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- BRINCK, Christine (2001): "...Mutter
sein dagegen sehr".
Die Zeit der Superweiber ist vorbei: Frauen
wollen wirkliche Hilfe bei Kindern und Karriere,
in:
Welt v. 02.03.
- BRINCK, Christine (2001):
Die Hälfte des Himmels.
Beruf und Familie dürfen sich nicht ausschließen - wann kapiert
die Politik das endlich?
in: Welt v. 23.04.
- Kommentar:
"Die Kosten
fürs Auto werden vergesellschaftet, die für die Familie
privatisiert". Das Vokabular von
Jürgen BORCHERT dürfte man wohl demnächst in allen Varianten
bei den Polarisierern finden.
- BRINCK,
Christine (2001): Zeit der Pflichten.
Deutschland diskutiert über Kinder. Den Anstoß
hat die Frau des Bundeskanzlers gegeben. Sie fordert mehr Werte. Um
sie zu vermitteln, müssen sich Eltern erst einmal über ihre eigenen
Prinzipien im Klaren sein,
in: Tagesspiegel v. 13.05.
- BRINCK,
Christine (2002): Wie Baron Instetten die kleine Annie abrichtete.
Nur gedankenlose oder grausame Eltern
wetteifern um die Zeit ihres Kindes - Neue Studien zum
Entfremdungssyndrom,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.02.
- Inhalt:
Bereits
Theodor FONTANE hat in "Effie Briest" jene Methode aufgezeigt, mit
der heutzutage Eltern im "Scheidungskrieg" um das Sorgerecht
kämpfen. BRINCK kritisiert die Praxis, dass den Kindern im Namen
des Kindeswohl ein Elternteil vorenthalten wird.
- BRINCK, Christine (2002):
Bildung macht nicht gleich.
Millionen junger Menschen lernen, studieren,
bilden sich fort. Das ist wichtig, reißt aber neue Gräben auf. Ein
ZEIT-Gespräch mit dem britischen Soziologen
Anthony Giddens
über Eliteschulen und soziale Unterschiede,
in: Die ZEIT Nr.24 v. 06.06.
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BRINCK, Christine (2002): Nicht ohne meinen Papa.
Trotz Patchwork-Familie und Scheidungswut: Kinder brauchen ihre
Väter,
in: Die ZEIT Nr.01 v. 23.12.
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BRINCK, Christine (2004): Kinder - ein amerikanischer Traum.
Wo sind die Kinder? (Teil 6): Und keiner jammert: Warum es die
Familien in den USA besser haben,
in: Die ZEIT Nr.9 v. 19.02.
- Kommentar:
Heute ist wieder einmal Märchenstunde bei
der guten alten Tante ZEIT!
Elinor BURKETT hat bereits im
Jahr 2000 im Buch "Baby
Boon" beschrieben wie das familienfreundliche Amerika die
Kinderlosen betrügt. Und seit kurzem ist die
US-Single-Bewegung der
Quirkyalones so erfolgreich, dass sich die
Süddeutsche
Zeitung genötigt fühlte, darüber zu berichten. Von wegen kein
Jammern und eitel Familienidylle!
Noch märchenhafter wird
es, wenn BRINCK schreibt:
"Die
Geburtenrate der Amerikaner wird mit 2,07 in der gesamten OECD nur
von Mexiko mit 2,57 übertroffen – Deutschland liegt mit 1,39
abgeschlagen auf dem 23. Platz. Weniger kinderlieb stehen nur noch
die Mittelmeerländer und ehemaligen Ostblockstaaten da. Warum?"
Gerade hat
der - nicht gerade als Singlefreund bekannte - Kostas PETROPULOS
darauf hingewiesen, dass in den USA das
Ausmaß
der Kinderlosigkeit in der weißen Mittelschicht noch
gravierender ist als hierzulande.
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BRINCK, Christine (2006): Gute Scheidung, schlechte Scheidung.
Auch ohne Schlammschlacht der sich trennenden Eltern sind meist
die Kinder die Leidtragenden,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.01.
- Kommentar:
BRINCK identifiziert sich voll und ganz mit
dem Buch "Between Two World: The Inner Lives of Children of
Divorce" von Elizabeth MARQUARDT, weswegen man nur zustimmen kann
oder anderswo nach Gegenpositionen suchen muss.
Gefragt
werden muss jedoch, warum eigentlich in Studien immer NUR
Scheidungs- und keine Trennungskinder untersucht werden?
Es
gibt keinen logisch zwingenden Grund, warum Kinder Trennungen
anders als Scheidungen empfinden sollten. Wenn aber immer weniger
Kinder in Ehen aufwachsen, sollte dies zu denken geben.
Wenn
es also weder logische Gründe gibt, noch die Heiratsentwicklung
solche Untersuchungen nahe legen, dann sind Untersuchungen zu
Scheidungen zuallererst ideologische Unternehmungen.
Tatsache
ist jedenfalls, daß es auch vor der Liberalisierung der
Scheidungsgesetze Trennungen von Eltern gab. Schlammschlachten
sind in dieser Sicht keine neue "Errungenschaften" unserer
Gesellschaft.
- BRINCK, Christine
(2006): Es geht doch.
Junge Frauen leben ihr Leben in der falschen Reihenfolge. Warum
eigentlich?
in: Die ZEIT Nr.10 v. 02.03.
- BRINCK, Christine (2006): Die Macht
der Mütter.
Zur Ehrenrettung des missverstandenen Berufs Hausfrau,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.07.
- Inhalt:
Die Hausfrau ist - spätestens seit der
Debatte um das Elterngeld - ein umkämpfter Begriff. Zwei
Mittelschichtfraktionen liefern sich hier einen verbissenen Kampf
um die Deutungshoheit.
Nach der
Weltwoche,
versucht nun Christine BRINCK die Lufthoheit über das Elterndasein
zurück zu gewinnen.
Anmerkung:
Was
Außenstehende an diesem Streit extrem nervt, das ist die Tatsache,
dass der Begriff "Hausfrau" offenbar seine gesellschaftliche
Relevanz auf eine ganz eigenartige Weise - zumindest in der
Mittelschicht - verloren hat.
Welchen
Sinn macht ein Begriff, der sich einzig aus der Abwesenheit einer
ABHÄNGIGEN Erwerbstätigkeit ableitet? Die lautstarken
Verteidigerinnen der Hausfrau sind ja offensichtlich eher als
Freiberuflerinnen (oder im weiteren Sinne Selbständige), denn als
Hausfrauen zu bezeichnen.
Der
Neid oder gar Hass, den sich solche Pseudo-Hausfrauen auf sich
ziehen, wird verständlich, wenn man folgende Sätze von
Heide
SOLTAU liest, deren Leitbild die kinderlose
Karrierefrau ist:
"Freie
Journalisten haben oft ein enges, libidinöses Verhältnis zu ihrem
Beruf. Viele gieren geradezu nach Arbeit. Sie ist die Droge, die
sie bei Laune hält. Das ist nur bei jenen anders, die über einen
gut verdienenden Ehemann (seltener eine Ehefrau) verfügen und
Kinder haben. Sie geben sich damit zufrieden, ab und zu eine mehr
oder weniger makellose Perle abzuliefern. Bösartig gesagt: es gibt
zig Hausfrauen, die nebenbei ein bißchen schreiben und sich
Journalistin nennen." (in: Freie Laufbahn, 1996, S.216f.)
Die
Hausfrauendebatte würde wohl schlagartig verstummen oder zumindest
andere Formen annehmen, würde man als Hausfrauen nur diejenigen
gelten lassen, die keiner anderen Tätigkeit außer Muttersein und
Hausarbeit (oftmals
ausgelagert, zumindest jene, die keinen Spaß macht bzw. wenig
prestigeträchtig ist) nachgehen. Oder anders
formuliert: die Debatte um die Hausfrau ist nicht das, als was sie
uns verkauft wird!
Es
wäre also an der Zeit, die Begrifflichkeit rund um das
Hausfrauen-Dasein neu auf den Punkt zu bringen.
In
dem Buch
Die Single-Lüge wird der
Stellenwert des Hausfrauen-Daseins angesichts geänderter
gesellschaftlicher Rahmenbedingungen neu bewertet. Dies geschieht
jenseits der üblichen Pseudodebatten, wie sie in den Feuilletons
geführt wird.
- BRINCK, Christine (2007): Wie viel Krippe
braucht das Kind?
Qualität vor Quantität – für die Kleinsten gelten bei uns
offenbar andere Regeln,
in: Tagesspiegel v. 23.09.
- Inhalt:
Christine BRINCK kritisiert den Ausbau der
Kinderbetreuung.
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BRINCK, Christine (2007): Wo bleibt das Kindeswohl?
Fakten zur Krippen-Debatte,
in: DeutschlandRadio v. 15.10.
-
BRINCK, Christine (2008): Fürsorgepflicht statt Finanzierung,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 20.01.
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