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Regine
Schneider: Die berufstätige Yuppiefrau und die Männer
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Regine Schneider
in ihrer eigenen Schreibe
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Regine Schneider
im Gespräch
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Klappentext
"Die
Herren im Damenprogramm
Erstmals erzählen die Männer prominenter Frauen von
ihrem Leben, ihren Erfahrungen und ihrer Rolle an
der Seite ihrer Frau.
Früher hielt sie ihm den Rücken frei, damit er
Karriere machen konnte, und begnügte sich mit dem
Damenprogramm. Mittlerweile macht auch sie Karriere.
Aber wie kommt der Mann damit zurecht, wenn sie
erfolgreicher ist als er und sogar im Rampenlicht
steht, während ihn niemand kennt? Wie gestaltet sich
Partnerschaft unter diesen veränderten Vorzeichen?
In einer Zeit, in der mehr Frauen als Männer Abitur
machen, Frauen in Führungspositionen streben und wir
die erste Bundeskanzlerin haben, ist von Männern ein
Umdenken gefordert.
Es gibt sie jedoch immer mehr, starke Männer, die
eine starke Partnerin bevorzugen. In Beziehungen mit
Doppelkarrieren hat jeder gleiche Rechte, alles muss
neu verhandelt werden. Wie sich das im Leben
ausnimmt, davon erzählen Prof. Udo Simonis, Markus
Lanz (Birgit Schrowange), Michael Verhoeven (Senta
Berger) und zahlreiche andere mehr.
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Klappentext
"Warum haben gerade selbstbewußte,
erfolgreiche und gutaussehende Frauen um die Vierzig
Schwierigkeiten, den richtigen Mann zu finden?
Schenkt man den Statistiken Glauben, gibt es in
jeder Altersstufe nicht weniger Singlefrauen als
Singlemänner. Dennoch haben viele Frauen das Gefühl,
den passenden Partner nicht finden zu können. Sie
schalten Anzeigen, gehen auf Singletreffen, sehen
sich im Kollegenkreis um, doch kein Mann entspricht
ihren Vorstellungen. Sie haben ein genaues Bild von
ihrem Wunschpartner und der Beziehung, die sie
führen wollen. Treffen sie dann auf einen
potentiellen Partner, kommt es meist zu einer
Enttäuschung. Der vermeintliche Traumprinz entpuppt
sich als Reinfall.
Tatsächlich haben viele Frauen um die Vierzig ein
falsches Beziehungsideal. Weil sie selbst so vieles
erreicht haben und zu Recht stolz auf sich sein
können, soll auch der Mann an ihrer Seite perfekt
sein. Dabei übersehen sie, daß sie selbst nicht frei
von Schwächen und Fehlern sind. So entsteht ein
Mißverhältnis, das eine befriedigende Beziehung
unmöglich macht. Der Weg aus diesem Dilemma ist die
Erkenntnis, wie widersprüchlich das eigene Denken
und Verhalten ist. Die Autorinnen zeigen, wie sich
Ansprüche und Realität vereinbaren lassen und Frauen
das ersehnte Glück zu zweit finden können."
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Das Buch in der Debatte
- Neu:
THIELS, Gabriele (2003): Haben Frauen ein "Verfallsdatum"?
Selten haben sich Frauen mit dem Altern so schwer getan
wie heute. Dabei ist alles nur eine Frage der Einstellung,
in: Welt am Sonntag v. 27.07.
- Kommentar:
THIELS setzt Singlefrauen im
mittleren Lebensalter unter Druck:
"Nach
45 Jahren Frauenbewegung und 26 Jahren »Emma«, nach
Gleichberechtigungsbeauftragten und Frauenquote kehrt am
Anfang des 21. Jahrhunderts ein Gespenst zurück, von dem
wir glaubten, es längst verbannt zu haben. Es ist der
jüngere Bruder der »Torschlusspanik« und heißt
»Verfallsdatum«. Es taucht auf in Zeitungen wie dem
Londoner »Independent«, der kürzlich fragte: »Haben Frauen
ein Verfallsdatum?« Es spiegelt sich in Statistiken. Die
Zahlen über Eheschließungen in Deutschland etwa belegen,
dass es in jeder Altersgruppe ab 30 mehr Männer als Frauen
sind, die heiraten. Schlechte Nachrichten für reife
Mädels: Ab 30 sinkt die Chance, vor den Altar zu treten,
rapide, bei Männern dagegen steigt sie."
Da
in Deutschland - wenn überhaupt - ein
Männerüberschuss im
mittleren Lebensalter besteht, argumentiert THIELS nicht
mit diesen Daten, sondern weicht auf Zahlen über
Eheschließungen aus.
In
der Kategorie, die THIELS nennt, sind auch Männer über 60
und wie jeder weiß, bevorzugen alte Männer jüngere Frauen.
Das hat bereits Florian ILLIES bemerkt. Männliche
Rentner sind häufiger verheiratet als weibliche
Rentnerinnen, die auch die größte Gruppe der
Einpersonenhaushalte stellen. THIELS aber legt nahe, dass
die Karrierefrauen vom Heiratsengpaß bedroht sind. Das hat
Tradition:
"Das
Aquarium scheint leer gefischt. Und zu allem Überfluss
erinnern sich weibliche Singles irgendwann wieder an jenes
- zugegeben umstrittene - Untersuchungsergebnis
amerikanischer Forscher der Universitäten von Yale und
Harvard aus den 80ern, das periodisch für
Fassungslosigkeit unter ihnen sorgt. Danach wird eine Frau
über vierzig mit größerer Wahrscheinlichkeit von
Terroristen getötet, als dass sie das erste Mal heiratet".
Susan
FALUDI hat mit
"Backlash"
ein ganzes Buch über dieses Thema geschrieben.
Im
nächsten Schritt kommt dann der Vorwurf, dass
Single-Karrierefrauen zu anspruchsvoll seien.
Dazu
holt sich die Autorin die Unterstützung von Regine
SCHNEIDER, die mit ihrem Ratgeber
"Nimm die Männer wie sie sind - es gibt keine anderen"
gerade diese Zielgruppe anspricht. Dort hätte THIELS auch
nachlesen können, dass ein Männermangel nicht existiert.
Gerade deshalb sieht SCHNEIDER in überhöhten Ansprüchen
das Problem:
"Daß
gerade Sie noch keinen von denen erwischt haben, die
wieder frei sind, liegt eventuell auch an Ihnen. Obwohl
Sie eine gutaussehende, persönlich gereifte, beruflich
unabhängige Powerfrau sind. An dieser Stelle kommen wir
nicht umhin, mit unseren Schwestern einmal ordentlich ins
Gericht zu gehen. Die sogenannte Powerfrauen müssen
nämlich bisweilen noch mächtig an sich arbeiten, was ihre
Beziehungsreife und ihre Beziehungsfähigkeit angeht. Das
lange vorherrschende Feindbild Mann sollte langsam
überholt sein".
Obwohl
gerade das
Peter-Pan-Syndrom
aktuell ist, stellt SCHNEIDER das Petra-Pan-Syndrom vor.
Leider ist noch nicht bis zu Regine SCHNEIDER
vorgedrungen, dass Single-Haushalte nicht unbedingt etwas
mit
Partnerlosigkeit zu hat.
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