
der Sicht einer Romanfigur erzählt, die der Autor in
verschiedenen Lebensaltern sein könnte: Marek
erzählt die Kindheit und frühe Jugend, von der
Geburt 1949 bis zum Jahr 1966, als das Album «Aftermath»
von den Rolling Stones herauskam.
Mâlek erzählt die Jahre 1971 bis 1975, die die
wilden Jahre des Autors hätten sein können, er
erzählt das Leben in linken Kommunen, erzählt die
Zeit der Rebellion unter Rockern und Autodieben und
Acid-Heads.
Manek erzählt alles noch einmal von Anfang an und
anders und weiter bis ins Jahr 1989, in dem die USA
nach dem Fall der Berliner Mauer zu einer Bedrohung
der Menschheit wurden.
Der Roman schliesst mit der Schilderung einer
siebentägigen Reise nach Beijing, die der Autor 1995
mit seinen betagten Eltern unternimmt, und bei der
ihm die Welt seiner Kindheit und Jugend wie in einem
Zerrspiegel wieder entgegentritt.
«Der Sänger» singt das Leben im Sinne von Bob Dylans
«It’s life and life only», Leonard Cohens «The holy
or the broken Hallelujah» und Lou Reeds «I guess
that I just don’t know»."