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Meike Dinklage:
Der Zeugungsstreik
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Meike Dinklage
in ihrer eigenen Schreibe
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- Neu:
DINKLAGE, Meike (2005): Die Später-Vielleicht-Männer.
Viele Frauen wissen, dass sie ein Kind wollen. Aer was,
wenn der Partner nicht mitzieht? Immer mehr Männer zögern,
bis es zu spät ist, oder wollen von Anfang an nicht Vater
werden. BRIGITTE-Redakteurin Meike Dinklage hat sich diese
Männer im Zeugungsstreik genauer angesehen,
in:
Brigitte Nr.7 v. 15.03.
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Meike Dinklage im
Gespräch
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Klappentext
"Die viel zitierte Selbstverwirklichung
der Frauen kann den Geburtenrückgang nicht erklären.
Ist die kinderfeindliche Gesellschaft schuld? Oder
sind es doch die Männer? Meike Dinklage gibt der
Diskussion um die Überalterung der Gesellschaft eine
neue Richtung und fragt Männer, warum sie keine
Kinder wollen.
Die Diskussion um den Geburtenrückgang lässt die
Männer außen vor. Dabei wird die Babyfrage in den
Beziehungen entschieden, und die Männer haben einen
entscheidenden Anteil daran. Tatsächlich bleiben
viel mehr Männer kinderlos als Frauen: 33,6 % der
Männer zwischen 35 und 40 haben keine Kinder,
während es bei den Frauen dieser Altersgruppe nur
17,4 % sind.
In ihrem Buch porträtiert die Brigitte-Redakteurin
Meike Dinklage diese Männer im Zeugungsstreik:
Männer, die ohne Kinder leben, weil sie keine Kinder
wollen. Weil sie ihr Leben nicht ändern wollen. Weil
sie den sozialen Abstieg fürchten. Weil sie ja noch
später Väter werden können. Weil ihnen ein positives
Familienbild fehlt. Aber auch: Weil sie kein Kind
zeugen können, obwohl sie es möchten. Und sie trifft
die Frauen, die nicht Mütter werden, weil ihre
Männer nicht Väter werden wollen."
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Rezensionen
- SCHIESSL, Michaela (2005): Männer
im Zeugungsstreik.
Alles weiß man von der Frau ohne Kinder: Alter,
Einstellung, Bildung. Der kinderlose Mann dagegen ist ein
Tabu. Ein Buch widmet sich nun dem unbekannten Wesen,
in: Spiegel Nr.13 v. 26.03.
- Kommentar:
Darf man vom
Spiegel
eine faire Berichterstattung erwarten? Keinesfalls!
Was sollen wir eigentlich mit einer Grafik,
die uns suggeriert, dass der Anteil kinderloser Paare
steigt?
Angesichts der Tatsache, dass die
multilokale Mehrgenerationen-Familie zunimmt, muss
zwangsläufig auch der Anteil älterer "kinderloser" Paare
steigen, d.h. der Anteil von Elternpaaren, deren Kinder
nicht mehr im elterlichen Haushalt leben. Die vom Spiegel
präsentierte Grafik sagt also nichts über Paare aus, die
keine biologischen Eltern sind.
Wir sollten zumindest eine zum Thema
passende Statistik erwarten dürfen, das ist bei
Qualitätspresseerzeugnissen aber eher die Ausnahme und nicht
Standard. Verdummen statt Aufklären ist hier die Devise.
-
THURNER-FROMM, Barbara (2005): Wollen wir ein Baby? Im
Prinzip ja, später vielleicht.
Meike Dinklage hält Kinderlosigkeit nicht nur für ein
Frauenthema - Auch viele Männer schrecken vor familiärer
Verantwortung zurück,
in: Stuttgarter Zeitung v. 29.04.
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weiterführende
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