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Günter
Gaus in seiner eigenen Schreibe
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GAUS, Günter (2002): Wie populär ist der Kapitalismus?
Nach der Wahl. Die Neue Mitte ist mit dem Neuen Markt
untergegangen,
in: Freitag Nr.41 v. 04.10.
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GAUS, Günter (2002): Rauchzeichen.
Strategiepapier aus dem Kanzleramt. Die Gewerkschaften werden im
Neuen Jahr viel Mut brauchen,
in: Freitag Nr.01 v. 27.12.
- Inhalt:
Eine Einschätzung zur Zukunft des
Sozialstaats:
Der gesamtdeutsche Kapitalismus der
Berliner Republik hat den friedfertigen rheinischen, über den
manche Autoren sich gern etwas herablassend äußern, besiegt.
(...).
Es ist wahr: Manche Freiheiten von Angst kann die Gesellschaft
nicht mehr bezahlen. Aber es ist auch wahr, dass die Einbußen
ungleich zwischen oben und unten verteilt werden. Darf man noch
sagen: ungerecht, ohne als Idiot zu gelten? Und es ist unwahr,
dass ein entstaatlichtes Wirtschaftssystem die Segnungen des
Sozialstaates für die Schwachen zurückbringen wird. Die
Veränderungen, unter denen schon Viele leiden, sind der Anfang
einer gesellschaftlichen Epoche von Sozialdarwinismus, deren Dauer
nicht nach zwei oder drei Legislaturperioden zu messen ist. Das
Bemühen, das Unausweichliche zu verlangsamen, ist sittlich
geboten. Die Gewerkschaften werden viel Mut brauchen."
- Neu:
GAUS, Günter (2003): Lob der
Kleinbürgerlichkeit.
Wir brauchen Reformen - und Sicherheit,
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.03.
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Günter
Gaus im Gespräch
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Klappentext
"Günter Gaus gilt als ein Klassiker der
journalistischen Gesprächsführung. Und einige seiner
ausführlichen Interviews sind selbst zu Klassikern
geworden. Das hat zum einen seine Ursache in der
Vita, der Funktionsgröße oder der gedanklichen
Ausstrahlungskraft der einzelnen Interviewpartner.
Zum anderen aber sind die Porträts der gelungene
Versuch, Wurzeln und Wesen bundesrepublikanischer
Politik- und Geistesgeschichte, verzahnt mit den
Bedingungen des gefährlich und spannungsvoll
geteilten Europa, per Frage und Antwort aufzuzeigen.
Hier sind neunzehn Interviews aus den 60er und 70er
Jahren versammelt, die zu Recht als »Klassiker« der
Gaus-Gesprächskunst gelten. Eingeleitet wird der
Band durch ein Porträt, das Herausgeber Hans-Dieter
Schütt nach ausführlichen Gesprächen mit Günter Gaus
geschrieben hat."
Die Interviewten
Hermann Josef Abs
Konrad Adenauer
Heinrich Albertz
Hannah Arendt
Rudolf Augstein
Willy Brandt
Otto Brenner
Thomas Dehler
Rudi Dutschke
Ludwig Erhard
Gustaf Gründgens
Gustav Heinemann
Arthur Koestler
Golo Mann
Hans Mayer
Martin Niemöller
Helmut Schmidt
Franz Josef Strauß
Herbert Wehner
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