| |
|
[ Singles
in den USA
] [ News ] [ Suche ] [ Homepage ]
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Arlie Russel
Hochschild:
Arbeit ist das ganze Leben
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Arlie Russel Hochschild
in ihrer eigenen Schreibe
|
|
| |
|
- Neu:
HOCHSCHILD,
Arlie (2004): Die Warenfront.
Zur Kommerzialisierung des privaten Lebens,
in: Familiendynamik, Heft 3, Juli
- Kommentar:
Arlie R. HOCHSCHILD beschäftigt sich mit der
"Mami"-Industrie.
Das ist jene Industrie,
die die amerikanische (oder sinngemäß auch die deutsche) Mutter in
Dienstleistungsfunktionen zerlegt und marktförmig den Haushalten
anbietet.
In der
Debatte um den Wandel der
Dienstleistungsgesellschaft geht es hier um die Frage,
ob bestimmte Tätigkeiten besser von den Haushaltsmitgliedern
selbst, dem Markt, dem Staat oder der Zivilgesellschaft angeboten
werden sollen.
HOCHSCHILD zeigt nun auf, dass diese Frage ein Identitätsproblem
aufwerfen kann.
Mütter könnten sich ob
dieser Bedrohung durch den Markt überflüssig fühlen. Ausgangspunkt
einer solchen Betrachtung ist die
Vorstellung der Familie als letztes Bollwerk gegen den
Kapitalismus.
Diese Sichtweise wird
jedoch zunehmend fragwürdig, denn inzwischen wird durch die
Ökonomisierung der Familie die Mutterrolle als Marktangebot
definiert.
In der Politik wird dieser
Aspekt auch als Problem der Opportunitätskosten (z.B. bei
Bert RÜRUPs
Ansatz einer nachhaltigen Familienpolitik) debattiert.
HOCHSCHILD hat mittels
einer Umfrage in ihrem Seminar festgestellt, dass die jüngere
Generation keine Berührungsängste mehr damit hat, einstmals
"private Beziehungs- bzw. Hausarbeit" warenförmig anzubieten.
Caitlin FLANAGAN hat diesen Einstellungswandel
postfeministischer Karrierefrauen kürzlich anhand des
Kindermädchens beschrieben.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Arlie Russel Hochschild:
Porträts und Gespräche
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Keine Zeit (2002).
Wenn die Firma zum Zuhause wird und zu Hause nur Arbeit
wartet
Opladen:
Leske
+ Budrich
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
Rezensionen
-
MAYER,
Susanne (2002): Mach voran, komm endlich, wir müssen los.
Kinder und Eltern befinden sich auf eiligem Transit in
die Moderne. Ganztagsschulen, berufstätige Mütter! Wie das
wohl wird? Zwei Soziologinnen erzählen es uns,
in: Die ZEIT Nr.47 Literaturbeilage v. 14.11.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
weiterführende
Links
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|