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Terézia Mora in ihrer
eigenen Schreibe
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- MORA, Terézia (2000): Das
sind unsere 15 Sekunden!,
in: TAZ v. 06.05.
- MORA, Terézia (2000): Das
Große Verschwinden - die Große Wiederkehr.
Gibt es eine neue Generation deutschsprachiger
Literatur?,
in: neue deutsche
literatur, Schwerpunktthema: Generationen. Vom
Jungsein und Älterwerden der Dichter, Juli/August, S.165-173
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Terézia Mora:
Porträts und Gespräche
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-
DZAJIC, Harris & Volkmar von PECHSTAEDT (1999): Durchscheinendes
Osteuropa,
in: Wortlaut.de v. 16.10.
- WEIDERMANN, Volker (2004): Aus einer
anderen Welt.
Im Vergleich zu ihr sind alle anderen gleich: Die
ungarisch-deutsche Schriftstellerin Terézia Mora hat ihren ersten
Roman geschrieben,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 08.08.
- MEYER-GOSAU, Frauke (2004): Böse
Erlösung.
Ein Nachmittag und Abend mit
Terézia Mora in Barcelona – anlässlich des Erscheinens ihres ersten
Romans «Alle Tage»,
in:
Literaturen Nr.9, September
- MEYER-GOSAU, Frauke (2009):
"Wahrscheinlich bin ich eine Männerroman-Schreiberin".
Über Geld und Liebe, über Gucky,
den Mausbiber, und die Eigentümlichkeiten der IT-Welt. Ein Gespräch
mit Terézia Mora zum Erscheinen ihres neuen Romans,
in:
Literaturen Nr.9, September
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Klappentext
"Das
Leben eines Mannes im globalisierten Nirgendwo
Umgeben von
globalen Wirtschaftskatastrophen macht sich ein Mann
daran, sein Lebensidyll zu verteidigen, auch wenn er
schon längst zugeben müsste, dass die Firma, für die
er arbeitet, zusammengebrochen ist und seine Ehe vor
dem Aus steht …
»Der einzige Mann
auf dem Kontinent« erzählt eine Woche im Leben von
Darius Kopp. Er ist Anfang vierzig, verheiratet und
einziger Vertreter einer US-amerikanischen Firma für
drahtlose Netzwerke.
Darius sieht sich als Gewinner der neuen Zeit. Er
stammt aus der DDR, war als Informatiker nach deren
Zusammenbruch ein gefragter Mann und legt Wert
darauf, ein zufriedener Mensch zu sein. In letzter
Zeit laufen die Geschäfte allerdings mehr schlecht
als recht. Eines Tages lässt ein säumiger Kunde eine
Pappschachtel mit Geld in seinem Büro liegen. In der
Folge versucht Darius Kopp vergeblich, einen seiner
Chefs in London oder Los Angeles zu erreichen, um zu
beraten, was mit dem Geld geschehen soll. Fast
scheint es, als gebe es die Firma überhaupt nicht
mehr.
Darius Kopp leidet
zunehmend unter dem Verlust seiner Sicherheiten,
doch er kann dies weder sich gegenüber zugeben, noch
will er Flora, seine hypersensible Frau, damit
belasten. Denn Flora findet sich in ihrem Leben nur
schwer zurecht. Nicht nur in seinem Beruf, muss
Darius schließlich erkennen, kämpft er um das nackte
Überleben, auch seine Ehe, die Liebe seines Lebens,
droht vor dem Aus zu stehen.
Nach »Alle Tage«
hat Terézia Mora erneut einen hochaktuellen und
überaus wachen und sensiblen Roman eines Mannes
geschrieben, der glaubt, in der besten aller Welten
zu leben, auch wenn sein Leben genauso wie die Welt
um ihn herum längst in Stücke zerbricht. Krisen von
noch so globaler und intim-verworrener Natur sollen
ihm nichts anhaben können. In der umspannenden
vernetzten Welt mag zerbrechen, was will, sein
Lebensidyll nicht."
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Rezensionen
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SPRECKELSEN, Tilman (2009): Allein gegen den Wahnsinn der
Welt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.08.
-
SCHRÖDER, Christoph (2009): Dickes Reh.
Erschütternd zeitgemäß,
in: Tagesspiegel v. 16.08.
-
ZEYRINGER, Klaus (2009): Kleiner Businessmann, was nun?
in: Der Standard v. 22.08.
-
POROMBKA, Wiebke (2009): Lost in Links.
Anzugträger: Virtuell aufgeweichte Wirklichkeit,
in: TAZ v. 22.08.
-
MORITZ, Rainer (2009): Essen, Trinken, Internet,
in: DeutschlandRadio v. 25.08.
-
MOHR, Peter (2009): Gefangen im drahtlosen Netzwerk,
in: Literaturkritik v. 27.08.
-
KREKELER, Elmar (2009): Ich bin ein guter
Mitarbeiter.
Geschichte einer
Kommunikationskatastrophe: Terézia Mora hat mit "Der einzige
Mann auf dem Kontinent" den Roman zur Zeit geschrieben,
in: Welt v. 12.09.
-
FESSMANN, Meike (2009): Tollkühn stürzt sie sich in unsere
Krisenzeit.
Und wieder ein grosser Wurf: In ihrem zweiten Roman
erzählt Terézia Mora von Menschen in Zeiten der
Weltwirtschaftskrise,
in: Tages-Anzeiger v. 17.09.
-
AUFFERMANN, Verena (2009): Unser Mann im Netz.
Terézia Mora taucht ein in die Restseele eines ultramodernen
Spaßvogels und Business-Nerds,
in: ZEIT-Literatur Nr.42 v. 08.10.
-
NÜCHTERN, Klaus (2009): Eine Fußmassage für den
Businesskasper.
Der Roman zur Wirtschaftskrise: Terésia Moras "Der
einzige Mann auf dem Kontinent",
in: Falter Nr.42 v. 14.10.
-
EBELING, Carola (2009): Machtloser Macher.
Terézia Mora beschreibt einen Durchschnittskarrieristen,
der mit dem Laptop die Welt in den Griff bekommen will. Doch
er scheitert an sich sich selbst,
in: Rheinischer Merkur Nr.42 v. 15.10.
-
Neu:
BUCHELI, Roman (2009): Auf verlorenem Posten.
Terézia Moras rasanter Roman «Der einzige Mann auf dem
Kontinent» ist ein Krisenprotokoll,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 27.10.
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Klappentext
"Am
Anfang hängt in einem abgetakelten Bahnhofsviertel
ein Mann kopfüber von einem Klettergerüst. Sein Name
ist Abel Nema, und man sagt ihm nach, ein Genie zu
sein. Doch was nützt das, wenn sich einmal ein Leben
derart verändert hat, daß sich nichts und niemand
mehr am richtigen Ort befindet – am allerwenigsten
man selbst. Zuerst verschwindet der Vater spurlos,
dann, nachdem Abel ihm seine Liebe erklärt hat, der
Jugendfreund, und schließlich bricht in seinem
Heimatland auch noch ein Bürgerkrieg aus – seitdem
sitzt er im Westen fest. Immer wieder nimmt er
Anlauf, Herr über sein Schicksal zu werden, versucht
sich als Lehrer und als Landstreicher, und am Schluß
sogar als Ehemann. Er wird, und nicht nur einmal,
geliebt, dennoch: »Eines Tages ist der talentierte
Mensch, der ich bin, einfach verzweifelt.« Terézia
Moras erster Roman ist angelegt als ein
Prosa-Labyrinth von seltener Sprachkraft und einem
ausgesuchten Reichtum an Bildern, der in der
deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seinesgleichen
sucht. Sie erzählt den Höllentrip eines entwurzelten
und wortlosen Mannes, für den es am Ende doch eine
Erlösung geben wird."
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