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Hans-Joachim Maaz: Der Lilith-Komplex

 
       
   
  • Kurzbiografie

    • 1943 in Niedereinsiedel (Böhmen) geboren
    • Studium der Medizin
    • 1992 Buch "Der Gefühlsstau"
    • 2003 Buch "Der Lilith-Komplex"
 
       
     
       
   

Hans-Joachim Maaz in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • MAAZ, Hans-Joachim (2003): Der Lilithkomplex.
    Die Nachtseite des Weiblichen,
    in: Psychologie Heute, März
 
       
   

Hans-Joachim Maaz im Gespräch

 
     
       
   

Der Lilith-Komplex (2003).
Die dunklen Seiten der Mütterlichkeit
München: C. H. Beck

 
   
 
 

Klappentext

"Der Lilith-Komplex lenkt die Aufmerksamkeit auf einen zentralen, aber tabuisierten Teil der weiblichen Psyche und beschreibt die damit verbundene, dauerhaft nachwirkende, frühe Störung der Mutter-Kind-Beziehung als Grundlage unserer zunehmend neurotischen Gesellschaft. Ein ebenso provozierendes wie nachdenklich machendes Buch über die »Nachtseite des Weiblichen«.
Viele von uns fühlen sich von der Wirklichkeit überfordert, haben Probleme mit ihren Partnerinnen oder Partnern. Frauen erleben sich in ihrer Rolle als Mutter um wesentliche Aspekte ihrer Weiblichkeit reduziert, Eltern eigentümlich hilflos gegenüber den Wünschen und Verhaltensweisen ihrer Kinder. Kein Zweifel: Unser Selbstwertgefühl schwindet, immer mehr Menschen benötigen professionelle Hilfe. Doch woraus resultieren diese zunehmende psychische Labilität und ihre gesellschaftlichen Folgen? Hans-Joachim Maaz zeigt, wie sich in vielen Ich-Störungen des Erwachsenen eine grundsätzliche Störung des Mutter-Kind-Verhältnisses widerspiegelt. Hierfür steht die mythische Gestalt der Lilith, Adams erster Frau. Sie steht für Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung der Frau, für Sexualität, Lust und Selbstbestimmung, für den Verzicht auf eigene Kinder. Lilith ist die dunkle, die verleugnete Schwester Evas. Die psychische Tabuisierung und Verdrängung der Lilith – der Lilith-Komplex – ist für Frauen und Männer Quelle endlosen Leids, eines erbitterten Geschlechterkampfes und jener massiven Störung des Mutter-Kind-Verhältnisses. Die Diagnose, die Maaz uns stellt, ist in mancher Hinsicht schmerzhaft. Aber sie zeigt auch den Weg, wie Eva und Lilith in uns – in Frauen und Männern – miteinander zu versöhnen sind."

Pressestimmen

"In den fünfziger und sechziger Jahren wurde bekanntlich sowohl in der Psychoanalyse als auch in der Psychiatrie die Mutter als pathogene Erscheinung entdeckt.
(...).
Die anfänglich recht übertriebene Schuldzuweisung an die Mütter wurde wiederum gemildert, die wichtige Problematik des Ödipuskomplexes als »Knotenpunkt« der psychischen Fehlentwicklung in sehr vielen Feinheiten immer wieder neu durchgespielt, verworfen, neu überdacht. Alle diese Diskussionen scheinen an Maaz vorbeigegangen zu sein. Für ihn sind es wieder die bösen Mütter, die ziemlich umstandslos alles Leid verursachen, der Ödipuskomplex wird quasi beiläufig aus der Theorie hinausexpediert. Stattdessen wird das ganze Arsenal der Frühstörungen aufgeboten, um »Muttervergiftung« oder »Muttermangel« in all ihren katastrophalen Folgen aufzuzeigen."
(Eva Jaeggi in der Frankfurter Rundschau vom 19.03.2003)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • JAEGGI, Eva (2003): Seit Adam und Lilith.
      Hans-Joachim Maaz spekuliert über die verdrängten Seiten der Weiblichkeit,
      in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
    • NEUBAUR, Caroline (2003): Mutter ohne Mythos.
      "Der Lilith-Komplex" und andere Versuche, das Konzept Weiblichkeit zu fassen. Neue Mütterbilder in der Psychoanalyse,
      in: Literaturen Nr.4, April
    • Neu:
      ROX (2003): Achtung Ratgeber,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 22.03.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 22. März 2003
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