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BEUTH, Patrick (2009): "Romantik ist Bullshit".
10 Fragen: Die Schriftstellerin Sibylle Berg über gefährliche
Liebes-Klischees, dumme Frauen und eine Generation der Einsamen,
in: Frankfurter Rundschau v. 24.08.
- Inhalt:
"Es
regt mich auf, was an verkitschten, verklebten Vorstellungen über
Liebe in den Köpfen der Leute ist, die sich nie erfüllen können. Und
deshalb sind viele sehr unglücklich und sehr allein. Ich glaube,
Liebe ist nicht spektakulär. Die Liebe, die ich meine, hat nichts
mit Leidenschaft und Vermehrung zu tun. Sondern wirklich mit »Wir
leben zusammen und haben uns gern«. Das meiste, was uns vorgesetzt
wird in Büchern, ist der kurze Abschnitt über Leidenschaft und übers
Betrügen, all dieses uninteressante Zeug, das ja keine 24 Stunden
füllt. Und außer vielleicht Haruki Murakami, der für meinen
Geschmack schöne Beziehungen schildert, macht das keiner - eben weil
es nicht spektakulär ist",
meint die Schriftstellerin
Sibylle BERG.
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Buchrezensionen
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BOLZLI, Marina (2009): Ein kraftvolles Glanzstück.
Sibylle Bergs Roman «Der Mann schläft» ist eine
Liebesgeschichte, glücklicherweise durchsetzt mit den
gewohnt bissigen Lebensbetrachtungen der Wahlzürcherin. Und
doch zeigt Berg eine gewisse Altersmilde, die neu ist und
ihr gut steht,
in: Berner Zeitung Online v. 13.08.
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HINDEMITH, Wilhelm (2009): Ein falsches Leben.
Sibylle Bergs schwarze, todmüde Sicht auf unsere
menschliche Existenz ist irgendwie schick, gibt sich die
Anmutung anspruchsloser Wahrsagerei. Die Prätention
versteckt sich im betont Unprätentiösen: Maschinenlärm halte
sie gut aus, "allein Geschwätz macht mich verrückt",
schreibt Frau Berg. Ob sie ahnt, wie sehr der Satz auf sie
zurückfallen könnte?
in: Badische Zeitung v. 22.08.
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PFLEIDERER, Isabelle (2009): Ohne Kitsch,
in: monstersandcritics.de v. 24.08.
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POHL, Ronald (2009): Tränen für das gelbe Meer.
In ihrem neuen, für den Deutschen Buchpreis nominierten
Roman schlägt Berg drastische Saiten an: "Der Mann schläft"
- das Elend aber nie,
in: Der Standard v. 28.08.
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NÜCHTERN, Rüdiger (2009): Das Geschlecht schläft.
Sibylle Bergs genitalquietistischer Roman "Der Mann
schläft" ist ein Parlando souverän gehandhabter
Kolumnisten-Prosa,
in: Literaturen, September
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JACOBSEN, Dietmar (2009): Leben mit einem Mann ohne
Eigenschaften.
Sibylle Bergs neuer Roman "Der Mann schläft" will nicht
recht zu ihrem bisherigen Werk passen,
in: Literaturkritik v. 02.09.
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STEINMETZGER, Ulrich (2009): Frieden schließen mit den
Männern.
Ein Lebensmodell für die Frau ab 40 entwirft Sibylle
Berg,
in: Nürnberger Nachrichten v. 03.09.
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MAIDT-ZINKE, Kristina (2009): Sehnsucht nach dem Guten.
Sibylle Bergs neuer Roman ist ein Plädoyer für mehr
Gleichmut in der Liebe und mehr Anspruchslosigkeit im Leben,
in: Die ZEIT Nr.37 v. 03.09.
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KRAUSE, Tilman (2009): Ein Nest in seinem Buch.
Sibylle Bergs Studie einer narzisstisch gestörten
Persönlichkeit,
in: Welt v. 05.09.
- Inhalt:
Misst man den Roman am Ideal des
bildungsbürgerlichen Entwicklungsromans wie Tilman KRAUSE
das tut, dann ist diese Depressionsgeschichte gescheitert.
Dagegen ist der Roman als Symptom für die
Gegenwartsgesellschaft zu verstehen, in der ein "Narzissmus
ohne Freude am eigenen Spiegelbild" um sich greift. Es
handelt sich dabei um eine "Art Schwundstufe des
Unglücklichseins ohne alle Formen der Verfeinerung und
Sublimierung" der bürgerlichen Epoche. Wenig erhellend
empfindet das KRAUSE, aber er ist sich fast sicher, dass der
Roman sein Publikum findet: "Gleichgestimmte Narzissten und
allgemein Verzweifelte werden (...) die Geschichte
goutieren."
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BUCHELI, Roman (2009): Das Zen der Müdigkeit.
"Der Mann schläft" – Sibylle Bergs elegischer Roman zweier
Liebenden,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 08.09.
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MENSING, Kolja (2009): Zu zweit ist es angenehmer.
Glück gehabt: Sibylle Berg mit neuen, leisen Tönen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.09.
- HOFMANN, Marit (2009):
Verkehrsbehinderung,
in: Literatur konkret Nr.34. Heft im Heft, konkret,
Oktober
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RUNGE, Heike Karen (2009): Das Glück taucht auf und
verschwindet wieder.
Sibylle Bergs wunderbarer Roman »Der Mann schläft«
erzählt vom Ende einer perfekten Beziehung,
in: Jungle World Nr.40 v. 01.10.
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WALLRODT, Ines (2009): Das Glück, wenn er nur atmet.
Sibylle Berg über eine bescheidene Liebe,
in: Neues Deutschland v. 13.10.
- REICHELT, Matthias
(2009): Einer, der nie stört.
Über die Grundbedingungen der Liebe: Schnörkellos suhlt
sich Sibylle Berg in Misanthropie,
in: junge Welt v. 14.10.
- Neu:
MORITZ, Rainer (2009): Das Verlangen nach Glück,
in: DeutschlandRadio v. 15.10.
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