[ Single-Kultur ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Jessica Lütge: Die Kunst allein zu feiern

 
       
     
       
     
       
   

Jessica Lütge in ihrer eigenen Schreibe

 
   
fehlt noch
 
       
   

Jessica Lütge im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Die Kunst allein zu feiern (2002).
Ein Ratgeber für besondere Zeiten
Freiburg: Bauer Verlag (z.Z. vergriffen)

 
   
     
 

Klappentext

"Einfach tun, worauf man Lust hat. Wie man mit viel Spass und Freude Feste auch allein feiern kann, wird in diesem Ratgeber für ganz besondere Zeiten vermittelt. Viele praktische Tipps hat die Autorin parat für die Gestaltung eines ganz persönlichen Festes. Wer allein feiert, stärkt sein Selbstbewusstsein und befreit sich von Gruppenzwang. Dass dies nicht nur an Fest- und Feiertagen möglich ist, sondern auch an Wochenenden und sogar im Urlaub, macht die Autorin ihren Lesern in »Die Kunst allein zu feiern« schmackhaft."

Inhaltsverzeichnis

Feiern Sie nach Lust und Laune

Geburtstag

Ein glänzender Auftakt
Überraschungspakete und Extrawünsche
Erfrischung für Körper und Seele
Geburtstagsbrunch
Malen Sie ein Selbstporträt
Ein Liebesbrief für Sie
Die goldene Treppe
Sie sind der Star
Geburtstagsgedanken
Kinderfreuden neu entdecken
Ein Festessen nur für Sie

Advent

Adventsschmuck
Pikante Snacks für zwischendurch
Erster Adventssonntag:
- Alte Erinnerungen und neue Erfahrungen
Zweiter Adventssonntag:
- Welche Farbe hat Ihre Sehnsucht?
Dritter Adventssonntag:
- Entfachen Sie das Feuer in sich
Vierter Adventssonntag:
- Geben Sie Ihren Gefühlen eine Form
Ein märchenhafter Abend
Meditation der Wärme

Weihnachten

Süßes Frühstück im Bett
Weihnachtsschmuck einmal anders
Weihnachtsgedanken
Malen Sie Ihr eigenes Mandala
Licht ins Leben bringen
Himmlische Musik und zauberhafte Düfte
Geborgenheit finden - eine Collage
Kerzenmeditation
Kleine Weihnachtsleckereien
Entdecken Sie Ihr inneres Kind wieder
Mitternachtsfreude

Sylvester

Champagnerbad
Ein ganz persönliches Glückssymbol
Wunschkalender für das neue Jahr
Finden Sie Ihren eigenen Rhythmus
Sammeln Sie Glücksmomente
Feuerwerks-Meditation
Tanzen Sie das Tier in sich
Kleines Sylvestermenü
Träume bewahren
Sylvestergedanken

Ostern

Der Ostermorgen
Fröhliche Osterdekorationen
Bringen Sie Farbe in Ihr Leben
Alles ist richtig
Baummeditation
Welche Landschaft sind Sie?
Überraschende Frühlingsgrüße
Das Erwachen der Knospe
Kleiner Osterschmaus
Mini-Osterfeuer
Ostergedanken

Wochenende

Frei-Räume schaffen
Karibische Träume
Wochenende der Kontraste
Ein Ausflug ins Ungewisse
Kleines Fitness- und Verwöhnprogramm

Urlaub

Ferien mit Ihrem neuen Ich
Ein gelungener Single-Urlaub
Ein neues Flair für Ihr Zuhause
Entdecken Sie Ihre Stadt
Klostertage in den eigenen vier Wänden
Mut zu Ihren Träumen

Bleiben Sie am Ball

 
     
 
       
   

Festtage und Feiern in der Debatte

ENGELS, Volker (2000): Sinnfindung statt Gefühlsschwere.
Wenn Weihnachten zum Terror wird: Die traditionellen Rituale unterm Christbaum sind für Singles und Patchworkfamilien häufig eine Belastung. Individuelle Sinnfindung bietet einen Ausweg. Die Skandinavier machens vor: Party statt Besinnlichkeit,
in: TAZ v. 09.12.

SPERLICH, Christel (2000): Das Fest der fetten Braten und mageren Gefühle.
Wenn ein Feiertag mit Erinnerungen und Erwartungen überlastet wird - Von der Weihnachtskrankheit Depression,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.12.

Weihnachten eine Krisenzeit für Alleinlebende? Wie überlebt man das Fest der Liebe? Claudia SPERLICH lässt Psychologen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge zu Wort kommen. Die taz plädierte am 09.12. eher für Party statt Tristesse.

DPA (2001): Einsame Singles unterm Weihnachtsbaum sind Irrglaube.
Laut Uni Mainz wird an Wochenenden Alleinsein schlimmer empfunden,
in: Mannheimer Morgen v. 19.12.

DPA (2001): Alleinlebende sind am Wochenende einsamer als zu Weihnachten,
in: Dolomiten v. 19.12.

Singles meint hier allein wohnende Partnerlose und diese haben nach Stefan HRADIL die Wahl zwischen der Weihnachtsfeier mit den Eltern oder teuren Veranstaltungen speziell für jene, die davor genauso viel Horror haben wie vor einem Wochenende allein zu Hause.

MERKER, Miriam (2001): Weihnachten? Reine Nervensache.
taz-Thema: Weihnachten gegen die Familie: Nichts wie weg von den Eltern an den Festtagen! Man hat ja seine Erfahrungen. Bloß: wohin?
in: TAZ v. 24.12.

Bei Miriam MERKER sieht Weihnachten wenig tröstlich aus. MERKER wohnt zwar "alternativ" in der "Wohngemeinschaft", statt mit dem Partner zusammen zu leben, aber ansonsten ist vom "alternativ" nichts mehr übrig, es bleiben die üblichen Paarsorgen. Die Gattung "Single" ist bei der Generation taz ausgestorben...

ENGELS, Volker (2000): Sinnfindung statt Gefühlsschwere.
Wenn Weihnachten zum Terror wird: Die traditionellen Rituale unterm Christbaum sind für Singles und Patchworkfamilien häufig eine Belastung. Individuelle Sinnfindung bietet einen Ausweg. Die Skandinavier machens vor: Party statt Besinnlichkeit,
in: TAZ v. 09.12.

Einsamkeit - Single-Haushalte und die Fröste der Freiheit

SPERLICH, Christel (2000): Das Fest der fetten Braten und mageren Gefühle.
Wenn ein Feiertag mit Erinnerungen und Erwartungen überlastet wird - Von der Weihnachtskrankheit Depression,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.12.

Weihnachten eine Krisenzeit für Alleinlebende? Wie überlebt man das Fest der Liebe? SPERLICH lässt Psychologen und Mitarbeiter der Telefonseelsorge zu Wort kommen. Die TAZ plädierte am 09.12. eher für Party statt Tristesse.

HERBST, Alban Nikolai (2000): Das letzte Leuchten.
Sie haben ihn alle im Stich gelassen: Bruno muss dieses Jahr allein feiern,
in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage zur Berliner Morgenpost v. 24.12.

DPA (2001): Einsame Singles unterm Weihnachtsbaum sind Irrglaube.
Laut Uni Mainz wird an Wochenenden Alleinsein schlimmer empfunden,
in: Mannheimer Morgen v. 19.12.

TAZ-Thema: "Weihnachten - das Fest der Familie".
Versuchen Sie, an Weihnachten der Familie zu entfliehen! Sie werden sehen: Es geht nicht, egal wie gut oder schlecht Ihre Erinnerungen sind. Denn Weihnachten ist ein Programm, ein inneres. Man kann nur versuchen, jedes Jahr ein bisschen an der Software herumzubasteln

DRIBBUSCH, Barbara (2001): Weihnachten? Reine Nervensache.
Weihnachten für die Familie: Sorgsam und sensibel gestalten die Eltern das Fest für die Kinder. Man hat ja seine Erfahrungen,
in: TAZ v. 24.12.

Barbara DRIBBUSCH stellt den "Kinderbesitzern" drei Typen von Kinderlosen gegenüber:

"Da gibt es die Bulthauptküchenfraktion, gut verdienende Paare, die zum viergängigen Dinner ins designte Dachgeschoss einladen, dann die Fernreisenflüchtlinge (...) und schließlich die Singles, die zu den alten Eltern nach Hause fahren."

Mehr hat die betagte Familien-TAZ nicht anzubieten...

MERKER, Miriam (2001): Weihnachten? Reine Nervensache.
Weihnachten gegen die Familie: Nichts wie weg von den Eltern an den Festtagen! Man hat ja seine Erfahrungen. Bloß: wohin?,
in: TAZ v. 24.12.

Auch bei MERKER sieht Weihnachten wenig tröstlich aus. MERKER wohnt zwar "alternativ" in der "Wohngemeinschaft", statt mit dem Partner zusammen zu leben, aber ansonsten ist vom "alternativ" nichts mehr übrig, es bleiben die üblichen Paarsorgen. Die Gattung "Single" ist bei der Generation TAZ ausgestorben...

DRIBBUSCH, Barbara (2001): Tipps für Weihnachtsmuffel.
Sie schaffen die Feiertage - mit unserer Hilfe,
in: TAZ v. 24.12.

KUHLBRODT, Detlef (2001): Schweigen mit Nihil Baxter.
Nach Hause fahren zum Fest der Liebe,
in: TAZ v. 24.12.

HÖRMANN, Egbert (2002): Fahren Sie bloß nicht ...an Weihnachten zu Mutter.
"Alle glücklichen Familien ähneln einander", schrieb Tolstoi, "aber jede unglückliche ist es auf ihre eigene Art." Zum Beispiel in der Zeit um Heiligabend,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.12.

ENGELS, Josef (2002): Raus aus dem Nest zum Fest.
Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstadt-Menschen zur Weihnachtszeit,
in: Welt v. 24.12.

Josef ENGELS präsentiert Will Freeman, den Protagonisten in Nick Hornbys Roman »About a Boy« als

"Inbegriff des Metropolen-Singles. Er ist cool. Er ist ungebunden. Er hat Ahnung. (...).Will Freeman lebt aus, was viele sich insgeheim wünschen und einige in den großen Städten konsequent umsetzen: Weihnachten als Ego-Trip."

ENGELS klassifiziert Berlin als deutsche Single-Metropole, in der die "Verheißung eines unbürgerlichen Allein-Seins zum Fest eine lange Tradition" hat. Seine Ursachenanalyse lautet: "Nestflüchter-Syndrom".

Während Jenni ZYLKA in der taz nur "verrückte, einsame Menschen" in den Kneipen sieht und Weihnachtsmottopartys schrecklich findet, hat ENGELS ein reichhaltiges Angebot in Berlin vorgefunden:

"Kulminationspunkt der Weihnachtsverweigerung in der Stadt ist übrigens die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Zu bester Christmetten-Zeit, anderthalb Stunden vor Mitternacht, wird dort Funny van Dannen die Bühne betreten. Der Liedermacher gehört zu der Generation »Herr Lehmann«. 1958 im niederrheinischen Tüdern geboren, mit zwanzig nach Berlin rübergemacht (jede Wette: die Bundeswehr war schuld), von der Wende schließlich beim süßen Gitarren-Klampfen überrascht: van Dannens Lebensweg ähnelt doch sehr dem des Anti-Helden aus Sven Regeners Roman. Herrn Lehmann ist die Nestflucht geglückt, weiß man aus dem Buch; seine Eltern in Bremen hat er seit drei Jahren nicht mehr besucht. Wer das hinbekommt, ist ein echter Berliner.
            Van Dannen geht noch weiter: Der vierfache Vater lässt seine in Kreuzberg gezeugte Brut am Heiligen Abend im Stich. Um die gewollt einsamen Großstadt-Wölfe in Mitte zu unterhalten. Das geht voll in Ordnung. Man muss sich nur vorstellen, was passierte, wenn Herbert Grönemeyer oder Pur am Abend des 24. Dezembers ein Konzert geben würden. Sie blieben alleine. Weil nur Nesthocker diese Musik lieben."

ZYLKA, Jenni (2002): Am Fest der Liebe fehlen Flirt und Sex.
"Jingle Cats" hören, bis die Nachbarn sich empören. Warum Weihnachten allein auch ein ganz netter Abend sein kann,
in: TAZ v. 24.12.

Infos zu: Jenni Zylka - Sex & Lügen

GONSMANN, Martin (2003): Hoch die Tür!
in: TAZ v. 20.12.

Weihnachten aus der Single-Sicht von Martin GONSMANN. Aber ganz ohne Familie geht es bei der taz schon lange nicht mehr: "Ich will lieber allein bleiben. Singlealleinsein heißt doch konsequent, dass man sich an Heiligabend auch nicht mit Freunden beim Essen tröstet. Das wäre nur die halbe Wahrheit, viel lieber hätte ich selbst gern Familie, aber die habe ich nicht. Also allein. Im vollen Bewusstsein. Ohne den Vorsatz, mich voll laufen zu lassen. Bar eines Essens, das Lust schon beim Kochen verspricht. Schöner ist es, zu lesen, Videos zu schauen und Musik zu hören. Irgendwas, was nicht Stress verheißt."

ZITTY-Titelgeschichte: Feste feiern!
Berliner Autoren erzählen, wie aufregend einsam berauschend es zwischen den Jahren ist

GÜNGÖR, Dilek (2006): Wunderbar verlassen, 
in: zitty Nr.26 v. 21.12.

HELDT, Tina (2006): Die einsamen Frauen.
Sie brauchen zu Weihnachten eine "RomKöm"? Gehen Sie lieber nicht ins Kino,
in: junge Welt v. 23.12.

"Falls doch kein Abenteuer, sondern wieder nur Ersatz in Aussicht ist, sollte man lieber nicht mit Cameron Diaz und Kate Winslet Weihnachten feiern, sondern wenigstens mit der echten Barbara Stanwyck, etwa mit einem Film wie »Christmas in Connecticut« von 1945. Stanwyck spielt darin eine Journalistin und überzeugte Junggesellin, die – fürs Geld – eine erfolgreiche Hausfrauenkolumne schreibt. Ihr schwachsinniger Verleger hat noch nie etwas von Ironie gehört, hält sie für eine echte Hausfrau und zwingt sie schließlich, die perfekte amerikanische Weihnachtsparty zu Ehren eines heimgekehrten Kriegshelden zu schmeißen. Um ihren Job zu behalten, läßt sie sich zunächst darauf ein. Es kommt zu einem zynischen Chaos (für die Familienidylle borgt sie sich ein Baby und einen professionellen Koch, denn weder hat sie Kinder noch jemals irgend etwas selbst gekocht). Dieser Film war damals natürlich kein so großer kommerzieller Erfolg," meint Tina HELDT.

DEGENS, Marc (2006): Fest der Liebe.
Zwei Ereignisse gibt es im Jahr, die viele Menschen fürchten: Weihnachten und Silvester. Silvester, weil man nie weiß, was man machen soll, und Heiligabend, weil man weiß, was man machen muß,
in: junge Welt v. 23.12.

MARTENSTEIN, Harald (2007): Letzte Chance für die Liebe.
Weihnachten - das Fest der Familie. Was, Sie haben keine? Macht nichts. Wozu gibt es Weihnachtsagenten,
in: Tagesspiegel v. 02.12.

PROFIL-Titelgeschichte: Schlachtfeld Familie.

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2007): Happy Crashmas! Schlachtfeld Familie: Fliegende Fetzen und purzelnde Fassaden.
Friede & Besinnlichkeit? Weihnachten ist der Crash-Test für marode Beziehungen und kriselnde Ehen,
in: Profil Nr.49 v. 03.12.

HERRMANN, Boris & Susanne ROST (2007): Single Bells.
Weihnachten ist das Fest der Familie, sagen viele und machen sich auf zu Eltern oder Kindern. Aber wie feiern eigentlich jene, die keine Familie haben? Ein kleiner Blick in den Berliner Feiertagskalender,
in: Berliner Zeitung v. 22.12.

In Berlin leben ca. 3,4 Millionen Menschen. Davon leben 1,017 Millionen in einem so genannten Single-Haushalt:

"Nach Angaben des Statistischen Landesamtes leben in Berlin rund 1,017 Millionen Menschen in Einpersonen-Haushalten. Doch sind davon - darauf weisen die Statistiker hin - nicht alle Single. Doch eines fällt in der Statistik auf: die Singles werden immer älter. Wie feiern eigentlich all jene, die keine klassische Familie haben. Weil die Kinder aus dem Haus sind, der Mann verstorben ist oder eben, weil sich der richtige Partner noch nicht finden mochte"

HERRMANN & ROST stellen vier Alleinlebende vor.

STÜVEL, Heike (2008): Welcher Weihnachtstyp sind Sie?
Für die einen pures Glück, für die anderen reine Schikane: Die Festtagslaune zeigt sich in Kleinigkeiten,
in:
Welt v. 20.12.

Heike STÜVEL präsentiert u.a. eine Studie, die zwischen Feiertagsgenießern, Festtagsromantiker, -pragmatiker und -gegner unterscheidet.

ELSNER, Katharina (2013): Das Geschäft mit der Liebe zum Fest der Liebe.
Allein unterm Christbaum: Immer mehr Menschen in Bayern teilen dieses Schicksal. Dabei hilft mittlerweile ein ganzes Heer professioneller Helfer bei der Suche nach der großen Liebe,
in:
Welt Online v. 22.12.

Neu:
ELSNER, Katharina (2013): Scheinheilig Abend.
Dauersingle, Langzeitpaar, Frischgetrennter: Egal welchen Beziehungsstatus du gerade hast - an Weihnachten mit der Familie wird alles besonders schlimm. Eine Handreichung zum Überleben des Feiertags-Martyriums,
in:
jetzt.sueddeutsche.de v. 23.12.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 25. Dezember 2002
Update: 28. September 2015