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Mark Lindquist: Never Mind Nirvana

 
       
   
  • Kurzbiographie

 
       
     
       
   

Mark Lindquist : Porträts und Gespräche

 
   
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Never Mind Nirvana (2003)
German Publishing

 
   
 
 

Klappentext

"Seattle. Pete Tyler steht am Scheideweg. Vor acht Jahren hat er seine aufstrebende Grunge-Band aufgelöst, um sich an etwas »Erwachsenerem« zu versuchen. Nach einem Jurastudium - mittlerweile 36 Jahre alt (»Fast vierzig!«) - hängt er als stellvertretender Staatsanwalt (ein Anzugträger) immer noch in denselben Clubs herum, in denen er vor zehn Jahren auftrat. Auch trifft er sich noch immer mit demselben Typ von Frauen, die ihm heute allerdings erzählen, wie sehr ihre älteren Schwestern seine Band mochten.
Pete beschließt zu heiraten – allerdings weiß er noch nicht wen. In Frage kommen Beth (seine erste aber verschollene Liebe), Winter (die Stripperin, mit der er ab und an zusammen ist) und Esmé (die für ein Subpop-Magazin arbeitet und ihn auf eine gewisse Art beflügelt).
Als eine Vergewaltigungsakte auf seinem Schreibtisch landet, wird er gleichzeitig mit seiner Vergangenheit und Zukunft konfrontiert. Der Beschuldigte ist Mitglied einer Grunge-Band mit der Pete in alten Tagen auf Tour war.
Pete Tyler ist eine coolere Version von jedermann und Never Mind Nirvana ist die explosive, ausgelassene Geschichte eines Mannes, der sich nicht zwischen seiner Jugend und der Erwachsenenwelt entscheiden kann. Meisterhaft vermischt mit der Musik Seattles, Drogen und hemmungslosem Sex ist die Story eine faszinierende Zusammenfassung des American way of life in der Post-Grunge-Ära.
"

Pressestimmen

Never Mind Nirvana«, das gekonnt Rock'n'Roll als Lifestyle präsentiert, natürlich in Seattle - Grunge und Kaffehäuser als Kulisse einer »American Psycho«-Krise voller Labels, Etiketten, Songtitel und Referenzen, die man versteht, auch wenn man aus Semantik-Seminaren einst desertierte"
(Matthias Penzel im Rolling Stone vom November 2002)

"Tyler ist ein loser Geselle. Zunächst jedenfalls. Der Exrocker, der nach dem ersten Album die Karriere zugunsten eines Jurastudiums drangegeben hat und sich nun als stellvertretender Staatsanwalt verdingt, prolongiert nach Feierabend sein früheres Leben: Sauftouren, Strip-Bars, One-Night-Stands, das alte »Besser verbrennen als verblassen«-Spiel. Nur macht es ihm so recht keinen Spaß mehr. Was er braucht, so seine fixe Idee, ist eine Ehefrau, aber die Auswahl fällt nicht leicht bei dem riesigen Angebot ... Am Ende hat er zwar immer noch nicht geheiratet, aber jetzt meint er es wenigstens ernst.
Die Generation X kommt langsam in die Jahre. Es fühlt sich noch etwas komisch an, man wehrt sich ein bißchen, aber doch schon eher halbherzig. Lindquist läßt die Rock’n’Roll-Ideale fahren für so etwas Uncooles wie Verantwortung, Moral, ja sogar Reue – bürgerliche Tugenden also. Aber auch wenn er hier argumentiert wie die jüngste Fernseh-Werbung für Bausparen bei der LBS, er schildert Petes Leiden an sich selbst ebenso tiefenscharf wie warmherzig, so überzeugend, daß man seine allmähliche Verspießerung mit Anteilnahme verfolgt und sogar deren Notwendigkeit einsieht. Der Mann hat einfach Angst, allein zu sterben!"
(Frank Schäfer in der jungen Welt vom 26.09.2002)

 
 
 
       
     
   
  • Das Buch in der Debatte

    • PENZEL, Matthias (2002): Low Fidelity.
      Die Misere der deutschen Pop-Literatur,
      in: Rolling Stone, Nr.11, November
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 26. September 2003
Stand: 26. September 2003
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