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Kevin Phillips: Die amerikanische Geldaristokratie

 
       
     
       
     
       
   

Kevin Phillips in seiner eigenen Schreibe

 
     
       
   

Kevin Phillips im Gespräch

 
   
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Die amerikanische Geldaristokratie  (2003).
Eine politische Geschichte des Reichtums in den USA
Frankfurt a/M: Campus

 
   
 
 

Klappentext

"Kevin Phillips schildert den Aufstieg und Einfluss der reichsten Familien Amerikas - der Rockefellers, Astors und Carnegies, aber auch der Familien Jefferson, Roosevelt und Bush - auf die amerikanische Politik vom Ende des 18. Jahrhunderts bis heute.
Der amerikanische Ölmagnat Rockefeller war um 1900 der reichste Mann der Erde. Sein Sohn schenkte 1947 der UNO das Gelände für ihren heutigen Sitz in New York. Die Verknüpfungen zwischen den Inhabern der großen Vermögen und den Schaltstellen der Macht sind in den USA bis heute offensichtlich – auch die Familie des jetzigen Präsidenten George W. Bush hat zahlreiche Verbindungen zu den reichsten Familien der USA. Kevin Phillips schildert, wie die großen Vermögen entstanden sind. Er deckt dabei eine subtile Form der Korruption auf, die nicht auf Bestechungen beruht, sondern auf der kulturellen Wertschätzung von Reichtum und finanzieller Macht und einem daraus abgeleiteten politisch-ökonomischen System im Namen von freiem Unternehmertum und nationaler Sicherheit. Phillips bezeichnet die USA provozierend als Plutokratie, in der die Regierung die Interessen der Reichen schützt, und hat damit in den USA eine heftige Kontroverse ausgelöst."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Einleitung

Teil I: Die großen Wellen amerikanischen Reichtums

1. Das 18. und 19. Jahrhundert: Von den Freibeutern zu den industriellen Raubrittern

Kriegsgewinne in den amerikanischen Kolonien und in der neuen Nation (1776-1790)
Reichtum in der Frühzeit der Republik (1790-1860)
Der Bürgerkrieg und die Neuordnung des amerikanischen Reichtums
Die Entstehung der goßen amerikanischen Vermögen (1865-1900)

2. Seriöses Geld: Die Reichtumsexplosionen des 20. Jahrhunderts

Reichtum im Zeitalter des Progressivismus (1901-1914)
Der Erste Weltkrieg und die große Spekulationsblase der Jahre 1925 bis 1929
Der New Deal, der Zweite Weltkrieg und der »gute Boom« der fünfziger und sechziger Jahre
Der heimliche Crash (1966-1982)
Das »Jahrzehnt der Gier«: Die 1980er Jahre und die Vergrößerung der Geldvermögen
Die große Technologiemanie und Spekulationsblase der 1990er Jahre

3. Plutografie des Milleniums: Amerikanische Gewinner und Verlierer an der Jahrtausendwende

Die Plutografie in Zahlen
Der einfache Amerikaner – zurückgelassen
Die »Finanzialisierung« der Vereinigten Staaten (1980-2000)
Die Rolle der Unternehmen bei der ökonomischen Neuordnung der USA
Technologie, Reichtum und Ungleichheit
Überarbeitete und gestresste Amerikaner
Finanzielle Prosperität und sozialer Abstieg

Teil II: Ursprünge, Entwicklung und Antriebskräfte des Reichtums: Regierung, Globale Führerschaft, Technologie

4. Wir können alles haben: Die Transformation der führenden Weltwirtschaftsmächte

Drei Geschichten zur Warnung: Spanien, Holland und Großbritannien
Globalisierung als Projektion einer führenden Wirtschaftsmacht
Der unvollkommene Aufstieg der USA zur führenden Wirtschaftsmacht
Internationalismus: Herz und Seele (und möglicherweise Achillesferse) der führenden Wirtschaftsmächte
Ökonomische Führerschaft und ihre Auswirkungen auf den Reichtum

5. Freunde höheren Orts: Regierungsmacht, politischer Einfluss und Reichtum

Schwert und Zepter: Herrschaft und Reichtum bis zur industriellen Revolution
Politische Wasserscheiden und Neuordnungen des Reichtums in den USA
Reichtum und Wirtschaftspolitik in den Vereinigten Staaten
Jenseits der Vereinigten Staaten: Amerikanischer Reichtum und transnationale Regierung
Industrie, Unternehmen, Technologie und die Rolle der Regierung

6. Die Technologie und die unsicheren Grundlagen des angloamerikanischen Wohlstands

Technologie und die großen Wellen amerikanischen Reichtums
Technologische Umwälzung und ökonomische Polarisierung
Amerika und die Welt: Technologie und Ungleichheit an der Jahrtausendwende
Fortschrittstheorien und die Entstehung von Technologiemanien
Alles andere als harmlos: Die ökonomischen und sozialen Kosten von Technologiemanien und Spekulationsblasen
Das bewegliche Fest: Globale Führerschaft und Technologietransfer

Teil III: Reichtum und Demokratie: Die Rhythmen von Politik und Konfrontation

7. Reichtum und Politik in den USA

Die Entstehung von Reichtum und die amerikanische Politik
Unsere Helden waren (fast) immer kampfbereit

8. Reichtum, die Moral der Geldkultur und Korruption

Politische Korruption und die Hochzeiten des Kapitalismus
Private Laster, öffentliche Tugenden
Gier und Bürgertugend in den Boomjahren am Ende des 20. Jahrhunderts
Die Demokraten und die neue Elite
Die Divergenz zwischen dem Wirtschaftswachstum und den sozialen Verhältnissen in den USA

9. Der Niedergang großer Wirtschaftsmächte und die Politik des Ressentiments

Pomp und Polarisierung: Die wachsende revolutionäre Gesinnung in den Niederlanden und in Großbritannien
Der amerikanische Radikalismus der Mitte (1970-2000)
Die Kernpunkte des ökonomischen Niedergangs der USA
Krieg, Patriotismus und Wirtschaftsreform

Nachwort: Reichtum und Demokratie: Die Vereinigten Staaten und das neue Jahrhundert

Träumereien des Progressivismus
Die Unsicherheit der Globalisierung unter Führung Amerikas
Die veränderte Politik des Aufstiegs der Unternehmen
Das Demokratiedefizit und der Aufstieg der Nicht-Gewählten
Markt und Demokratie: Ein Spannungsverhältnis im 21. Jahrhundert?
Erneuerung der Politik oder Ende des amerikanischen Exzeptionalismus?

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • SLOAN, John W. (2002): For richer or poorer.
      Writer probes wealth and its effects on Armerican society,
      in: Houston Chronicle v. 07.06.
    • MADRICK, Jeff (2002): The Power of the Super-Rich,
      in: The New York Review of Books v. 18.07.
    • Neu:
      NOLTE, Paul (2003): Wer hat, dem wird gegeben.
      Kevin Phillips schreibt die Geschichte der wirtschaftlichen Ungleichheit in Amerika,
      in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  v. 02.12.
      • Inhalt:
        Paul NOLTE bespricht Kevin PHILLIPS' Buch über die amerikanische Geldaristokratie:

              
          "Kevin Phillips bietet nicht ganz leichte Kost, aber er schafft doch auf vorbildliche Weise jenen Brückenschlag zwischen akademischer, populärer und Wirtschaftsliteratur, der dem Anspruch des Verlages entspricht. Zudem könnte das Buch auch bei uns aktueller nicht sein, denn es liefert Diskussionsstoff über Spitzensteuersätze, Erbschaftssteuer oder die Moralität von Managergehältern. Also: eine erfreuliche und sehr willkommene Bereicherung des Bücherherbstes."
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
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Stand: 03. Dezember 2003
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