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- NOTZ, Anton
und Cordula TUTT (2001): Geburtshilfe aus
Karlsruhe.
Mit ihrem
spektakulären Urteil zur
Pflegeversicherung haben die
Verfassungsrichter gleich das gesamte
Sozialversicherungssystem ins Wanken
gebracht. Ökonomen halten die
Entscheidung jedoch für praxisfern,
in: Financial
Times Deutschland
v. 04.04.
- Inhalt:
Ökonomen
kritisieren dass die ungleiche
Belastung für Familien mit
Kindern nur innerhalb der
Sozialkassen gelöst werde. Nach
Einschätzung von Bernd Hof von
der International School of
Management (ISM) in Dortmund ist
die Begründung der Karlsruher
rückwärtsgewandt: Wenn man für
Familien etwas tun will, muss man
das aus Steuermitteln tun.
"Wird es für Familien - wie
von den Richtern gefordert -
einen Ausgleich tatsächlich nur
im Rahmen der Sozialversicherung
geben, käme eine Gruppe
Gutverdienender ungeschoren
davon: Beamte, Selbstständige,
Minister und Abgeordnete -
diejenigen, die keine
Sozialversicherungsbeiträge
zahlen.
- FRICKEL, Thomas/HECKEL,
Margaret/TUTT, Cordula (2001): Die Krise hat begonnen.
Die Minus-Gesellschaft (1): Immer weniger, immer älter -
Was die Geburtenflaute für Deutschland bedeutet,
in: Financial Times Deutschland v. 28.05.
- HECKEL, Margaret/TUTT,
Cordula/KNUST, Cornelia (2001): Kinder haben, Karriere
machen.
Die Minus-Gesellschaft (2): Familienpolitik gegen das
Schrumpfen - Was Deutschland von seinen Nachbarn lernen
kann,
in: Financial Times Deutschland v. 29.05.
- Inhalt:
"Schon jede vierte Frau des Jahrgangs 1960
und knapp
jede dritte Frau des Jahrgangs 1965 werden kinderlos
bleiben. Bei Akademikerinnen bleiben sogar 40 Prozent ohne
Nachwuchs", behaupten die Autoren.
- Margaret HECKEL & Cordula /TUTT
(2001): Glückspilze gegen den Kummer.
Die Minus-Gesellschaft (4): Wir leben länger - Doch die
Krankenkassen werden künftig viele Kosten nicht mehr
übernehmen,
in: Financial Times Deutschland v. 31.05.
- TUTT, Cordula (2001):
Aktiendepot statt Kinder.
Die Minus-Gesellschaft (5): Länger leben kostet - Warum
die Rentenreform nicht ausreicht,
in: Financial Times Deutschland v. 29.05.
- Kommentar:
TUTT lässt einzig den Alarmist Herwig BIRG zu
Wort kommen.
- HULVERSCHEIDT, Claus &
Cordula TUTT (2006): Deutschland Schlusslicht bei Geburten.
Neugeborenenrate so niedrig wie nirgendwo sonst auf der
Welt. Teile der Republik werden 2020 weitgehend entvölkert
sein,
in: Financial Times Deutschland v. 16.03.
- TUTT, Cordula (2006): Das
große Schrumpfen.
Von Wohlstandsinseln und Verliererregionen in
Deutschland,
in: WZB-Mitteilungen, Heft 112, Juni, S.19-22
- TUTT, Cordula (2006): Der
Kampf um die Köpfe.
Deutschland schrumpft (1): Herausforderung bis 2050,
in: Financial Times Deutschland v. 17.07.
- Inhalt:
Mit Verweis auf die gegensätzlichen
Einschätzungen von Herwig BIRG und
Thomas STRAUBHAAR
schreibt TUTT:
"Dass die
Entwicklung der Wirtschaft insgesamt schadet, ist nicht
ausgemacht.
In der
5teiligen Serie sollen deshalb Regionen vorgestellt
werden, "die unterschiedlich vom Schwund betroffen sind
und unterschiedliche Ideen verfolgen, damit umzugehen.
- TUTT, Cordula (2006): "Man
wird Jeep und Handy brauchen".
Deutschland schrumpft (2): Brandenburg,
in: Financial Times Deutschland v. 18.07.
- TUTT, Cordula (2006): Die
Zukunft liegt in Marxloh.
Deutschland schrumpft (3): Das Ruhrgebiet,
in: Financial Times Deutschland v. 19.07.
- TUTT, Cordula (2006):
Bürgermeister managen den Mangel.
Deutschland schrumpft (4): Rheinhessen,
in: Financial Times Deutschland v. 20.07.
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TUTT, Cordula (2006): Lockruf des
Südens.
Deutschland schrumpft (5): Baden-Württemberg,
in: Financial Times Deutschland v. 21.07.
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Klappentext
"Deutschland schrumpft. Die Unterschiede
wachsen drastisch. Viele sind vom Abstieg betroffen, andere
bekommen jedoch die Chance zum Aufstieg. Gerade die
Mittelschicht muss sich umstellen, sie muss ihren Wohlstand neu
schaffen. Frische Ideen braucht das Land — und Bürger, die nicht
nur den Mangel ausgleichen, sondern zeigen, was die Gesellschaft
künftig zusammenhält.
Es ist kein
vorübergehender Konjunkturknick, den wir in Deutschland erleben.
Überall im Alltag finden sich Zeichen des Schrumpfens. Die
Bevölkerung nimmt ab, erst langsam, bald schneller. Jeder
Einzelne von uns kann auch nicht mehr mit stetig wachsendem
Wohlstand rechnen. Der Spielraum des hoch verschuldeten Staates
schwindet. In ländlichen Gebieten lässt sich die bisherige
Infrastruktur nicht mehr aufrechterhalten. Mancherorts stellen
sich Menschen auf ein Leben mit Jeep und Handy ein. Jenseits
großer Städte und wirtschaftlich erfolgreicher Regionen leert
sich das Land. Schulen, Theater und Arztpraxen schließen.
Unternehmen finden trotz Arbeitslosigkeit keine Fachleute.
Gewinner in der verschärften Konkurrenz profitieren noch durch
mehr Wohlstand und lassen die anderen weit hinter sich.
Wir kommen, so Cordula
Tutts zentrale These, nicht mehr allein mit unserer auf Wachstum
und Sicherheit geeichten Weltsicht aus. Längst sind heftige
Verteilungskämpfe im Gange, neue Konflikte brechen auf, und
gerade die Mittelschicht fühlt sich bedroht. Cordula Tutt
beschreibt aber nicht nur das Konfliktpotenzial, sondern auch
Auswege. Eine andere Gesellschaft entsteht: Pioniere des
Schrumpfungsprozesses werfen überkommene Regeln über den Haufen
und entwickeln Neues. Bürger schaffen mit ihrem Engagement
unverhoffte Chancen und entwickeln neuen Zusammenhalt und
Wohlstand."
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