[ Autoren der Generation Golf ] [ Debatte: Familien contra Singles ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Robert Habeck: Verwirrte Väter

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1969 in Lübeck geboren
    • Studium der Germanistik, Philosophie und Philologie
    • 2008 Buch "Verwirrte Väter"
    • Landesvorsitzender der Grünen in Schleswig Holstein
 
       
     
       
   

Robert Habeck in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

Neu:
HABECK, Robert (2016): Wir siegen uns zu Tode..
Von Aussen: Die Grünen stehen im Jahr der reaktionären Revolution unter Schock. Wie können sie dem Vorwurf begegnen, eine elitäre Lifestyle-Partei zu sein?
in:
Die ZEIT Nr.49 v. 24.11.

"Die Grünen müssen seit dem Veggie-Day-Wahlkampf mit dem Vorwurf leben, eine Lifestyle-Partei zu sein",

schreibt Robert HABECK. Das ist leider falsch, denn die Grünen sind spätestens seit der zweiten Amtszeit von Rot-Grün eine Lifestyle-Partei, die sich nicht um die Interessen der normalen Bevölkerung schert, sondern eine Elite des individualisierten Milieus zum Maßstab ihrer Politik macht. Die kulturelle Hegemonie haben die Grünen nicht erst mit der TRUMP-Wahl verloren, sondern spätestens mit dem Ende von Rot-Grün. Zwischen Schwarz und Grün gibt es immer weniger Unterschiede. Warum also noch Grün?

 
       
   

Robert Habeck: Gespräche und Porträts

 
       
   

LANG, Susanne & Peter UNFRIED (2007): "Ich brauche kein Vaterverdienstkreuz".
Robert Habeck ist Politiker, Schriftsteller und Hausmann. Ist sein Lebensmodell auch für andere Männer attraktiv? Er glaubt ja - ohne Elterngeld, aber mit Grundeinkommen,
in: TAZ v. 05.07.

PERGANDE, Frank (2008): Karriere machen und den Abwasch?
Der Grüne Robert Habeck über "Verwirrte Väter",
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.08.

KRUPA, Matthias (2008): Lieber Vater als Parteichef.
Der Grünen-Politiker Robert Habeck erklärt, warum er keine Karriere machen will,
in: Die ZEIT Nr.37 v. 04.09.

UNFRIED, Peter (2008): "Die Frau muss sagen: Ich liebe dich trotzdem".
Die Vaterschaft ist in der Krise, sagt der Schriftsteller, Grünen-Politiker und Hausmann Robert Habeck. Grund: Der Vater zerbricht an der Anforderung, ein erfolgreicher Ernährer und zugleich ein vorbildlicher Familienvater zu sein. Entweder jetzt passiert etwas, oder wir fallen in die Zeit vor der Aufklärung zurück, sagt Habeck. Gefragt sei die Politik - und auch die Frau,
in: TAZ v. 25.10.

PERGANDE, Frank (2009): Auf dem Männerplatz.
Robert Habeck hat die Grünen im Norden belegt und schreibt Bücher im Duett mit seiner Frau,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 01.02.

 
       
       
   

Verwirrte Väter (2008).
Oder: Wann ist der Mann ein Mann
Gütersloher Verlagshaus

 
   
     
 

Klappentext

"Der Vater als Ernährer der Familie - ein Auslaufmodell. Männer wollen sich um ihre Kinder kümmern - aber irgendwie klappt das nicht. Woran liegt es, dass Vaterschaft vielfach nicht als Glück und Herausforderung empfunden wird, sondern schlicht in Überforderung endet?

Robert Habeck diskutiert die Widersprüche der Gegenwart und entwirft eine Gesellschaftsperspektive, die nicht vom Ideal des vollbeschäftigten, abwesenden Mannes ausgeht, sondern zeigt, wie Mann zu einem gelingenden (Familien)Leben beitragen kann"

Inhaltsverzeichnis

Vorwort: Leben zwischen Arbeit und Liebe

I. Väter zwischen Geld, Zeit und Ansprüchen. Eine Bestandsaufnahme

1. Die neue Wirklichkeit der Väter
2. Materielle Sorgen zur Unzeit
3. Arm und verunsichert
4. Väter arbeiten, Mütter bleiben zu Hause - trotz Elterngeld
5. Zeit, nicht Geld
6. Die Sandwich-Generation
7. Können Väter eigentlich anders?
8. Vorurteile der Mütter
9. Rückwärtsgewandte Sentimentalitäten

II. Wie Väter wurden, was sie sind. Eine kurze Geschichte der Vaterschaft

1. Ein Teufelskreis
2. "Pater familias"
3. Hausväter außer Haus
4. Familie als Hort der Innigkeit
5. Flucht in die Fiktion
6. Männer in der Depression
7. Die vaterlose Gesellschaft
8. Väter nach 1945 - ramponiert wie nie zuvor
9. Scheinwirklichkeit der Väter
10. Die paternalistische Gesellschaft
11. Von der Lebenssituation zum Lebensentwurf

Exkurs: Das Matriarchat und die ökologische Katastrophe, die es beendete

III. Dimensionen väterlichen Engagements

1. An der Schwelle
2. Dekonstruktion der Vaterschaft
3. Vaterarbeit
4. Bildung, Selbstwertgefühl, moralische Haltung
5. Väter als Liebhaber
6. Eindimensionale Beziehung zur Partnerin
7. Nicht Biologie, Engagement entscheidet
8. "Desperate Househusbands"
9. Vater von Jungen, Vater von Mädchen
10. Wann ist der Mann ein Mann?
11. Kleine Abstammungslehre
12. Das unsichtbare Dilemma

IV. Politische Horizonte der Familien- und Väterpolitik

1. Politischer Aufschluss
2. Ehegattensplitting, Witwenrente, Mindestlohn
3. Ein Grundeinkommen
4. Herdprämie und Elterngeld
5. Time matters
6. Kita, Bildung, Ganztagsschule
7. Sex ist nicht ausschlaggebend

Exkurs: Glück statt Gerechtigkeit?

 
     
 
       
   

Beitrag von single-generation.de zum Thema

Väter im Blickpunkt - Ein Sammelband widmet sich den unterschiedlichen Facetten der Vaterschaft heute
 
       
   

Rezension von single-generation.de

Verwirrte Väter.
Robert Habeck sieht sowohl die Vaterschaft als auch die Erwerbs- und Arbeitsgesellschaft in der Krise und plädiert deshalb für eine neue Familien-, Frauen- und Väterpolitik.
 
       
   
  • Weitere Rezensionen

ALEXANDER, Robin (2008): Die neuen Väter sehen alt aus,
in: Welt am Sonntag v. 24.08.

RÜHLE, Alex (2008): Kinder gehören der Republik.
Neue Bücher über die alten Schwierigkeiten des Vater-Seins,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.

"Heißt es oft, die Männer würden nach der Geburt des Kindes doch nur deshalb mehr arbeiten, weil sie sich drücken wollen, kehrt Habeck den Spieß um. Dass junge Väter dem beruflichen Fortkommen oftmals einen höheren Stellenwert einräumen als vor der Geburt des Kindes, hat seines Erachtens nichts mit Karrierismus oder Egoismus zu tun. Es seien nicht so sehr die Männer, die vor der neuen Verantwortung ins Büro flüchten; vielmehr würden die Frauen ihnen stillschweigend die Ernährerrolle antragen. Das ist erfrischend unkorrekt argumentiert für einen Grünenpolitiker. Und wenn er den Unternehmern ins Stammbuch schreibt, dass sie endlich im 21. Jahrhundert ankommen und flexiblere Arbeitsmodelle anbieten sollen, möchte man das Buch gleich den eigenen Chefredakteuren anempfehlen", meint Alex RÜHLE.

PETROPULOS, Kostas (2008): Väter - Geldbeschaffer und Sandkastenfreund?
in:
DeutschlandRadio v. 08.12.

Rezension der Bücher Verwirrte Väter von Robert HABECK und Väter von Dieter THOMÄ.

 
       
   

Robert Habeck im WWW

www.robert-habeck.de
 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 01. August 2008
Update: 08. Juli 2017