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Guillaume Paoli:
Die glücklichen Arbeitslosen
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Guillaume Paoli in seiner eigenen Schreibe
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- PAOLI, Guillaume (2001): Wappnet euch
mit Gleichmut.
Zur Verteidigung der Faulheit: Ein
Strategiepapier aus dem Umkreis der "Glücklichen Arbeitslosen",
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 30.04.
- PAOLI, Guillaume (2002): Hartz, was
begehrst du mehr?
Heute spricht Hartz: EIne Widerrede,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.08.
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Guillaume Paoli im Gespräch
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- RICHARDT,
Gerd (2002): Literatur ist kein Allheilmittel.
Rostocker Wissenschaftler:
Bücher können keine Untaten verhindern,
fördern aber Gefühle,
in: Ostsee-Zeitung
v. 25.05.
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Mehr Zuckerbrot,
weniger Peitsche (2002)
Aufrufe,
Manifeste und Faulheitspapiere der Glücklichen Arbeitslosen
Berlin: Edition
Tiamat
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Die Arbeitsgesellschaft in der Debatte
-
DANKE, Susanne
& Julia SCHOON (2002): Sind wir Singles die Deppen der
Nation?
Arbeitslos + ledig = mobil. So sieht es
die Hartz-Kommission. Und will daher junge Leute, die
unverheiratet sind, auf Jobsuche quer durch die Republik
verschicken,
in: SUPER illu Nr.31 v. 27.07.
- Inhalt:
DANKE
& SCHOON berichten aus den neuen Bundesländern. Junge
Singles zwischen 18 und 30 - jenseits des Yuppie-Klischees
- äußern sich zum Mobilitätszwang, den Peter HARTZ ins
Gespräch gebracht hat.
- Neu:
DIEDERICHSEN, Diedrich (2002): Das Leben als After Work Party.
Arbeitsplätze sind zentral? Quatsch. Dass Arbeit das Land
regieren soll, will nur die PDS. Alle anderen wollen schön leben -
von den Kreativen bis hin zu Attac. Gesellschaftskritik entzündet
sich an der Unmöglichkeit anständiger Arbeitslosigkeit,
in: TAZ v. 18.09.
- Inhalt:
Diedrich DIEDERICHSEN sieht in den Glücklichen Arbeitslosen
die Avantgarde der neosituationistischen Milieus:
"Die im Situationismus
immer wieder versuchte Synthese marxistischer mit kreativistischen
und existenzialistischen Elementen (...) gewann an Popularität und
Selbstverständlichkeit, als die Linke begann, sich von der
heiligen Kuh Arbeit zu verabschieden. In den neosituationistischen
Milieus entstanden Bewegungen, deren prominenteste sicher die
Glücklichen Arbeitslosen in Berlin mit den aus Jungle World
und FAZ bekannten Essays ihres Theoretikers Guillaume Paoli
sind, die die Arbeit aus dem Katalog der Utopien strichen:
Arbeitslosigkeit galt nicht mehr als Problem, sondern als
Errungenschaft des Techno-Turbo-Kapitalismus. Zu kritisieren
blieb, dass die Arbeitslosen weiterhin für ihre avantgardistische
Lebensform bestraft oder bestenfalls therapiert wurden, statt
ihnen zu danken.
Wenn die Arbeit abgeschafft ist, rückt das Leben in den
Mittelpunkt".
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