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Terézia Mora: Alle Tage & Der einzige Mann auf dem Kontinent

 
       
     
       
     
       
   

Terézia Mora in ihrer eigenen Schreibe

 
     
       
   

Terézia Mora: Porträts und Gespräche

 
   
  • DZAJIC, Harris & Volkmar von PECHSTAEDT (1999): Durchscheinendes Osteuropa,
    in: Wortlaut.de v. 16.10.
  • WEIDERMANN, Volker (2004): Aus einer anderen Welt.
    Im Vergleich zu ihr sind alle anderen gleich: Die ungarisch-deutsche Schriftstellerin Terézia Mora hat ihren ersten Roman geschrieben,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 08.08.
  • MEYER-GOSAU, Frauke (2004): Böse Erlösung.
    Ein Nachmittag und Abend mit Terézia Mora in Barcelona – anlässlich des Erscheinens ihres ersten Romans «Alle Tage»,
    in: Literaturen Nr.9, September
  • MEYER-GOSAU, Frauke (2009): "Wahrscheinlich bin ich eine Männerroman-Schreiberin".
    Über Geld und Liebe, über Gucky, den Mausbiber, und die Eigentümlichkeiten der IT-Welt. Ein Gespräch mit Terézia Mora zum Erscheinen ihres neuen Romans,
    in: Literaturen Nr.9, September
 
       
   

Der einzige Mann auf dem Kontinent (2009)
München: Luchterhand

 
   
 
 

Klappentext

"Das Leben eines Mannes im globalisierten Nirgendwo

Umgeben von globalen Wirtschaftskatastrophen macht sich ein Mann daran, sein Lebensidyll zu verteidigen, auch wenn er schon längst zugeben müsste, dass die Firma, für die er arbeitet, zusammengebrochen ist und seine Ehe vor dem Aus steht …

»Der einzige Mann auf dem Kontinent« erzählt eine Woche im Leben von Darius Kopp. Er ist Anfang vierzig, verheiratet und einziger Vertreter einer US-amerikanischen Firma für drahtlose Netzwerke.

Darius sieht sich als Gewinner der neuen Zeit. Er stammt aus der DDR, war als Informatiker nach deren Zusammenbruch ein gefragter Mann und legt Wert darauf, ein zufriedener Mensch zu sein. In letzter Zeit laufen die Geschäfte allerdings mehr schlecht als recht. Eines Tages lässt ein säumiger Kunde eine Pappschachtel mit Geld in seinem Büro liegen. In der Folge versucht Darius Kopp vergeblich, einen seiner Chefs in London oder Los Angeles zu erreichen, um zu beraten, was mit dem Geld geschehen soll. Fast scheint es, als gebe es die Firma überhaupt nicht mehr.

Darius Kopp leidet zunehmend unter dem Verlust seiner Sicherheiten, doch er kann dies weder sich gegenüber zugeben, noch will er Flora, seine hypersensible Frau, damit belasten. Denn Flora findet sich in ihrem Leben nur schwer zurecht. Nicht nur in seinem Beruf, muss Darius schließlich erkennen, kämpft er um das nackte Überleben, auch seine Ehe, die Liebe seines Lebens, droht vor dem Aus zu stehen.

Nach »Alle Tage« hat Terézia Mora erneut einen hochaktuellen und überaus wachen und sensiblen Roman eines Mannes geschrieben, der glaubt, in der besten aller Welten zu leben, auch wenn sein Leben genauso wie die Welt um ihn herum längst in Stücke zerbricht. Krisen von noch so globaler und intim-verworrener Natur sollen ihm nichts anhaben können. In der umspannenden vernetzten Welt mag zerbrechen, was will, sein Lebensidyll nicht."

 
 
 
       
     
       
   

Alle Tage (2004)
München: Luchterhand

 
   
 
 

Klappentext

"Am Anfang hängt in einem abgetakelten Bahnhofsviertel ein Mann kopfüber von einem Klettergerüst. Sein Name ist Abel Nema, und man sagt ihm nach, ein Genie zu sein. Doch was nützt das, wenn sich einmal ein Leben derart verändert hat, daß sich nichts und niemand mehr am richtigen Ort befindet – am allerwenigsten man selbst. Zuerst verschwindet der Vater spurlos, dann, nachdem Abel ihm seine Liebe erklärt hat, der Jugendfreund, und schließlich bricht in seinem Heimatland auch noch ein Bürgerkrieg aus – seitdem sitzt er im Westen fest. Immer wieder nimmt er Anlauf, Herr über sein Schicksal zu werden, versucht sich als Lehrer und als Landstreicher, und am Schluß sogar als Ehemann. Er wird, und nicht nur einmal, geliebt, dennoch: »Eines Tages ist der talentierte Mensch, der ich bin, einfach verzweifelt.« Terézia Moras erster Roman ist angelegt als ein Prosa-Labyrinth von seltener Sprachkraft und einem ausgesuchten Reichtum an Bildern, der in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur seinesgleichen sucht. Sie erzählt den Höllentrip eines entwurzelten und wortlosen Mannes, für den es am Ende doch eine Erlösung geben wird."

 
 
 
       
     
     
   

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© 2002-2009
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 21. September 2004
Stand: 16. November 2009