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Silvana Koch-Mehrin:
Schwestern
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Kurzbiographie
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1970 geboren
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Studium der Geschichte und
Volkswirtschaft
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2004 Abgeordnete der FDP im
EU-Parlament
-
2007 Buch
"Schwestern"
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Silvana Koch-Mehrin in
ihrer eigenen Schreibe
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Das FDP-Vorstandsmitglied plädiert für eine
Familienpolitik mit der
Zielgruppe
Mütterelite.
KOCH-MEHRIN, Silvana (2002):
"Regel Nummer eins: Locker bleiben".
Kinder sind großartig - aber es gibt
keine Verschwörung zur Schwängerung der Europäerinnen. Ob sich jemand
für oder gegen Kinder entscheidet, ist eine ganz und gar persönliche
Angelegenheit,
in: Financial Times Deutschland Online v. 10.05.
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Silvana Koch-Mehrin:
Porträts und Gespräche
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GOLLNICK, Ines (2004): "Nur weil der Bauch wächst, schrumpft nicht das
Gehirn".
Im Gespräch: Silvana Koch-Mehrin MdEP,
in: Das Parlament
Nr.33-34 v. 09.08.
COMTE, Michael (2005): "Mein Bauch
provoziert".
Silvana Koch-Mehrin: Die FDP-Spitzenfrau im EU-Parlament wagt einen
ungewöhnlichen Schritt: Sie zeigt ihren Babybauch - weil "in
Deutschland eine schwangere Politikerin, die weiter Karriere machen
will, ein Politikum ist". Ein Gespräch über Kinder, Karriere,
Frauenbilder und Erotik in der Politik,
in: Stern Nr.10 v. 03.03.
PETER, Joachim (2006): "Das Geld ist gut
angelegt".
Silvana Koch-Mehrin,
Europaabgeordnete der FDP, begrüßt das Vorhaben der
Regierungskoalition,
in: Welt v. 03.05.
Die neue F-Klasse. Thea
Dorn sagt dem Familienfundamentalismus den Kampf an
DORN, Thea (2006): Die Frauenpolitik
ist ein Dilemma.
Thea Dorn trifft die FDP-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin - und ist
ziemlich begeistert. Und das nicht nur,w eil die so ein Mundwerk hat,
in: Emma, November/Dezember
BAUSZUS, Jens (2007): Karrieremutter dank belgischer Krippen.
In der Debatte über den Ausbau der Kinderbetreuung empfiehlt die
liberale EU-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin einen intensiven Blick in
ihre Wahlheimat Belgien,
in: Focus Online v. 18.03.
PFISTER, René (2007): Ich, Silvana.
Kein Politiker hat sein Privatleben so öffentlich gemacht wie die
liberale Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin. Jetzt spürt sie,
welche Opfer das Verlangen nach Popularität fordern kann,
in: Spiegel Nr.19 v. 07.05.
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PFISTER berichtet u. a. darüber wie Silvana
KOCH-MEHRIN am eigenen Leib erfahren musste, wie sich das Bild der
berufstätigen Mutter als Rabenmutter in der Medienberichterstattung
auswirkt:
"Im vergangenen Jahr wurde
sie zum dritten Mal schwanger, aber sie verlor das Kind im fünften
Monat. Es war eine Geschichte, die sie nicht in der Zeitung lesen
mochte, aber sie war nicht geheim zu halten, ihr Bauch hatte sich
schon gerundet, außerdem hatte Koch-Mehrin der »Frau im Spiegel«
anvertraut, dass sie sich ein drittes Kind wünsche.
Mitte März stand auf der
Titelseite der »Bild am Sonntag« die Schlagzeile »Deutschlands
schönste Politikerin: Babydrama«, die Buchstaben waren sechs
Zentimeter hoch. Es musste auch die Frage gestellt werden, ob das Kind
nicht überlebte, weil sie sich als Europaabgeordnete zu viel zugemutet
habe."
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JENKNER, Carolin (2007): "Ich bin gerne eine Rabenmutter".
Während die FDP-Männer über Erbschaftsteuer und Kultur streiten,
versucht eine Parteikollegin mit einem anderen Thema zu trumpfen: Die
Europaabgeordnete Silvana Koch-Mehrin kämpft für ihre Position in der
Familienpolitik und macht deutlich, dass die Frauen in der FDP
unzufrieden sind,
in: Spiegel Online v. 16.06.
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Schwestern
(2007).
Streitschrift für einen neuen Feminismus
(unter Mitarbeit von Susanne Schumacher)
Econ Verlag
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Klappentext
"Wir wollen alles und
noch viel mehr!
Was müssen sich Frauen wieder alles anhören: von
Politikern wie Gerhard Schröder, der von
Frauenpolitik und so einem »Gedöns« spricht, oder
von Meinungsmachern, die feststellen, dass
inzwischen auch „die konservativen Parteien dem
Leitbild einer pervertierten Emanzipation verfallen“
seien (FAZ , 5.5.2005). Dabei dachten wir, der Mief
der Fünfzigerjahre sei überstanden und Emanzipation
eine Selbstverständlichkeit. Doch selbst Frauen wie
die TV-Moderatorin Eva Herman propagieren
öffentlich: »Es ist selbstverständlich, dass Frauen
etwas lernen, dass sie sich weiterbilden und
Aufgaben auch außerhalb der Familie übernehmen, wenn
sie das Talent dafür haben. Doch all das sollte in
Maßen geschehen.«
Was ist
passiert?
Silvana Koch-Mehrin, zweifache Mutter und
erfolgreiche Politikerin, wendet sich mit einem
flammenden Appell an alle Frauen, sich gegen solche
Rückwärtsgewandtheit zu wehren. Dass die
demographische Debatte in Deutschland schamlos
genutzt wird, um mit gestrigen Ansichten zu punkten,
findet sie unerhört. Das ist in anderen Ländern
undenkbar. Beruf, Kinder und Familie lassen sich zum
Wohle von Frauen, Männern und Kindern verbinden.
Positive Modelle und Ansätze gibt es im In- und
Ausland. Koch-Mehrin stellt sie vor und zeigt, wie
lohnend es ist, sich für die Lebensqualität der
Frauen zu engagieren."
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Das Buch in der Debatte
OESTREICH, Heide (2007): Nennt es einfach Demokratie.
Junge Frauen in Deutschland wollen keinesfalls in die
feministische Schwitzhütte zurück. Richtig so. Doch mit der
alten Selbstfindung in Frauenräumen ging auch die Fähigkeit
verloren, politische Interessen von Frauen zu bündeln.
Egofeminismus allein hilft nicht weiter. Politik ohne Pathos
ist gefragt,
in: TAZ v. 08.03.
HEINE, Claudia (2007): Leben und Streben der Frau.
Klare Standpunkte: Warum die Diskussion um "Rabenmütter"
niemandem hilfe,
in: Das Parlament Nr.20-21 v. 14.05.
MAYER, Susanne (2007): Mädels,
darf es etwas mehr sein?
Die Frauenbewegung kommt als Buch. Vier neue Titel! Sie
geben sich erstaunlich moderat,
in: Die ZEIT Nr.24 v. 06.06.
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Susanne MAYER
hat an allen besprochenen Büchern etwas auszusetzen.
Zu Katrin GÖRING-ECKARDT ("Leichter gesagt als getan") heißt
es lapidar:
"Das Buch
dokumentiert, warum nichts war mit Frauenpolitik bei
Rot-Grün".
Am Buch Schwestern
von Silvana KOCH-MEHRIN missfällt MAYER deren Kritik an der
Alleinverdienerfamilie, speziell die hohen Transfergelder für
Familien.
Ausführlicher wird MAYER nur bei Ursula von der LEYEN ("Wir
müssen unser Land für die Frauen verändern"):
"Es ist übrigens
keineswegs wahr, dass in Skandinavien das Elternjahr zum
Durchbruch in der Familienpolitik führte. Es war ein
Dreiklang, der das schaffte: Abschaffung der Ehesubvention,
Qualifizierung aller Krippen, Kitas und Schulen zu
fördernden Ganztagsinstitutionen, Individuelabesteuerung von
Mann und Frau.
Vor so viel
Konsequenz schreckt das Buch zurück."
Auch Alice SCHWARZER ("Die
Antwort")
ist ihr gleichstellungspolitisch zu defensiv:
"Politisch sähe Mut so
aus: keine Staatsaufträge an Firmen, die Gleichstellung
nicht umsetzen. Steht doch im Grundgesetz".
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Silvana Koch-Mehrin in der
Debatte
WEINGÄRTNER, Daniela (2004): Der ganz neue Typ Bindestrich-Frau.
Die FDP versucht mit Silvana Koch-Mehrin als Powerfrau wieder ins
Europäische Parlament einzuziehen. Aber die Chancen der FDP sind
gering. Und die schöne, blonde, superliberale "Frau des Jahres" ist
letztlich doch wieder ein folgsames Mädchen,
in: TAZ v. 06.03.
LANG, Susanne (2005): Ein Bauch macht Politik.
Silvana Koch-Mehrin, FDP-Europaabgeordnete, ist öffentlich
schwanger. Ein weiterer Schritt zur Etablierung eines neuen
Politikerinnentypus,
in: TAZ v. 03.03.
MÜLLER-NEUHOF,
Jost (2011): Rücktritt einer Vorzeigefrau.
Silvana Koch-Mehrin will den Neuanfang ihrer Partei erleichtern –
Plagiatsvorwürfe belasten sie,
in: Tagesspiegel v. 12.05.
Neu:
UNIVERSITÄT HEIDELBERG (2011): Silvana Koch-Mehrin.
Universität Heidelberg beschließt die Entziehung des Doktorgrades,
in: Pressemitteilung der Universität Heidelberg v. 15.06.
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