| |
|
[
Verzeichnis der
Single-Forscher/innen ] [
News ] [
Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank
Nullmeier: Die Transformation der Sozialpolitik in der Neidgesellschaft
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Frank
Nullmeier in seiner eigenen Schreibe
|
|
| |
|
NULLMEIER, Frank (2002): Vergesst die
Bürgergesellschaft?!
Der Entwurf einer auf den Markt fixierten Zivilgesellschaft ist
ein "Rückzugskonzept",
in: Frankfurter Rundschau v. 24.12.
Zivilgesellschaft
und der Umbau des Sozialstaats in der
"Single-Gesellschaft"
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Die
Neidgesellschaft in der Debatte
|
|
| |
|
Die
Neidgesellschaft: Feindbild soziale Aufsteiger
und die Kritik an der
"Single-Gesellschaft"
Sighard
Neckel - Lebensstile in der Neidgesellschaft
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
| |
|
|
| |
|
|
Klappentext
"Die
Rede vom geteilten Deutschland lässt uns spontan an
den innerdeutschen Ost-West-Konflikt denken. Doch
Deutschland bietet ein Bild vielfältiger sozialer
Gegensätze – ob arm versus reich, alt versus jung oder
erwerbstätig versus arbeitslos. Welche Gräben
durchziehen unsere Gesellschaft und wie bestimmen sie
die künftige soziale Entwicklung in Deutschland?
Deutschland
hallt wider von Kassandrarufen zur Zukunft der Nation.
Überwiegend beruhen sie auf journalistischen
Eingebungen oder dem politischen Kalkül
unterschiedlicher Interessengruppen.
Sozialwissenschaftliche Gegenwartsdiagnosen dagegen
spielen in der Öffentlichkeit kaum eine Rolle: ein
Mangel, den dieses Buch beseitigt. Namhafte Autorinnen
und Autoren haben in 20 pointierten Essays ein Bild
der deutschen Gesellschaft gezeichnet, und zwar
entlang der Gegensätze, die auch im Alltagsverständnis
die Wahrnehmung der sozialen Welt prägen: arm/reich,
erwerbstätig/arbeitslos, alt/jung, Eltern/Kinderlose,
gläubig/ungläubig, Deutsche/Nichtdeutsche, Ost/West,
Nord/Süd, Frauen/Männer, Gewinner/ Verlierer,
Kapital/Arbeit u. a."
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Die Beiträge des
Buchs
LESSENICH, Stephan
& Frank NULLMEIER: Einleitung - Deutschland zwischen Einheit und
Spaltung
ANDREß, Hans-Jürgen & Martin
KRONAUER: Arm - Reich
BONß, Wolfgang: Beschäftigt -
Arbeitslos
VOGEL,
Berthold: Sicher - Prekär
GANßMANN, Heiner: Kapital - Arbeit
KOHLI, Martin: Alt -
Jung
WIMBAUER, Christine: Frauen - Männer
LEGGEWIE, Claus: Eltern
- Kinderlose
SOLGA, Heike & Justin POWELL:
Gebildet - Ungebildet
HARTMANN, Michael:
Elite - Masse
REHBERG, Karl-Siegbert: Ost - West
BOHLER, Karl Friedrich & Bruno
HILDENBRAND: Nord - Süd
HÄUßERMANN, Hartmut: Stadt - Land
THRÄNHARDT, Dietrich: Deutsche -
Ausländer
BUDE, Heinz: Gläubig - Ungläubig
NULLMEIER, Frank: Links - Rechts
LESSENICH, Stephan:
Beweglich - Unbeweglich
NECKEL, Sighard:
Gewinner - Verlierer
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
| |
|
|
| |
|
|
Klappentext
"Die Kerninstitution
des deutschen
Sozialstaats ist die Sozialversicherung. Deren Umdeutung und
gesetzgeberische Veränderung zu einer Einrichtung, in der
die politische Gestaltung von Lebenslagen eine immer
geringere Bedeutung erhält, steht im Mittelpunkt der
Analyse. Die Autoren untersuchen die Wandlungen in der
Sozialpolitik seit den 80er Jahren und kommen zu dem
Ergebnis, daß das leistungsbezogene Versicherungsprinzip
gegenüber der Idee des politisch gewollten Risikoausgleichs
immer mehr an Bedeutung gewinnt. Am Beispiel der
Rentenpolitik wird die schleichende, aber politisch
folgenreiche Neuinterpretation von Gerechtigkeitsnormen,
institutionellen Sicherungen und zukünftiger Umweltsituation
deutlich gemacht"
|
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Kapitel
1: Der wissenspolitologische Ansatz
Kapitel
2: Institution, Identität und Policy-Prinzipien
1. Die
Identität der Rentenversicherung
1.1
Sozialversicherung versus Privatversicherung
1.2 Politischer Risikoausgleich als Funktion von
Sozialversicherung
1.3 Die Rechtsnatur der Sozialversicherung
1.4 Die technische Form der Sozialversicherung
2 Die
Policy-Prinzipien der Gesetzlichen Rentenversicherung
Kapitel
3: Der Transformationsprozeß
1
Mißglückte Umstellung: Rentensanierung zwischen 1975 und
1981
2 Konturierung von Langfristperspektiven: Rentenpolitik von
1982 bis 1986
3 Einstieg in die systematische Stabilisierung: Die Reform
des Hinterbliebenenrechts 1985
4 Verunsicherungen: Das Vorfeld der Rentenreform 1992
5 Erfolgreiche Transformation: Der Reformverlauf von 1986
bis 1992
Kapitel
4: Sozialpolitische Analyse des Rentenreformgesetztes 1992
1 Renten
und Rentenfinanzierung: Das neue Steuerungskonzept
2 Politische Neugestaltung des Lebenslaufes: Die Erhöhung
der Altersgrenzen
3 Stärkung des Versicherungsprinzips: Das
Gesamtleistungsmodell
4 Sozialer Ausgleich in der Defensive: Rente nach
Mindesteinkommen
5 Jenseits der Erwerbsarbeit: Kindererziehung und Pflege in
der Rentenversicherung
6 Kindererziehungszeiten und Sozialstaatswandel
Kapitel
5: Schließungsstrukturen
Kapitel
6: Öffnungsversuche
1
Mißlungene Öffnung: Rentenpolitik in der feminstischen
Diskussion (basierend auf Ausarbeitungen von Heike Budde)
2 Die
demographische Debatte
2.1
Debattenverlauf und rentenpolitische Wendung
2.2 Die wirtschaftsliberale Rentenopposition:
Kapitaldeckungs- statt Umlageverfahren
2.3 "Drei-Generationen-Vertrag" und Beitragsstaffelung nach
Kinderzahl
2.4 Das Schwarz-Schilling-Modell
2.5 Beitragssatzstaffelung, Familienpolitik und
Rentenexpertokratie
3 Die CDU
als Ort rentenpolitischer Konflikte
3.1
Innerparteiliche Strömungen
3.2 Die Frauen-Union
3.3 CDA: Die Sozialausschüsse
4
"Katholischer Sozialstaat" und sozialpolitische
Konfliktlinien
4.1
Verbandskatholizismus, Sozialstruktur und katholische
Arbeiterbewegung
4.2 Katholische Soziallehre als Interpretationsressource
4.3 Sozialpolitische Konfliktlinien
Kapitel
7: Grundlagen einer politischen Erneuerung des Sozialstaats
1 Kritik
des Versicherungsprinzips
2 Auf dem Weg zur Staatsbürgerversicherung
3 Neue Staatlichkeit und Optionen der Rentenpolitik
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Beiträge zum Thema
Neu:
Rente
nach Kinderzahl - Der nicht erklärte Krieg gegen Singles
Der
subsidiäre Sozialstaat - Das Feindbild "Single-Gesellschaft"
als Folge der Katholisierung der Berliner Republik
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
| |
|
|
| |
|
|
Klappentext
"Der
Sozialstaat befindet sich nicht nur
ökonomisch und politisch in der Defensive.
Es fehlt auch an Theorien, die schlüssig
Zielsetzungen darlegen können. Diese Lücke
ist nur zu füllen durch eine Bestimmung der
treibenden Kräfte menschlichen Handelns.
Zwischen Egoismus und Altruismus, von der
Statussicherung über Distinktionsstreben zu
Neid und Wetteifer - immer beruht das Handeln
auf dem Vergleich und der Konkurrenz mit
anderen. Politische Integration ist nicht
denkbar ohne die soziale Anerkennung der
Mitglieder eines Gemeinwesens. Ausgehend von
einer ideengeschichtlichen Aufarbeitung
sozial vergleichenden Handelns von Rousseau
über Nietzsche bis zu neueren Theorien der
Differenz und Agonalität setzt der Autor
sich mit den verschiedenen Sozialstaats- und
Gerechtigkeitskonzepten u.a. bei Habermas und
Rawls auseinander und entwirft eine Theorie
des Sozialstaats, deren Zentralbegriff die
Wertschätzung ist."
|
Inhaltsverzeichnis
I
Einleitung: Sozialstaat zwischen "Neid" und
"Wettbewerb"
II
Die Welt sozialen Vergleichens: Rousseaus "amour-propre"
1
Entstehungsgeschichte des sozialen Vergleichens
2 Überwindung des "amour-propre"
III Neid und Ressentiment
1
Aristokratischer Liberalismus und demokratischer
Neid
2 Ressentiment
3 Neid und Gerechtigkeit
4 Ressentiment und Differenz
5 Neid in der Ökonomie und in Rational
Choice-Theorien
6 Sozialpsychologie, sozialer Vergleich und
Selbstwert
IV Wetteifer und Wettbewerb
1
Wetteifer und Agonalität
2 Ökonomischer Wettbewerb
3 Soziologischer Agonismus
4 Kompetitive Interaktionsorientierungen
V
Komparative Orientierungen
1
Typus und Modus
2 Typologie der Handlungsorientierungen
3 Motivationskultur und Orientierungswandel
VI Sozialstaat und soziale Wertschätzung
1
Normative Theorie und komparative Orientierungen
2 Sozialstaatsbegründungen
3 Zu einer politischer Theorie des Sozialstaats
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Rezensionen
WIGGERSHAUS,
Rolf (2000): Das soziale Vergleichen als
treibende Kraft.
Am Anfang war
der Neid. Der Hamburger Politologe Frank
Nullmeier legt eine anthropologische
Theorie des Sozialstaates vor,
in:
Tages-Anzeiger
v. 12.10.
LAMLA,
Jörn (2001): Frank Nullmeier: Politische
Theorie des Sozialstaats,
in:
Soziologische
Revue, 24.Jg, Heft
1, Januar
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|