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Christian
Nürnberger-Gerster: Per Kontaktanzeige zur Familie
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Aktuellster
Beitrag
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Christian
Nürnberger-Gerster in seiner eigenen Schreibe
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-
NÜRNBERGER,
Christian (2001): Die Karrieremutter und
der Hausmann.
Als Erstes, dachte
ich, werde ich ein Buch über mein Leben
als Hausmann und Vater schreiben. Seht
her, werde ich Alice Schwarzer und den
anderen mitteilen: Hier bin ich, der neue
Mann, ein Held unserer Zeit!,
in: Emma,
Juli/August
- Kommentar:
Offensichtlich
gibt es bei EMMA (und nicht nur
hier) ein Problem: Die
Artikelschreiber sind Teil der
Medienbranche und gehören damit
zu einem Milieu, das für die
Gesamtgesellschaft wenig
repräsentativ ist, aber dafür
wenigstens die besten
Möglichkeiten besitzt
"Politik in eigener
Sache" zu betreiben und es
gibt Einblicke in die Familien
der Neuen Mitte.
NÜRNBERGER
ist kein freiwilliger neuer
Vater, sondern hat sich erst dazu
entschlossen, nachdem seine
berufliche Perspektive nicht mehr
ganz so rosig aussah. Positiv
gewendet: "Aussteigen. Vater
werden!".
Der Autor
beschwert sich wie
Paul-Hermann
GRUNER
über das negative Image von
neuen Vätern, aber das war wohl
nicht das Hauptproblem:
"Nach einem Jahr hatte ich
vom Hausmännerdasein die Nase
voll. Wir engagierten Putzfrauen,
Babysitter, au-Pair-Mädchen und
überhaupt alles, was man so
braucht, und ich atmete auf.
Endlich konnte ich wieder meinem
Vergnügen nachgehen, meinem
Beruf, wenn auch weiter von zu
Hause aus."
Nicht nur
die Lösung der
Geschlechterfrage, auch die
Lösung der Kinderfrage wird
heutzutage in der Neuen Mitte
pragmatisch der
Dienstleistungsgesellschaft
anvertraut...
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Christian
Nürnberger-Gerster im Gespräch
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- Neu:
SPIEGEL (2001): "Man muss den
Charakter bilden".
Die
"heute"-Moderatorin Petra Gerster und
ihr Mann, der Journalist Christian Nürnberger,
über ihr Buch zum "Erziehungsnotstand"
in Deutschland, die Unsicherheit von Eltern und
Lehrern und die Folgen der Globalisierung für
die Familie
in: Spiegel Nr.35 v.
27.08.
- Kommentar:
NÜRNBERGER
spricht von einer möglichen
"Herrschaft der Kinderlosen",
um seine Forderungen nach einer Diktatur
der Eltern rechtfertigen zu können.
Er
fordert eine Elternquote in Parteien,
sowie ein kinderzahlbezogenes Stimmrecht
bei Wahlen. Solche Stammtischparolen
mögen zwar Anklang finden, aber nur so
lange bis klar ist, dass damit der Begriff
"Kinderloser" endlich einmal
eindeutig definiert werden müsste.
Möchte
man Teenagerschwangerschaften provozieren
? Oder möchte man nur Kinderlose über
30 ausgrenzen? In der Debatte wird nur
von Haushalten ohne Kinder gesprochen.
Soll es also Eltern erster und zweiter
Klasse geben, d.h. Eltern von Kindern,
die nicht mehr im Haushalt wohnen und
Eltern, deren Kinder schon ausgezogen
sind? Was ist mit Eltern, deren Kinder
vorzeitig sterben?
Offensichtlich
geht es manchen Journalisten nicht um die
Sache, sondern es soll Stimmung gegen
Kinderlose gemacht werden und als
Nebeneffekt noch die klassische
Haushaltsfamilie als einzige legitime
Lebensform durchgesetzt werden.
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Zum
Glück gibt's Anzeigen (2002)
Wie
ich die Frau fürs Leben fand
Reinbek: Rowohlt
(Zuerst erschienen unter dem Titel "My First
Lady")
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