"Ist doch
sowieso der pure Luxus, Pianistin in einer Welt zu
sein, in der so viel Schreckliches passiert!
Mara, eine intelligente, sensible Frau und begabte
Musikerin, die sich eher Sorgen um andere als um die
eigene Person macht, kommt mit ihrem Leben nicht
mehr zurecht. Mit zunehmender Zeit überwiegt die
Furcht, selbst bei den alltäglichsten Situationen zu
versagen. Sie kann ihren Job nicht mehr ausüben, ihr
Freund verlässt sie, und schließlich sieht sie nur
noch den Ausweg, sich durch Hungern aus dem Leben zu
verabschieden.
Dreißigjährig wird sie in einer psychosomatischen
Klinik aufgenommen. Die dort herrschenden Regeln
stellen ihre Freiheitsliebe auf eine harte Probe;
das Zusammenleben mit der Patientengruppe ist nach
Maras Einsiedlerdasein eine Herausforderung. Doch
mit der Zeit taut sie ein wenig auf und mag es
zusehends, Teil dieser eng verwobenen Gruppe von
Patienten zu sein. Sie weiß aber auch, dass sie bald
wieder auf sich alleine gestellt sein wird."