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Stephen Vizinczey:
Wie ich lernte, die Frauen zu lieben
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Stephen Vizinczey in
seiner eigenen Schreibe
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Stephen Vizinczey im
Gespräch
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- VIZINCZEY, Stephen (2004): Die Sprache
wechseln.
Als ich nach Canada kam, wurde mir klar, dass ich ein
Schriftsteller ohne Sprache geworden war. Ein Abenteuerbericht,
in: Süddeutsche Zeitung v. 27.11.
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Klappentext
"András
Vajda, Literaturprofessor an einer amerikanischen
Universität, verneigt sich rückblickend vor den
Frauen, die ihn im Budapest der Nachkriegszeit die
Liebe lehrten. Er tut dies zu einer Zeit, als auf
seinem Campus der Teenagerkult gerade seine erste
Blüte erlebt.
Es sind (...) (die) frühen
Kindheitserinnerungen, die das Frauenbild des jungen
András für immer prägen. Jene Zärtlichkeit und
Sinnlichkeit, jener warmherzige Humor ist es, auf
dessen ewige Suche er sich macht, nachdem er durch
die Wirren des Krieges von seiner Mutter getrennt
wird und sich schon als Elfjähriger alleine
durchschlagen muß. Entsprechend früh erhält András‘
Interesse fürs andere Geschlecht eine beunruhigende
neue Dimension. Aber erst Maya, die sanfte,
geheimnisvolle Bibliothekarsgattin, eine Nachbarin
András‘ zu Studentenzeiten, offenbart ihm die
Erkenntnis, die sein lebenslanges Credo wird: Man
sollte sich nur von erfahrenen Frauen zeigen lassen,
wie die Liebe geht.
Klári und Ilona, Zsuzsa und Boby, Paola und Ann –
András ist der Mann, der die Frauen liebt, und dies
nicht als zynischer Schürzenjäger oder Don Juan,
sondern als aus seiner alten Welt Vertriebener, als
Exil-Europäer, für den die Frauen zur wahren Heimat
geworden sind."
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Rezensionen
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MANGOLD, Ijoma
(2004): Alteuropäische Affären.
Die erotische Differenz: Stephen Vizinczeys lässiger Roman "Wie
ich lernte, die Frauen zu lieben",
in: Süddeutsche Zeitung v. 05.10.
-
SPIES, Werner (2004): Alle beteten für mich, damit ich mein
Bestes gab.
Das Abc der Leiber: Stephen Vizinczey tut einen schwindelnden
Blick in die Zukunft der Vergänglichkeit,
in: Literaturbeilage der Allgemeinen Frankfurter Zeitung v.
06.10.
-
MORITZ, Rainer (2004): Stephen Vizinczey: "Wie ich lernte, die
Frauen zu lieben",
in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 24.10.
- BECKER-GRÜLL, Sibylle (2004): Im Ozean des
Verlangens.
Der ungarische Autor Stephen Vizinczey und sein Erfolgsroman über
einen jugendlichen Liebhaber reifer Damen,
in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.51 v. 09.12.
-
Neu:
BARTELS, Gerrit (2004): Die Frauen.
Modernes Lesen,
in: TAZ v. 22.12.
-
MÄRZ, Ursula (2004): Damen vor Kriegskulisse.
Andere Eros-Ära: Stephen Vizinceys Roman "Wie ich lernte die
Frauen zu lieben" aus dem Jahr 1965,
in: Frankfurter Rundschau v. 21.12.
- Inhalt:
"Dieser Roman ist eine einzige große Hommage an ein
altes, mit dem Ersten Weltkrieg untergegangenes Europa mit seinen
aristokratisch-bohemehaften Sitten und libertären Gebräuchen. Eine
Welt, in deren Phantasie erfahrene Frauen überhitzte Jünglinge in
die Liebe einführen", schreibt
Ursula MÄRZ über den
Protagonisten Andras, den als "Kind im Salon seiner Mutter, im
Kreis ihrer parfümduftenden Freundinnen und weiblichen Verwandten,
die zum Kaffee kamen, eine nach der anderen den kleinen Andras an
ihre herrlichen Brüste drückten, den ödipalen Prinzen - Urbild des
Harems - liebkosten, verwöhnten, bewunderten. Der Schritt in die
Sexualität macht aus dem Prinzen einen Hedonisten. So einfach ist
das." MÄRZ verweist darauf, dass dies Leichtigkeit des Seins
trügerisch ist, denn das Liebesleben "vollzieht sich vor der
historischen Kulisse von Krieg, Diktatur und Exil."
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