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Helen Gurley Brown: Swinging Singles und das Cosmo-Girl

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1922 in Green Forest, Arkansas (USA) geboren
    • 1962 Ratgeber "Sex and the Single Girl"
    • 1965 - 1996 Chefredakteurin der Zeitschrift "Cosmopolitain"
    • 2012 gestorben
 
       
     
       
   

Nachrufe auf Helen Gurley Brown

 
   

Neu:
MUNZ, Eva (2012): Die Frau, die ihrem Geschlecht den Sex erklärte.
Mit "Sex And The Single Girl" landete sie 1962 einen Bestseller, der ihr die Chefredaktion von "Cosmopolitan” eintrug. Damit inspirierte Helen Gurley Brown "Sex and the City”. Sie wurde 90 Jahre alt,
in: Welt Online v. 14.08.

 
       
   

Helen Gurley Brown: Porträts und Gespräche

 
   

GARRISON, Becky (o.D.): Interview: Helen Gurley Brown,
in: The Women's Quartely

PLOTZ, David (2000): Helen Gurley Brown.
The Cosmo girl at 78,
in: Slate.com
v. 07.04.

HANTMAN, Melissa (2000): Helen Gurley Brown.
In a tempestuous era, her Cosmopolitan magazine grappled with how women should define themselves, and reconcile liberation with their interest in men,
in: Salon.com
v. 26.09.

GEISSLER, Christa & Monika HELD (2003): Die Reifeprüfung.
Uschi Glas ist nicht die Einzige, die gegen das Alter kämpft. Helen Gurley Brown, 81, Erfinderin der Frauenzeitschrift "Cosmopolitan", hat dafür sogar ein Rezept: ein bisschen Gesichtschirurgie, ein wenig Silikon, die richtige Kosmetik - und vor allem Sex,
in: Tagesspiegel v. 22.06.

Der Tagesspiegel druckt einen Auszug aus dem Buch Generation Plus mit einem Porträt von Helen Gurley BROWN, die das "Cosmo-Girl" popularisierte und mit Sex and the Single Girl (1962) das Vorbild für Sex and the City lieferte.

 
       
   

Sex and the Single Girl (1962)
(deutsch: Sex und ledige Mädchen, Bertelsmann, o.D.)

 
   
     
 

Klappentext

"Dieses Buch ist in den Vereinigten Staaten ein Bestseller. Es wird mit Nathalie Wood und Tony Curtis verfilmt. Was ist der Grund dieses ungewöhnlichen Erfolgs? »Sex und ledige Mädchen« torpediert eine der absurdesten Mythen unserer Zeit: Daß jedes Mädchen verheiratet sein müsse.
In freimütiger Darstellung wird hier der unverheirateten Frau gezeigt, wie sie unwiderstehlich, unbezähmbar, mutig und beneidenswert ledig sein kann. Im ganzen Buch gibt es kein zimperliches, scheinheiliges oder herablassendes Wort - dagegen Hunderte von praktischen, durchführbaren, spezifischen Vorschlägen von mitunter schockierender Offenheit, geschrieben von einer Frau, die selbst siebenunddreißig Jahre ledig war.
»Helen Gurley Brown schildert den Zustand alleinstehender Seligkeit so aufreizend und herausfordernd, daß jede Ehefrau sich fragen könnte, warum sie überhaupt geheiratet hat«, sagt die amerikanische Schriftstellerin Maxine Davis, und weiter: »Das Buch gibt Ratschläge - ebenso köstlich wie realistisch - über die Kunst, sich mit Männern zu amüsieren und mit ihnen fertig zu werden. Es macht die Strategie so unterhaltend, daß man sich fragt, ob die Früchte des Erfolgs überhaupt so viel Spaß machen können wie der 'Feldzug' selbst. Nun, weder bei der Autorin noch bei mir bestehen darüber die geringsten Zweifel.«
Die Leserin wird unter kundiger Leitung auf eine förmliche Männerjagd mitgenommen und darüber unterrichtet, wie sie die Aufmerksamkeit der Männer erregt - »ohne Holzhammermethode oder besondere Angabe« - und nicht etwa zu dem Zweck, nur ja »unter die Haube« zu kommen, sondern um in Zufriedenheit ledig zu bleiben, bis sie einen Mann trifft, den sie heiraten möchte - und der sie auch heiraten will.
Ein Kapitel gibt ein ausführliches, leicht zu befolgendes Rezept, wie man sexy sein kann für jeden in Seh- und Hörweite befindlichen Mann. Die alleinstehende Frau wird entdecken, wie sie zu einer großartigen Karriere kommt (»selbst wenn sie spät schaltet«), die ihr Prestige, zauberhafte Reisen und genug Geld verschafft, um einen Traumwagen zu fahren. Ein Kapitel belehrt das unglückliche Mädchen, das mit seinem Geld bodenlos leichtsinnig umgeht, wie man es zuwege bringt, an jedem Monatsende noch so viel zu haben, um ein schickes Kleid zu kaufen oder auch ein wenig auf die »hohe Kante« zu legen. In weiteren Kapiteln erfährt die Ledige, wie sie es anstellt, daß der Duft eines Tropfens französischen Parfüms auf ihren Busen sie den ganzen Tag begleitet, wie sie einem männlichen Nachtbesuch Frühstück bereitet (ohne zappelig zu sein) und wie sie eine vollendete Cocktailparty gibt.
Und lange bevor die Leserin zum Schluß gelangt ist, wird sie fest davon überzeugt worden sein, daß die gescheite, alleinstehende Frau von heute die verführerischste aller Frauen sein kann."

Stimmen zum Buch

"The first spokeswoman for the revolution was a woman whom many feminists would be loath to claim as one of their own, but of the two best-sellers on women's condition - Helen Gurley Brown's Sex and the Single Girl, published in 1962, and The Feminine Mystique, published a year later - Brown's was in many ways the more radical (...) Brown went further and announced that marriage was unnecessary and that a new life was already possible, the life of the single, urban, working 'girl.' Brown's book was a gushy guide to selfimprovement, in the style she later immortalized in Cosmopolitan (...). Brown was way ahead of her time; the skirt-suited, full-time career woman, for example, would not emerge as a feminine role model until well into the seventies.
(...)
Sex and the Single Girl argued simultaneously for women's financial independence and sexual liberation (...) This was, for many women in 1962, a major news item, almost as if a cure had been found for a fatal illness: 'Nice' girls, meaning middle-class girls in pink or white-collar jobs, not 'sluts' or 'whores' were having affairs and they were surviving.
(...)
Within a few years after the publication of Sex and the Single Girl, the single, sexually acquisitive way of life for women would no longer require book-length vindication. By 1964, there were enough single girls (and envious married women) to warrant Helen Gurley Brown's transformation of the failing, family-oriented magazine Cosmopolitan into Cosmo we know today. The first singles bars (...) opened in Manhattan's Upper East Side, and new words entered the American vocabulary: 'relationship', to accomodate both marriage and 'affairs' (...). The commercialization of singles' needs - through bars, resorts, magazines, etc. - helped create a singles culture and identity"
(Barbara Ehrenreich/Elizabeth Hess/Gloria Jacobs "Re-making love", 1986, S.56-60)

"A stratetic guide to dating, work, beauty and finance"
(Melissa Hantman in Salon.com vom 26.09.2000)

"Sex and the City" in der Tradition von "Sex and the Single Girl"?

"The life of single women in the big city has had a powerful hold on our psyches since Helen Gurley Brown's Zeitgeisty book 'Sex and the Single Girl' in the '60s (...). But the single heroines in today's popular imagination are worlds apart from Helen (...) and an even farther cry from their old-maid aunts. They're well dressed, well paid and sexually gratified. "
(Yahlin Chang & Veronica Chambers in der Newsweek vom 02.08.1999)

"Brown may be the godmother of the contemporary sexpert industry. Sex and the City seems to owe much - including perhaps its title - to Brown"
(David Plotz in Slate.com vom 07.04.2000)

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

EHRENREICH, Barbara/HESS, Elizabeth/JACOBS, Gloria (1986): Re-Making Love: The Feminization of Sex, New York: Doubleday

 
   

Das Cosmo-Girl in der Debatte

SPIEGEL (1973): Trieb und Trott.
"Jasmin" schwört dem "Leben zu zweit" ab. Neues Vorbild: "Cosmopolitan", das US-Magazin für ledige Damen zwischen 18 und 35,
in: Spiegel Nr.11

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 30. Juli 2001
Stand: 11. Juli 2015