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Benjamin Kunkel:
Unentschlossen
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Kurzbiographie
- 1973 geboren
- 2005 Debütroman "Indecision"
(deutsch: "Unentschlossen")
- Mitherausgeber des Magazins
n+1
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Benjamin Kunkel:
Porträts und Gespräche
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MERRITT, Stephanie (2005): Welcome to the political world.
In his
first interview in Britain, Benjamin Kunkel, the new
sensation of literary New York, explains the motivation for
his bestselling debut novel, Indecision,
in: The Observer v. 20.11.
-
DAVID, Thomas (2006): Mein Erfolg ist ein Mißverständnis,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.07.
-
KREYE, Andrian (2006): Die Qual des linken Denkens.
Der erfolgreiche amerikanische Debütant Benjamin Kunkel
will den Schriftsteller als öffentliche Person
rehabilitieren,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.08.
- Inhalt:
Andrian
KREYE berichtet von der New Yorker Hipster-Front,
diesmal wird der Schriftsteller Benjamin KUNKEL in der
popkulturellen
Hip-Geschichte verortet und die
Gentrificationsgrenzen, die das "Einwandererelend" vom
Pioniertum des Hipsteraufbruchs trennen, benannt, was die
Frage von
Britta "Ist das schon Unterschicht oder noch Bohème?"
eindeutig beantwortet.
Hätte
früher die popkulturelle Hipster-Genealogie ausgereicht, so
ist inzwischen auch eine Verortung in den politischen
Intellektuellen-Zirkeln notwendig, um einem politisch
korrekten Hype gerecht zu werden. KREYE positioniert KUNKEL
in der Tradition der Partisan Review, wo bereits
Susan SONTAG schrieb, die mit dem Label "Camp" sozusagen die
Verbindungspunkte der beiden Szenen darstellt.
KUNKEL
und seine Mitherausgeber des Kulturmagazins n+1 haben
jedoch bereits in der ersten Ausgabe ihres Magazins eine
Selbstverortung vorgenommen, die keine Wünsche mehr übrig
lässt, indem sie sich gegen die Nihilisten der New
Republic, die Infantilen um
Dave EGGERS und die Neocons abgrenzt.
-
FREUND, Wieland (2006): Kleine Schule des neuen Ernstes.
Nicht nur mit "Unentschlossen" macht US-Autor Benjamin
Kunkel von sich reden,
in: Welt v. 25.08.
- ENCKE, Julia (2006): Die
anderen heißen alle Jonathan.
Die Überwindung der Ironie durch Pharmazie: Benjamin
Kunkel und sein großartiger Roman "Unentschlossen",
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v.
17.09.
- OBERLÄNDER, Jan (2006): Der
Wille als Pille.
Weckruf für Amerika: Benjamin Kunkel und sein Debütroman
"Unentschlossen". Eine Begegnung,
in: Tagesspiegel v. 22.09.
- Neu:
DIEZ, Georg (2006): American Streber.
Eine neue Generation altkluger und frühreifer
Schriftsteller in den USA ist davon überzeugt, dass man die
Welt mit Romanen erklären kann – und sie beweist es,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 05.10.
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Klappentext
"Unentschlossen ist der 28-jährige
Dwight und zwar chronisch, dabei müsste er so viele
Entscheidungen treffen: Gerade hat er seinen Job
beim Pharmakonzern Pfizer verloren, seine WG steht
kurz vor der Auflösung, und ob es mit Vaneetha etwas
Ernstes werden soll, weiß er nicht so genau. Auch in
Dwights Familie geht es drunter und drüber. Die
Eltern haben sich getrennt. Der Vater ist bankrott
und trinkt gerne mal einen Scotch zu viel. Dwights
Mutter spielt mit dem Gedanken, sich weihen zu
lassen und Nonne zu werden. Schließlich möchte sie
um Himmelswillen keine von diesen alternden
Village-Damen werden. Und dann ist da noch Dwights
Punk-Schwester Alice, für die er weit mehr zu
empfinden scheint als reine Geschwisterliebe.
Dwights Lieblingsphilosoph Otto Knittel ist der
Meinung, dass Hinauszögern der Ersatz für
Unsterblichkeit ist. Ein Motto, das Dwight sich sehr
zu Herzen nimmt. Doch dann schlägt sein Mitbewohner
ihm vor, sich als Proband für Abulinix zur
Verfügung zu stellen, ein neues Mittel gegen
Unentschlossenheit. Für Dwight die Lösung all seiner
Probleme, wie es scheint."
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Rezensionen
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LÜHE, Marion (2006): Ereignisresistenter Denker.
Intelligent, aber sehr unterhaltsam, moralisch, aber ohne
falsche moralisierende Töne: Benjamin Kunkels in den USA
gefeierter Debütroman "Unentschlossen",
in: TAZ v. 23.09.
-
SÖHLER, Maik (2006): Sozialisten ficken froher.
Wen der Zustand des prototypischen US-Linken
interessiert, dem hat Benjamin Kunkels Roman
»Unentschlossen« viel zu bieten. Wer gute Prosa sucht, wird
auch ein bisschen fündig,
in: Literaturbeilage der Jungle World Nr.40 v.
04.10.
- ROMMERSKIRCHEN, Charlotte
(2006): Zaudernde Generation.
Jugendroman. Benjamin Kunkels Held leidet an krankhafter
Entscheidungsschwäche. Ein Zeitsymptom?
in: Literaturbeilage Rheinischer Merkur Nr.40 v.
05.10.
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