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- CASDORFF,
Stephan-Andreas/FELDKIRCHEN, Markus/SIEBENMORGEN, Peter
(2003): Wer wird Ihre Rente bezahlen, Herr Mißfelder?
Der Vorsitzende der Jungen Union über seinen Ruhestand
mit 70, Generationenverrat - und strategische Fehler seiner
Partei,
in: Tagesspiegel v. 03.08.
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WEIDENFELD, Ursula (2003): Die Zukunft der Alten.
Wenn Junge aus der Hüfte schießen,
in: Tagesspiegel v. 05.08.
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KRINGS, Günter (2003): Die neue soziale Frage.
Die Gerechtigkeit zwischen Alt und Jung wird so wichtig wie die
zwischen oben und unten,
in: Welt v. 04.08.
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GRAW, Ansgar (2003): Philipp Mißfelder und der Egoismus der Generation
Smart,
in: Welt v. 06.08.
- GEISSLER, Heiner (2003): Wenn Philipp
Mißfelder Rentner ist.
Die Bevölkerungsentwicklung ist dramatisch, aber dagegen hilft nur
Zuwanderung, nicht Generationsegoismus,
in: Tagesspiegel v. 07.08.
- Kommentar:
Der Tagesspiegel hat den Junge
Union-Vorsitzenden Philipp MIßFELDER interviewt und nutzt nun
die Debatte um den Generationenverrat zur politischen
Standortbestimmung.
Heute
darf der ehemalige Generalsekretär der CDU für Bürgerversicherung
und Einwanderungspolitik plädieren, damit der amerikanische
Science-Fiction-Film "Soylent Green" nicht Realität werden muss.
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FUHR, Eckhard (2003): Generationen-Neid,
in: Welt v. 07.08.
- Inhalt:
Eckhard FUHR sieht das Thema
"Generationengerechtigkeit" nicht nur als Ausdruck einer
verteilungspolitischen Interessenpolitik an:
"Der
sozialpolitische Streit in Deutschland gewinnt seine Schärfe (...)
nicht nur aus materiellen Interessengegensätzen. Es geht auch um
Deutungsmacht und um Identität. Die 30-Jährigen neiden den
60-Jährigen nicht nur die Renten und Pensionen, sondern auch den
kulturellen Einfluss. Das neoliberale Credo ist für sie so etwas wie
ein Schrei der Selbstbehauptung".
Die
Generationengerechtigkeit blendet für FUHR das Wesentliche des
sozialpolitischen Interessengegensatzes aus:
"Erbschaft
oder nicht Erbschaft - diese Frage ist für Zukunftschancen junger
Leute immer noch wichtiger als alle staatliche Rentenpolitik.
Generationengerechtigkeit funktioniert ganz ohne Staat. Man hält
seinen Kram für die Kinder zusammen. Der Staat sorgt dafür, dass
dort, wo kein Kram ist, nicht Armut und Chancenlosigkeit herrschen."
- LEHMANN, Arnim (2003): Jetzt ist unsere
Stunde.
Was die Alten von den Jungen lernen können - eine Polemik
in: Tagesspiegel v. 08.08.
- SIRLESCHTOV, Antje (2003): Generation Wir.
Für die Jüngeren muss mehr getan werden, sagen Nachwuchspolitiker.
So weit wie Mißfelder wollen sie nicht gehen,
in: Tagesspiegel v. 08.08.
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WINKELMANN, Ulrike (2003): Hüften als Gelenk in der
Demografie-Debatte.
JU-Chef Mißfelder trifft mit seinem Vorschlag zwar nicht ins
Schwarze, aber mitten in drei aktuelle Fragen: Sollen medizinische
Leistungen für Alte begrenzt werden? Wen trifft die Schrumpfung der
Sozialsysteme? Werden die Politiker der demografischen Herausforderung
gerecht?
in: TAZ v. 08.08.
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KELLER, Claudia (2003): Den alten sei Dank.
Das Rentensystem benachteiligt die Jungen - ihnen wurde aber auch
viel geschenkt,
in: Tagesspiegel v. 09.08.
- ROELLECKE, Gerd (2003): Das sogenannte
Kostendämpfen.
Die Gesetze der Natur sind hart, aber gerecht: Philipp Mißfelders
altes Hausmittel wird wirken,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.08.
- FEHRLE, Brigitte (2003): Von
Hüftgelenken und anderen Gebrechen,
in: Berliner Zeitung v. 09.08.
- Kommentar:
FEHRLE sucht nach Sündenböcken für das
Rentenproblem:
"Neulich sagte die Mutter einer 31-jährigen,
kinderlosen, berufstätigen Frau, sie würde alles tun, um ihrer
Tochter zu ermöglichen, Kind und Karriere unter einen Hut zu
bringen. Würden mehr Mütter so denken (und würden mehr Töchter
solche Mütter akzeptieren), es wäre mehr als ein
finanziell-organisatorisches Problem gelöst."
- MUNSBERG, Hendrik (2003):
"Arbeitsbienen und Drohnen".
Regierungsberater Bert Rürup zur Debatte um Hüftgelenke und
Generationengerechtigkeit
in: Berliner Zeitung v. 09.08.
- Inhalt:
Bert RÜRUP u.a. über die Verlierer der
Rentenreformen:
"Es stimmt, dass
die Beitragsrendite zurückgeht ...
... gegen null! ...
... sie geht gegen null
für männliche Singles."
- GRAUPNER, Heidrun (2003): Kampf der
Generationen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 09.08.
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WINKELMANN, Ulrike (2003): Gesundheitsreform balkanisiert.
Die Generationendebatte rund um Hüftgelenk sei "völlig
falsch", erklärt Staatssekretär Schröder an die Adresse der
JU. Dabei begründet das Sozialministerium seine
Gesundheitsreformen oft selbst mit dem vermeintlichen
Konflikt zwischen Jung und Alte,
in: TAZ v. 09.08.
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ZSCHALER, Matthias (2003): Generation Mißfelder.
Deutschland wird immer älter. Das Problem ist lange bekannt, getan
wurde nie etwas. Jetzt begehren die Jungen auf,
in: Welt v. 09.08.
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GRAW, Ansgar (2003): "Die Rentner haben ein Anrecht auf Respekt".
CDU- Bildungspolitikerin Katherina Reiche über die demographische
Zeitbombe, den Sozialstaat und die Debatte um einen Krieg der
Generationen,
in: Welt v. 09.08.
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DAUSEND, Peter (2003): Deutschland 2033: Ein Land geht am Stock,
in: Welt v. 09.08.
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ADAM, Konrad (2003): Alt und Jung,
in: Welt v. 09.08.
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LACHMANN, Günter (2003): Krieg der Generationen.
Jung und Alt kämpfen um ihren Anteil am Wohlstand. Wie
der Konflikt ausarten kann, zeigt die Forderung, Senioren
medizinische Leistungen zu versagen,
in: Welt am Sonntag v. 10.08.
- LORENZO, Giovanni di (2003):
Was die Gesellschaft verletzt.
Die Äußerungen des JU-Chefs Philipp Mißfelder sind
bundesweit auf massive Kritik gestoßen und haben doch ihr
Gutes: Sie offenbaren die schleichende Verrohung der
Gesellschaft und die Krise der Solidargemeinschaft,
in: Tagesspiegel v. 10.08.
- Kommentar:
Die Debatte, die von TAGESSPIEGEL und WELT
forciert wird, muss im Zusammenhang mit der Neudefinition
von Gerechtigkeit gesehen werden, die
Olaf SCHOLZ derzeit im Sinne der Neuen Mitte
propagiert.
- ZASTROW, Volker (2003): Goldenes
Kälbchen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 10.08.
- Kommentar:
Erwerbsarbeiter ZASTROW spricht dem Studenten
- und damit dem Nicht-Erwerbsarbeiter MIßFELDER jegliche Kompetenz
ab.
Einzig
die beitragszahlende "Gruppe derjenigen, die zwischen Kindheit und
Rente", also jene, die MIßFELDER z. Z. versorgt, ist kompetent.
ZASTROW beschreibt seine Sicht folgendermaßen:
"Durch
die Industrialisierung sind die Individuen aus ihren Zusammenhängen
gerissen worden. Das ist die Atomisierung des einzelnen. Ein anderer
Ausdruck für denselben Zustand und Vorgang heißt: Sozialstaat. Es
gibt keinen modernen Statt, der kein Sozialstaat wäre, weil es gar
nicht anders geht".
Wer
jedoch nach dieser Erklärung meint, ZASTROW würde nun den
Sozialstaat verteidigen, der irrt gewaltig, denn in der FAS ist
materielle Gerechtigkeit immer noch unsozial...
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OESTREICH, Heide (2003): Grundrente statt Generationenkrieg,
in: TAZ v. 11.08.
- Neu:
MÜNKLER, Herfried (2003):
Krieg der Generationen.
Mißfelder und die Folgen: Wie funktionieren soziale Konflikte
zwischen Jung und Alt?
in: Tagesspiegel v. 13.08.
- Kommentar:
Der Tagesspiegel lässt sich
seinen Generationenkrieg von dem - an
vielen Medienfronten kämpfenden - Soziologen Herfried MÜNKLER
beglaubigen
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