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Thema des Monats

 
   

Der subsidiäre Sozialstaat

 
   

Das Feindbild "Single-Gesellschaft" als Folge der Katholisierung der Berliner Republik
 

 
     
       
   

zitierte Literatur

 
   
  • ALBIG, Jörg-Uwe & Isabelle GRAW (2002): Naivität als Vergehen,
    in: Texte zur Kunst Nr.45 Schwerpunkt "Verriss", März
  • BECK, Ulrich & Elisabeth BECK-GERNSHEIM (1990): Das ganz normale Chaos der Liebe, Frankfurt a/M: Suhrkamp
  • BECK, Ulrich (1994): Phänomen mit Überlebenschancen.
    Zum statistischen Ringkampf um die Familie,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 13.01.
  • BOMMARIUS, Christian (2002): Kirche ohne Schatten. Macht und Frömmigkeit in der Bundesrepublik.  In: Kursbuch 149 Gott ist tot und lebt, September, S.17-25
  • EBERT, Thomas (2002): Beutet der Sozialstaat die Familien aus? - Darstellung und Kritik einer politisch einflussreichen Ideologie. In: BUTTERWEGGE, Christoph & Michael KLUNDT  (Hg.) Kinderarmut und Generationengerechtigkeit. Sozialpolitische Probleme, Kontroversen und Alternativen, Opladen: Leske + Budrich, S.99-111
  • BECK-GERNSHEIM, Elisabeth (1982): Geburtenrückgang: Die wissenschaftliche Karriere eines politischen Themas, in: Beck, U. (Hg.) Soziologie und Praxis: Erfahrungen, Konflikte, Perspektiven. Sonderheft 1 der Sozialen Welt, S. 245-275
  • DROBINSKI, Matthias (2003): Mit dem Segen der Kirche.
    Die katholischen Bischöfe versäumen es, ethische Kriterien an die Sozialreformen anzulegen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 26.09.
  • GAMPERT, Christian (2004): Draußen vor der Tür.
    Das Bundesverfassungsgericht benachteiligt uneheliche Kinder und grenzt ihre Väter aus. In: Kursbuch 155. Neue Rechtsordnungen, S.147-156 
  • HOUELLEBECQ, Michel (1999): Elementarteilchen, Köln: DuMont
  • HULLEN, Gert - Tempo und Quantum der Reproduktion
  • KERBER, Walter (1989): Katholische Soziallehre.
    Der Beitrag der Katholischen Soziallehre zum Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland. In: Norbert Blüm & Hans E. Zacher (Hg) Vierzig Jahre Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland, Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, S.641-650
  • LESSENICH, Stephan (2003): Dynamischer Immobilismus
  • LESSENICH, Stephan (2003): Soziale Subjektivität. Die neue Regierung der Gesellschaft. In: Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, H.4, August/September, S.80-93
  • LINK, Jürgen (1997): Vom Loch zum Sozialen Netz und wieder zurück: Zur Diskursfunktion und Diskursgeschichte eines dominanten Kollektivsymbols der ›Sozialen Marktwirtschaft‹.
    In: Wissenschaft Macht Politik. Interventionen in aktuelle gesellschaftliche Diskurse. Hg. von Gabriele Cleve, Ina Ruth, Ernst Schulte-Holtey und Frank Wichert. Münster , S. 194-207.
  • LÜSCHER, Kurt (1995): Was heißt heute Familie? Thesen zur Familienrhetorik, in: Gerhardt, U./ Hradil; S./Lucke D./Nauck, B. (Hg.) Familie der Zukunft, Opladen: Leske und Budrich, S. 51-66
  • MARX, Reinhard (2003): Die neue soziale Frage.
    Der Staat übernimmt Aufgaben, die er nicht erfüllen kann. Das ist der falsche Weg, sagt Bischof Marx: Der Einzelne muss selbst mehr tun!
    in: Rheinischer Merkur Nr.16 v. 17.04.
  • MOSEBACH, Martin (2002): Häresie der Formlosigkeit, Wien: Karolinger Verlag
  • MOSEBACH, Martin (2002): Ewige Steinzeit. In: Kursbuch 149 Gott ist tot und lebt, September, S.9-16
  • NULLMEIER, Frank & Friedbert W. RÜB (1993): Die Transformation der Sozialpolitik
  • NULLMEIER, Frank (2003): Gibt es neue Konfliktkonstellationen in Zeiten des Sozialstaatsumbaus?
    Spannungs- und Konfliktlinien im Sozialstaat,
    in: Der Bürger im Staat. Der Sozialstaat in der Diskussion, Heft 4
  • PÜTZ, Josef & RIEGERT (2002): Der Aufstand der Eltern
  • GANZ, Sabine (2002): "Die Wähler lassen sich beeindrucken".
    Staatliche Familienkasse und Vermögenssteuer: Ex-Sozialrichter Alfred Rollinger im TV-Gespräch,
    in: Trierer Volksfreund v. 26.07.
  • SCHIRRMACHER, Frank (2004): Das Methusalem-Komplott
  • SCHNABEL, Ulrich (2003): Wie man in Deutschland glaubt.
    Leben in Deutschland (13): Was Pastoren zu sagen haben, berührt viele Christen nicht mehr. Gotteshäuser machen zu. doch geglaubt wird nach wie vor - an was auch immer,
    in: Die ZEIT Nr.1 v. 22.12.
  • SCHWARZ, Karl-Peter (2004): Die Engel der Nationen.
    Wer von Säkularisierung spricht, meint die Freiheit des Staates von der Religion und die Freiheit der Religion vom Staat. Ohne Säkularisierung keine Moderne. Säkularisierung - fälschlich verstanden als Privatisierung und das Absterben von Religion - muß dagegen nicht unbedingt mit Modernisierung einhergehen. Beobachtungen im neuen Europa,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 07.04.
  • STERZINSKY, Georg Kardinal (2002): Lebenszelle für die Gesellschaft.
    Vorsicht vor einer "kulturellen Revolution" in der Familienpolitik - eine Stellungnahme zum jüngsten Regierungsmodell der Erziehung und Kinderbetreuung,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 15.11.
 
       
   

Kinderreichtum in katholischen Landgemeinden und Kleinstädten

 
   
  • MACKE, Carl Wilhelm (2001): Wer kennt schon Cloppenburg?
    Heimatkunde (16): Kalte Bauern, Kleinstadtkatholizismus und Kinokunsttage im Südoldenburgischen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 09.04.
    • Inhalt:
      Carl Wilhelm MACKE über katholische Rituale:

            
        "Sehnte ich mich in der ländlichen Kleinstadt nach den Höhen der Aufklärung, spürte ich in dem linken Milieu meiner Studienstadt Hannover immer auch eine merkwürdig »hohle Stelle«, die mir in meiner Kindheit und Jugend die Sinnlichkeit der Rituale und Symbole, die Festtage und die Legenden des Katholizismus ausgefüllt hatten. Eine dicke Wolke von »Aufklärungshochmut« (Alfred Lorenzer) der Städter gegenüber den langsam denkenden Menschen aus den Tiefen der Tiefebene lag über diesem Milieu. Zur »Heimat« wurde es nie.
      Erst später, vornehmlich in der Konfrontation mit Menschen und der Literatur aus den romanisch-mediterranen Ländern, lernte ich langsam, mit meinen katholischen Tiefenprägungen produktiv umzugehen."
  • HUMMEL, Katrin (2003): Kinder, Kinder, Kinder.
    Im Landkreis Cloppenburg wären die Renten noch sicher - wenn es den Rest Deutschlands nicht gäbe,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.01.
    • Inhalt:
      HUMMEL berichtet aus Emstek, dem kinderreichsten Ort in ganz Deutschland. 189 Neugeborene bei 10.250 Einwohnern im Jahr 2000 meldet HUMMEL
  • BRANDT, Andrea (2003): Baby-Boom bei Dämmerlicht.
    Beim Kinderkriegen brechen die Frauen im münsterländischen Laer Rekorde. Sie können Job und Familie leichter vereinbaren - weil die Gemeinde ihnen Arbeit abnimmt,
    in: Spiegel Nr.44 v. 27.10.
  • SCHMIDT, Thilo (2003): Drei Ks machen das Babywunder von Laer.
    Kitas, Katholizismus und kein Kino: Deswegen kommen in der Gemeinde Laer besonders viele Kinder zur Welt,
    in: TAZ v. 30.12.
  • MEL (2004): Wie eine Gemeinde die Geburtenfreude steigert.
    Das Beispiel Laer bei Münster. Wo die Ganztagsbetreuung gesichert ist, enscheiden Frauen sich leichter fürs Kinderkriegen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.04.
    • Kommentar:
      Neben dem urbanen Popelternmodell à la Prenzlauer Berg existiert noch die katholische Landvariante im nordrheinwestfälischen Laer.

            
        Von dort berichtet MEL. Was dabei zu beachten ist: Sozialpopulisten nehmen den Geburtenrückgang, d.h. den zahlenmäßigen Rückgang von Geburten, gerne zum Anlass, um die jungen Singles zu verdammen.
            
        Heutzutage ist es jedoch so, dass hinter einem Geburtenrückgang eine Steigerung der Geburtenrate, d.h. mehr Geburten pro Frau im gebärfähigen Alter stehen kann. Dies ist in Laer der Fall.
  • HERRMANN, Ulrike (2004): Wo Deutschland jung ist.
    In religiös geprägten Gegenden kommen viele Kinder zur Welt. Bald öd und leer: Gelsenkirchen und Löbau-Zittau
    in: TAZ v. 23.04.
  • OLOEW, Matthias (2004): Kinder, Küche, Kirche.
    Warum die Stadt Cloppenburg keine Nachwuchssorgen hat,
    in: Tagesspiegel v. 27.04.
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 26. April 2004
Update: 27. August 2006
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