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John Leland: Hip - Die Geschichte

 
       
     
       
     
       
   

John Leland im Gespräch

 
   
  • Neu:
    KREYE, Andrian (2005): Das geheime Wissen.
    Was ist Hip? In seinem neuen Buch versucht der amerikanische Popkritiker JOHN LELAND eine historische Definition. Er hat die Geschichte des Wortes "Hip" bis zu ihren afrikanischen Wurzeln zurückverfolgt. Und findet es schade, dass man Hipness heute kaufen kann,
    in: Neon, Juni
    • Kommentar:
      John LELAND hat in seinem Buch "Hip - The History" die Geschichte des Hip in sechs Phasen unterteilt.

            
        Am Anfang stehen EMERSON, MELVILLE und WHITMAN Mitte des 19. Jahrhunderts. Dann sind wir bereits im Paris der 1920er Jahre bei der Lost Generation. Die dritte Phase wird von der Beat Generation in den 1950er Jahren bestritten. Norman MAILER lieferte dazu 1957 mit "White Negro" jene Geschichte des Hip, die immer noch zum Standard der Hip-Erzählungen gehört. Punk und Hip Hop werden von LELAND zur vierten Phase gezählt. Danach kommen die Nerds, die nicht immer ihr schlechtes Image hatten.
            
        Die Jetzt-Zeit ist geprägt durch den Hip-Konsumerismus, den Thomas FRANK in "The Conquest of Cool" als Konsequenz des Erfolgs der Gegenkultur beschrieben hat. Die Bobos (David BROOKS) sind der Inbegriff dieser neuen Kultur des Kapitalismus. Mit ihnen ist jedoch dieser Zyklus der Hipness an seinem Ende angelangt. Soziale Aufsteiger, die im Establishment angekommen sind, sind alles andere als hip. Damit sind wir aber bereits mitten in der siebten Phase, deren Coming-Out noch bevor steht. Wer wird diesen neuen Kulturkampf gewinnen?
            
        Hipness ist - vereinfacht ausgedrückt - die Vorstellung, dass nicht die Oberschicht, sondern die Unterschicht der Motor kultureller Erneuerung ist.
      Aber diese Unterschicht ist nichts ohne ihre Interpreten aus der Gegenelite...
 
       
   

Hip - the history (2004).
HarperCollins

 
   
 
 

Klappentext

"How an underground idea shaped American culture, from sex and music to race, fashion, drugs, commerce and the national rites of rebellion.
Hip: The History is the story of an American obsession. Derived from the Wolof word hepi or hipi (»to see,» or »to open one's eyes«), which came to America with West African Slaves, hip is the dance between black and white -- or insider and outsider -- that gives America its unique flavor and rhythm. It has created fortunes, destroyed lives and shaped the way millions of us talk, dress, dance, make love or see ourselves in the mirror. Everyone knows what hip is.
This is the story of how we got here. Hip: The History draws the connections between Walt Whitman and Richard Hell, or Raymond Chandler and Snoop Dogg. It slinks among the pimps, hustlers, outlaws, junkies, scoundrels, white negroes, Beats, geeks, beboppers and other hipsters who crash the American experiment, and without whom we might all be listening to show tunes."

 
 
 
       
     
     
   

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Stand: 11. August 2006
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