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Candace Bushnell: Männerjagd in den Yuppie-Kreisen von Manhattan

 
       
     
       
     
       
   

Candace Bushnell: Porträts und Gespräche

 
   

KIM, Jae-Ha (2000): Sex' author in our city,
in: Chicago Sun-Times v. 11.10.

HATTENSTONE, Simon (2001): All about sex.
Candace Bushnell may seem to have a lot in common with her most famous creation, Carrie Bradshaw, man-crazy star of Sex and the City. But, she says, she is actually very conservative
in: Guardian v. 05.02.

JACKSON, Joe (2001): It's Cocktale Time.
Zu Besuch in Sodom und Gomorrha: Ein Gespräch mit "Sex and the City-Autorin Candace Bushnell,
in: Rolling Stone Nr.11, November

SCHAERTL, Marika (2002): Neurotisch? Wir?
Die New Yorkerin Candace Bushnell hält die Stadt für die weltbeste,
in: Focus Nr.36 v. 02.09.

WOLF, Naomi (2004): First Ladies,
in: Weltwoche Nr.28 v. 08.07.

Naomi WOLF hat sich mit Candace BUSHNELL getroffen: "«Sex and the City» (Vorlage sind Bushnells Kolumnen für den New York Observer) wurde als Modefetischismus, banaler Eskapismus, antifeministischer Kitsch, als Parabel für das Elend von vier starken, selbstbewussten Frauen, die keinen Mann kriegen, gar als Lesbenepos geschmäht.
Tatsächlich ist es das erste globale Frauenepos – die Antwort auf die Frage, die Virginia Woolf in ihrem Essay
«Ein Zimmer für sich allein» gestellt hat: Was machen Frauen, wenn sie wirklich frei sind.
"

WOLF, Naomi (2004): Ein Zimmer für sich.
Die feministische Bestsellerautorin Naomi Wolf über „Sex and the City“-Erfinderin Candace Bushnell und die modernen Frauenikonen Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte,
in:
Profil Nr.45 v. 01.11.

LEINEMANN, Susanne (2005): Lust an der Macht.
Was sie macht, wird Trend. Doch was bleibt, wenn eine Frau alle Rollen durchgespielt hat? Der Platz auf dem Chefsessel. Madonna hat sich wieder einmal neu erfunden. Aber dieses Mal war eine US-Autorin schneller,
in: Welt v. 07.11.

Susanne LEINEMANN berichtet über den neuesten Roman Lipstick Jungle von Candace BUSHNELL.  Während sich hierzulande vergangenheitsfixierte Journalistinnen wie Susanne GASCHKE oder Familienfundamentalisten wie Udo Di FABIO noch über die Single-Ästhetik erregen, haben Trendsetterinnen wie Helen FIELDING ("Bridget Jones' Diary") und Candace BUSHNELL bereits eine neue Familien-Ästhetik entdeckt. Zur Pop-Ikone MADONNA und die drei Romanheldinnen von BUSHNELL schreibt LEINEMANN:

"Drei Frauen, die die Pop-Oberfläche verwalten: Medien, Kino, Mode. Fehlt nur noch die vierte Gewalt: Musik. Alle vier Frauen - die fiktiven aus dem Roman und die reale auf der Bühne in Lissabon - eint, daß sie in einem Lebensabschnitt angelangt sind, in dem man gemeinhin beginnt, eine Frau abzuschreiben. Sie sind in den Vierzigern. Sie sind verheiratet. Sie haben kleine Kinder. Und sie brauchten Botoxspritzen, um rund um die Uhr jugendlich unzerknautscht auszusehen. Eigentlich - so die gesellschaftliche Norm - wäre es jetzt an der Zeit, leiserzutreten. Die Prioritäten neu zu setzen. Sich mehr um ihre Familien und weniger um ihre Karrieren zu kümmern. Sich nicht mehr so verdammt jung und hungrig zu benehmen. Trotzdem sind sie nicht zu bremsen. Sie wollen immer mehr und mehr."

HEIDE, Annett (2006): "Frauen mögen Macht".
Ein Gespräch mit der amerikanischen Schriftstellerin Candace Bushnell über die Lust der Frauen auf Karriere und Erfolg,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 16.02.

Candace BUSHNELL über die US-amerikanische Generation Karrierefrau: "ZEIT: Woher kommt denn eigentlich plötzlich diese Frauengeneration, die so richtig Karriere machen will?
          
Bushnell: Anfang der achtziger Jahre haben Frauen in den USA begonnen, Karrieren zu planen, anstatt auf den Status als Gattin zu warten. Das ist neu in der Geschichte. Obwohl, gerade fällt mir ein: Das gab es schon einmal in den zwanziger Jahren, dass Frauen kleine Betriebe gründeten. Die Generation der flapper. Das waren Frauen in kurzen Röcken mit kurzen Haaren, die tranken und rauchten und viel Sex wollten, aber nicht heiraten. Sie waren stolz auf die Missachtung, die ihnen die Gesellschaft für ihr ungebührliches Verhalten entgegenbrachte.
          
ZEIT: Ist die Gesellschaft heute nicht längst reif für ein solches Lebensmodell?
          
Bushnell: Ich glaube, dass eine erfolgreiche Frau noch immer Unwohlsein auslöst. Wir reden Frauen ein, die erfüllendste Aufgabe ihres Lebens sei es, zu heiraten und Kinder zu kriegen. Ich würde nie behaupten, das sei nicht erfüllend, aber ein ganzes Leben? Frauen sollen klein gehalten werden."

 
       
   

One Fifth Avenue (2009)
DuMont Buchverlag

 
   
     
 

Klappentext

"Die Nummer 1 auf der Fifth Avenue ist die vielleicht beste Adresse von New York. Dort wacht die Eigentümergemeinschaft mit Argusaugen darüber, wen man in die illustren Reihen aufnimmt. Als die Gesellschaftskönigin Louise im biblischen Alter von 99 Jahren mit den Füßen zuerst aus dem Haus getragen wird, entbrennt ein erbitterter Kampf um ihr legendäres Penthouse.
Während noch auf der Beerdigung der alten Dame darum geschachert wird, hat Charlene Diamond andere Sorgen. Sie ist nach ein paar gescheiterten Ehen und einer beachtlichen Hollywood-Karriere aus L. A. in das alte Art-Deco-Hochhaus zurückgekehrt, um in New York die Hauptrolle in einer Serie zu übernehmen. Fast zwangsläufig begegnet sie dort ihrer großen Liebe wieder, dem Drehbuchautor Philip, der immer noch hier lebt. Der allerdings wird derart von Lola, seiner blutjungen, frischgebackenen Assistentin, in Beschlag genommen, dass er Charlenes Ankunft kaum bemerkt."

 
     
 
       
   

Rezensionen

Neu:
MÄRZ, Ursula (2009): Ein Buch zur Krise.
Candace Bushnells Porträt eines Hedgefondsmanager an der Fifth Avenue,
in: Die ZEIT Nr.14 v. 26.03.

 
       
   

One Fifth Avenue (2008)
Hyperion Books

 
   
     
 

Klappentext

"From one of the most consistently astute and engaging social commentators of our day comes another look at the tough and tender women of New York City--this time, through the lens of where they live.

One Fifth Avenue, the Art Deco beauty towering over one of Manhattan’s oldest and most historically hip neighborhoods, is a one-of-a-kind address, the sort of building you have to earn your way into--one way or another. For the women in Candace Bushnell’s new novel, One Fifth Avenue, this edifice is essential to the lives they’ve carefully established--or hope to establish. From the hedge fund king’s wife to the aging gossip columnist to the free-spirited actress (a recent refugee from L.A.), each person’s game plan for a rich life comes together under the soaring roof of this landmark building.

Acutely observed and mercilessly witty, One Fifth Avenue is a modern-day story of old and new money, that same combustible mix that Edith Wharton mastered in her novels about New York’s Gilded Age and F. Scott Fitzgerald illuminated in his Jazz Age tales. Many decades later, Bushnell’s New Yorkers suffer the same passions as those fictional Manhattanites from eras past: They thirst for power, for social prominence, and for marriages that are successful--at least to the public eye. But Bushnell is an original, and One Fifth Avenue is so fresh that it reads as if sexual politics, real estate theft, and fortunes lost in a day have never happened before.

From Sex and the City through four successive novels, Bushnell has revealed a gift for tapping into the zeitgeist of any New York minute and, as one critic put it, staying uncannily “just the slightest bit ahead of the curve.” And with each book, she has deepened her range, but with a light touch that makes her complex literary accomplishments look easy. Her stories progress so nimbly and ring so true that it can seem as if anyone might write them--when, in fact, no one writes novels quite like Candace Bushnell. Fortunately for us, with One Fifth Avenue, she has done it again."

 
     
 
       
   

Rezensionen

SHAFRIR, Doree (2008): Sex and the Co-op.
White gloves off! Bushnell takes on Gawker in real-estate novel,
in: New York Observer v. 25.09.

 
       
   

Sex and the City (1996)
(deutsch: Goldmann 2000)

 
   
     
 

Klappentext

"Träumt am Ende nicht auch die coolste Stadtneurotikerin heimlich von Trauschein, Heim und Kindersegen? Doch wenn in Manhattan abends die Lichter angehen und die Singles sich in das Großstadtabenteuer stürzen, bleibt für Romantik wenig Zeit. Denn alles dreht sich immer nur um das eine Thema: Sex. Derweil tickt die biologische Uhr, und die Torschlußpanik wächst. Davon weiß auch Carrie ein trauriges Lied zu singen. Abend für Abend zieht sie mit ihren Freundinnen durch Bars und Clubs und trifft doch immer nur dieselben altbekannten Casanovas. Bis eines Tages der reiche, verständnisvolle Mr. Big auftaucht, der nur einen Fehler hat: Er will nicht heiraten."

"Sex and the City" in der Tradition von "Sex and the Single Girl"?

"The life of single women in the big city has had a powerful hold on our psyches since Helen Gurley Brown's Zeitgeisty book 'Sex and the Single Girl' in the '60s (...). But the single heroines in today's popular imagination are worlds apart from Helen (...) and an even farther cry from their old-maid aunts. They're well dressed, well paid and sexually gratified. "
(Yahlin Chang & Veronica Chambers in der Newsweek vom 02.08.1999)

"Brown may be the godmother of the contemporary sexpert industry. Sex and the City seems to owe much - including perhaps its title - to Brown"
(David Plotz in Slate.com vom 07.04.2000)

 
     
 
       
   

Rezensionen

MUHLKE, Christine (1996): Sex and the City,
in: Salon.com v. 08.05.

 
   

Die Fernsehserie zum Buch

Das Single-Dasein im Fernsehen - Sex and the City
 
   

Das Buch und die gleichnamige TV-Serie in der Debatte

Deutschsprachiger Raum

GÖTTING, Markus (2000): Sie behandeln die Männer als pure Sex-Objekte.
In «Sex and the City» geben vier koitus-versessene Single-Frauen der amerikanischen TV-Gemeinde den Tarif durch
in:
SonntagsZeitung
v. 19.11

KNECHT, Doris (2001): Wir sind alle Pioniere.
Eine Frau will und soll heutzutage alles sein: stark, sexy, selbstbestimmt. Das ist spannend, aber anstrengend, mit oder ohne Mann: Wo ist der Katalog mit den Lebensmustern, nach denen man sich richten kann?
in: Das Magazin. Beilage des Tages-Anzeiger v. 18.08.

Eine Hymne auf Sex and the City und eine Kritik am Bridget-Jones-Film. KNECHT geht zur Begründung zurück ins Jahr 1973 zu Erica Jong ("Furcht vorm Fliegen"), die nach KNECHT das Konzept der Schlampe in die Literatur eingeführt hat und landet beim Disput von Alice SCHWARZER und Verona FELDBUSCH.
KNECHT stellt die Frage, wie es einer Frau gelingen kann,

"ein paar Anteile ernsthaften Schwarzerismus und ein paar Anteile fröhliches Feldbuschoid in der individuellen Persönlichkeit unterzubringen und sich mit einer Prise der sexuellen Anarchie von Erica Jong, einer Portion der lustvollen Körperlichkeit von Madonna, einer Dosis der sicherheitsorientierten Heilsidee von Bridget Jones und unter Verzicht auf die gruselige Realität von «Sexy Sommer» zu einem alltagstauglichen Modell moderner Weiblichkeit zu formen? Wie und woraus bastelt man sich eine robuste, moderne weibliche Psyche? Wo ist der Katalog, aus dem man sich ein modernes Lebensmuster aussuchen kann?"

Nach Meinung von KNECHT liefert die

"brauchbarsten und explizitesten Antworten auf diese Fragen (...) momentan die amerikanische TV-Serie «Sex and the City»"

Ein Beitrag zum aktuellen Schlampen-Konzept: Michel Houellebecqs Roman "Plattform" über Sextourismus

JOOP, Jette (2001): Ledig, weiblich, neurotisch.
Nach Ally McBeal kämpfen jetzt im Kinofilm "Bridget Jones" und in der TV-Serie "Sex and the City" einsame Frauen mit dem Single-Dasein
in: Welt am Sonntag v. 19.08.

Jette JOOP klärt über das amerikanische Dating-System auf und klatscht ein wenig über BUSHNELL. Ihre Erklärung des Erfolgs der Fernsehserien über einsame Karrierefrauen ist jedoch etwas einseitig.
     
[ mehr zum Thema ]
Englischsprachiger Raum

CHANG, Yahlin & Veronica CHAMBERS (1999): Sex and the Single Girl.
'Sex and the City' shows us single women who are anything but desperate. They're looking for men, sure, but it's just shopping, not survival.
in: Newsweek v. 02.08.

SNEAD, Elizabeth (1999): The underside of big-city 'Sex',
in: USA Today v. 02.12.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 19. August 2001
Stand: 19. Juni 2015