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Philipp Mißfelder: Money & Generationengerechtigkeit

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1979 in Gelsenkirchen geboren
    • Jurastudium in Berlin
    • 2001 Buch "Money"
    • 2002 Bundesvorsitzender der Jungen Union
 
       
     
       
   

Philipp Mißfelder in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Philipp Mißfelder: Porträts und Gespräche

 
   
  • CASDORFF, Stephan-Andreas/FELDKIRCHEN, Markus/SIEBENMORGEN, Peter (2003): Wer wird Ihre Rente bezahlen, Herr Mißfelder?
    Der Vorsitzende der Jungen Union über seinen Ruhestand mit 70, Generationenverrat - und strategische Fehler seiner Partei,
    in: Tagesspiegel v. 03.08.
  • SIEBENMORGEN, Peter (2003): Die Rückgratwanderung.
    "Da wohnt der Kerl" - was der Junge-Union-Chef Mißfelder seit seiner Alten-Schelte alles aushalten muss,
    in: Tagesspiegel v. 08.08.
 
       
   

Money (2001).
Tipps, wie du dein Geld vermehren kannst
(zusammen mit Georg Milde)

Ravensburg: Ravensburger

 
   
 
 

Klappentext

"Alles, was Teens von heute über die Welt des Geldes wissen wollen - von Euro, Börse, Online-Banking bis zu E-Commerce. Mit Tipps für den erfolgreichen Umgang mit Geld

Dieses Buch beantwortet nicht nur alle Fragen rund um das Thema Geld, sondern leitet auch zum sinnvollen Umgang damit an. Es beschreibt die Entwicklung des Geldes von den Anfängen bis zum Euro. Außerdem gibt es Einblick in das Bankwesen und die faszinierende Welt der Börse und informiert darüber hinaus über Geldpolitik, Anlageformen sowie die aktuellen Geschäftsformen Online-Banking und E-Commerce. Clevere Spar- und Anlagetipps, eine Budgetplanung fürs Taschengeld und Ideen für Nebenjobs helfen, mehr aus dem eigenen Geld zu machen."

 
 
 
       
   
  • Philipp Mißfelder und die Inszenierung des Generationenkriegs

    • CASDORFF, Stephan-Andreas/FELDKIRCHEN, Markus/SIEBENMORGEN, Peter (2003): Wer wird Ihre Rente bezahlen, Herr Mißfelder?
      Der Vorsitzende der Jungen Union über seinen Ruhestand mit 70, Generationenverrat - und strategische Fehler seiner Partei,
      in: Tagesspiegel v. 03.08.
    • WEIDENFELD, Ursula (2003): Die Zukunft der Alten.
      Wenn Junge aus der Hüfte schießen,
      in: Tagesspiegel v. 05.08.
    • KRINGS, Günter (2003): Die neue soziale Frage.
      Die Gerechtigkeit zwischen Alt und Jung wird so wichtig wie die zwischen oben und unten,
      in: Welt v. 04.08.
    • GRAW, Ansgar (2003): Philipp Mißfelder und der Egoismus der Generation Smart,
      in: Welt v. 06.08.
    • GEISSLER, Heiner (2003): Wenn Philipp Mißfelder Rentner ist.
      Die Bevölkerungsentwicklung ist dramatisch, aber dagegen hilft nur Zuwanderung, nicht Generationsegoismus,
      in: Tagesspiegel v. 07.08.
      • Kommentar:
        Der Tagesspiegel hat den Junge Union-Vorsitzenden Philipp MIßFELDER interviewt und nutzt nun die Debatte um den Generationenverrat zur politischen Standortbestimmung.

              
           Heute darf der ehemalige Generalsekretär der CDU für Bürgerversicherung und Einwanderungspolitik plädieren, damit der amerikanische Science-Fiction-Film "Soylent Green" nicht Realität werden muss.
    • FUHR, Eckhard (2003): Generationen-Neid,
      in: Welt v. 07.08.
      • Inhalt:
        Eckhard FUHR sieht das Thema "Generationengerechtigkeit" nicht nur als Ausdruck einer verteilungspolitischen Interessenpolitik an:

              
           "Der sozialpolitische Streit in Deutschland gewinnt seine Schärfe (...) nicht nur aus materiellen Interessengegensätzen. Es geht auch um Deutungsmacht und um Identität. Die 30-Jährigen neiden den 60-Jährigen nicht nur die Renten und Pensionen, sondern auch den kulturellen Einfluss. Das neoliberale Credo ist für sie so etwas wie ein Schrei der Selbstbehauptung".
              
           Die Generationengerechtigkeit blendet für FUHR das Wesentliche des sozialpolitischen Interessengegensatzes aus:
              
           "Erbschaft oder nicht Erbschaft - diese Frage ist für Zukunftschancen junger Leute immer noch wichtiger als alle staatliche Rentenpolitik. Generationengerechtigkeit funktioniert ganz ohne Staat. Man hält seinen Kram für die Kinder zusammen. Der Staat sorgt dafür, dass dort, wo kein Kram ist, nicht Armut und Chancenlosigkeit herrschen."
    • LEHMANN, Arnim (2003): Jetzt ist unsere Stunde.
      Was die Alten von den Jungen lernen können - eine Polemik
      in: Tagesspiegel v. 08.08.
    • SIRLESCHTOV, Antje (2003): Generation Wir.
      Für die Jüngeren muss mehr getan werden, sagen Nachwuchspolitiker. So weit wie Mißfelder wollen sie nicht gehen,
      in: Tagesspiegel v. 08.08.
    • WINKELMANN, Ulrike (2003): Hüften als Gelenk in der Demografie-Debatte.
      JU-Chef Mißfelder trifft mit seinem Vorschlag zwar nicht ins Schwarze, aber mitten in drei aktuelle Fragen: Sollen medizinische Leistungen für Alte begrenzt werden? Wen trifft die Schrumpfung der Sozialsysteme? Werden die Politiker der demografischen Herausforderung gerecht?
      in: TAZ v. 08.08.
    • KELLER, Claudia (2003): Den alten sei Dank.
      Das Rentensystem benachteiligt die Jungen - ihnen wurde aber auch viel geschenkt,
      in: Tagesspiegel v. 09.08.
    • ROELLECKE, Gerd (2003): Das sogenannte Kostendämpfen.
      Die Gesetze der Natur sind hart, aber gerecht: Philipp Mißfelders altes Hausmittel wird wirken,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.08.
    • FEHRLE, Brigitte (2003): Von Hüftgelenken und anderen Gebrechen,
      in: Berliner Zeitung v. 09.08.
      • Kommentar:
        FEHRLE sucht nach Sündenböcken für das Rentenproblem:

              
           "Neulich sagte die Mutter einer 31-jährigen, kinderlosen, berufstätigen Frau, sie würde alles tun, um ihrer Tochter zu ermöglichen, Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen. Würden mehr Mütter so denken (und würden mehr Töchter solche Mütter akzeptieren), es wäre mehr als ein finanziell-organisatorisches Problem gelöst."
    • MUNSBERG, Hendrik (2003): "Arbeitsbienen und Drohnen".
      Regierungsberater Bert Rürup zur Debatte um Hüftgelenke und Generationengerechtigkeit
      in: Berliner Zeitung v. 09.08.
      • Inhalt:
        Bert RÜRUP u.a. über die Verlierer der Rentenreformen:

              
           "Es stimmt, dass die Beitragsrendite zurückgeht ...
        ... gegen null! ...
        ... sie geht gegen null für männliche Singles."
    • GRAUPNER, Heidrun (2003): Kampf der Generationen,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 09.08.
    • WINKELMANN, Ulrike (2003): Gesundheitsreform balkanisiert.
      Die Generationendebatte rund um Hüftgelenk sei "völlig falsch", erklärt Staatssekretär Schröder an die Adresse der JU. Dabei begründet das Sozialministerium seine Gesundheitsreformen oft selbst mit dem vermeintlichen Konflikt zwischen Jung und Alte,
      in: TAZ v. 09.08.
    • ZSCHALER, Matthias (2003): Generation Mißfelder.
      Deutschland wird immer älter. Das Problem ist lange bekannt, getan wurde nie etwas. Jetzt begehren die Jungen auf,
      in: Welt v. 09.08.
    • GRAW, Ansgar (2003): "Die Rentner haben ein Anrecht auf Respekt".
      CDU- Bildungspolitikerin Katherina Reiche über die demographische Zeitbombe, den Sozialstaat und die Debatte um einen Krieg der Generationen,
      in: Welt v. 09.08.
    • DAUSEND, Peter (2003): Deutschland 2033: Ein Land geht am Stock,
      in: Welt v. 09.08.
    • ADAM, Konrad (2003): Alt und Jung,
      in: Welt v. 09.08.
    • LACHMANN, Günter (2003): Krieg der Generationen.
      Jung und Alt kämpfen um ihren Anteil am Wohlstand. Wie der Konflikt ausarten kann, zeigt die Forderung, Senioren medizinische Leistungen zu versagen,
      in: Welt am Sonntag v. 10.08.
    • LORENZO, Giovanni di (2003): Was die Gesellschaft verletzt.
      Die Äußerungen des JU-Chefs Philipp Mißfelder sind bundesweit auf massive Kritik gestoßen und haben doch ihr Gutes: Sie offenbaren die schleichende Verrohung der Gesellschaft und die Krise der Solidargemeinschaft,
      in: Tagesspiegel v. 10.08.
      • Kommentar:
        Die Debatte, die von TAGESSPIEGEL und WELT forciert wird, muss im Zusammenhang mit der Neudefinition von Gerechtigkeit gesehen werden, die Olaf SCHOLZ derzeit im Sinne der Neuen Mitte propagiert.
    • ZASTROW, Volker (2003): Goldenes Kälbchen,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.08.
      • Kommentar:
        Erwerbsarbeiter ZASTROW spricht dem Studenten - und damit dem Nicht-Erwerbsarbeiter MIßFELDER jegliche Kompetenz ab.

              
           Einzig die beitragszahlende "Gruppe derjenigen, die zwischen Kindheit und Rente", also jene, die MIßFELDER z. Z. versorgt, ist kompetent. ZASTROW beschreibt seine Sicht folgendermaßen:
              
           "Durch die Industrialisierung sind die Individuen aus ihren Zusammenhängen gerissen worden. Das ist die Atomisierung des einzelnen. Ein anderer Ausdruck für denselben Zustand und Vorgang heißt: Sozialstaat. Es gibt keinen modernen Statt, der kein Sozialstaat wäre, weil es gar nicht anders geht".
              
           Wer jedoch nach dieser Erklärung meint, ZASTROW würde nun den Sozialstaat verteidigen, der irrt gewaltig, denn in der FAS ist materielle Gerechtigkeit immer noch unsozial...
    • OESTREICH, Heide (2003): Grundrente statt Generationenkrieg,
      in: TAZ v. 11.08.
    • Neu:
      MÜNKLER, Herfried (2003): Krieg der Generationen.
      Mißfelder und die Folgen: Wie funktionieren soziale Konflikte zwischen Jung und Alt?
      in: Tagesspiegel v. 13.08.
      • Kommentar:
        Der Tagesspiegel lässt sich seinen Generationenkrieg von dem - an vielen Medienfronten kämpfenden - Soziologen Herfried MÜNKLER beglaubigen
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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 13. August 2003
Update: 07. Dezember 2007
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