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Leora Tanenbaum:
Catfight
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Leora Tanenbaum in ihrer
eigenen Schreibe
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Leora Tanenbaum im
Gespräch
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Catfight (2004).
Weibliches Konkurrenzverhalten - und
wie Männer davon profitieren
Kreuzlingen/München: Ariston
(Original 2002)
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Klappentext
"»Catfight«
nennt man es in Amerika abfällig, wenn sich zwei
Frauen bekriegen. Doch es gibt Gründe,, warum Frauen
bei ihren Geschlechtsgenossinnen so häufig die
Krallen ausfahren, bei Männern aber schnurren.
Versiert, humorvoll und abwechslungsreich beschreibt
die Autorin weibliches Konkurrenzverhalten. Sie
zeigt, wie Frauen oft handeln und wie sie besser
kooperieren können, ohne sich zu verstellen. Denn
eins ist klar: Frauen zanken um Krümel, während die
Männer immer noch den größten Teil des Kuchens unter
sich aufteilen."
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Pressestimmen
"Wie alle sozialen Bewegungen hat es der Feminismus
in Zeiten öffentlicher Sparexzesse schwer, und
gerade auf Grund seiner Erfolge führen die Frauen
ihre Probleme lieber auf individuelles Versagen als
auf strukturelle Ungerechtigkeiten zurück.
Folgerichtig nähert sich ein Teil der feministischen
Literatur dem Genre des Lebenshilfe-Ratgebers:
schwesterliche Wegweiser durch das komplizierte
Frauenleben von heute.
Auch Leora Tanenbaums Buch Catfight gehört in
diese Kategorie. Sie behandelt ein Phänomen, das man
salopp auch »Stutenbissigkeit« nennt: die schlechte
Angewohnheit von Frauen, auf bösartige Weise
miteinander zu rivalisieren. Die Aggressivität
wendet sich selten gegen die Männer, obwohl diese
die eigentlichen Konkurrenten um Jobs, Macht und
Geld wären. Stattdessen wetteifert die amerikanische
Mittelstandsfrau mit Kolleginnen und Nachbarinnen
(...)
Den Grund für die diagnostizierte Zickigkeit sieht
Tanenbaum in der Rollenunsicherheit der Frau
zwischen traditionellen Weiblichkeitsbildern und den
beruflichen Karriereanforderungen; diese
Unsicherheit kompensieren Frauen mit Aggressivität
gegen ihre Leidensgenossinnen. So weit, so
nachvollziehbar - und so banal. Am Ende des (...)
Buches stehen Tipps für mehr Solidarität im
Mittelklasse-Vorort (...).
Leora Tanenbaum vergisst bei all dem nicht,
regelmäßig zu betonen, dass sie persönlich auch ihre
Weiblichkeit genießt. »Wir lieben unseren
Lippenstift«, das ist die gemeinsame Parole der »Dritte-Welle-Feministinnen«.
Übersetzt in die klassische Begrifflichkeit der
feministischen Diskussion, ist die Lippenstift-Hymne
ein Bekenntnis zur Differenz: ein wenig trotzig
vorgetragen, als hätten die Töchter immer noch
Angst, die kämpferischen Mütter würden ihnen die
Insignien betonter Weiblichkeit aus der Hand
schlagen."
(Elke Buhr in der Frankfurter
Rundschau vom 24.03.2004)
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Was ist das Problem?
Versuche der Zusammenarbeit
Das Sagen haben die Männer
Das neue Gefühl der Weiblichkeit
Unsere Vorbilder?
Die Wurzeln des Übels
Wettbewerb lernen
Frauen, getrennt durch Klasse und ethnische Herkunft
Frauen und Ressentiments
Die "wahre" Natur der Frau
Verdeckte Aggression
Nur für Mitglieder
Gesunde Konkurrenz
Schönheit
Die Schönheitsfalle
Jung, schlank, weiß...
...und gut gekleidet
Miss America
Feminismus und Schönheit
Schönheitsoperationen
Wer ist die Dünnste im ganzen Land?
Mütter und Töchter auf Diät
Liebe
Die "andere Frau" in der Literatur
Geld und Abhängigkeit
Die neue Single-Kultur
Die "andere Frau" heute
Wenn die "andere Frau" ausgerechnet die Freundin ist
Ein Hoch auf die Braut
Arbeitswelt
Geschlechterdiskriminierung - ja, es gibt sie noch
Unsicherheit im Beruf
Knallhart
Die mächtige Frau
Das weibliche Plus
So weich wie Seide
Vorsicht: Frauen bei der Arbeit
Mutterschaft
Die Isolation junger Mütter
Die selbstlose Mutter
Berufstätige Mütter - der große Widerspruch
Frauen und Sport
Wenn Frauen sich verbünden
Die weiblichste Sportlerin gewinnt
Epilog
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Die "andere Frau" in der
Literatur
- Früher
- AUSTEN, Jane - Gefühl und
Verstand
- AUSTEN, Jane - Stolz und
Vorurteil
- BRONTË, Charlotte - Jane Eyre
- WHARTON, Edith - Das Haus der
Freude
- Heute
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Die "andere Frau" im Film
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Rezensionen
- Neu:
BUHR, Elke (2004): Rotieren im Raum.
Feminismus jenseits
rascher Pointen? Leora Tanenbaum, Claudia Quaiser-Pohl,
Kirsten Jordan und Elisabeth Badinter geben schwesterlichen
Rat,
in: Literaturbeilage der Frankfurter Rundschau v.
24.03.
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weiterführende
Links
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