Zum
Geleit: Chancen für die Zukunft
1 Fünf Arten des
Alleinseins
2 Rückzug aus Angst
und Erschöpfung
3 Zweifel am Sinn
des Lebens
4 Quellen der
Einsamkeit
5 Den
Charakterpanzer abbauen
6 Verlängerte
Pubertät - oder vorverlegte midlife-crisis?
7 Der wahre Beruf
des Menschen
8 Das verwunschene
Kind befreien
9 Die Zukunft
besser gestalten
10 Die Wonnen der
Einsamkeit
11 Wege aus dem
Alleinsein: Praktische Tips
12 Adressen zur
Krisenbewältigung und Selbsthilfe
Fünf Single-Typen
1) Der echte Single
"Er lebt ganz
bewußt allein im eigenen Haushalt. Unser Beispiel:
Markus G. und seine Freundin Stefanie. Die beiden
leben zwar in einer Partnerschaft - aber in getrennten
Wohnungen. Wahrschienlich muß man in diese Kategorie
auch viele Alleinerziehende rechnen; diese leben zwar
mit einem anderen Menschen zusammen, aber nicht mit
einem erwachsenen Partner, sondern eben mit einem oder
mehreren Kindern." (S.23)
2) Der
transitorische ( = zeitweilige) Single
"Sie leben zwar
allein für sich in den eigenen vier Wänden; aber dies
wird nur als vorübergehender, eher unangenehmer
Zustand erlebt, den man baldmöglichst gegen ein
gemeinsames Nest mit einem Partner beziehungsweise
einer Partnerin eintauschen möchte." (S.23)
3) Der Eremit
"Er/sie hat längst
aufgegeben, noch einen Partner zu suchen und sich mit
diesem Schicksal abgefunden. Hier könnte eine über
längere Zeit laufende Selbsterfahrungsgruppe oder eine
Psychotherapie helfen, sofern gewünscht." (S.23)
4) Der
Krypto-Single
Dieser Begriff wird
im Glossar erklärt (siehe unter weiterführenden
Links).
5 Der Prä-Single
"Er (oder sie) ist
gewissermaßen die Urform allen späteren Alleinseins.
Die Vorsilbe prä bedeutet ja vor; entsprechend ist der
Prä-Single jene Form, die wir als Kinder und vor allem
dann als Jugendliche immer wieder erlebt haben und die
eigentlich schon im Moment der Geburt beginnt: daß wir
nämlich für mehr oder minder lange Zeiträume aus der
intensiven Beziehung zu einem (erwachsenen) Menschen
herausfallen. Im Erwachsenenalter sollten wir dann
eigentlich gelernt haben, wie man eine Balance hält
zwischen Zeiten des Alleinseins und des Bezogenseins."
(S.23f.)