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Robert Habeck: Verwirrte Väter

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1969 in Lübeck geboren
    • Studium der Germanistik, Philosophie und Philologie
    • 2008 Buch "Verwirrte Väter"
    • Landesvorsitzender der Grünen in Schleswig Holstein
 
       
     
       
   

Robert Habeck in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Gespräch und Porträts

 
   
  • LANG, Susanne & Peter UNFRIED (2007): "Ich brauche kein Vaterverdienstkreuz".
    Robert Habeck ist Politiker, Schriftsteller und Hausmann. Ist sein Lebensmodell auch für andere Männer attraktiv? Er glaubt ja - ohne Elterngeld, aber mit Grundeinkommen,
    in: TAZ v. 05.07.
  • PERGANDE, Frank (2008): Karriere machen und den Abwasch?
    Der Grüne Robert Habeck über "Verwirrte Väter",
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.08.
  • UNFRIED, Peter (2008): "Die Frau muss sagen: Ich liebe dich trotzdem".
    Die Vaterschaft ist in der Krise, sagt der Schriftsteller, Grünen-Politiker und Hausmann Robert Habeck. Grund: Der Vater zerbricht an der Anforderung, ein erfolgreicher Ernährer und zugleich ein vorbildlicher Familienvater zu sein. Entweder jetzt passiert etwas, oder wir fallen in die Zeit vor der Aufklärung zurück, sagt Habeck. Gefragt sei die Politik - und auch die Frau,
    in: TAZ v. 25.10.
 
       
   

Verwirrte Väter (2008).
Oder: Wann ist der Mann ein Mann
Gütersloher Verlagshaus

 
   
 
 

Klappentext

"Der Vater als Ernährer der Familie - ein Auslaufmodell. Männer wollen sich um ihre Kinder kümmern - aber irgendwie klappt das nicht. Woran liegt es, dass Vaterschaft vielfach nicht als Glück und Herausforderung empfunden wird, sondern schlicht in Überforderung endet?

Robert Habeck diskutiert die Widersprüche der Gegenwart und entwirft eine Gesellschaftsperspektive, die nicht vom Ideal des vollbeschäftigten, abwesenden Mannes ausgeht, sondern zeigt, wie Mann zu einem gelingenden (Familien)Leben beitragen kann"

Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Leben zwischen Arbeit und Liebe

I. Väter zwischen Geld, Zeit und Ansprüchen. Eine Bestandsaufnahme

1. Die neue Wirklichkeit der Väter
2. Materielle Sorgen zur Unzeit
3. Arm und verunsichert
4. Väter arbeiten, Mütter bleiben zu Hause - trotz Elterngeld
5. Zeit, nicht Geld
6. Die Sandwich-Generation
7. Können Väter eigentlich anders?
8. Vorurteile der Mütter
9. Rückwärtsgewandte Sentimentalitäten

II. Wie Väter wurden, was sie sind. Eine kurze Geschichte der Vaterschaft

1. Ein Teufelskreis
2. "Pater familias"
3. Hausväter außer Haus
4. Familie als Hort der Innigkeit
5. Flucht in die Fiktion
6. Männer in der Depression
7. Die vaterlose Gesellschaft
8. Väter nach 1945 - ramponiert wie nie zuvor
9. Scheinwirklichkeit der Väter
10. Die paternalistische Gesellschaft
11. Von der Lebenssituation zum Lebensentwurf

Exkurs: Das Matriarchat und die ökologische Katastrophe, die es beendete

III. Dimensionen väterlichen Engagements

1. An der Schwelle
2. Dekonstruktion der Vaterschaft
3. Vaterarbeit
4. Bildung, Selbstwertgefühl, moralische Haltung
5. Väter als Liebhaber
6. Eindimensionale Beziehung zur Partnerin
7. Nicht Biologie, Engagement entscheidet
8. "Desperate Househusbands"
9. Vater von Jungen, Vater von Mädchen
10. Wann ist der Mann ein Mann?
11. Kleine Abstammungslehre
12. Das unsichtbare Dilemma

IV. Politische Horizonte der Familien- und Väterpolitik

1. Politischer Aufschluss
2. Ehegattensplitting, Witwenrente, Mindestlohn
3. Ein Grundeinkommen
4. Herdprämie und Elterngeld
5. Time matters
6. Kita, Bildung, Ganztagsschule
7. Sex ist nicht ausschlaggebend

Exkurs: Glück statt Gerechtigkeit?

 
 
 
       
     
   
  • Rezension von single-generation.de

    • Verwirrte Väter.
      Robert Habeck sieht sowohl die Vaterschaft als auch die Erwerbs- und Arbeitsgesellschaft in der Krise und plädiert deshalb für eine neue Familien-, Frauen- und Väterpolitik.
 
   
  • sonstige Rezensionen

    • Neu:
      RÜHLE, Alex (2008): Kinder gehören der Republik.
      Neue Bücher über die alten Schwierigkeiten des Vater-Seins,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.
      • Inhalt:
        "
        Heißt es oft, die Männer würden nach der Geburt des Kindes doch nur deshalb mehr arbeiten, weil sie sich drücken wollen, kehrt Habeck den Spieß um. Dass junge Väter dem beruflichen Fortkommen oftmals einen höheren Stellenwert einräumen als vor der Geburt des Kindes, hat seines Erachtens nichts mit Karrierismus oder Egoismus zu tun. Es seien nicht so sehr die Männer, die vor der neuen Verantwortung ins Büro flüchten; vielmehr würden die Frauen ihnen stillschweigend die Ernährerrolle antragen. Das ist erfrischend unkorrekt argumentiert für einen Grünenpolitiker. Und wenn er den Unternehmern ins Stammbuch schreibt, dass sie endlich im 21. Jahrhundert ankommen und flexiblere Arbeitsmodelle anbieten sollen, möchte man das Buch gleich den eigenen Chefredakteuren anempfehlen", meint Alex RÜHLE zum Buch "Verwirrte Väter" von Robert HABECK.
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 03. November 2008
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