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Jack
Kerouac:
On the Road
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Kurzbiographie
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1922 in Lowell,
Massachusetts, geboren
-
1957 Erstveröffentlichung
von "On the Road"
-
1969 gestorben
-
2010 Urfassung von
"On the Road"
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Jack
Kerouac in der Debatte
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LELAND, John (2007): Why
Kerouac Matters.
The Lessons of
"On the Road" (They're Not What You Think), Viking
-
MEIER-EWERT,
Lavinia (2009): Die Poesie der Straßenbilder.
Wallfahrt: "On
the road", sein legendärer Roman, wird derzeit neu
übersetzt, in der ungekürzten Version. Doch wo kam Jack
Kerouac her? Ein Besuch in seiner Heimatstadt Lowell,
Massachusetts, 40 Jahre nach seinem Tod,
in: TAZ v. 02.11.
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Klappentext
"Die Urfassung
des legendären Beat-Romans, der junge Leute weltweit
elektrisierte und zum Nachleben animierte - hier zum
ersten Mal auf Deutsch.
»Die einzigen
Menschen, die mich interessieren, sind die
Verrückten, die verrückt leben, verrückt reden und
alles auf einmal wollen, die nie gähnen oder Phrasen
dreschen, sondern wie römische Lichter die ganze
Nacht lang brennen, brennen, brennen.« Jack Kerouac"
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Das Buch in
der Debatte
FREUND, Wieland (2010): Sex, Drugs, Jazz - Jack Kerouacs "On
the Road".
53 Jahre nach
dem Original erscheint die Ursprungsfassung des Romans "On the
Road". Darin sind viele sexuelle Kraftwörter enthalten,
in: Welt v. 19.09.
SCHMITT, Michael (2010): Was vor den Geburtswehen lag,
in: DeutschlandRadio v. 14.11.
SCHÄFER, Frank (2010): Der rohe Drive des Augenblicks.
Urfassung: "er
Text selbst sollte zur Landstraße werden, auf der Jack und
Neal entlanghetzen: zur Erstübersetzung der legendären Urrolle
von Jack Kerouacs Subkulturklassiker "On the Road",
in: TAZ v. 11.12.
DIEZ, Georg
(2011): Der Homer der Hipster.
Mehr als 50 Jahre nach der
Erstveröffentlichung ist die unredigierte Originalfassung von
Jack Kerouacs legendärem Roman "On the Road" erschienen, die
er auf einer knapp 40 Meter langen Papierrolle schrieb. Es ist
dieselbe Geschichte, aber ein neues Buch,
in:
Spiegel Nr.5 v.
31.01.
Georg DIEZ charakterisiert
Jack KEROUAC als Ur-Hipster:
"Diese
Schlüsselfigur der Popkultur,
weil er den Untergrund mit dem Mainstream verband, weil er
die Geheimnisse der Eingeweihten zum Geschmack der Massen
machte. Manche sehen in ihm einen Verräter, manche nennen
ihn einen Visionär. Jack Kerouac war der Ur-Hipster.
Es ist ein
Wort, das eigentlich nur im amerikanischen Zusammenhang
wirklich zu verstehen ist. Bekannt wurde der Begriff durch
Norman Mailers Essay »The White Negro«, der 1957 erschien,
im selben Jahr wie »On the Road«. Ursprünglich war der
Hipster jemand, der so lebte wie ein Schwarzer, obwohl er
weiß war. Mit anderen Worten, er hörte Jazz.
Das war der
existentialistische Hipster der vierziger Jahre, der im
Schatten des Zweiten Weltkriegs lebte, das war Jack Kerouac,
als er Amerika durchstreifte. Der Hipster der fünfziger
Jahre war anders, er lebte in der bunten Welt von Elvis
Presley und Rock'n'Roll. Das ist die merkwürdige Geschichte
von »On the Road«, das ist das Missverständnis: Erlebt 1947,
beschrieben 1951, gedruckt erst 1957.
In diesen
zehn Jahren hatte Amerika die Welt erobert, mit jener
Popkultur, deren Währung mehr noch als der Dollar die Jugend
war. Kerouac wurde ein Vorbild, obwohl er nie Teil dieser
Kultur war. Zu alt, zu geschlagen, seine Kunst zielte auf
Erkenntnis, nicht auf Eroberung."
Zum Schluss stilisiert DIEZ
diesen Ur-Hipster noch zum konservativen Revolutionär, ein
Begriff, der in Deutschland für eine
antidemokratische Elite steht. Für DIEZ symbolisiert
KEROUAC jedoch die existenzialistische Wut im Gegensatz zum
schnöden
Wutbürger der Gegenwart:
"Er hasste die Linken und
die Liberalen. Er blieb ein konservativer Revolutionär. Ein
gefallener Engel, wie alle Visionäre."
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