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Wiebke Rösler: Die ost-westdeutsche Partnerwahl

 
       
     
       
     
       
   

Wiebke Rösler in ihrer eigenen Schreibe

 
   

BERTRAM, Hans/RÖSLER, Wiebke/EHLERT, Nancy (2005): Nachhaltige Familienpolitik. Zukunftssicherung durch einen Dreiklang von Zeitpolitik, finanzieller Transferpolitik und Infrastrukturpolitik. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

BERTRAM, Hans/RÖSLER, Wiebke/EHLERT, Nancy (2005): Zeit, Infrastruktur und Geld.
Familienpolitik als Zukunftspolitik,
in:
Aus Politik und Zeitgeschichte. Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament, Nr. 23-24 v. 06.06.

RÖSLER, Wiebke (2010): Die ost-westdeutsche Partnerwahl. Wanderungen, Vorurteile, Wohlstandsunterschiede. In: Peter Krause & Ilona Ostner (Hg.) Leben in Ost- und Westdeutschland. Eine sozialwissenschaftliche Bilanz der deutschen Einheit 1990 - 2010, Campus Verlag, S.213-230

BERTRAM, Hans/BUJARD, Martin/RÖSLER, Wiebke (2011): Rushhour des Lebens: Geburtenaufschub, Einkommensverläufe und familienpolitische Perspektiven.
In: Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie, H 2, S.91-99

MAYER, Tilman & Wiebke RÖSLER (2013): Der "Paradigmenwechsel" zur Einführung des Elterngeldes und seine Fehlkonstruktion,
in:
Zeitschrift für Familienforschung, Heft 2, S.173-192

 
       
   

Wiebke Rösler im Gespräch

 
   
fehlt noch
 
       
   

Die ost-westdeutsche Partnerwahl (2010).
Wanderungen, Vorurteile, Wohlstandsunterschiede
In:
Peter Krause & Ilona Ostner (Hg.) Leben in Ost- und Westdeutschland. Eine sozialwissenschaftliche Bilanz der deutschen Einheit 1990 - 2010, SS.213-230

 
   
     
 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Grundlagen der Partnerwahl

"Gleich und gleich"
"Meet and Mate"
"Geben und Nehmen"
"Reich und Schön"

3. Ergebnisse der Befragungsstudie
4. Ausblick

Zitat:

Die Verbreitung von Ost-West-Ehen als statistisches Problem

"Ein Dokumentarfilm mit dem Titel Die Mauer im Bett bringt es auf den Punkt: Vier Fünftel aller Ost-West-Ehen werden zwischen Ostfrauen und Westmännern geschlossen (Mehner/Schrader 1997). In Berichten über Ost-West-Beziehungen scheint es sicher, dass Ostfrauen und Westmänner sich deutlich häufiger lieben als Westfrauen und Ostmänner (...). Uneinigkeit herrscht lediglich über das Ausmaß des Unterschiedes. Die amtliche Statistik gibt diese Zahlen nicht her. Da bei der Eheschließung nur der aktuelle Wohnort der Brautleute erfaßt wird, aber der weit überwiegende Teil der Verlobten schon vor der Eheschließung zusammenwohnt, wird der Großteil der Ost-West-Partnerschaften von der amtlichen Statistik nicht abgebildet. Der Anteil der Ost-West-Ehen an allen in Berlin geschlossenen Ehen beträgt deshalb laut Statistischem Landesamt Berlin (Daten auf Anfrage) nur 2 Prozent. Die Daten aus Berlin zeigen jedoch trotzdem, dass der Anteil der Ehen zwischen Ostfrauen und Westmännern im Zeitraum 1991 bis 1999 größer war als in gegensätzlicher Formation. Allerdings wird die Differenz zunehmend geringer: Wurden 1991 nur 15 Prozent aller Ost-West-Ehen in Berlin zwischen ostdeutschen Männern und westdeutschen Frauen geschlossen, so waren es im Jahre 1999 schon 41 Prozent (Statistisches Landesamt Berlin, eigene Auswertungen). Auf Grund der unzureichenden Datenlage der amtlichen Statistik zu dieser Fragestellung wird in einer eigenen Befragungsstudie (2002) erhoben, inwieweit es mehr Beziehungen zwischen Ostfrauen und Westmännern als zwischen Westfrauen und Ostmännern gibt."
(2010, S.211) 

 
     
 
       
   

Ost-West-Beziehungen in der Debatte

SCHNEIDER, Stefanie (2003): Herbst.
Ost-West-Liebe I: Statistiker, Ehevermittler und Scheidungsanwälte sind sich einig - die Berliner heiraten heftig aneinander vorbei. Zu unterschiedlich sind ihre Ideen vom Eheglück,
in: Welt v. 19.11.

HENSEL, Jana (2004): Paar für Paar zur Einheit.
Wie steht es um das Liebesleben zwischen Ost und West im Jahre 15 der deutschen Einheit?
in: Die ZEIT Nr.45 v. 28.10.

BISKY, Jens (2005): Mutti steht ihren Mann.
Frauen und Männer: Neueste Ermittlungen im Krisengebiet. Unbegrenzt belastungsfähig, multifunktional: Die Ostfrau,
in: Süddeutsche Zeitung  v. 12.03.

SZ (2009): Im Grenzgebiet der gemeinsamen Gefühle.
Wie funktioniert das, Liebe zwischen Ost und West? Vier deutsch-deutsche Beziehungsgeschichten,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 17.02.

PLATTHAUS, Andreas (2009): Geht doch rüber!
Den Frauen hinterher: Zwanzig Jahre nach 1989 macht die Entvölkerung in Ostdeutschland Schlagzeilen. Wir sind den umgekehrten Weg gegangen,
in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung v. 01.08.

Andreas Platthaus - Autor der Generation Golf

IDE, Robert (2009): Liebe ohne Grenzen.
Sie im Osten, er im Westen – Helga und Wolfgang Aue führten eine Ehe über die Mauer hinweg. Nach dem 9. November stand dann erst recht nichts mehr zwischen ihnen. Es ist eine Geschichte, wie es sie so nur einmal gibt,
in: Tagesspiegel v. 09.11.

SCHENCK, Susanne von (2009): Die ganz private Vereinigung.
Deutsch-deutsche Paare 20 Jahre nach dem Fall der Mauer,
in: DeutschlandRadio v. 09.11.

STRITTMATTER, Judka (2010): Gestörte Beziehung.
Nur vier Prozent aller Ehen in Deutschland werden zwischen Ost- und Westdeutschen geschlossen. Wer schuld ist? Die Wessis: Mit ihrer Eitelkeit! Mit ihrer Arroganz! ...findet unsere Autorin. Eine Abrechnung,
in: SZ-Magazin Nr.30 v.
30.07.

KRAFT, Steffen (2010): Im Wosten.
Grenzgänger: Hauke Hanstedt kam aus Lüneburg nach Mecklenburg-Vorpommern, fand die Liebe und kehrte wieder zurück, ohne umzuziehen,
in: Freitag Nr.39 v. 30.09.

GERNERT, Johannes & Anja Maier (2010): "Jungen Leuten im Westen kam das pervers vor".
Beziehungen: Im Osten hat man mit zwanzig geheiratet und früh Kinder bekommen. Im Westen wollte keine Frau Sex mit einem künftigen Papi. Der Sexualforscher Kurt Starke über gesamtdeutsche Partnerwunschbilder,
in: TAZ v. 02.10.

DOMSCHEIT-BERG, Anke (2010): Du machst Angst.
Einheit: Gemischte Paare gelten weithin als wichtiges Indiz für Integration. Mein Weg zum Westmann hat etwas länger gedauert. Aber die Zeit arbeitet für mich,
in: TAZ v. 02.10.

FRANK, Charlotte (2010): Ost-westliche Beziehungen.
Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall unterscheiden sich die Lebensläufe junger Erwachsener im einst geteilten Deutschland immer noch. Die jungen Frauen im Osten bekommen früher Kinder, sind seltener verheiratet - und nichts deutet darauf hin, dass sich das ändert. Die wenigen Paare, die aus beiden Teilen des Landes kommen, können von vielen Unterschieden erzählen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.10.

Neu:
RÜFFER, Lisa (2014): Frau Maus und Herr Sandmann.
Liebe: Unsere Autorin stammt aus dem Westen, ihr Mann aus der DDR. Bis heute macht das einen Unterschied, vor allem, wenn es um Kinder und Gleichberechtigung geht,
in: Freitag Nr.14 v. 03.04.

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 12. November 2014
Update: 23. September 2015