| |
|
[ Debatte: Familien contra Singles ] [ Suche ] [
News ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Barbara
Vinken: Familienpolitik als Bevölkerungspolitik
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Barbara Vinken in
ihrer eigenen Schreibe
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- VINKEN,
Barbara (2003): On the Road mit Goethe, E.T.A. Hoffmann und
Balzac,
in: Texte zur
Kunst, Schwerpunkt Liebe, Heft 52, Dezember
-
VINKEN, Barbara (2005): Im Schatten des Mutterkreuzes.
Vollzeitjob und Kinder? Für
Französinnen ist das kein Problem, bei uns fast undenkbar. Die Folge:
unzufriedene Mütter, immer weniger Kinder. Muss das sein?
in: Tagesspiegel v. 16.04.
- Kommentar:
Barbara VINKEN argumentiert konsequent
inkonsequent:
einerseits
kritisiert sie die ehezentrierte Sozial- und Familienpolitik in
Deutschland, andererseits greift sie zum Beleg ausgerechnet auf die
ehezentrierte Amtsstatistik zurück.
Während jedoch
Familienfundamentalisten Deutschland
bereits als polarisierte Gesellschaft beschreiben, sieht VINKEN
Deutschland erst auf dem Weg dorthin, falls
keine - auf Karrieremütter - zugeschnittene Familienpolitik betrieben
wird:
"wenn
sich das nicht ändert, wird unsere Gesellschaft in verstärktem Maße in
zwei Teile auseinander fallen. Auf der einen Seite haben wir dann die
Leute mit Kindern, die in Paarstrukturen leben, die die Mütter selbst
als prestigeträchtig empfinden. Auf der anderen Seite Leute ohne
Kinder, die neue Paarkonstellationen ausprobieren, sich aber vor allem
über ihren Beruf identifizieren.
Noch ist das ein bedeutender, aber immer noch der kleinere Teil der
Bevölkerung."
- VINKEN, Barbara (2007): Die Rundungen der
Sanduhr.
Die Mode der fünfziger Jahre drehte die Zeit zurück und huldigte
einem restaurativen Frauenideal,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 16.06.
- Inhalt:
Barbara VINKEN hat keine Sehnsucht nach den
50er Jahren:
"Die Mode der Fünfziger machte die Frauen, um es mit Musil zu sagen,
zu dem, was die Neue Frau, knabenhaft nüchtern, nicht mehr war: zum
Ideal des Mannes. Chanel, die die Frauen nicht wie Dior
unbeschreiblich weiblich, sondern als garçonnes anzog, konnte sich
erst in den sechziger Jahren mit ihrem Kostüm, das wohl der erste
Businessanzug für Karrierefrauen war, durchsetzen."
-
VINKEN, Barbara (2007): Die Frau als Mann als Frau.
Hannelore Schlaffer trauert dem Jahrhundert der Mode nach - zu
Unrecht,
in: Literaturen,
September
- Inhalt:
Rezension des Buches
"Mode" von
Hannelore SCHLAFFER.
-
VINKEN, Barbara (2008): Ausgang aus der Unmündigkeit.
Mit ihrem Werk "Das andere Geschlecht" wurde Simone de Beauvoir
weltberühmt. Heute jährt sich der Geburtstag der französischen
Philosophin und Schriftstellerin zum 100. Mal. Eine Hommage an ihr
Werk und ihre Persönlichkeit,
in: TAZ v. 09.01.
- Inhalt:
"Das
Trauma, das Menstruation und Geschlechtlichkeit für die Frauen
früherer Generationen bedeutet haben müssen, können wir, so glaube
ich, nicht mehr nachvollziehen. Beauvoirs Schilderungen von
Hochzeitsnächten wirken wie aus einer anderen Zeit. Kurz, die
sexuelle Emanzipation ist entschieden schneller fortgeschritten als
die ökonomische",
meint Barbara VINKEN angesichts "Das andere Geschlecht" von Simone
de BEAUVOIR.
-
VINKEN, Barbara (2009): Nichts ist so alt wie das Tattoo von gestern.
Dabei sollte es doch ein lebenslanges Bekenntnis sein,
in: chrismon, Januar
-
VINKEN, Barbara (2009): Töchter für immer.
Auf Charlotte Roches «Feuchtgebiete» folgt eine Welle neuer
Pornografie: Autorinnen wie Tracey Emin oder Rebecca Martin schreiben
als Frauen über Sex. Ihre Ich-Figuren benehmen sich wie Kinder – oder
Männer,
in: Literaturen, Juni
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Barbara
Vinken im Gespräch
|
|
| |
|
- WERNEBURG,
Brigitte (2001): Martin Luther ist schuld.
Barbara
Vinken möchte das Rätsel lösen, warum in
Deutschland unmöglich ist, was anderswo für
Frauen als normal gilt: Kinder und Karriere zu
haben. Ein Gespräch mit Vinken über ihr Buch
"Die deutsche Mutter" und die fatale
These, Mütter seien die letzten Garanten einer
humanen Gesellschaft,
in: TAZ v.
19.04.
zitty-Titelgeschichte:
Mutter Staat.
Frauen 2006: Zwischen Super-Merkel und Super-Nanny |
- GLÄSER, Heike & Claudia WAHJUDI
(2006): "Frauen haben keine Wahl".
Barbara Vinken sagt, warum
die schwarz-rote Familienpolitik eine Revolution wäre und wieso die
neuen Väter eine politische Katastrophe sind,
in: zitty v. 02.03.
-
KAPPERT, Ines (2008): "Leidige Rückzugsgefechte".
Die von der CSU angestoßene Debatte um Spätabtreibungen ist purer
Wahlkampf. Nicht die überforderten Frauen sind das Problem, sondern
dass die Schulmedizin sich gegen behinderte Kinder entschieden hat,
sagt Barbara Vinken,
in: TAZ v. 12.07.
-
Neu:
BALZTER, Sebastian (2009): "Endlich eine Wende".
Mit dem Elterngeld holt Deutschland seinen Rückstand auf. Auch
wenn die Mentalität noch hinterherhinkt. Im Gespräch: Barbara
Vinken, Literaturwissenschaftlerin,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.08.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
 |
|
 |
| |
|
|
Klappentext
"In Deutschland müssen Frauen sich
immer noch entscheiden: entweder Kinder oder
Karriere. Warum? Muss es uns nicht beunruhigen,
dass eine Französin, eine Dänin oder eine
Italienerin sich nicht vor diese Wahl gestellt
sieht? Und warum glauben wir trotzdem immer noch,
in Sachen Emanzipation Vorreiter in Europa zu
sein? Barbara Vinken analysiert den Zusammenhang
dieses Missverhältnisses, seine Ursprünge und
Auswirkungen. Ihr Fazit: Die deutsche Politik hat
sich immer viel mehr um die Familie als um die
Selbständigkeit der Frau gekümmert. Der Grund
für diese Einseitigkeit ist der uralte, bis
heute ungebrochene Mythos der Mütterlichkeit.
Wie ein roter Faden zieht er sich vom
Protestantismus durch die nationalsozialistische
Ideologie bis zum heutigen Bio-Gesundheitswahn:
Nur die gesunde Kleinfamilie mit einer Mutter,
die sich um alles kümmert, kann gegen die kalte,
harte Welt bestehen."
Pressestimmen
"Ideologiekritik, die
meint, sich ob der vermuteten Übermacht des
Feindes selbst aufblasen zu müssen, erzeugt
Überdruß (...) Was im Unterschied dazu
nötig täte, wären Vorschläge, wie sich
die sozialpolitischen Voraussetzungen dafür
schaffen lassen, daß auch in Deutschland
jede nach ihrer Façon selig werden
kann."
(FAZ v. 20.03.2001)
"Es ist das Buch zum
beginnenden Wahlkampf"
(TAZ v. 19.04.2001)
|
|
|
 |
|
 |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
- HÜSTER,
Wiebke (2001): Mütter, wollt ihr ewig
stillen?
Ganz Deutschland ist
ein Oberammen-Gau: Nur Barbara Vinken
weiß, wo der Schnuller hängt,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v.
20.03.
- ROEDIG,
Andrea (2001): Religion: Mutter.
Oft
gehörte Argumente. Barbara Vinkens
Kulturgeschichte der deutschen Mutter,
in: Freitag
Nr.13 v. 23.03.
- ROEDIG,
Andrea (2001): Barbara Vinken: Die
Deutsche Mutter,
in:
WochenZeitung
Nr.15 v. 12.04.
- RALL,
Veronika (2001): Knick in der Küche.
"Die
deutsche Mutter": Barbara Vinkens
Buch über die Familienfeindlichkeit
deutscher Politiker,
in: Tagesspiegel
v. 26.04.
- HEINTZE,
Dorothea (2001): Sind Mütter die
besseren Menschen?
Der
komplette Terror der totalen
Kinderbetreuung: Vom Sonderweg der
deutschen Mütter,
in: Badische
Zeitung v. 07.05.
- GERHOLD,
Stefanie (2001): Karriere adieu.
Es wird Zeit, in
Deutschland mit dem Muttermythos
aufzuräumen, meint die
Kulturwissenschaftlerin Barbara Vinken
und fordert neue Konzepte,
in: Berliner
Illustrierte Zeitung. Beilage der
Berliner Morgenpost v. 13.05.
- RUTSCHKY,
Katharina (2001): Samstags gehört Mutti
mir.
Barbara Vinken
wünscht sich die deutsche Mutter
katholischer, republikanischer,
berufstätiger,
in: Berliner
Zeitung v. 26.05.
- MAYER,
Susanne (2001): Wollt ihr die totale
Mutter?
Beschimpfungen,
Verdächtigungen, Belehrungen: Barbara
Vinken und andere Frauen streiten über
das Leben mit Kindern,
in: Die
ZEIT Nr.26
v. 21.06.
- Inhalt:
Susanne MAYER
kritisiert den ideologischen
Streit zwischen
Vollzeitmütter-Ideologinnen wie
Ulrike HORN und
Karrieremütter-Ideologinnen wie
Barbara VINKEN.
Auf der Strecke
bleiben nach Meinung von MAYER
diejenigen Mütter, die mit einem
Teilzeitjob Geld für ein Leben
mit Kindern verdienen wollen.
Einzig das Buch von
Stella
BETTERMANN (siehe hierzu
Focus
Nr.19 v. 07.05.2001)
findet vor MAYER Gnade, da es
Spaß am Muttersein vermittelt...
- BRONFEN,
Elisabeth (2001): Von der Geschichte
gelöst.
Schluss mit dem
deutschen Müttermythos,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 30.06.
- FRÖHLICH,
Sabine (2001): Der Nagel in der Wand.
Barbara Vinken über
den Mythos "deutsche Mutter",
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
10.07.
- GRAW,
Isabelle (2001): Kind oder nicht Kind.
Barbara Vinken neigt
zu apodiktischen Aussagen über die
deutsche Mutter,
in: Literaturen
Nr.9, September
- Infos zu:
Isabelle Graw
liest das Buch als Revision feministischer Positionen:
"Statt zu
differenzieren, setzt dieses Buch auf starke, zugespitzte
Thesen. Insofern lässt es sich auch als Abschied vom
dekonstruktiven Feminismus lesen, zu dessen maßgeblichen
Fürsprecherinnen Vinken in den frühen neunziger Jahren
gehörte.
(...).
Wie konnte es dazu kommen? Ganz einfach: Die für den
dekonstruktiven Feminismus charakteristischen Zweifel an
Kategorien wie »Frau« oder »weiblich« und auch sein
Zurückschrecken vor jeder totalisierenden Verallgemeinerung
hatten in den letzten Jahren eine paralysierende Wirkung.
Deshalb scheint Vinken nun die Flucht nach vorn anzutreten:
mit apodiktischen Aussagen und einem forschen, pointierten
Stil."
- BRONFEN,
Elisabeth (2001): Ein Mythos wird
demontiert.
Barbara Vinkens
"Die deutsche Mutter",
in: Literaturkritik.de
Nr.10, Oktober
- FIL (2002): Die
urdeutschen Rabenmütter,
in: Emma
Januar/Februar
- Inhalt:
FIL sieht
VINKENs Buch in der Tradition der
Französin Elisabeth BADINTER, zu
der sie anmerkt, dass diese
zweifache Mutter ist.
Hera
LIND
ist bei FIL genauso wenig
angesehen wie bei der restlichen
nicht-feministischen Welt.
-
LX (2007): Gebärfreudig,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
14.01.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Das Buch
in der Debatte
|
|
| |
|
- SCHLAG, Corinna
(2000): Deutschlands bestgeschützte Spezies.
Mit der Emanzipation hierzulande sei
es nicht weit her, sagt eine Berliner
Professorin. Die deutsche Mutter gelte nach wie
vor als Hüterin der heilen Welt,
in: Berliner Morgenpost v.
22.12.
- DANIELS,
Arne & LACHE, Anette (2001): Courage,
Mütter!
Weiterarbeiten,
wenn das erste Kind kommt? Zu Hause bleiben -
Zukunft ungewiss? Oder ganz aufs Mutterglück
verzichten, weil sonst der Job Schaden nimmt?
Egal, wie Frauen sich entscheiden, sie zahlen
meistens drauf. Doch statt gemeinsam gegen einen
altmodischen Mutter-Mythos und für Krippen und
Ganztagsschulen zu kämpfen, machen sie sich
gegenseitig das Leben schwer,
in: Stern. Campus und
Karriere v. 28.02.
- SPIEGEL-Coverstory
"Zurück zur Familie"
in:
Spiegel Nr.15 v. 09.04.
2001
- NOLTE,
Dorothee (2001): Über die deutsche Mutter
nachdenken,
in:
Tagesspiegel v. 14.05.
- KOHSE, Petra
(2001): Frauen am Rande des
Planerfüllungssyndroms.
Was tun mit 30 Mark
Kindergeld? Entdecke die Möglichkeiten: Über
die Familie im Ikea-Dauertest und das Dilemma
postmoderner Frauen in der Erziehungszeit,
in: Frankfurter
Rundschau v. 15.05.
- BUHR, Elke
(2001): Apokalyptische Kaugummis.
Über deutsche Mütter, die
Erziehungskatastrophe und den rhetorischen
Kurzschluss,
in: Frankfurter
Rundschau v. 14.07.
- Inhalt:
Elke BUHR kritisiert Susanne GASCHKE und
ihr neues
Buch
"Die Erziehungskatastrophe - Kinder
brauchen starke Eltern".
Wie dem
Soziologen Alexander SCHULLER, der in der
FAZ vom 03.07.2001 seine Sichtweise vom
"Tod der Familie"
präsentierte, geht es GASCHKE nach
Meinung von BUHR um eine undifferenzierte
Kritik erzieherischer Praxis:
"Susanne
Gaschke - voll berufstätig, ein Kind -
(redet) genau der Ideologie von
Mutterschaft das Wort, die Barbara Vinken
- voll berufstätig, ein Kind - in ihrem
Buch 'Die deutsche Mutter' (Piper Verlag)
zu demontieren versucht. Wer sich daran
macht, die Ursprünge bestimmter
Ideologieformationen aus der aktuellen
'Erziehungsdebatte' à la Gaschke
freizulegen, bekommt von Barbara Vinken
das historische Material dazu."
- LAU,
Mariam (2001): Kinder machen alles falsch!
In
Deutschland ist Familienpolitik wieder eine Arena
der Glaubenskämpfe. Wer die Wiederkehr von
Vollzeitmutter und restriktiver Erziehung
fordert, übersieht die Realität
in: Welt
v. 20.07.
- GAEHME,
Tita (2001): Barbara Vinken: Die deutsche Mutter,
Der lange Schatten eines Mythos,
in:
Politische Literatur.
Sendung des DeutschlandRadio
v. 06.08.
- RÖSSLER,
Beate (2001): Wer ist die Beste im Land?
In der Debatte um
"Mütter-Kinder-Arbeit" sind normative
Differenzierungen geboten,
in: Frankfurter
Rundschau v. 23.10.
- Inhalt:
RÖSSLER
argumentiert auf der Linie von
Nancy FRASERs
feministischer Gerechtigkeitstheorie und
kritisiert sowohl VINKENs "Die
deutsche Mutter" als auch Ulrike
HORNs "Neue Mütter braucht das
Land":
bei beiden wird zwar
der Versuch gemacht, "mehr
Gerechtigkeit in der Gesellschaft
herzustellen: bei Vinken dadurch, Frauen
stärker an der Erwerbsarbeit zu
beteiligen; bei Horn dadurch, die von
Frauen privat verrichtete Arbeit in der
gesellschaftlichen Anerkennung
aufzuwerten. Doch beide lassen sich
erstaunlich umstandslos in die
bestehenden Verhältnisse einpassen, weil
sie die grundsätzliche Struktur, dass Frauen
für Kinder und Hausarbeit zuständig
sind, nicht in Frage stellen. Männer
kommen nämlich in beiden Positionen so
gut wie gar nicht vor. Zwar kann man
sagen, dass einer Position wie der von
Vinken gerechtigkeitstheoretisch der
Vorrang gebührt, weil sie Frauen
zumindest die Möglichkeit eröffnen
will, einer Erwerbsarbeit nachzugehen.
Aber so lange eine Position nicht den
Begriff der Arbeit und die
geschlechtsspezifische Zuordnung auch der
Hausarbeit problematisiert, solange
ändert sie an den grundsätzlichen
Strukturen der Gesellschaft nicht
wirklich etwas."
|
|
| |
|
|
|
| |
|
weiterführende Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|