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Legs McNeil: Please Kill Me

 
       
     
       
     
       
   

Legs McNeil im Gespräch

 
   

MICHAELIS, Nils (2004): Missratene Hippies.
Der Autor der amerikanischen Punkanthologie "Please Kill Me", Legs McNeil, über Hippies, Nazisymbole, englische Punks, Clinton und die Pornoindustrie,
in: WochenZeitung Nr.28 v. 08.07.

 
       
   

Please Kill Me (2004).
Die unzensierte Geschichte des Punk
(zusammen mit Gillian McCain)
Hannibal Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Dieses Buch erzählt die ereignisreiche Geschichte des amerikanischen Punk. Da die Verfasser ausschließlich Aussagen von Zeitzeugen verwendet haben, liest sich das Buch wie ein Roman. In chronologischer Reihenfolge fügt sich nahtlos Zitat an Zitat, als säßen die Interviewten in einer großen Runde beisammen, um sich mit dem Erzählen abzuwechseln. Was die Musikrebellen wollten, war Authentizität, keine Märchenstunde. Die Anekdoten und Erinnerungen von Leuten wie Patti Smith und Dee Dee Ramone bilden ein schillerndes Kaleidoskop, jenen Teil amerikanischer Musikgeschichte betreffend, der in den Sechzigern seinen Anfang nahm, als Velvet Underground in Warhols Factory-Umfeld erste Konzerterfahrungen sammelten. Es folgen Stories über die New York Dolls, Ramones, Blondie etc. Ein amüsantes und informatives Lesevergnügen, das zudem wieder enorm Lust macht, seine alten Platten aufzulegen."

Pressestimmen

"Wie es angefangen hat und wo, können selbst die nicht erklären, die dabei gewesen sind.
McNeil/McCain heben mit dem Moment an, da Andy Warhol auf eine Gruppe namens The Velvet Underground aufmerksam wird und glaubt, sie in seinen New Yorker Kunst-Zirkus integrieren zu können. Aus der Verschmelzung von Pop Art und Rock’n’Roll geht ein neuer Lebensstil hervor, ein düsterer Klang-Existenzialismus."
(Kai Müller im Tagesspiegel vom 24.03.2004)

"Legs McNeil kann für sich beanspruchen, den Begriff Punk zwar nicht erfunden zu erhaben (dieses Verdienst gehört vermutlich Lester Bangs). Doch hat er ihn gewissermassen institutionalisiert, als er 1975 mit dem Grafiker John Holmstrom das Magazin »Punk« gründete. »Please Kill Me« skizziert das amerikanische Vorbild des Genres, nicht das britische Phänomen Punk, für dessen Beginn die Sex Pistols stehen.
(...).
Die New Yorker Szene bestand aus einem Häufchen weißer Musiker, Künstler, Bohemiens und Straßenkids, deren inoffizieller Clubraum das legendäre CBGB's an der Lower East Side war."
(Markus Schneider in der Berliner Zeitung vom 23.08.2004)

 
     
 
       
   

Rezensionen

MÜLLER, Kai (2004): Wir glauben nichts,
in: Tagesspiegel v. 24.03.

SCHÄFER, Frank (2004): Kinder des Zorns.
"Please Kill Me". Die oral history des Punk endlich übersetzt,
in: satt.org, August

Frank SCHÄFER über das Buch zur amerikanischen Punkgeschichte:

"1996 bereits veröffentlichten Szene-Patriarch Legs McNeil und Gillian McCain ihre »oral history«, also lange bevor sich Jürgen Teipel für seinen »Doku-Roman« »Verschwende Deine Jugend« die Punk- und Neue-Deutsche Welle-Geschichten der frühen Achtziger erzählen ließ. Die Form ist nicht nur deshalb so evident, weil sie der Heterogenität der Szene und dem forcierten Chaos der Veranstaltungen Rechnung trägt, sondern auch weil es das Montage-Prinzip der hektographierten Fanzines kopiert. Das Buch handelt vom Punk mit den Mitteln des Punk. Und indem es auch dessen Prähistorie in den Blick nimmt, ist es zugleich eine Geschichte der amerikanischen Gegenkultur dieser Jahre, in der anscheinend jeder jeden kannte und alles mit allem zusammenhing. Vor allem aber liefert es ein ziemlich buntes, wenn auch wohl leicht idealisiertes Bild jener Existenzweise zwischen Größe und Gosse."

Neu:
SCHNEIDER, Markus (2004): Rücksichtsloser Kampf gegen die Langeweile.
Legs McNeil erzählt die wundersame und erschröckliche Geschichte des amerikanischen Punkrock,
in: Berliner Zeitung v. 23.08.

Anlässlich der Übersetzung des Doku-Roman-Klassikers Please Kill Me rollt Markus SCHNEIDER die Anfänge des US-Punk auf: "Anders als später bei den Sex Pistols, ging es im US-Punk - Ende der Sechzigerjahre entstanden - aber noch weniger um situationistische Inszenierungen, modische Posen und Pop-Strategien. Vielmehr verwirklichten amerikanische Teenager in der ersten Dekade nach Hippies, Pop und Vietnam im Punk ihre nihilistischen Ausbruchsfantasien. Sie waren die »Blank Generation«, nach der Hymne Richard Hells, der mit seiner nicht unmutigen T-Shirt-Aufschrift »Please Kill Me« auch den Titel dieses Buches geliefert hat."

 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 24. August 2004
Stand: 17. Juni 2015