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Andrea & Roland Tichy: Die Trittbrettfahrer von Herwig Birg

 
       
   
  • Kurzbiografien

    • Roland TICHY
      • 1955 geboren
      • Studium der Volkswirtschaft
      • Mitarbeiter im Bundeskanzlerarmt
    • Andrea TICHY
      • 1960 geboren
      • Studium der Volkswirtschaft
    • 2001 Buch "Die Alterspyramide steht Kopf"
 
       
     
       
   

Die TICHYs in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • TICHY, Andrea (2001): Wege aus der Altersfalle.
    Die Folgen des Terrors gegen Amerika verändern auch die Tagesordnung in Deutschland: Denn dem geplanten Gesetz zur Zuwanderung werden immer weniger Chancen eingeräumt,
    in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 12.10.
    • Kommentar:
      TICHY hat das Buch "Die Pyramide steht Kopf" geschrieben, das jetzt veraltet sein dürfte, weswegen sie ihre Argumentation anpasst, d.h. für sie: verschärft. Sie breitet ein apokalytisches Szenario aus. An dessen Ende steht der "selbstgewählte Demo-Genozid" der Deutschen.
  • TICHY, Andrea (2002): Mütter machen Karriere.
    Eine Wiesbadener Initiative ebnet Frauen den Weg beim Wiedereinstieg in die Berufswelt,
    in: Rheinischer Merkur Nr.44 v. 31.10.
 
       
   

Die TICHYs im Gespräch

 
   
  • fehlt noch
 
       
   

Die Pyramide steht Kopf (2001).
Die Wirtschaft in der Altersfalle und wie sie ihr entkommt
München: Piper

 
   
 
 

Klappentext

"Für viele Frauen ist die Kinderfrage zu einer Belastungsprobe geworden, denn die Wünsche nach Unabhängigkeit, beruflicher Selbstverwirklichung und Familienglück sind schwer miteinander zu vereinbaren. Häufig schieben sie die Kinderfrage deswegen vor sich her, bis das Ticken der biologischen Uhr nicht mehr zu überhören ist. Für andere Frauen - und auch Männer - steht eine Entscheidung für ein Leben ohne Kinder schon frühzeitig fest, und sie verwirklichen andere Ziele.
Die Psychologin Christine Carl untersucht Hintergründe, Ursachen und Folgen einer bewusst kinderlosen Lebensplanung und kommt dabei zu hochinteressanten Ergebnissen, die der Diskussion um die neue Kinderlosigkeit erfrischende Impulse geben und für viele Frauen eine Entscheidungshilfe sein können."

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Geburtenrückgang und Familienpolitik in Deutschland und Europa

- Die neue Kinderlosigkeit: Zahlen, Fakten, Trends
- Wie sieht es mit dem Geburtenrückgang in den europäischen Nachbarländern aus?
- Wie andere Länder Familienpolitik betreiben und was wir von ihnen lernen können

2 Die Geschichte der Kindheit: Von Mägden und Knechten zum Lebensmittelpunkt der Eltern

- Kinder als Mägde und Knechte: Das frühe Mittelalter bis zum 16. Jahrhundert
- Von der Arbeitskraft zum pädagogischen Erziehungsobjekt: Kinder im 16. bis 18. Jahrhundert
- Kinderarbeit und Muttermythos im 19. Jahrhundert
- Kinder als emotionale Bereicherung und Selbstverwirklichung: Das 20. Jahrhundert

3 Paare zwischen Ansprüchen und Lebensrealität

3.1 Partnerschaften heute: Die Suche nach der großen Liebe

- Woran scheitern Partnerschaften?
- Kinder verändern die Partnerschaft
- Das neue Selbstverständnis der Frau

3.2 Elternschaft im 21. Jahrhundert: Überforderung, hohe Ansprüche und emotionale Verstrickung statt »glückliche Familie«?

4 Was wird ausd er Familie?

5 Ein Leben ohne Kinder

5.1 Wie bewusst ist die Entscheidung gegen Kinder?

5.2 Die bewusste Entscheidungsfindung

- »Nie wie meine Eltern«
- »Ich bin kein Muttertyp«
- Die Rolle der Partnerschaft bei der Entscheidungsfindung
- Rahmenbedingungen und Lebensumstände

6 Der Entscheidungsverlauf

6.1 »Für mich war schon als Kind klar: Ich will keine Kinder«: Wenn Frauen und Männer sich in jungen Jahren für ein Leben ohne Kinder entscheiden (Frühentscheider/-innen)

- Wie treffen sie ihre Entscheidung?
- Welche Gründe nennen sie für ihre Entscheidung?
- Durch welche Lebenseinstellungen zeichnen sie sich aus?
- Was für Beziehungen führen sie?

6.2 »Wir brauchen Zeit für uns«:
Wenn Frauen und Männer sich mit Mitte dreißig entscheiden (Spätentscheider/-innen)

- Wie treffen sie ihre Entscheidung?
- Welche Gründe nennen sie für ihre Entscheidung?
- Durch welche Lebenseinstellungen zeichnen sie sich aus?
- Was für Beziehungen führen sie?

6.3 »Ich habe mich nie entschieden, es hat sich so ergeben«: Wenn Frauen und Männer sich nie entscheiden (Aufschieber/-innen)

- Wie kommt es bei ihnen zu einem Leben ohne Kinder?
- Welche Gründe nennen sie für ihre Entscheidung?
- Durch welche Lebenseinstellungen zeichnen sie sich aus?
- Was für Beziehungen führen sie?

6.4 Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den drei Gruppen

7 Ohne Kinder leben und alt werden

7.1 Das Leben ohne Kinder verbringen:
Was heißt das eigentlich?

- Lebensziele und Lebensgefühle
- Das Bedürfnis nach Kontakt: Alternativen zum Modell Familie
- Verbindung zur nächsten Generation

7.2 Im Alter ohne Kinder

- Ängste um die Altersversorgung
- Nachkommenschaft

8 Ein paar Fragen zum Schluss

- Was ist für Sie im Leben wichtig?
- Was für Gefühle haben Sie Kindern gegenüber?

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • GRAW, Ansgar (2001): Wenn der Wohlstand des Landes auf den Flohmärkten verramscht wird.
      Roland und Andrea Tichy über Alterspyramide und demographische Katastrophe - Ein kluges und wichtiges Buch, das an einer zentralen Stelle zu kurz greift,
      in:
      Welt v. 11.09.
    • Neu:
      RUOSS, Christiane (2002): Die Mehrheit wird immer grauer.
      Weil die Gesellschaft zunehmend altert, muss sich vieles ändern, was den Deutschen bisher selbstverständlich war - und das wird weh tun,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 07.01.
      • Kommentar:
        RUOSS beginnt die Rezension von Herwig BIRGs Buch "Die demographische Zeitenwende" und "Die Alterspyramide steht Kopf" mit dem Standardsatz der Polarisierer: "Inzwischen bleibt ein Drittel der Frauen und Männer in diesem Land lebenslang ohne Nachwuchs, und es werden von Jahr zu Jahr mehr."
              
        RUOSS ist nicht auf dem neuesten Stand, denn die deutschen Demographen müssen ihre Prognosen ständig nach unten korrigieren.
              
        Der deutsche Bevölkerungswissenschaftler Jürgen DORBRITZ muss in den Mitteilungen des Bundesinstitus für Bevölkerungswissenschaften vom 09.03.2001 gestehen, dass "wir für den Geburtsjahrgang 1965 vor einigen Jahren noch Kinderlosenanteile von mehr als 30 % erwartet (haben). Die neueren Schätzungen zeigen, dass sich über späte Erstgeburten die Kinderlosenanteile auf 27 % verringert haben."
              
        Weitere Korrekturen nach unten sind vorprogrammiert. Internationale Demografen wie Ron LESTHAEGHE kritisieren diese deutsche Praxis, bei der das steigende Erstgebäralter nicht ausreichend berücksichtigt wird.
 
     
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 18. April 2001
Update: 17. Dezember 2007
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