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Guillaume Paoli: Die glücklichen Arbeitslosen

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1959 geboren
    • Mitbegründer der "glücklichen Arbeitslosen"
    • Mitherausgeber der Zeitschrift "müßiggangster"
    • 2002 Herausgeber des Sachbuchs
      "Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche"
 
       
     
       
   

Guillaume Paoli in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • PAOLI, Guillaume (2001): Wappnet euch mit Gleichmut.
    Zur Verteidigung der Faulheit: Ein Strategiepapier aus dem Umkreis der "Glücklichen Arbeitslosen",
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.04.
  • PAOLI, Guillaume (2002): Hartz, was begehrst du mehr?
    Heute spricht Hartz: EIne Widerrede,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.08.
 
       
   

Guillaume Paoli im Gespräch

 
   
  • RICHARDT, Gerd (2002): Literatur ist kein Allheilmittel.
    Rostocker Wissenschaftler: Bücher können keine Untaten verhindern, fördern aber Gefühle,
    in: Ostsee-Zeitung v. 25.05.
 
       
   

Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche (2002)
Aufrufe, Manifeste und Faulheitspapiere der Glücklichen Arbeitslosen
Berlin: Edition Tiamat

 
   
 
 

Klappentext

"Seit 1996 verbreiten die Glücklichen Arbeitslosen eine ketzerische Botschaft: Arbeit für alle werde es nie wieder geben, doch gerade dies sei eine historische Chance. Heute gäbe es bereits Menschen, die außerhalb der Erwerbssphäre ein durchaus glückliches Dasein gefunden hätten. Nicht Arbeitslosigkeit sei das Problem, sondern Geldlosigkeit und mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz. Darum plädieren die Glücklichen Arbeitslosen für eine angemessene, bedingungslose Entlohnung derjenigen, die auf die Mangelware Arbeit freiwillig verzichten. Voraussetzung dafür wäre freilich eine kulturelle Revolution, die sich gegen die alte Arbeitsmoral richten müßte, um die soziale Relevanz der Muße anzuerkennen"

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • fehlen noch
 
   
  • Die Arbeitsgesellschaft in der Debatte

  • DANKE, Susanne & Julia SCHOON (2002): Sind wir Singles die Deppen der Nation?
    Arbeitslos + ledig = mobil. So sieht es die Hartz-Kommission. Und will daher junge Leute, die unverheiratet sind, auf Jobsuche quer durch die Republik verschicken,
    in: SUPER illu Nr.31 v. 27.07.
    • Neu:
      DIEDERICHSEN, Diedrich (2002): Das Leben als After Work Party.
      Arbeitsplätze sind zentral? Quatsch. Dass Arbeit das Land regieren soll, will nur die PDS. Alle anderen wollen schön leben - von den Kreativen bis hin zu Attac. Gesellschaftskritik entzündet sich an der Unmöglichkeit anständiger Arbeitslosigkeit,
      in: TAZ v. 18.09.
      • Inhalt:
        Diedrich DIEDERICHSEN sieht in den Glücklichen Arbeitslosen die Avantgarde der neosituationistischen Milieus:

              "Die im Situationismus immer wieder versuchte Synthese marxistischer mit kreativistischen und existenzialistischen Elementen (...) gewann an Popularität und Selbstverständlichkeit, als die Linke begann, sich von der heiligen Kuh Arbeit zu verabschieden. In den neosituationistischen Milieus entstanden Bewegungen, deren prominenteste sicher die Glücklichen Arbeitslosen in Berlin mit den aus Jungle World und FAZ bekannten Essays ihres Theoretikers Guillaume Paoli sind, die die Arbeit aus dem Katalog der Utopien strichen: Arbeitslosigkeit galt nicht mehr als Problem, sondern als Errungenschaft des Techno-Turbo-Kapitalismus. Zu kritisieren blieb, dass die Arbeitslosen weiterhin für ihre avantgardistische Lebensform bestraft oder bestenfalls therapiert wurden, statt ihnen zu danken.
        Wenn die Arbeit abgeschafft ist, rückt das Leben in den Mittelpunkt".
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 20. August 2003
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