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Alban Knecht: Lebensqualität produzieren

 
       
     
       
     
       
   

Alban Knecht in seiner eigenen Schreibe

 
   

Neu:
Ausführliches Publikationsverzeichnis unter www.albanknecht.de

 
       
   

Lebensqualität produzieren (2010).
Ressourcentheorie und Machtanalyse des Wohlfahrtsstaates
Wiesbaden:
Verlag für Sozialwissenschaften

 
   
     
 

Klappentext

"Die Sozialpolitik spielt in den modernen Gesellschaften eine zentrale Rolle. Trotzdem gibt es kaum Modelle und Theorien, die über ihre Wirkungsweise Aufschluss geben könnten. Diese Lücke schließt Alban Knecht mit seiner Ressourcentheorie. Durch eine Weiterentwicklung des Capability-Ansatzes von Amartya Sen gelingt es, die Bedeutung von Ressourcen für Bildungs-, Berufs- und Gesundheitskarrieren nachzuzeichnen. Die Lebensqualität der BürgerInnen wird nicht allein durch die Umverteilung von Geld und die Zuteilung von Bildungschancen beeinflusst. Auch die gesundheitlichen, psychischen und sozialen Ressourcen werden durch die sozialstaatliche Tätigkeit strukturiert. Der Wohlfahrtstaat steuert so die Produktion der Lebensqualität verschiedener Bevölkerungsgruppen. Ländervergleiche zeigen die gesellschaftsstrukturierende Wirkung und sozialinvestive Bedeutung der unterschiedlichen Lebensqualitätsregime auf."

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Fragestellung und Methode
1.2 Aufbau

2 Messung und Beschreibung von Lebensqualität

2.1 Konzepte zur Messung von Wohlfahrt und sozialer Ungleichheit

2.1.1 Das Konzept Lebensqualität
2.1.2 Das Konzept Lebenslage
2.1.3 Das Konzept Lebensstandard

2.2 Ressourcentransformation und Lebensqualitätsproduktion bei Sen

2.2.1 Sens Kritik am Nutzenkonzept
2.2.2 Sens Kritik am Einkommenskonzept
2.2.3 Transformationen, functionings und capabilities
2.2.4 Operationalisierung und Formalisierung von Sens Theorie
2.2.5 Sens Konzept des well-being
2.2.6 Kritik am Ansatz von Sen

2.3 Vergleich der Ansätze
2.4 Lebensqualität und gesundheitliche Ungleichheit

2.4.1 Lebensqualität: Unterschiede in der Mortalität und Morbidität
2.4.2 Drei Beispiele zur Lebensqualitäts-Analyse
2.4.3 Die Komplexität der Übertragungswege
2.4.4 Transformation, Lebensphasen, Bedeutung der Kindheit
2.4.5 Fazit: Die Produktion von Lebensqualität

2.5 Ableitung eines Modells der Ressourcentransformation

2.5.1 Ressourcen und Ressourcentransformation
2.5.2 Eigenschaften von Ressourcen
2.5.3 Formalisierung

2.6 Fazit

3 Rahmenbedingungen der Produktion von Lebensqualität

3.1 Lebensqualität als Ziel staatlichen Handelns
3.2 Sozialpolitik zwischen Befriedungs- und Befriedigungspolitik

3.2.1 Historischer Rückblick: Das Werden des Sozialstaats
3.2.2 Claus Offe: Das Kräftemessen in der Gesellschaft

3.3 Diskurs und Kultur als Rahmenbedingungen

3.3.1 Der Diskurs zu Wohlfahrt und Lebensqualität
3.3.2 Wohlfahrtskultur und Kultur der Lebensqualität
3.3.3 Die Subjektivierung von Lebensqualität

3.4 Vom Wohlfahrtsregime zum Lebenslaufregime

3.4.1 Ländervergleichende Strukturanalyse und Wohlfahrtsregime
3.4.2 Das Lebenslaufregime

3.5 Fazit: Rahmenbedingungen der Lebensqualitätsproduktion

3.5.1 Die drei Zugänge zur Lebensqualitätsproduktion
3.5.2 Das Wohlfahrtsdispositiv und die Subjektivierung von Lebensqualität
3.5.3 Sen und die Produktion von Lebensqualität
 
4 Interventionen zur Produktion von Lebensqualität

4.1 Modell der Ressourcenzuteilung und Lebensqualitätsproduktion

4.1.1 Das Mehrebenenmodell
4.1.2 Systematisierung der Interventionen

4.2 Die Interventionen im Detail

4.2.1 Die Ressource Geld
4.2.2 Die Ressource Gesundheit
4.2.3 Die Ressource Bildung
4.2.4 Psychische Ressourcen
4.2.5 Soziale Ressourcen
4.2.6 Transformationen verbessern: Fähigkeiten entwickeln
4.2.7 Strukturen ändern: Sozial-ökologische Interventionen
4.2.8 Fazit

4.3 Aktuelle politische Leitbilder - ressourcentheoretisch gedacht

4.3.1 Der Aktivierungsstaat
4.3.2 Der Sozialinvestitionsstaat
4.3.3 Der pädagogische Früh-Förderstaat
4.3.4 Die Leitbilder und der Befähigungsstaat - ein Fazit

5 Zusammenfassung, Ausblicke

5.1 Zusammenfassung

5.1.1 Überblick
5.1.2 Das Mehrebenenmodell in Kürze

5.2 Ausblicke

5.2.1 Anwendungen
5.2.2 Eine Anmerkung zum reduktionistischen Fehlschluss

 
     
 
       
   

Rezensionen

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Gesichter der Armut (2010).
Vierzehn Miniaturen
München:
AG SPAK

 
   
     
 

Klappentext

"Vierzehn Miniaturen – sie erzählen vom Alltag einiger Betroffener. Es sind Berichte über Arbeitslosigkeit, über das Rutschen in die Verschuldung, über Geld- und Beziehungssorgen, über Probleme von Migrantinnen und Migranten wie über die Existenz von Obdachlosen. Die Unmittelbarkeit des erzählten Lebens lässt die Klischees verschwinden. Zwar begegnen wir in den Geschichten dem Alkohol, der Fettleibigkeit, der „Faulheit“ und der Arbeitslosigkeit. Als Teil einer individuellen Lebensgeschichte erhalten diese Themen aber einen anderen Platz als im üblichen Armutsdiskurs. In Berichten in den Massenmedien wird oft so getan, als gäbe es nichts Schöneres als arbeitslos zu sein. Die Begegnungen mit den Lebensgeschichten zeigen eher, wie universell der Wunsch nach Anerkennung durch andere ist, und wie wichtig es ist, zumindest ein bisschen stolz auf sich sein zu können"

Inhaltsverzeichnis

Grußwort von der Münchner
Bürgermeisterin Christine Strobl

Prolog: Nicht-Schwimmer
Susanne Hagenauer

Zur Einführung
Alban Knecht und Peter Buttner

Schule – Ausbildung – Hartz IV
Rebecca Reißmeier

"Mama, warum lässt Du mich allein?"
Kathrin Wolkenhauer

Die Qual ohne Wahl
Susanne Hagenauer

Verschuldung – Meine Schuld?
Manuela Aigner

Der Engel von der Großmarkthalle
Ulrike Zinsler

Kindeskinder
Kathrin Pöhlmann

Die Taschenuhr
Sevda Gürbüz und Bushra Zensner

Portraits einer Familie
Veronika Schlumprecht

Einmal Luxus und zurück
Sandra Vater

Bayern – Nur Wohlstand, Bier und Sorglosigkeit?
Pia Schmid

Zu Hause ist es immer noch am Schönsten
Michelle Wahl

"Hartz IV und der Tag gehört Dir" – Und was machen wir?
Liane Schrank

Zwischen den Schritten der Stadt
Alexander Rienesl

Bayern lebenslänglich
Alban Knecht und Dorothee Chlumsky

Tipps zum Weiterlesen

 
     
 
       
   

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Bürgergeld: Armut bekämpfen ohne Sozialhilfe (2001).
Negative Einkommenssteuer, Kombilohn, Bürgerarbeit und RMI als neue Wege
Mit einem Vorwort von Isidor Wallimann
Bern/Stuttgart/Wien: Haupt Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Sinn und Zweck der Sozialhilfe sind politisch umstritten. Die einen wollen die Beiträge senken, um Missbrauch zu verhindern. Andere fragen provokativ, ob Sozialhilfe eigentlich Armut beseitigen kann. Ausgehend vom aktuellen Stand der Armutsforschung in Deutschland und der Schweiz untersucht der Münchner Sozialpädagoge Alban Knecht an vielen Beispielen die aktuellen Argumentationen in der Sozialpolitik und verschiedene sozialrechtliche Regelungen und entwickelt auf dieser Basis "Bürgergeld"-Modelle wie Kombilohn, negative Einkommenssteuer oder RMI - als Alternativen zur Sozialhilfe. Dabei unterstreicht er immer auch die Bedeutung der Sozialen Arbeit in der Armutsbekämpfung und bei der soziokulturellen Integration"

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Einleitung

1.1 Die unsichtbare Hand
1.2 Aufbau

2. Armut

2.1 Ansätze der Armutsforschung
2.2 Definitionen und Ausmaß von Armut

2.2.1 Absolute und relative Armut
2.2.2 Das 50%-Kriterium der Armutsdefinition
2.2.3 Armutskriterien des Lebenslagenkonzepts
2.2.4 Sozialhilfebezug als Armutskriterium

2.3 Ergebnisse der Sozialhilfe-Forschung

2.3.1 Die Sozialhilfestatistik des Statistischen Bundesamtes
2.3.2 Erkenntnis quantitativer Feldforschung
2.3.3 Ergebnisse der qualitativen Sozialhilfe-Forschung

2.4 Armut nach Bevölkerungsgruppen

2.4.1 Arbeitslose
2.4.2 Armut trotz Erwerbsarbeit
2.4.3 Familienarmut - Kinderarmut

2.5 Armut: Fazit und Kriterien für ein Mittel der Armutsbekämpfung

2.5.1 Fazit
2.5.2 Kriterien für ein Mittel der Armutsbekämpfung

3 Bürgergeld: Eignung als Mittel der Armutsbekämpfung

3.1 Einführung und Begriffserklärung
3.2 Die negative Einkommenssteuer von Milton Friedman

3.2.1 Idee der negativen Einkommensteuer
3.2.2 Praxis der negativen Einkommensteuer in den USA
3.2.3 Wirkt der Anreizmechanismus?
3.2.4 Eignung der negativen Einkommensteuer als Mittel der Armutsbekämpfung

3.3 Kombilohn - der Anreizmechanismus, die Arbeit und die Löhne

3.3.1 Idee des Kombilohns
3.3.2 Arbeitsmarktbezogene Kritikpunkte am Kombilohn
3.3.3 Eignung des Kombilohns als Mittel der Armutsbekämpfung

3.4 Das unbedingte Bürgergeld

3.4.1 Idee des unbedingten Bürgergeldes
3.4.2 Praxis des unbedingten Bürgergeldes in den USA
3.4.3 Eignung des unbedingten Bürgergeldes als Mittel der Armutsbekämpfung

3.5 Bürgergeld und Bürgerarbeit - Das Konzept von Ulrich Beck

3.5.1 Idee des Bürgergeldes nach Beck
3.5.2 Mögliche Probleme bei der Umsetzung
3.5.3 Eignung des Bürgergeldes nach Beck als Mittel der Armutsbekämpfung

3.6 Das RMI (Revenue Minimum d'Insertion) - Bürgergeld und Sozialarbeit

3.6.1 Idee des RMI
3.6.2 Praxis des RMI
3.6.3 Eignung des RMI als Mittel der Armutsbekämpfung

3.7 Das Bürgergeld als Mittel der Armutsbekämpfung

3.7.1 Übersicht und Vergleich der Bürgergeld-Konzepte
3.7.2

4 Ausblicke

4.1 Bürgergeld - Weitere Themen
4.2 Ausblick auf neue Konzepte der Armutsbekämpfung

 
     
 
       
   

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Alban Knecht im WWW

http://www.albanknecht.de

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 09. Januar 2011
Update: 10. Januar 2011