[ Singles in den USA ] [ News ] [ Homepage ]

 
       
   

Dave Eggers: postadoleszenter Elternloser in der Popmoderne

 
       
     
       
     
       
   

Dave Eggers: Porträts und Gespräche

 
   

BRUHNS, Meike (2001): Der neue Salinger?
Kult um einen Autor: Dave Eggers gilt in den USA bereits als Literaturstar. Jetzt erscheint sein Erstling auf Deutsch,
in: MAX Nr.18 v. 23.08.

WEINGARTEN, Susanne (2001): Der Mogul des Unnützen.
Mit 21 verlor Dave Eggers die Eltern - und erbte seinen kleinen Bruder. Nach dem Bestseller-Erfolg seiner Memoiren widmet sich der amerikanische Erzähler nun exzentrischen Projekten,
in: Spiegel Nr.36 v. 03.09.

REICH, Anja (2001): Der komische Tragiker.
Dave Eggers hat einen lustigen Bestseller geschrieben - über den frühen Tod seiner Eltern und den plötzlichen Ernst des Lebens. Die Kritiker haben's schwer: Alle erdenklichen Einwände hat er bereits in seinen Fußnoten beantwortet,
in: Die ZEIT Nr.38 v. 13.09.

WEFING, Heinrich (2003): Ein permanentes Solo des Widerstands.
Wie der Schriftsteller Dave Eggers sich zu Ruhm und San Francisco zur literarischen Wiedergeburt verhilft,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.09.

Heinrich WEFING porträtiert den US-amerikanischen Schriftsteller Dave EGGERS, dessen Debütroman You Shall Know Our Velocity nun in Deutschland erscheint.

EGGERS bewohnt die Adresse 826 Valencia in "Nachbarschaft von Armut und Alternativkultur". Der Nouvel Observateur hat EGGERS gerade als den neuen KEROUAC angepriesen, was anlässlich 50 Jahre Beat-Generation nahe liegend ist. EGGERS schafft das, was Frank SCHIRRMACHER der taz abspricht:

"»Believer« (...) aus dem Hause »Mc Sweeney's« ist ein Alptraum für Medienmanager: bilderlos, informationsgesättigt, textlastig - und dennoch erfolgreich"

Wieland FREUND kritisiert Dave EGGERS u.a., indem er sich auf Ian SPIEGELMAN (Interview in Mobylives, 02.06.2003) beruft, der EGGERS vorwirft, die Hochkultur zu ignorieren:

"I mean, his whole riff of post–modern pop culture — that isn't the stuff of literature. People don't die for that. People don't lose their lives over Schoolhouse Rock. You know, literature is five thousand years of history and religions fighting it out. Eggers is to literature what Scientology is to religion."

Neu:
STAUN, Harald (2003): Tue Gutes und schweige darüber.
Der junge kalifornische Bestsellerautor Dave Eggers mißtraut Ruhm und Reichtum,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.10.

Harald STAUN stellt Dave EGGERS als Philantropen vor, dessen Bescheidenheit "keine falsche war", der aber die Mechanismen des Pop perfekt beherrscht. Heinrich WEFING hat EGGERS in der FAZ bereits gewürdigt, während Wieland FREUND ihn in der Welt in die Ecke der "verstorbenen literarischen Postmoderne" gestellt hat und den neuen Roman als "laue Roadnovel, abgeschrieben aus dem Handbuch der Beatniks" abwertet.
 
       
   

Ihr werdet (noch) merken, wie schnell wir sind (2003)
München: Droemer-Knaur

 
   
     
 

Klappentext

"Auf einer Weltreise, die nicht länger als eine Woche dauern darf, geht es Will und Hand vor allem darum, viel Geld loszuwerden. Am Ende der Reise sind sie um einige zehntausend Dollar erleichtert, doch der Versuch, die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse zu vergessen, ist nicht gelungen.

Warum geht einer auf Reisen - um Geld auszugeben, um neue Eindrücke zu sammeln, um dem eigenen Leben zu entfliehen? Will und seinen Freund Hand lassen all diese Gründe eine Weltreise antreten. Planung, Organisation und Durchführung dieses Unternehmens sind vor allem eines: chaotisch. Sie stolpern von einer verrückten Situation in die nächste. Am Ende ist das Geld, das dazu dienen sollte, einen Freund nach einem Unfall zu retten, ausgegeben, doch die Erinnerung an diesen und die Erfahrung des Verlustes eines geliebten Menschen können sie nicht abstreifen."

 
     
 
       
   

Rezensionen

fehlen noch
 
       
   

Ein herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität.
Eine wahre Geschichte (2001)
München: Droemer

 
   
     
 

Klappentext

"Dave, Toph und die große Freiheit: Die beiden Brüder sind 22 und 8 Jahre alt, als sie innerhalb weniger Wochen ihre Eltern verlieren. In Kalifornien beginnen sie ein neues Leben - und Dave ist plötzlich nicht nur Bruder, sondern auch Vater und Mutter. Und so bemüht er sich, dem Haushaltschaos Herr zu werden, sucht einen Job, geht zum Elternabend und auf den Sportplatz. Toph soll es schließlich gut gehen, und Dave will leben und die Welt verändern.
Dave, der Erzieher, selber noch ein Kindskopf, zimmert eine heile, ziemlich wilde Welt, die er kaum kontrollieren kann: Es ist seine eigene Geschichte, mit der Dave Eggers in den USA Furore machte. Smart und ironisch, witzig und cool, schwankend zwischen Selbstzweifeln, Trauer und Zorn, zwischen tosendem Lebensschwung, Albereien und zärtlicher Fürsorge erzählt der Autor von seinem ungewöhnlichen Leben. Sein »herzzerreißendes Werk von umwerfender Genialität. Eine wahre Geschichte« ist genau das, was Dave Eggers der staunenden Welt in lockerem Ton, mit atemloser Energie präsentiert - herzzerreißend, umwerfend und wahr."

 
     
 
       
   

Rezensionen

SCHERTENLEIB, Hansjörg (2001): Bin ich drin? War ich gut?
Dave Eggers erzählt vom Jungsein der Generation X in Amerika,
in: Welt v. 25.08.

HELBLING, Brigitte (2001): Nimmt mich Big Brother nicht, dichte ich halt.
Die gänzlich unerhabenen und herzzerreißenden Memoiren des knapp dreißigjährigen Dave Eggers,
in: Berliner Zeitung v. 09.10.

FRIEBE, Holm (2001): Weil ich es kann.
Dave Eggers' "Ein herzzereißendes Werk von umwerfender Genialität" ist ein umwerfendes Werk von herzzereißender Genialität,
in: Jungle World Nr.42 v. 10.10.

SCHECK, Denis (2001): Tut so, als sei alles erfunden.
Eggers kann nicht anders, als eine herzzereißende Geschichte von umwerfender Wahrhaftigkeit zu schreiben,
in: Tagesspiegel v. 10.10.

WÖRTCHE, Thomas (2001): Tristram Shandy ist wieder da.
Leben und Ansichten zweier Brüder: Dave Eggers schreibt einen Roman über die Neunziger in Kalifornien,
in: Die Woche Nr.42 v. 12.10.

 
   

Das Buch in der Debatte

U-LIT (2001): Agony and Irony they go together in perfect harmony,
in:
U-LIT.de

3SAT (2001): Ein herzzerreißend komisches Genie.
Das Romandebüt des Amerikaners Dave Eggers,
in: Kulturzeit. Sendung von 3SAT am 28.08.

 
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
     
   
 
   
© 2002-2015
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 14.Oktober 2001
Stand: 05. Juli 2015