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Das Jahr 2004:
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Die
Singles im Spiegel der Medien - Bibliographischer Anhang
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- Die Themen des Rückblicks
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Bibliographischer Anhang
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SPIEGEL-Titelgeschichte: Der letzte Deutsche.
Auf dem Weg zur Greisen-Republik,
in: Spiegel Nr.2 v. 05.01.
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OUTLOOK INDIA-Titelgeschichte: The World's
Youngest Nation.
The Zippies Are Here,
in: Outlook India v. 05.01.
- FACTS-Titelgeschichte: Es geht nicht.
Wissenschaftler entzaubern die Liebe,
in: Facts Nr.3 v. 15.01.
-
GASCHKE, Susanne (2004): Das kinderlose Land.
Die viel zitierte "Selbstverwirklichung" der Frauen kann den
Geburtenrückgang in Deutschland nicht erklären. Auch Männer hadern mit
den neuen Erwartungen an Väter - und verzichten auf Familie. Teil 1
der neuen ZEIT-Serie "Allein zu zweit",
in: Die ZEIT Nr.4 v. 15.01.
-
RÜCKERT,
Sabine (2004): Die Freiheit und ihr Preis.
Teil 2 der ZEIT-Serie ""Wo sind die Kinder?": Seit fünf Generationen erkämpfen sich die Frauen meiner Familie
immer mehr Unabhängigkeit. Dafür bekommen sie immer weniger Kinder,
in: Die ZEIT Nr.5 v. 22.01.
-
BITTNER,
Jochen (2004): Jung, gebildet, allein.
Teil 3 der ZEIT-Serie "Wo sind die Kinder?": Von wegen neoliberale Spaßgesellschaft. Wenn Jobs und Geld knapp
sind, bleibt für Zweisamkeit kaum Zeit. Romantik wird zum Luxusgut,
in: ZEIT Nr.6 v. 29.01.
-
KÜMMEL, Peter (2004): Wie man in Deutschland als Paar lebt.
Leben in Deutschland (20). Ein Leben zu zweit, mit oder ohne
Kinder, ist noch immer die große Glückshoffnung. Doch auf Dauer
zusammenzubleiben gelingt immer seltener,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 12.02.
-
BRINCK, Christine (2004): Kinder - ein amerikanischer Traum.
Wo sind die Kinder? (Teil 6): Und keiner jammert: Warum es die
Familien in den USA besser haben,
in: Die ZEIT Nr.9 v. 19.02.
-
FOCUS-Titelgeschichte: generation ratlos.
Die Mittdreißiger. Zwischen Jobkrise, Zukunftsangst und
Beziehungschaos,
in: Focus Nr.9 v. 21.02.
-
GREFE, Christiane (2004): Wie man in Deutschland befreundet ist.
Leben in Deutschland (22). Nach der Liebe gilt die Freundschaft als
ewige Zweite. Doch je öfter Ehen und Familien auseinander brechen,
desto wichtiger werden die Wahlverwandten,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 26.02.
-
JUL (2004): Deutsche Familie,
in: TAZ v. 28.02.
-
FOCUS-Titelgeschichte: Scheidungsopfer Mann.
Finanzen und Taktik: Warum Frauen fast immer im Vorteil sind.
Studie: Die Leiden der Väter,
in: Focus Nr.10 v. 01.03.
- NZZ-Zeitzeichen: Geburtenkontrolle,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 13.03.
-
KUENHEIM, Haug von (2004): Wie man in Deutschland alt wird.
Vorurteilen zum Trotz sind die meisten Alten weder unglücklich noch
verarmt. Viele genießen nach langen Arbeitsjahren ihr Dasein. Erst
jenseits der 80 Jahre wird das Leben oft zur Last,
in: Die ZEIT Nr.13 v. 18.03.
- NOUVEL OBSERVATEUR-Titelgeschichte: Les
nouveaux célibataires.
Ils inventent d'autres façons d'ensembles,
in: Nouvel Observateur v. 29.04.
-
GEO-Titelgeschichte: Deutschlands Zukunft.
Wie werden wir leben? Wo werden wir leben? Welche Aussichten hat
unsere Gesellschaft?
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
-
NEON-Titelgeschichte: Haben wir die Liebe verlernt?
in: NEON, Mai
-
COLEMAN, David A. (2004): Im Angesicht des 21.
Jahrhunderts.
Neue Entwicklungen und alte Probleme,
in:
pro familia magazin, Schwerpunkt Familienpolitik =
Bevölkerungspolitik, H.1,S.23-24
-
FACTS-Titelgeschichte: Wozu noch Babys?
Neue Studien bezweifeln das Glück der Eltern,
in: Facts Nr.19 v. 05.05.
-
GREFE, Christiane (2004): Es ist halt passiert.
Viele Frauen bleiben
kinderlos – aus den unterschiedlichsten Gründen. Aber seit Deutschland
sich um die Zukunft der Sozialsysteme sorgt, müssen sie sich gegen den
Vorwurf des Egoismus verteidigen. Ein persönlicher Bericht,
in: Die ZEIT Nr.20 v. 06.05.
- Leben-Spezial zum Thema "Mütter"
-
REINHARDT, Susie (2004): Marlene hat ganz andere Pläne.
Ist Kinderlosigkeit aus freien Stücken unweiblich?
in: Neue Zürcher Zeitung v. 08.05.
- NZZ-Zeitzeichen: Muttertag -
Müttertag
- FR-Debatte: Mutterglück und
Rabenmütter,
in: Frankfurter Rundschau v. 10.05.
-
BARTZ, Dietmar (2004): Glücklich ohne.
Ein Mann wünscht sich keine
Kinder. Weil er ein turbulentes Leben führt. Und weil er sich die
Vaterschaft nicht zutraut. Für viele ist das nicht Grund genug. Ein
Rechenschaftsbericht,
in: Die ZEIT Nr.21 v. 13.05.
- Leben-Spezial zum Thema "Väter"
- FOCUS-Titelgeschichte: Die MUTTIerung.
Wie aus Frauen Mütter werden und wie Männer darunter leiden,
in: Focus Nr.21 v. 17.05.
- FR-Tagesthema: Die Baby-Lücke,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.05.
- PROFIL-Titelgeschichte: Die neuen
Väter,
in: Profil
Nr.24 v. 14.06.
-
TAZ-Thema: Schöner altern mit der taz.
Warum die alternde Gesellschaft keine Horrorvorstellung ist,
in: TAZ v. 30.07.
-
MAGAZIN-Thema: Heirate mich!
in: Das Magazin, Nr.8, August
- FR-Tagesthema: Kein Bund fürs Leben,
in: Frankfurter Rundschau
v. 21.08.
- FALTER-Titelgeschichte: Fetisch
Familie.
Wie sich die Politik eine Familie vorstellt und wie Familien
wirklich sind,
in: Falter Nr.35 v. 25.08.
- MAGAZIN-Thema: Mann in Not.
Warum es die Kerle beim ersten Mal vergeigen,
in: Das
Magazin, Nr.9 September
-
BARTELS, Gerrit (2004): Spielen mit Ausweg.
Lebensstandort Deutschland (5): Der Kollwitzplatz in
Berlin-Prenzlauer Berg ist der Jungbrunnen der Republik,
in: TAZ v. 02.09.
- FOCUS-Titelgeschichte: Der
Beziehungs-Code.
Von Singles, glücklichen und unglücklichen Partnern. Zwei Studien
entschlüsseln der Einfluss von Kindheit und Jugend auf die
Beziehung,
in: Focus Nr.38 v. 13.09.
-
NEWSWEEK-Titelgeschichte: Baby Bust.
For More And More Countries. The Problem isn't Having Too Many
People. But Having too Few,
in: Newsweek International v. 27.09.
-
GEO WISSEN-Titelgeschichte: Partnerschaft und FAMILIE.
Was im Leben wirklich zählt,
in: GEO Wissen, Nr.34, September
-
LITERATUREN-Titelgeschichte: Liebe.
bedichtet von Sibylle Berg, Peter Handke, Burkhard Driest, Martin
Walser, Dylan Thomas,
in: Literaturen, Nr.10, Oktober
- FAS-Spezial: Wir sind die Letzten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 03.10.
- KENNEDY, A. L. (2004): Der Geruch der
Normalität.
Warum ich eine weitverzweigte Verwandtschaft, aber keine eigene
Familie habe,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 03.10.
- RM-Spezial: Das überforderte Ich,
in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 07.10.
-
single TREND, Folge 1
Single-Magazin, RTL, 23:30, 12.10.2004
- RM-Spezial: Deutschland im Jahr 2020.
Geisterstädte und leere Landstriche - das Geburtendefizit wird
unser Land radikal verändern. Blick in eine düstere Zukunft,
in: Rheinischer Merkur Nr.42 v. 14.10.
-
NIEJAHR, Elisabeth (2004): Mehr Wohlstand für alle.
Die Deutschen werden weniger.
Das ist kein Grund zur Panik, sondern auch eine Chance,
in: Die ZEIT Nr.43 v. 14.10.
-
FACTS-Titelgeschichte: Ewige Liebe.
Ein Traum trotzt der Wirklichkeit,
in: Facts Nr.42 v. 14.10.
-
single TREND, Folge 2
Single-Magazin, RTL, 23:30, 19.10.2004
-
JOURNAL FRANKFURT-Titelgeschichte: Nie wieder Single.
Aktion: Wir bringen Sie in die Partnerschaft,
in: Journal Frankfurt Nr.22 v. 22.10.
-
PROFIL-Titelgeschichte: Die armen Väter.
Trennung/Scheidung: Geld weg, Kinder weg! Wie die Männer leiden
und wie sie sich wehren,
in: Profil Nr.44 v. 25.10.
- NEON-Titelgeschichte: Welche Stadt passt
zu dir?
Ausgehen und Arbeiten: Neun lebenswerte Umzugsziele von BERLIN
bis FREIBURG,
in: Neon,
Nr.11 November
-
single TREND, Folge 4
Single-Magazin, RTL, 09.11.2004
-
TENBROCK, Christian (2004): Sexy allein reicht nicht.
Die Esten haben zu wenige Kinder. Der Grund: Im Umbruch der
Neunziger ging Arbeit vor Familie. Jetzt gibt es Babyprämien - zum
Wohle der Volkswirtschaft,
in: Die ZEIT Nr.47 v. 11.11.
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single TREND, Folge 5
Single-Magazin, RTL, 16.11.2004
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SPIEGEL-Titelgeschichte: Der geplünderte Mann.
Scheidung tut weh,
in: Spiegel Nr.49 v. 29.11.
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FACTS-Titelgeschichte: Rechtlose Väter, knallharte Mütter.
Das neue Scheidungsrecht ist gescheitert,
in: Facts Nr.49 v. 02.12.
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GEISEL, Sieglinde (2004): Die verarmende Gesellschaft: Kinderlos,
in: Politisches Feuilleton. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v. 19.01.
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MAYER, Susanne (2004): Her mit den Kindern!
Plädoyer für eine moderne Bevölkerungspolitik, die den Namen
verdient,
in: Die ZEIT Nr.11 v. 04.03.
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HERZINGER, Richard (2004): Kinderlos - ehrlos?
in: ZEIT-Weblog - Ideen und Irrtümer. Streifzüge durch die neue
Weltordnung v. 07.03.
- ZYLKA, Regine (2004): Keine Kinder, keine
Rente,
in: Berliner Zeitung v. 12.03.
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KRALINSKI, Thomas (2004): Kinder an die Macht.
"Bevölkerungspolitik"? Ausgerechnet bei uns in Deutschland? Das
Wort klingt bedrohlich nach überwundener Vergangenheit. Doch im 21.
Jahrhundert können nur Kinder den Sozialstaat retten. Für eine
aufgeklärte Bevölkerung,
in: Berliner Republik Nr.2, März/April
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SÜSELBECK, Jan (2004): Die Agenda frisst die Kinder.
Mit den rot-grünen Reformen wird die Kinderarmut wieder zunehmen,
meint der Kinderschutzbund,
in: Jungle World Nr.13 v. 17.03.
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WINKELMANN, Ulrike (2004): Zwei Euro mehr für Familien.
Pläne für Pflegeversicherung
nehmen konkrete Gestalt an: Kinderlose sollen für Defizit in der Kasse
alleine aufkommen. Grüne über Abkehr von umfassender Reform sauer
in: TAZ v. 07.05.
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MAGOLEY, Nina (2004): Für mehr Freude am Gebären.
Der familienfreundliche
Busfahrplan ist da: Lokale "Bündnisse für Familie" sollen das Leben
für Eltern erleichtern.
Auf die Wirkung der Initiative von Familienministerin Renate Schmidt
darf man gespannt sein - denn Geld gibt es nicht,
in: TAZ v. 12.05.
- KUNZ, Harry (2004): "Mehr Kinder" - und
die Realität.
Die "kinderlose Gesellschaft" ist kein Wunschprogramm,
in: Kommune, Juni
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AMI (2004): Pflegeversicherung für Kinderlose soll teurer werden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.06.
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ADAM, Konrad (2004): Hunde statt Kinder,
in: Welt v. 28.06.
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WINKELMANN, Ulrike (2004): Kein Herz für Kinderlose.
Rot-Grün will von Kinderlosen
über 23 höhere Beiträge zur Pflegeversicherung. Grüner Plan,
Altersverwirrte besser zu stellen, ist erst einmal vom Tisch. Nur: Wer
gilt eigentlich als kinderlos?
in: TAZ v. 06.07.
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VORKÖTTER, Uwe (2004): Sind Kinderlose asozial?
in: Berliner Zeitung v. 08.07.
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ILLIES, Christian (2004): Der Ethikrat.
Philosophische Hilfestellungen (156. Folge). Für Zeugungsfaule
Paare,
in: Die ZEIT Nr.29 v. 08.07.
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KAUFMANN, Franz-Xaver (2004): Gibt es
einen Generationenvertrag?
Gerechtigkeit zwischen den Generationen, Verträge mit Ungeborenen:
Was steckt hinter den politisch aufgeladenen Begriffen? Die
Gerechtigkeit ist es nicht, der gängigen Lesart entsprechend, in
erster Linie eine Frage der Finanzen. Sie hängt vor allem an der Zahl
der Geburten und der damit verbundenen Bevölkerungsentwicklung,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.07.
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MAXEINER, Dirk & Michael MIERSCH (2004): Gute Kinder, schlechte
Kinder,
in: Welt v. 14.07.
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STÖTZEL, Regina (2004): Demografie schadet nie.
Kinderlose sollen mehr Geld
in die Pflegekasse einzahlen. Das bedeutet einen Schritt weg vom so
genannten Solidarsystem, hin zur Bevölkerungspolitik. von regina
stötzel,
in: Jungle World Nr.30 v. 14.07.
-
HERZINGER, Richard (2004): Die Kassenwarte der Moral,
in: Politisches Feuilleton. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v. 21.07.
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KLEIN, Michael (2004): Feindbild Kinderlose.
Wer keinen Nachwuchs hat, wird vom Sozialsystem zu Unrecht
bestraft,
in: Welt v. 29.07.
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SCHELLENBERGER, Rouven & Jörg MICHEL (2004): 50 Quadratmeter für den
Single,
in: Berliner Zeitung v. 30.07.
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REICHERT, Martin (2004): Sein Kreuz mit den Frauen.
Papst Johannes Paul II.
geißelt den "weltweiten Feminismus" und rechnet mit der Gender-Theorie
ab. Sein Ziel: die römisch-katholische Kirche für den Wettkampf mit
dem Islam zu positionieren,
in: TAZ v. 31.07.
-
TAZ (2004): Rentner gut gepflegt.
Ulla Schmidts neuer Pflege-Entwurf: Rentner bleiben vom
Kinderlosenzuschlag befreit. 700 Millionen Euro erhofft,
in: TAZ v. 01.09.
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GIERTH, Matthias (2004): Hilfe, wir schrumpfen!
Deutschland braucht eine neue Bevölkerungspolitik.
Der Geburtenrückgang droht 2004 alle Negativrekorde zu schlagen. Die
Parteien reagieren hilflos: Ganztagsbetreuung allein löst das Problem
nicht,
in: Rheinischer Merkur Nr.36 v. 02.09.
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WINKELMANN, Ulrike (2004): Wer hat, dem soll gegeben werden.
Renate SCHMIDT sind Reiche-Kinder mehr Wert als Armen-Kinder,
in: TAZ v. 04.09.
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SOLDT, Rüdiger (2004): Mehr Kinder, weniger Transfer.
Familienministerin Schmidt bereitet einen Paradigmenwechsel in der
Familienpolitik vor,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.09.
-
KISSLER, Alexander (2004): Probier's mal mit Geborgenheit.
Die "Familienpartei" umarmt den Staat und herzt die Kinder,
in: Süddeutsche Zeitung v. 07.09.
- Erfolg der Familienpartei bei der Saarwahl
- SCHWÄGERL, Christian (2004): Die leere Wippe.
Kann und soll der Staat die Entscheidung für Kinder erleichtern?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.09.
- KAUBE, Jürgen (2004): Der Hammer.
Vollzieht Gerhard Schröder eine Wende in der Familienpolitik?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.09.
-
SCHREIBER, Wilfried (2004):
Altersrente und Kindergeld sind eine Einheit.
Wilfried Schreiber, Vordenker einer gerechten Familienpolitik,
verfasste 1955 die Denkschrift: Existenzsicherheit in der
industriellen Gesellschaft,
in: Frankfurter Rundschau v. 14.09.
- RM-Pro & Contra: Hilft das Elterngeld aus der demografischen Falle?
in: Die Rheinischer Merkur Nr.38 v. 16.09.
- BERGIUS, Michael (2004): Pflege-Malus
sorgt für Unmut.
Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) gerät unter Druck: In
seltener Einhelligkeit haben Experten ihr geplantes
"Kinderberücksichtigungsgesetz" als unzureichend kritisiert,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.09.
- EUBEL, Cordula (2004): Arbeitslose
zahlen für Pflege weniger.
Nur erwerbstätige Kinderlose sollen mehr in Versicherung einzahlen,
in: Tagesspiegel v. 27.09.
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FEDDERSEN, Jan (2004): Frau, ledig, kinderlos.
Ein Raunen geht durch
Deutschland: Kann Annette Schavan Ministerpräsidentin von
Baden-Württemberg werden?
in: TAZ v. 28.10.
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SIEMONS, Mark (2004): Systemfehler.
Die kinderarme Gesellschaft: Eine Berliner Debatte,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.11.
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FEDDERSEN, Jan (2004): The Schavan.
Operation Ministerpräsidentin: Warum die anerkannte
Bildungspolitikerin Annette Schavan gegen Günther Oettinger und das
konservative CDU-Milieu in Baden-Württemberg keine Chance hatte,
in: TAZ v. 03.12.
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- Spider (2004): Agenda 2050,
in: Berliner Zeitung v. 16.03.
- Kommentar:
SPIDER hat sich schon einmal ausgemalt, was
passiert, wenn die Prinzipien der Arbeitsvermittlung auf die
Partnersuche angewendet werden. "Agenda 2050" nennt er sein
Szenario:
"Die
Frau vom Amt hatte schlechte Laune. Wahrscheinlich war sie letzte
Nacht wieder von ihrem Mann verprügelt worden. Immerhin hatte sie
eine Beziehung.
(...) Mich will niemand. Nicht mal die schlecht gelaunte Frau vom
Amt hätte mich genommen. Ich war Langzeitjunggeselle.
(...).
»Sie sind gemeingefährlich«, sagte der Sachbearbeiterinnenmund, »Sie
glauben, Sie können sich um eine Ehe herumdrücken, auf Kosten der
Allgemeinheit.« Sie hatte recht, innerhalb ihres Horizonts
jedenfalls, die Sachbearbeiterin vom Standesamt.
(...). Eine Ablehnung musste gut begründet werden. (...). Einmal
zwang mich das Amt sogar zu einer Kontaktanzeige. Und dann gab es da
noch dieses alberne Bewerbungstraining, wo man alle paar Monate
hingeschickt wurde. Dieses Training bestand aus Tanzstunden,
Kochkursen, Kraftsport für Männer, Aerobic für Frauen,
Flirtseminaren und Stilberatung. Niemand sollte sich der
Partnerschaft entziehen dürfen.
Das alles begann kurz vor den letzten Bundestagswahlen, als die
Alleinstehenden zum Wahlkampfthema gemacht wurden. Die Opposition
warf der Regierungskoalition geschönte Statistiken vor. In jeder
Fernsehdiskussion ging es nur noch darum. Alle taten so, als seien
die Singles beiderlei Geschlechts das drängendste gesellschaftliche
Problem. Ein künstlich geschaffenes, meiner Meinung nach. Früher war
es jedenfalls nie ein Problem gewesen, Es hatte einfach immer
Singles gegeben. Die SPD gewann die Wahl mit dem Slogan: »Es gibt
kein Recht auf Keuschheit.« Sie kopierte einfach die Politik, die
sie um die Jahrtausendwende gemacht hatte, als plötzlich die
Arbeitslosen zum Problem gemacht wurden und auch keiner gefragt
hatte, warum.
Kurz nachdem die neue Kanzlerin ihr Kabinett vorgestellt hatte,
wurde der Öffentlichkeit dann die Agenda 2050 präsentiert. Ein
Reformpaket, das alle Bürgerinnen und Bürger fest im Hafen der Ehe
verträuen sollte. Die Nation war begeistert. Die Unterstützung für
dieses Projekt war überwältigend. Die Zumutbarkeitsklauseln für die
Partnerwahl wurden verschärft. Man durfte nicht wählerisch sein."
-
DÜCKERS, Tanja & Anton LANDGRAF (2004): Halbe Miete, doppelter Spaß.
In der Krise wirken Liebe
und Zweisamkeit Wunder. Pärchen arbeiten weniger, haben mehr Sex und
leben länger,
in: Jungle World Nr.32 v. 28.07.
-
SCHMIDT, Sarah (2004): Sparen durch Affären.
Singles haben keine
Beziehungsprobleme, mehr Sex und bekämpfen die Krise politisch mit
ihren Freunden,
in: Jungle World Nr.32 v. 28.07.
-
SIEMONS, Mark (2004): Eingegliedert.
Unmittelbar zum Staat: Der Mensch nach Hartz IV,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.07.
-
VOGEL, Berthold (2004): Der Nachmittag des Wohlfahrtsstaats.
Reich gegen Arm, Markt gegen Staat heißen die Gegensätze in der
gegenwärtigen Debatte um den Wohlfahrtsstaat. Dieser geht seinem Ende
zu. An seine Stelle tritt der "gewährleistende Staat". Dieser
Modellwechsel ist aber keine Einbahnstraße zu immer weniger Staat,
in: TAZ v. 08.09.
- CASPARY, Esther (2004): Vor dem Familiengericht.
So'ne und solche Mütter,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
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REINECKE, Stefan (2004): "Was nicht ins Konzept passt, filtert die
SPD-Spitze einfach weg", sagt Franz Walter.
Tausende Sozialdemokraten
geben ihr Parteibuch zurück - die SPD-Führung antwortet mit einem
Achselzucken,
in: TAZ v. 15.01.
- Kommentar:
Der Politikwissenschaftler Franz WALTER bringt
das sozialdemokratische Problem in einen Zusammenhang mit der
Individualisierungsthese der Neue-Mitte-Theoretiker:
"In
der SPD selbst gibt es dafür seit langem eine
trivial-soziologische Erklärung: Der Mitgliederschwund wird als
Folge der Individualisierung verstanden, die dazu führt, dass
die Menschen sich nicht mehr verbindlich an Kollektive binden.
Das ist ja nicht falsch.
Nein, aber unscharf. Die SPD verliert am stärksten in
ihren Traditionsgebieten, im Ruhrgebiet und im Saarland. Sie
verliert bei den so genannten kleinen Leuten. Das zeigt, dass sich
dieses Milieu vernachlässigt fühlt. Deshalb ist die allgemeine
Individualisierungsthese ein Versuch der Selbstberuhigung.
Die SPD-Spitze scheint den Mitgliederschwund
achselzuckend hinzunehmen - so wie das Wetter. Warum?
Offenbar hält sie die Mitglieder für nicht so wichtig.
Die SPD hat sich bei den letzten Wahlkämpfen stark von
Marketingexperten beraten lassen - und in deren Blick sind
Mitglieder Ballast: konservative, sentimentale Leute, die jedem
Versuch, beweglich, modern und kampagnenfähig zu sein, im Wege
stehen. Das ist - von Ulrich Beck bis zu Matthias Machnig inspiriert
- eine wesentliche Linie in der SPD der letzten Jahre."
Wahlfreiheit besteht -
gemäß
Franz WALTER - für die Nicht-Elite
nur noch zwischen Pest und Cholera...
Single-generation.de hat im
September-Thema zu 20 Jahren Individualisierungsthese WALTERs
Sicht bereits vorweggenommen. Die jetzigen Probleme sind bereits im
Aufstieg dieses Paradigmas Anfang der 80er Jahre angelegt gewesen.
Der Ungleichheitsforscher
Stefan HRADIL
hat in einem neueren Beitrag schon einmal das subjektsoziologische
Paradigma jenseits der Individualisierung beschrieben:
"Wenn Subjektorientierte Soziologie an
Individualisierungsprozesse gekoppelt wäre, ginge sie schweren
Zeiten entgegen. Denn heute erleben wir - wenn ich das recht sehe -
nicht wenige Gegenbewegungen gegen die Individualisierung" (aus:
Erfahrungen mit Subjektorientierter Soziologie, S.239, in: Marek
FUCHS & Jens LUEDTKE (HG.) Devianz und andere gesellschaftliche
Probleme, 2003 )
-
KIESER, Albrecht (2004): Demographie und Demagogie.
Über die "unumstößlichen" Grundlagen der Schröderschen "Agenda
2010",
in: junge Welt v. 09.02.
- Kommentar:
Während Kanzler SCHRÖDER das Weiter-So der
Agenda 2010 durch den Rücktritt vom Parteivorsitz retten möchte,
bröckelt die mediale Einheitsfront.
Lange Zeit stand
Single-dasein.de mit dem Vorwurf, die
Prognosen des nationalkonservativen Bevölkerungswissenschaftlers
Herwig BIRG seien unrealistisch, fast völlig alleine.
Der Journalist Detlef
GÜRTLER hatte dann im
August 2003 in der Welt zur neuesten Prognose geschrieben:
"Man
kann solche extrem unwahrscheinlichen Annahmen treffen. Die
wissenschaftliche Redlichkeit würde dann allerdings erfordern, noch
mindestens eine andere Annahme durchzurechnen. Zum Beispiel die
Bevölkerungsvorausberechnung der Vereinten Nationen, die Deutschland
im Jahr 2050 eine Geburtenrate von 1,64 prognostiziert. Das
Statistische Bundesamt hingegen hat zwar diverse unterschiedliche
Wanderungs- und Lebenserwartungsszenarien beschrieben, die
Geburtenrate aber konstant bei 1,4 belassen. Warum? Unter anderem um
»den Handlungsdruck auf die Politik aufrechtzuerhalten«, wie einer
der Beteiligten ebenso freimütig wie anonym zugab."
Das passte damals
jedoch nicht zur politischen Stimmung, weswegen der Artikel in der
Mitte-Presse keinerlei Widerhall fand.
In der
jungen Welt
(17./18.02.2003) berief sich z.B. Manfred SOHN in einer zweiteiligen
Serie ausdrücklich auf die Prognosen von Herwig BIRG, um den
Geburtenrückgang zu dramatisieren.
Nun wird erstmals ein
Statistikprofessor als Kritiker der Prognose mit Namen genannt:
"die
demographische Prognose von der unbezahlbaren Überalterung ist
offensichtlich Humbug, wie jetzt ein Statistikprofessor aufgedeckt
hat, der selbst jahrelang im Statistischen Bundesamt tätig gewesen
ist. Gerd Bosbach lehrt heute an der
Fachhochschule Koblenz Statistik, Mathematik und Empirik, und was er
Hahlen vorhält, unterstreicht einmal mehr, daß sich das derzeitige
Sozialabbauprogramm auf gewagte Kaffeesatzleserei und bewußte
Halbwahrheiten stützt.
Drei Haupteinwände hält Gerd Bosbach den »vorgegebenen und
unausweichlichen« Prognosen (...) entgegen: Erstens sei eine
Bevölkerungsprognose bis zum Jahre 2050 als Grundlage politischer
Entscheidungen heute schlicht untauglich. Hätte man z.
B. 1953 eine Prognose für 2000 als zielsicher und handlungsleitend
ausgegeben, hätte man millionenfach daneben gelegen:
Wegen Anwerbeverträgen für »Gastarbeiter«,
Pillenknick und
1989er Zusammenbrüchen, von mehreren Kriegen und entsprechenden
Fluchtbewegungen ganz zu schweigen.
Nicht von ungefähr betrug die »Gültigkeitsdauer« der letzten neun
Bevölkerungsprognosen des Statistischen Bundesamtes im Schnitt vier
Jahre. Einige Vorgängerprognosen mußten sogar gänzlich über den
Haufen geworfen werden.
Die Prognose (...) unterschlägt – das ist das zweite Argument von
Gerd Bosbach – wesentliche demographische und ökonomische Größen. So
kommt (...) nicht vor, daß auch unproduktive Kinder und Jugendliche
ernährt werden müssen. Rechnet man aber diese Bevölkerungsgruppe in
die Prognose ein, dann müssen heute hundert Menschen zwischen 20 und
60 Jahren 82 Junge und Alte ernähren. Im Jahre 2050 würden es 112
Junge und Alte sein. Nicht 80 Prozent mehr als heute sondern 40
Prozent mehr. Und nur zwölf Prozent mehr als 1970, als 100
Erwerbsfähige 100 Junge und Alte ernährten. Solche undramatischen
Zahlen enthält auch die offizielle Bevölkerungsvorausberechnung.
Aber der Präsident des Amtes, die hohe Politik und die Medien wollen
sie offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen.
Eine andere Zahl wird von den Bundesdemographen allerdings komplett
ausgeblendet: die absehbare, steigende Arbeitsproduktivität."
Wenn jetzt plötzlich
die Prognose selbst in der Kritik steht, dann zeigt dies, dass die
Agenda 2010 viel grundsätzlicher zur Disposition steht, als dies die
Mitte-Politiker glauben machen wollen.
-
WIRNER, Stefan (2004): Friedhelm Hengsbach: "Die Agenda ist ein
Reformspektakel",
in: Jungle World Nr.8 v. 11.02.
-
BOSBACH, Gerd (2004): Die modernen Kaffeesatzleser.
Gerd Bosbach hat die demographischen Zahlen des Statistischen
Bundesamtes wider den Strich gebürstet und in einen Gesamtrahmen
gestellt,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.02.
-
MÖNNINGER, Michael (2004): Demografie als Volkssport.
1945 sah Charles de Gaulle sein Volk vom Aussterben bedroht:
"Frankreich braucht zwölf Millionen Babys!" Heute hat das Land die
höchste Geburtenrate in Europa,
in: Die ZEIT Nr.10 v. 26.02.
-
WITTSTOCK, Uwe (2004): Die Grundlage für die Arbeit der
Bundesregierung.
Seit 30 Jahren sagt das "Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung"
Deutschlands Rentenkrise voraus - aber keiner will es hören,
in: Welt v. 23.03.
-
BUTTERWEGGE, Christoph (2004): Demographie als Demagogie.
Die Bevölkerungsentwicklung
wird von der Politik benutzt, um die Demontage des Sozialstaats zu
verklären,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.05.
-
DORBRITZ,
Jürgen (2004): "Nur Tempoeffekte, aber kein Babyboom".
"Gerontokratie? Nichts da! Bald kommt der Babyboom", so überschrieb
Detlef Gürtler einen Artikel, der am 19.08.2003 in der "Welt"
erschien. Dort wurde ein dritter demographischer Übergang
vorhergesagt, der nicht - wie die beiden ersten - zu einem
deutlichen Geburtenrückgang führen wird, sondern einen neuen
Baby-Boom bringen soll,
in: BIB-Mitteilungen, Nr.2 v. 22.06.
-
LONGMAN, Phillip (2004): Die Wiege ist leer.
Geburtenrückgang. Die Weltbevölkerung wächst. Doch das Tempo wird
immer langsamer - mit dramatischen Folgen nicht nur für die
Industriestaaten.
Deutschland und Japan hatten das Glück, reich zu werden, bevor sie alt
wurden. Hingegen altern Mexiko und China, ohne sich das leisten zu
können.
in: Rheinischer Merkur Nr.27 v. 01.07.
-
GESANG, Bernward (2004): Wir werden weniger, und das ist ein Segen.
Die Weltbevölkerung wächst auch ohne Zutun der Deutschen - eine
Patenschaft mit einem Land wie Brasilien könnte beiden Seiten nutzen,
in: Frankfurter Rundschau v. 01.09.
-
ROLOFF, Juliane (2004): Die Wahrheit in der
Bohnenstange.
Der Vier-Generationen-Kleinfamilie wird die Zukunft gehören: Über
die Neuordnung unseres Privatlebens,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.09.
- SCHOETTLI, Urs (2004): Die Rache des
Konfuzius.
Schauplatz China: Alarmierender Männerüberschuss im Reich der
Mitte,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 19.10.
- SCHWENTKER, Björn (2004):
Schuld ist natürlich das Volk.
In Deutschland werden zuwenig Kinder geboren ,heißt es. Doch
gesicherte Daten für Prognosen gibt es nicht. Weil sich niemand
richtig nachzufragen traut,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.10.
-
BAUER, Friederike (2004): 1,52 sind erwünscht.
Die Deutschen wollen seltener Kinder als früher,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.11.
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BEYER, Susanne & HENSEL, Jana (2004): Die romantische Utopie.
In einer von wirtschaftlichen Sorgen und Zukunftsangst geprägten
Gegenwart arbeiten Werbung und Kulturindustrie emsig an der
Rekonstruktion des Romantischen: Von Liebe redeten die Menschen lange
nur ironisch - nun ist sie das Zauberwort der Stunde,
in: Spiegel Nr.3 v. 12.01.
-
HERBON, Bernd (2004): Single bells.
"Quirkyalones": Rechtzeitig zum Valentinstag formieren sich die
glücklichen Einsamen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
-
KRUMPHOLZ-REICHEL, Anja (2004): Mit Gottvertrauen
zu Wohlstand und Kindersegen.
Wenn es um die Unterstützung von Familien geht, kann der Staat gar
nicht genug des Guten tun. Jüngste Forderung aus dem konservativen
Lager: Kinderlose sollen zum Wohle von Familien tiefer in die Tasche
greifen. Eine neue Studie zeigt, dass die Problematik differenzierter
gesehen werden müsste: Denn so manche kinderreiche Familie steht
finanziell ganz gut da,
in: Psychologie Heute, Nr.3, März
-
ANTON, C. Annette (2004): Die Geschichte einer Flucht.
Sind Annette C. Anton und Susie Reinhardt mütterfeindlich? Oder
gar, noch schlimmer, kinderfeindlich? Oder hat es ganz andere Gründe,
wenn das vermehrte Auftreten von Kampf- und Demomüttern vom Prenzlauer
Berg bis Blankenese sie kräftig irritiert?
in:
Emma, Nr.2, März/April
-
SACK, Adriano (2004): Die Familie als Versuchslabor.
Die 68er probierten neue Erziehungsmethoden aus - und machten dabei
erstaunlich viel richtig. Rückblick eines Betroffenen,
in: Welt am Sonntag v. 14.03.
-
RUTSCHKY, Katharina (2004): Tristesse Familiale.
Der Popliterat Joachim Bessing will das Beziehungsleben
rückzüchten,
in: Berliner Zeitung v. 29.03.
-
BOLLWAHN, Barbara (2004): "Fehlender Sex verlängert das Studium".
Der Hamburger Sozio- und Sexologe Werner Habermehl hat den
ultimativen Tipp für BummelstudentInnen entdeckt: Gut gevögelt ist
halb studiert,
in: TAZ v. 31.03.
- Kommentar:
Das Interview findet nicht - wie mancher
vermuten könnte - auf der Wahrheitsseite der TAZ statt, sondern
unter der Rubrik "Bildung"! Die TAZ kennt eben ihre Pappenheimer.
Wurden
früher Schnellstudierer in TAZ-Kreisen als
Nerds abgewertet, so braucht man in Zeiten von klammen Kassen -
und in der Rolle als Regierungsblatt - ein nicht zu schlagendes
Argument um Bummelstudenten ohne Strafgebühren zum fleißigen Lernen
zu bringen. Was kann für einen linken Post-68er schlimmer sein als
"undersexed" zu gelten?
H.
P. BLOSSFELD hat sich dagegen in einer internationalen Studie
mit den Universitäten als Heiratsmärkten beschäftigt. Seine
Perspektive bringt ganz andere Probleme zur Sprache.
-
LANG, Susanne (2004): "Werther würde heute nicht mehr Selbstmord
begehen. Er würde im Internet nach einer anderen Frau suchen".
Die Soziologin Eva Illouz über die romantische Liebe in Zeiten des
Kapitalismus, Partnerwahl im Internet und das Dilemma der
Konservativen,
in: TAZ v. 26.04.
- KRUMPHOLZ-REICHEL, Anja (2004): Wer
heiratet wen?
Ehen werden nicht mehr im Himmel, sondern auf dem Campus
geschlossen,
in:
Psychologie Heute, Nr.6, Juni
- Inhalt:
KRUMPHOLZ-REICHEL berichtet über die
international-vergleichende Studie von Hans-Peter BLOSSFELD.
Die Bildungsexpansion hat
ein neues Heiratsmuster hervorgebracht, das einerseits das
Scheidungsrisiko verringert, andererseits aber zu mehr ledigen
Karrierefrauen und zu höherer sozialer Ungleichheit in kommenden
Generationen führt.
-
KLÖß, Susanne (2004): Auch ohne Kinder keine Karriere.
In deutschen Firmen werden
weibliche Führungskräfte nicht richtig gefördert - ein
Wachstumsrisiko,
in: Welt am Sonntag v. 13.06.
-
LAU, Jörg (2004): Der neue Familiensinn,
in: Politisches Feuilleton. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v.
17.06.
-
HOLST, Evelyn (2004): Mann, geht's uns gut!
Immer mehr Frauen leben ohne
feste Partner - und sind glücklich dabei. Recht so, sagt stern-Autorin
Evelyn Holst und wettert über "Beziehungsbescheuerte", die ihre
"schnarchenden Schlaffis" viel zu lange ertragen,
in: Stern Nr.31 v. 22.07.
-
BISCHL, Katrin (2004): Beziehungen: Solange die Liebe dauert.
Kurze Liebesbeziehungen, ständig wechselnde Partner - sind das
Zeichen für Beziehungsunfähigkeit? Ganz und gar nicht, meint der
Sexualwissenschaftler Gunter Schmidt. Seine aktuelle Studie belegt:
Serielle Partnerschaften sind heute Normalität,
in:
Psychologie Heute Nr.8, August
-
DRIBBUSCH, Barbara (2004): Im Land der kalten Herzen.
In Großbritannien ist der
Partnerschaftsmarkt besonders hart - dafür die Arbeitslosenquote
niedrig
in: TAZ v. 05.08.
- RAULFF, Ulrich/SCHMIDT, Christopher/ZEKRI,
Sonja (2004): Politik der falschen Fünfziger.
Vom Junggesellen bis zum Leichtmatrosen: Die Sprache der goldenen
Adenauer-Jahre kehrt zurück - ein Glossar,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.08.
-
HORX, Matthias (2004): Glückliche Familien.
Eltern und Kinder passen ihr Zusammenleben sehr
erfolgreich dem gesellschaftlichen Wandel an,
in: Welt
v. 26.08.
-
WAGNER, Elisabeth (2004): Die Freundin der Siegerin.
Einige gute Gründe, allein zu sein. Ein Protokoll,
in: Berliner Zeitung v. 28.08.
- KAUBE, Jürgen (2004): Wie geht es der Familie?
In den letzten 50 Jahren hat sich die Rolle von Ehe und Familie im
sozialen Leben stark verändert. Jetzt werden die gesellschaftlichen
Folgen sichtbar,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.09.
-
GERBERT, Frank (2004): "Unter dem eigenen Niveau".
Warum finden kluge Frauen oft keinen Mann? Die Antwort liegt in der
Geschlechterarithmetik - So der Soziologe Hans-Peter Blossfeld,
in: Focus Nr.43 v. 18.10.
-
HENSEL,
Jana (2004): Paar für Paar zur Einheit.
Wie steht es um das
Liebesleben zwischen Ost und West im Jahre 15 der deutschen Einheit?
in: Die ZEIT Nr.45 v. 28.10.
-
SIGNER, David (2004): Es irrt der Mensch, solang er flieht.
Dem Single gehören die Nacht und der Fitnessklub und der
Aktivurlaub auch. Aber dann, kurz bevor er sich zu Tode amüsiert hat,
schwant auch ihm: Der echte Individualist feiert Hochzeit und gründet
eine Familie. Und sollte der erste Versuch scheitern – besser zweimal
heiraten als nie,
in: Weltwoche
Nr.45 v. 04.11.
-
BETTERMANN, Stella (2004): Alte Liebe rostet nicht...
Neuer Paarungstrend aus den USA: Rekindling - das Aufwärmen der
Verbindungen aus Jugendzeiten,
in: Focus Nr.47 v. 15.11.
-
MARKL, Hubert (2004): Vom Nutzen der Großmütter.
Sollte eine 57jährige noch Mutter werden? Ja, aber sie könnte
Besseres tun,
in: Welt v. 18.11.
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AMENDT, Gerhard (2004): Resigniert, gekränkt und machtlos.
Warum viele Väter nach der Scheidung den Kontakt zu ihren Kindern
abbrechen,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.01.
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WINKELMANN, Ulrike (2004): Männer mit Abi machen keine Kinder.
Studie stellt erstmals Zusammenhänge zwischen männlicher
Kinderlosigkeit, Ausbildung und Einkommen dar,
in: TAZ v. 02.02.
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TREICHEL, Hans-Ulrich (2004): Das Mädchen mit der Geige.
Die Demografie-Katastrophe
kommt. Und was machen die Kinderlosen? Melancholisch werden? Bücher
lesen? Der Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel geht in sich,
in: Welt v. 29.05.
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WINKLER, Matthias (2004): Borderline der Gürtellinie.
Demagogische Demografen. Wider die Verächter der Kinderlosigkeit,
in: Freitag Nr.29 v. 09.07.
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GÄCHTER, Sven (2004): "Es gibt lediglich Dividuen".
Singles sind multiple
Persönlichkeiten, Folterbilder die Rache des Autorenfilms, und der
Begriff Gesellschaft ist tot – es lebe: der Schaum. Ein Gespräch mit
dem deutschen Philosophen Peter Sloterdijk über seine
«Sphärentheorie»,
in: Weltwoche Nr.29 v. 15.07.
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KIANI, Wäis (2004): Steht auf, wenn
ihr Männer seid.
Erst forderten Frauen den femininen Typ. Jetzt, da es ihn gibt,
wollen sie ihn wieder umerziehen. Zum echten Mannsein gibt es endlich
den Regelkatalog. Wir zitieren aus dem neuen Buch "Stirb, Susi",
in: Financial Times Deutschland v. 27.08.
-
LAU, Jörg (2004): Männerhaß und
Männerselbsthaß als kultureller Mainstream,
in: Merkur.
Nr.665/666, September/Oktober, S.934-943
-
FRANZEN, Günter (2004): Vor den Müttern
sterben die Söhne.
Marginalien zu einer demographischen Randerscheinung,
in: Kommune, Nr. 5
-
KLEIN, Michael (2004): Mythos Kinderwunsch.
Da hilft kein Elterngeld: Viele
Männer können sich etwas anderes vorstellen, als Papa zu werden,
in: Welt v. 25.09.
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- DOEMENS, Karl (2004): Generation
Sandwich.
Die nächste Rentner-Wutwelle wird nicht lange auf sich warten
lassen. Doch wirklich gekniffen sind nicht die Senioren, sondern die
"Sandwich-Generation". Sie erhält im Alter ein Fünftel weniger,
in: Frankfurter Rundschau v. 11.03.
-
SCHIRRMACHER, Frank (2004): Die Revolution
der Hundertjährigen.
Warum wir unser Altern neu erfinden müssen,
in: Spiegel Nr.13 v. 15.03.
-
TUMA, Thomas (2004): Generation XY ungelöst.
Der Jahrgang 1964 ist der bevölkerungsreichste, den Deutschland je
erlebt hat. Aber wo sind all die nun 40-Jährigen in Politik,
Wirtschaft oder Kultur? Pflegen die Babyboomer die alte Abneigung
gegen die 68er - oder leiden sie an Zukunftsängsten? Eine Spurensuche,
in: Spiegel Nr.14 v. 29.03.
- GUTSCHMIDT, Gunhild (2004): das Komplott gegen die Alten.
Die Bundesbürger - angestachelt von Politikern und Medien - sorgen
sich um die Vergreisung des Landes. Behauptungen wie "Die zunehmende
Lebenserwartung der Alten bringt die Jungen um ihre Zukunft" schüren
den Konflikt zwischen Jung und Alt. Die Forderung nach
Generationengerechtigkeit halten Kritiker jedoch für Populismus. Mit
der Hetze gegen die Alten soll von den tatsächlichen Ursachen der
Probleme abgelenkt werden,
in:
Psychologie Heute, Mai
- Inhalt:
"Über die statistische Zunahme an Lebensjahren wird
die Öffentlichkeit informiert wie über eine bevorstehende
Naturkatastrophe", beklagt GUTSCHMIDT.
An der Debatte um
Generationengerechtigkeit und Generationenvertrag stört GUTSCHMIDT
die unhinterfragte Ausgangsbasis, dass Kinderreichtum per se
notwendig sei, um in Zukunft Wohlstand zu garantieren.
Dagegen meint GUTSCHMIDT, dass der
Generationenvertrag nicht auf viele Kinder angewiesen sein, sondern
darauf,
"dass diese Kinder als Erwachsene bezahlte, versicherungspflichtige
Arbeit haben. Und dies ist seit Jahren nicht mehr der Fall.
Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Niedrigeinkommen haben
dafür gesorgt, dass immer weniger in die Rentenkasse fließt."
Die Rentenkassen sind also
gegenwärtig nicht durch den demografischen Wandel leer, sondern,
"weil sie durch Massenarbeitslosigkeit, Frühverrentung,
versicherungsfremde Leistungen und Verdrängung der Erwerbstätigen
aus versicherungspflichtigen Beschäftigungen ausgezehrt wurden."
Dem Sozialpopulismus, der arme
Kinder gegen reiche Rentner ausspielt, entgegnet GUTSCHMIDT, dass es
auch reiche Kinder und arme Rentner gebe.
Der Skandal bestehe darin, dass
die soziale Ungleichheit INNERHALB einer Generation, - ob nun
jung oder alt -, zunehme.
Aus frauenpolitischer
Perspektive wirft GUTSCHMIDT ein, dass die Sozialhilfebedürftigkeit
von Kindern, die Konsequenz eines familienpolitischen Konzeptes sei,
das auf das Versorgermodell setzt. Steigende Scheidungen und
nichteheliche Geburten führten dazu, dass vor allem Kinder von
alleinerziehenden Frauen auf Sozialhilfe angewiesen seien.
Dem öffentlich ausgetragenen
Generationenkonflikt à la Philipp MIßFELDER setzt sie die
private Generationensolidarität der Alten mit den Jungen
entgegen.
Der repräsentative Alterssurvey
unter Leitung von Martin KOHLI hat die finanziellen Transferströme
von Alt zu Jung erhoben.
Im letzten Teil des Beitrags
behauptet GUTSCHMIDT, dass mit der Debatte um mehr
Generationengerechtigkeit in erster Linie Frauen zu Opfern der
Sozialpolitik werden könnten.
Sowohl die Kinderlosigkeit der
Frauen als auch ihre höhere Lebenserwartung im Vergleich zu Männern
spielt in der Debatte um die Altersversorgung eine zentrale Rolle.
In Forderungen nach einer
Staffelung der Rente nach Kinderzahl, ungleiche Versicherungstarife und
Subventionierung der Ehegattenfamilie sieht GUTSCHMIDT eine
verfehlte Sozial- und Familienpolitik.
- FR-Thema Politik:
Jung, dynamisch, krisenfest.
Sie sind zwischen 20 und 40, top ausgebildet und haben oft mehr
Erfahrung mit Jobwechsel und Arbeitslosigkeit als ihr Eltern. Sie sind
motiviert und sie wissen: Alles ist so unsicher wie die Rente. Die
"Generation Krise" jammert nicht, protestiert nicht, organisiert sich
nicht. Sie wurschtelt sich so durch und versucht, locker zu bleiben,
in: Frankfurter Rundschau v. 05.05.
- SCHMITT, Peter-Philipps (2004): Einsam
bis in den Tod.
Immer mehr Menschen werden "zwangsbeigesetzt", weil sich keine
Angehörigen finden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.05.
-
BALTES, Paul B. (2004): Der
Generationenkrieg kann ohne mich stattfinden.
Wir sind alle jung und alt zugleich: Warum die Deutschen ihre
Einstellung zum Alter radikal verändern müssen,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 12.05.
- HANDEL, Stephan (2004): Letzte
Vorgänge.
Eine Frau stirbt, und niemand ist da, der sie beerdigt - immer
öfter müssen die Behörden handeln, wenn der Tag des Todes kommt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 25.06.
-
POSCHARDT, Ulf (2004): Die Rebellion der Kaschmir-Kinder.
Vor 25 Jahren wurde in
Hamburg der Popper erfunden. Obwohl höflich und elegant im Auftritt,
wurde daraus die verhassteste Jugendkultur. Eine Ehrenrettung,
in: Welt am Sonntag v. 04.07.
-
ELSCHENBROICH, Donata (2004): Gesellschaft aus Großeltern.
Der Erziehungsauftrag der Rentner,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.09
-
NIEJAHR, Elisabeth (2004): Wenn die Alten jünger werden.
60-Jährige beim Rockkonzert, grauhaarige Dynamiker als
Werbeträger, Trendwende in den Personalabteilungen: Der Jugendwahn
ist vorbei,
in: Die ZEIT Nr.39 v. 16.09.
-
SCHUMACHER, Hajo (2004): Roland Koch und die Generation Golf.
Jugend genügt nun nicht mehr: Der hessische Ministerpräsident ist
der erste aus der jungen CDU-Elite, der es bis in die Parteispitze
geschafft hat,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 20.11.
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KRUPP, Ute-Christine (2004): Das Leben bietet Unsicherheiten...
Die Generation der Dreißigjährigen,
in: Zeitfragen. Sendung des DeutschlandRadio Berlin v. 28.11.
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KAISER, Andreas (2004): Lieben, leiden, lachen.
Internet-Singlebörsen und Flirtlines - was man erlebt, wenn der
neue Partner im Netz gesucht wird,
in: Tagesspiegel v. 29.01.
-
KAISER, Andreas (2004): Erst zahlen, dann suchen.
Dating-Agenturen setzen auf kostenpflichtige Kontaktanzeigen,
in: Tagesspiegel v. 29.01.
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NIEMANN, Sonja (2004): Flirten bei Frost,
in: Tagesspiegel v. 29.01.
- Inhalt:
"Einer
der heißesten »Flirtspots« ist Frauenzeitschriften zufolge der
Supermarkt (dicht gefolgt vom Naturkundemuseum). Wenn ich das
richtig verstanden habe, soll man sich besonders am frühen
Samstagnachmittag der gut aussehenden jungen erfolgreichen
flirtwilligen Männer kaum erwehren können. Sie warten angeblich nur
darauf, einen anzulächeln und Komplimente zu machen, während wir
beide gleichzeitig zur selben Tiefkühlpizza greifen…
Ich glaube, ich mache was falsch. Wenn ich jedenfalls samstags ,
manchmal leicht verkatert, mit ungewaschenen Haaren zu meinem nächst
gelegenen Neuköllner Supermarkt schlurfe, weil das Toilettenpapier
wieder alle ist, lerne ich nie jemanden kennen. Anstatt von jungen
flirtwilligen Männern bin ich dort zumeist von korpulenten Herren
gehobenen Alters in legerer Freizeitkleidung umgeben. Und die kaufen
auch keine Rucola-Tiefkühlpizza, sondern nur Sechserpacks Schultheiß
und Billigsalami in Scheiben.
Doch vor kurzem bekam ich von Kollege F. den ultimativen Geheimtipp:
»Der Kaiser’s bei uns an der Ecke, das ist der größte
Abschleppsupermarkt von ganz
Berlin. Kurz vor Ladenschluss wimmelt es da vor lauter gut
aussehenden erfolgreichen jungen Männern und Frauen.« Er meinte den
Supermarkt in der Nähe unseres Büros, in
Prenzlauer Berg. Ich habe da bislang eher selten eingekauft.
Aber das änderte ich natürlich sofort",
schreibt NIEMANN über das Thema Nr.1 von Partnersuchenden...
-
TAZ-Reisemagazin: Der Markt für Alleinreisende,
in: TAZ v. 31.01.
-
WILLENBROCK, Harald (2004): Der Liebesmaschinist.
Wie reagieren Sie, wenn Sie
auf einer Bananenschale ausrutschen? Mit Ihrer Antwort geht er auf
Schatzsuche. Hugo Schmale, Beziehungsstifter bei der
Partnervermittlung
www.parship.de,
in: NZZ Folio Nr.2, Februar
- Kommentar:
WILLENBROCK porträtiert Hugo SCHMALE, einen
Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Hamburg (BeziehungsARBEIT
heißt es ja nicht umsonst, was in modernen Partnerschaften gefordert
ist!), der das Herzstück der Partnervermittlung Parship - einen
Persönlichkeitstest - konstruiert hat:
"Diese
Tests erschienen zunächst in der Kultzeitschrift «Twen», später
erfolgreich in «Marie Claire», «Freundin» und «Playboy». 1999 dann
klingelte der Holtzbrinck-Verlag", von da an begann
sozusagen eine wunderbare Partnerschaft:
"Nach einer aufwendigen Phase der Konstruktion (über ein
Jahr benötigten Schmale und mehrere seiner Doktoranden, um den Test
und seine 600 Auswertungsbausteine zu komponieren) läuft ihre
Maschine mittlerweile quasi von allein. Im Prinzip müssen die
Parship-Gesellschafter Holtzbrinck Networks und «Die Zeit» nur noch
die Beiträge von 149 Euro, in der Schweiz (etwa bei nzz.parship.ch)
235 Franken, für eine sechsmonatige Mitgliedschaft kassieren."
Was ist das Besondere
bei dieser Form der Partnervermittlung?
"«Wir
drehen das klassische Kennenlernritual einfach um», erklärt Schmale,
«den Smalltalk und das ganze übliche Balzverhalten überspringen wir.
Dabei werden ja dem anderen völlig falsche Signale übermittelt: Man
präsentiert sich immer so, wie man glaubt, dass der andere einen
mögen könnte. Weil niemand so ein Schauspiel auf Dauer durchhält,
gehen so viele Beziehungen in die Brüche.» Bei Parship ist das
anders: Dort bekommt man den potentiellen Partner gleich inklusive
psychologisch fundierten Persönlichkeitsprofils, Präferenzen und
Macken präsentiert. Harte Fakten statt softe Romantik, sozusagen.
Die kommt später. Vielleicht."
-
TAZ-Reisemagazin: Der Markt für Alleinreisende,
in: TAZ v. 07.02.
-
CALONEGO, Bernadette (2004): Lavalife verkuppelt Singles im Internet.
Das Glück kommt per Doppelklick. Kanadier hoffen auf Geschäfte mit
Millionen Kunden und wollen ihr Angebot nach Deutschland exportieren,
in: Süddeutsche Zeitung v. 09.02.
- CALONEGO, Bernadette (2004): Goldene
Geschäfte mit Singles.
Hätte der Kanadier Bruce Croxon seine Ehefrau übers Internet kennen
gelernt, besäße er ein unschlagbares Marketingargument für seine
Lavalife Inc., die zu den größten und erfolgreichsten
Internet-Partnerbörsen in Nordamerika zählt,
in: Der Standard
v. 14.02.
- Inhalt:
"Lavalife
ist nicht, wie etwa der US-Branchenführer Match.com Inc., vor allem
auf die Eheschließung ausgerichtet. Die Internetseite www.
lavalife.com bedient auch Kunden, die lockere Verbindungen
wollen, und bietet einen Kontaktservice für Schwule und Lesben an",
schreibt CALONEGO.
-
BÜRKI, Cynthia (2004): Glück dank rotem Herzkorb.
Im pulsierenden Quartier Zürich West sorgt ein neuartiges
Einkaufskonzept für pochende Herzen - und vielleicht sogar
Schmetterlinge im Bauch,
in: Brückenbauer Nr. 8 v. 17.02.
- BINDER, Christiane (2004): Triebwerke.
Wie angelt sich Frau ihren Traummann? Wie regelt sie den Beischlaf
ohne Einbusse von Lebensqualität? Beziehungsratgeber sorgen für hohe
Auflagen und Lachsalven,
in: Facts
Nr.11 v. 11.03.
- KLEINE-BROCKHOFF, M. (2004): Seid
fruchtbar und mehret euch.
Die Bürger Singapurs bekommen zu wenig Babys, ihre Regierung will
das ändern - mit Kuppelagenturen und Romantikfestivals,
in: Frankfurter Rundschau v. 05.05.
- KRAHLISCH, Nancy (2004): Gemeinsam
statt einsam,
in: Berliner Zeitung v. 28.05.
-
NIERMANN, Ingo (2004): Die beste Welt.
Die Entwickler des Computerspiels "Singles",
in:
Monopol, Nr.2, Juni/Juli
-
HOCHSCHILD, Arlie (2004): Die
Warenfront.
Zur Kommerzialisierung des privaten Lebens,
in: Familiendynamik, Heft 3, Juli
-
HÖGE, Helmut (2004): Sozialer Kosmos Internetcafé,
in: TAZ v. 03.08.
- STEINLE, Bernd (2004): Susie und ihre
Männer.
Drum suche, wer sich ewig bindet: Die Zeitschrift "AlaskaMen" zeigt
Junggesellen aus dem Norden,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung
v. 25.08.
-
GERHARTZ, Katja (2004): Immer mehr Singles suchen Hilfe für das Leben
nach Dienstschluss.
Hamburgerin gründet Agentur für Freizeitmanagement,
in: Welt am Sonntag Hamburg v. 29.08.
-
MAKATSCH, Heike (2004): Was fehlt in der
Welt.
Schwierige Fragen der Liebe: Sich trauen? Zusammenziehen? Ein Kind
kriegen? Sich über den anderen ärgern? Ihn verlassen? Was fehlt, ist
ein zuverlässiger elektronischer Berater,
in: NEON, Nr.9, September
-
DRIBBUSCH, Barbara (2004): Ein rotes Herz für die Küche.
Schenkt Karrierefrauen mehr Liebe! Dann müssen sie sich keine
Personal Trainer mehr kaufen,
in: TAZ v. 02.09.
-
KNÜR, Deborah (2004): Umsätze mit Singles steigen und steigen.
Viele Unternehmen in Hamburg spezialisieren sich auf die
Bedürfnisse von allein Stehenden,
in: Welt am Sonntag Hamburg v. 26.09.
-
DIEDERICHSEN, Diedrich (2004): Endstufe
Sehnsucht.
Du hast Akne und schreibst an Kofi Annan: die Erfindung des Pop aus
dem Geist der Übertreibung,
in: Tagesspiegel v. 29.09.
- LITZ, Christian (2004): Die Love-Stasi
sieht alles!
In Singapur werden, wie in Deutschland auch, zu wenig Kinder
geboren. Der Staat lässt sich das nicht bieten, verkuppelt seine
Singles selbst. Wer nicht mitmacht, kriegt Ärger. So richtig,
in: Neon, Oktober
-
FLORIN, Christiane (2004): Romantik war gestern.
Partnersuche. Der
letzte Brunftschrei aus dem Ratgeberregal: Die große Liebe fällt nicht
vom Himmel, sie lässt sich strategisch planen,
in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 07.10.
- PÖRZGEN, Gemma (2004): Ganz orthodox:
Partnersuche im Netz.
Die Internet-Seite Dosidate vermittelt bessere Hälften für
religiöse Juden. Ein "Liebeslabor" aus Israel,
in: Frankfurter Rundschau v. 23.10.
- REMKE, Susann (2004): Meint er's ernst?
Ein amerikanischer Selbsthilfe-Ratgeber für Single-Frauen
entschlüsselt das Schweigen der Männer,
in: Focus Nr.45 v. 30.10.
- EBERT, Michael (2004): Ich reise mit mir.
Zu zweit oder mit Freunden verreisen kann jeder. Aber
was passiert, wenn man ohne
Begleitung unterwegs ist? Eine Reise nach Tobago, auf den Spuren
von Robinson Crusoe. Und zu sich selbst,
in: Neon, November
-
SCHALLENBERG, Jörg (2004): Erste Hilfe für die Liebe.
Die "First Love Ambulanz" in München berät Jugendliche kostenlos
und anonym,
in: Tagesspiegel v. 24.11.
-
MIES, Petra (2004): Diskrete Liebesdienste.
Anne Molieres Agentur vermittelt Seitensprünge und registriert
wachsendes weibliches Interesse an "verhängnisfreien Affären",
in: Frankfurter Rundschau v. 27.11.
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HEINE, Matthias (2004): What's so funny about?
Von Platon und Hesiod bis zu Kohl und Adorno, von Fürstenhöfen in
Flandern bis zur Meuterei auf der Bounty: Die Geschichte der
Menschheit ist eine Geschichte von Spaßklassenkämpfen,
in: Dummy, Nr.3, Sommer
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SPARMANN, Anke (2004): Singles.
Das Paradox des schönen Scheins,
in: GEO Wissen, Nr.34, September
- Kommentar:
SPARMANN hat den Lifestyle-Soziologen Stefan
HRADIL über das Image der Singles befragt.
Hatte HRADIL die Singles zu lange Zeit als "Speerspitze der
Individualisierung" propagiert, so sieht er sie heute von der
Gewinner- auf die Verliererseite wechseln.
HRADIL meint sogar, dass das
Bild der Singles in Zukunft stärker von ökonomischen Sachverhalten
geprägt sein könnte.
Eine solche Sichtweise wurde zuerst nur auf single-dasein.de
vertreten.
Der gesellschaftliche Riss
verläuft nicht zwischen Familien und Singles - wie es die
sozialpopulistische Debatte verlangt, sondern innerhalb der
Singles verläuft eine Kluft, die vor allem geschlechtsspezifisch
geprägt ist:
"Während die Single-Frau für den
Partnermarkt fst überqualifiziert zu sein scheint, trifft diese
auf ihr männliches Pendant eher selten zu. Single-Männer sind
häufig gering verdienend oder arbeitslos und haben allein deshalb
schlechte Karten auf dem Partnermarkt."
Es geht hier also um die
Kategorie der partnerlos Alleinlebenden.
Der Soziologe
Norbert F. SCHNEIDER charakterisiert unsere Gesellschaft im
Anschluss an Dorothea KRÜGER als
paarorientierte Gesellschaft. Partnerlosigkeit gerät dadurch
unter Erklärungs- und Rechtfertigungsdruck.
Die Psychologin
Beate KÜPPER wird zum Thema
Bindungsstil der Singles zitiert. Im Einklang mit dem
FOCUS-Titel
werden Singles als bindungsängstlich ("Klammerer") oder als
bindungsvermeidend ("Vermeider") charakterisiert.
Fragwürdig ist es jedoch,
wenn diese Bindungsstile in Zusammenhang mit der Freiwilligkeit
des Single-Daseins gebracht werden:
"Zu dem bindungsängstlichen Typus
zählen unfreiwillige Singles - Geschiedene und Verwitwete etwa -
und solche, die von sich aus den Partner verlassen haben und gerne
eine neuen hätten. (...).
Der bindungsvermeidende Typus ist besonders häufig unter den
freiwilligen Singles anzutreffen."
Der Soziologe
Ronald BACHMANN hat dagegen die
Ambivalenz des Single-Daseins hervorgehoben, d.h. ob das
Single-Dasein freiwillig oder unfreiwillig ist, das ist selten so
eindeutig wie es die dichotomen Kategorien suggerieren.
Erst recht ist es fragwürdig,
wenn der Familienstand mit motivationalen Konzepten in
Zusammenhang gebracht werden.
Im Zusammenhang mit
Bindungsproblemen darf natürlich der französische Soziologe
Jean-Claude KAUFMANN nicht
fehlen. Dessen "Paradox des schönen Scheins" lieferte gar die
Schlagzeile.
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BRAUN, Rainer (2003): Tanzschritt ins Glück.
Mit einer Doku-Soap zeigen
die Macher von "Abnehmen in Essen" erneut, wofür das Genre gut sein
kann ("Samba für Singles", 20.15 Uhr, Arte),
in: TAZ v. 12.01.
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PROFIL (2004): Gesellschaft: Rezession, Mauserl!
In den Neunzigern sah es kurz
so aus, als sei es ein Privileg, Frau zu sein, und als könnten die
Frauen sich jeden Tag neu und frei entscheiden, wie sie es sein
wollten. Doris Knecht über die Ernüchterung im neuen Jahrtausend – und
warum nur „Sex and the City“ hilft,
in: Profil Nr.7 v. 09.02.
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STAUN, Harald (2004): Der Papst der Einsamkeit.
Wem die Jungend eine Marter ist, dem ist das Alter eine Erlösung:
Morrissey ist wieder da. Und besser denn je,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.05.
- KREYE, Andrian (2004): Das Ende der
Fernsehkomödie.
Die "Friends" sind weg - das Genre der Sitcoms auch,
in: Süddeutsche Zeitung v. 08.05.
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WOLF, Naomi (2004): First Ladies,
in: Weltwoche Nr.28 v. 08.07.
- Inhalt:
Naomi WOLF hat sich mit
Candace BUSHNELL getroffen:
"«Sex
and the City» (Vorlage sind Bushnells Kolumnen für den New York
Observer) wurde als Modefetischismus, banaler Eskapismus,
antifeministischer Kitsch, als Parabel für das Elend von vier
starken, selbstbewussten Frauen, die keinen Mann kriegen, gar als
Lesbenepos geschmäht.
Tatsächlich ist es das erste globale Frauenepos – die Antwort auf
die Frage, die Virginia Woolf in ihrem Essay «Ein Zimmer für sich
allein» gestellt hat: Was machen Frauen, wenn sie wirklich frei
sind."
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BESSING,
Joachim (2004): "Zeig doch mal" oder:
So unfrei war die freie Liebe.
Wie
die Autorin Sophie Dannenberg in ihrem
Debütroman die deutsche Generation Woodstock
demaskiert,
in: Welt am Sonntag v.
15.08.
- SCHAERL, Marika (2004): Trottel,
Single, männlich.
Der Kölner Comedy-Autor Tommy Jaud hat einen Roman über
tollpatschige, neurotische Männer geschrieben - der vor allem bei
Frauen gut ankommt,
in: Focus Nr.35
v. 23.08.
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DAVIS, Mike (2004): Stahl statt Aspirin.
Konservative Werte gegen den Lebensstil von "Sex and the City! -
oder worum ging es wirklich bei dieser Wahl?
in: Die ZEIT Nr.47 v. 11.11.
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DUNKEL, Bettina (2004): Gebeutelte Singles.
Bridget Jones' Rückkehr auf die Kinoleinwände,
in: junge Welt v. 02.12.
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BESSING, Joachim -
Rettet die Familie!
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DANNENBERG, Sophie - Das bleiche Herz der Revolution
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DIEDERICHSEN, Diedrich
(2004): Die Leitplanken des
Zeitgeists.
Haupt- und Nebenströme in der Kultur der Umbaugesellschaft,
in:
Theater heute, Jahrbuch 2004, Neue Kräfte: Keine Angst vor Vielfalt,
September, S.44-56
- DRILLING, Matthias (2004): Young
urban poor. Abstiegsprozesse in den Zentren der Sozialstaaten,
Opladen: Verlag für Sozialwissenschaften
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ECONOMIST (2004): Old dogs, new tricks?
German demography: Debating population policy is no longer tabu,
in: The Economist v. 14.05.
- Kommentar:
"After
half a century of obscurity, population issues are resurfacing in
headlines, bestseller lists and talk shows",
lobt der britische Economist die Enttabuisierung der
Bevölkerungspolitik durch die Mitte-Eliten.
Single-dasein.de hat bereits
vor 2 Jahren darauf hingewiesen, dass mit dem Pflegeurteil des
Bundesverfassungsgericht in Deutschland faktisch Bevölkerungspolitik
betrieben wird.
Die Enttabuisierung der
Bevölkerungspolitik hat single-dasein.de
bereits im Jahr 2002 prognostiziert.
Der nächste, konsequente Schritt
ist die Forcierung der Kontroverse Familien contra Singles.
Die
"nachhaltige Familienpolitik", die Kinderlosigkeit als Problem
definiert muss entschieden gegen Kinderlose Front machen, wenn sie
ihr Ziel erreichen will.
Im Economist werden das
Berlin-Institut und
Frank SCHIRRMACHERs Buch "Methusalem-Komplott" als Schrittmacher
der bevölkerungspolitischen Debatte gewürdigt.
Das im Herbst erscheinende Buch
"Alt sind
nur die anderen" von
Elisabeth NIEJAHR wird ebenfalls in diese Reihe gestellt.
- Die Debatte um das Karlsruher
Urteil zur Pflegeversicherung auf einen Blick:
Akteure, Themen und Konsequenzen für
"Singles"
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Der
subsidiäre Sozialstaat - Das Feindbild "Single-Gesellschaft"
als Folge der Katholisierung der Berliner Republik
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Der Terror der
Individualisierungsthese - Oder der neue
Familienfundamentalismus als Folge der
Individualisierungsdebatte
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JAUD, Tommy -
Vollidiot
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KULLMANN, Katja -
Herzschmerzen bei milden 18 Grad
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LOTTMANN, Joachim
- Die Jugend von heute
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Rente nach
Kinderzahl - Der nicht erklärte Krieg gegen Singles
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SCHIRRMACHER, Frank - Das Methusalem Komplott
- SCHWÄGERL, Christian (2004):
Schockprävention.
Nicht nur Kinder fehlen, sondern auch Demographen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.01.
-
SOHN, Amy - Sex and
the City - Kiss and Tell
- STATISTISCHES BUNDESAMT (2004):
Aktualisierte Tabellen zum Datenreport
"Die Familie
im Spiegel der amtlichen Statistik". Ausgewählte Ergebnisse des
Mikrozensus 2003. Bonn, im November 2004
-
Studie "Deutschland 2020 - die demographische Zukunft der Nation"
des
Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung in der
Debatte
-
TAZ-Reisemagazin: Der Markt für Alleinreisende,
in: TAZ v. 31.01.
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TAZ-Reisemagazin: Der Markt für Alleinreisende,
in: TAZ v. 07.02.
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UNFRIED, Peter & Jan FEDDERSEN (2004): "Und dann wird Merkel
Kanzlerin".
Die Krise von Rot-Grün ist
offensichtlich, die Unterstützung für ihre Reformpolitik erodiert.
Die Deutschen wollen ihre Ruhe. Erleben wir nun die Renaissance
alter Familienwerte? Werden wir alle konservativ, wie Heinz Bude,
Soziologe am Hamburger Institut für Sozialforschung, behauptet? Ein
Gespräch über linke Horrorszenarien und die Nöte einer visionären
Sozialpolitik,
in: TAZ v. 28.02.
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WOLF, Naomi (2004): First Ladies,
in: Weltwoche Nr.28 v. 08.07.
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