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Rafael Chirbes: Alte Freunde & Krematorium

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1949 in Tabernes de Valldigna bei Valencia geboren
    • 1998 Roman "Der lange Marsch"
    • 2000 Roman "Der Fall von Madrid"
    • 2004 Roman "Alte Freunde"
    • 2008 Roman "Krematorium"
 
       
     
       
   

Rafael Chirbes im Gespräch

 
     
       
   

Krematorium (2008)
München: Kunstmann

 
   
 
 

Klappentext

"Matias ist gestorben, der charismatische jüngere Bruder des erfolgreichen Bauunternehmers Rubén Bertomeu, in seiner Jugend ein Anhänger revolutionärer Gewalt, später – wie seinem Bruder zum Trotz – ein Ökobauer. Mit dem Tod von Matias setzt ein vielstimmiger Chor ein: Da ist Rubén, der Sozialist und Bauunternehmer, der auf sein Leben zurückblickt, in dem jedes Ideal für Geld und Erfolg geopfert wurde. Aus unterschiedlichen Perspektiven entsteht ein grandioses  Gesellschaftspanorama: die Familie als Ort des Besitzdenkens, die Zerstörung der Umwelt, Bauspekulation, schmutzige Geschäfte, Korruption, Drogen. Sexualität als Ware und gleichzeitig letzter Halt gegen die Auflösung jeglicher Verbindungen."

 
 
 
       
     
       
   

Alte Freunde (2004)
München: Kunstmann

 
   
 
 

Klappentext

"Wie gefährlich es ist, nostalgisch in die eigene Vergangenheit zu tauchen - diese Erfahrung machen die »alten Freunde«, die sich treffen, um über alte Zeiten zu plaudern, als man gegen Franco und für die Revolution stritt. Die Jahre nämlich, die vergangen sind, seit Rita, Amalia, Elisa, Carlos, Guzmán, Pedrito und ihre Genossen politische Verschwörungen anzettelten und von einer lichten Zukunft träumten, sie haben ihre tiefen Spuren hinterlassen. Die Freunde von einst sind einander fremd geworden. Aus Revolutionären wurden abgebrühte Bauunternehmer, Medienfunktionäre, Eurokraten, die sich in der modernen Gegenwart bestens zurechtgefunden haben. Einige hat es schlimmer erwischt. Und einige sind gar nicht erst gekommen. Rafael Chirbes, in Deutschland der vielleicht erfolgreichste unter den neuen spanischen Schriftstellern, ist nach »Der lange Marsch« und »Der Fall von Madrid« mit diesem letzten Teil seiner Trilogie aus dem Nachkriegsspanien in der Gegenwart angekommen."

Presssestimmen

"Aldo Nove verkörpert den Groove der neunziger Jahre und ist vor allem der Interpret eines Lebensgefühls"
(Maike Abath in der Neuen Zürcher Zeitung vom 13.02.)

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • ALBATH, Maike (2004): Revolution im Rückblick.
      Rafael Chirbes porträtiert "Alte Freunde",
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 13.02.
    • KRETSCHMER, Winfried (2004): Die Pepsi-Generation.
      Die 68er sind die wahren Lifestyle-Helden. Anmerkungen zu den neuen Büchern von Sophie Dannenberg und Rafael Chirbes,
      in: changeX.de v. 17.09.
    • Inhalt:
      KRETSCHMER kritisiert Sophie DANNENBERGs Buch "Das bleiche Herz der Revolution" und Rafael CHIRBES' Buch "Alte Freunde" als "Ausdruck des gesellschaftlichen Mainstreams im Umgang mit dem Phänomen 68".

            
        Mit Thomas FRANK und Mathias STUHR ("Popökonomie") argumentiert KRETSCHMER stattdessen, dass die Gegenkultur zum Vorreiter des Lifestyle-Konsum geworden ist und dadurch die "Expansion des Kapitalismus in die Tiefe der Gesellschaft hinein erst möglich machte. Voraussetzung für diese gesellschaftliche Wirkung war allerdings ihr politisches Scheitern."
    • HERMANN, Max (2006): Katzenjammer an Gänseconfit.
      Rafael Chirbes Abschluss seiner Madrider Trilogie,
      in: Welt v. 02.10.
    • DÖBLER, Katharina (2004): Eine Tafelrunde alter Genossen.
      Rafael Chirbes porträtiert eine glücklich desillusionierte Generation im Nachkriegsspanien,
      in: Die ZEIT Nr.42 v. 07.10.
    • RICHTER, Steffen (2004): Kein erhebender Anblick.
      "Alte Freunde": Rafael Chirbes bittet die spanischen Achtundsechziger zum großen Tischgespräch,
      in: Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v. 08.12.
    • SCHOELLER, Wilfried F. (2005): Requiem auf eine verlorene Generation.
      Der spanische Erzähler Rafael Chirbes nimmt Abschied von den Achtundsechzigern und einem Geschichtsprojekt,
      in: Literaturen, Januar/Februar
    • KRAUME, Anne (2005): Die Zeit und Francos Tod.
      Der spanische Autor Rafael Chirbes unternimmt mit seinem neuen Roman "Alte Freunde" ein weiteres Mal
      den Versuch, die Gegenwart Spaniens aus seiner jüngeren Geschichte heraus zu deuten
      ,
      in: TAZ v. 22.01.
    • ROSSUM, Walter van (2005): Am Ende der Katzenjammer.
      Verdruss:
      In Rafael Chirbes Roman "Alte Freunde" berauschen sich ein paar einstige Politkämpen an ihrem Scheitern,
      in: Freitag Nr.6 v. 11.02.
    • SCHMIDT, Birgit (2005): Heute links, morgen Krebs.
      »Alte Freunde« heißt der neue Roman von Rafael Chirbes. Einen Aufbruch in bessere Zeiten verspricht er nicht,
      in: Jungle World Nr.7 v. 16.02.
 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 14. Mai 2006
Stand: 04. Juni 2009