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Horst W. Opaschowski: Minimex

 
       
     
       
     
       
   

Horst W. Opaschowski in seiner eigenen Schreibe

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Horst W. Opaschowski: Porträts und Gespräche

 
     
       
   

Minimex (2007).
Das Zukunftsmodell einer sozialen Gesellschaft
Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus

 
   
 
 

Klappentext

"MINIMEX: Minimales Existenzgeld für alle

Das Modell: Jeder Bürger soll einen gesetzlichen Anspruch auf eine finanzielle Grundabsicherung durch den Staat haben - unabhängig von seinem Einkommen, Lebensalter und  Tätigkeitseinsatz. Finanziert werden soll das Modell durch eine starke Vereinfachung und Neuordnung des Steuersystems und den Abbau von Bürokratie in der Sozialverwaltung.

Eine Utopie?

Keine Utopie! Davon ist Horst W. Opaschowski überzeugt und belegt das in seinem neuen Buch. Er macht deutlich, welche gesamtwirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen diese revolutionäre Idee haben wird - wenn rechtzeitig die Weichen dafür gestellt werden."

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

A. Die Herausforderung. Die Krise der Erwerbsgesellschaft

I. Die Postindustrialisierung. Wenn Niedriglöhne normal werden

II. Die Prekarisierung. Wenn der Lebensstandard sinkt

III. Die Brasilianisierung. Wenn sich Armut ausbreitet

B. Die Idee. Den Sozialstaat neu denken

I. Grundsicherung für alle. Die Geschichte einer revolutionären Idee
II. Erste Realisierungsansätze. Ein internationaler Vergleich
III. Soziale Absicherung. Die wichtigste Aufgabe der Zukunft
IV. Verhinderung von Armutskarrieren. Suche nach sozialpolitischen Lösungsansätzen
V. Ende des Stillhaltens. Bundesbürger fordern mehr soziale Leistungen
VI. "Freigesetzt" - wofür? Auf der Suche nach alternativen Ideen

C. Die Realisierung. Eine Jahrhundertreform

I. Die Chance. Existenzgeld statt Existenzangst
II. Das Problem. Eine Macht- und Glaubensfrage
III. Die Umsetzung. Die Verwirklichung als Stufenmodell

D. Die Finanzierung. Mehr Sozialdividende als Sozialhilfe

I. Vom Sicherheitsnetz zum Fangnetz. Die Zukunftsrente auf Sozialhilfeniveau
II. Vom Wert der Menschenwürde. 345 Euro im Monat?
III. Befreiung von existentieller Angst. 580 Euro im Monat?
IV. Modellrechnung. Mehr real als radikal
V. Finanzierungsquellen. Eine Frage der Neu- und Umverteilung
VI. Haushaltsprinzip vor Individualprinzip. Die Förderung des familiären Zusammenhalts als oberste Priorität
VII. Minimex: Das minimale Existenzgeld. Ein 10-Punkte-Fragenkatalog

E. Die Wirkung. Das Zukunftsmodell einer sozialen Gesellschaft

I. "Zukünfte". Modell für die Welt von morgen
II. Paradigmenwechsel. Von der Erwerbs- zur Leistungsgesellschaft
III. Lebensunternehmertum. Leben ist, die Lust zu schaffen
IV. So soll es werden! Auf dem Wege zu einer besseren Zukunft

 
 
 
       
   
  • Rezension von single-generation.de

    • Horst W. Opaschowski - Minimex
      Warum eine grundlegende Reform des Sozialstaats ansteht, bei denen die Modelle einer Grundsicherung, wie z.B. das minimale Existenzgeld (Minimex), eine zentrale Rolle spielen werden
 
   
  • Das Buch in der Debatte

    • Neu:
      RICKENS, Christian (2007): Ohne schlechte Laune träumen.
      Links gegen neoliberal, das heißt viel Staat gegen wenig Staat, niedrige Steuern gegen hohe Steuern, Oskar Lafontaine gegen Hans-Olaf Henkel. Oder gibt es einen linken Neoliberalismus? Und wenn ja, warum nicht?
      in: manager-magazin.de v. 29.08.
      • Inhalt:
        Christian RICKENS war auf einem Kongress der digitalen Bohème, wo über einen linken Neoliberalismus diskutiert wurde. Zum Stichwort Umverteilung fällt ihm u.a. OPASCHOWSKIs Minimex-Modell ein:

                    "Stichwort Umverteilung: Wer links ist, bejaht Umverteilung. Man kann sich aber auch als Linker dazu bekennen, dass diese Umverteilung möglichst effizient organisiert werden sollte – und wird sich in dieser Forderung mit jedem Neoliberalen einig wissen. Effizient ist Umverteilung dann, wenn sie die Anreize zu eigener Leistung möglichst wenig verzerrt. Also das genaue Gegenteil vom derzeitigen Sozialversicherungssystem, in dem einseitig der Faktor Arbeit mit Abgaben belegt wird. Und in dem es sich für Arbeitslose vielfach nicht lohnt, eine geringqualifizierte Arbeit anzunehmen, weil ihnen das schmale Gehalt größtenteils wieder vom Hartz-IV-Satz abgezogen würde.
                    (...).
        Ein linker Neoliberaler müsste also fordern, dass die Umverteilung über das Steuersystem organisiert wird und dass alle Einkommensarten in die Besteuerung einbezogen werden, also auch Kapitaleinkünfte. Faktisch läuft diese Forderung auf eine negative Einkommensteuer hinaus, zum Beispiel in der Form wie sie der Sozialwissenschaftler Horst Opaschowski vor wenigen Tagen in seinem Minimex-Modell vorgestellt hat.
        "
 
     
   

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Update: 05. September 2007
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