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Naomi Klein: Die No-Logo-Bewegung der Generation X

 
       
   
  • Kurzbiographie

    • 1970 in Montreal (Kanada) geboren
    • 1999 Buch "No Logo. Taking Aim at the Brand Bullies"
      (deutsch:
      "No Logo!")
    • 2007 Buch "The Shock Doctrine"
      (deutsch: "Die Schock-Strategie")
 
       
     
       
   

Naomi Klein in ihrer eigenen Schreibe

 
   
  • KLEIN, Naomi (2000): The Vision Thing.
    Where the DC and Seattle Protests unfocusde, or are critics missing the Point?
    in:
    The Nation v. 10.07.
  • KLEIN, Naomi (2001): Outflanking the rich and powerful.
    They are shrieking about unfair competition in Davos. Poor things,
    in: The Guardian v. 26.01.
  • KLEIN, Naomi (2001): Die Tyrannei der Marken.
    Mit ihrem Buch "No Logo!" ist Naomi Klein zur Vordenkerin der Globalisierungsgegner geworden. In brandeins fasst die Kanadierin ihre Thesen zusammen. Fazit? Selber denken, selber leben!
    in: brandeins Nr.5, Schwerpunkt Globalisierung, Mai
  • KLEIN, Naomi (2001): Zeichen und Wunden.
    Hat der Terror die Antiglobalisierer erledigt?,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 14.10.
  • KLEIN, Naomi (2001): Gott handelt.
    Wie der Terror dem Kamikaze-Kapitalismus hilft: Zur Konferenz der Welthandelsorganisation in Doha,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 10.11.
  • KLEIN, Naomi (2006): Disaster capitalism: how to make money out of misery.
    The privatisation of aid after Katrina offers a glimpse of a terrifying future in which only the wealthy are saved,
    in: The Guardian v. 30.08.
 
       
   

Naomi Klein: Porträts und Interviews

 
   
  • deutschsprachiger Raum

    • FRIEBE, Holm (2001): Naomi Klein "Hipness heißt Angst haben".
      Selbsthilfegruppe für Fashionvictims oder politische Bewegung?
      in: Jungle World Nr.9 v. 21.02.
    • BERHORST, Ralf (2001): Ronald McDonald statt Jesus.
      Der Antikapitalismus-Star Naomi Klein über die Sehnsucht nach der Demokratie und den Kampf gegen Nike,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 06.03.
    • SEMIDEI, Constanze (2001): "Wir sind doch auch schon privatisiert",
      in: Spiegel Online v. 08.03.
    • RIEDEL, Claudia (2001): Keine Macht den Marken!
      Sie ist der neue Star der Globalisierungsgegner. In ihrem Buch "No Logo!" warnt Naomi Klein vor der Weltherrschaft der Konzerne. Ein Gespräch über die Ausbeutung der Dritten Welt, die Lust am Shoppen und das Glückspotenzial von Turnschuhen,
      in: Die ZEIT Nr.12 v. 15.03.
    • KALLE, Matthias (2001): So klein ist die Welt.
      Naomi Klein über die Macht der Marken und den Hype um ihre Person,
      in: Jetzt. Das Markenheft. Magazin der Süddeutschen Zeitung, Nr.13, v. 26.03.
    • SCHULZKI-HADDOUTI, Christiane (2001): Kampf dem Markenmythos.
      Naomi Klein entdeckt das hässliche Gesicht hinter der Maske der Logos,
      in: Transatlantik Nr.2, Mai
    • BOEDECKER, Sven (2001): Prophetin des Widerstands.
      Seit ihrem Bestseller "No Logo" ist Naomi Klein die einflussreichste Kritikerin einer falsch verstandenen Globalisierung,
      in: Die Woche Nr.46 v. 09.11.
 
   
  • englischsprachiger Raum

    • VINER, Katharine (2000): Hand-to-brand-combat.
      As a teenager, Naomie Klein was a dedicated mall rat, fixated on designer labels. A bare decade later, the author of a life-changing book on anti-corporatism and the new politics, she is at the heart of the protest at the current World Bank summit in Prague. She tells Katharine Viner how everything turned around for her,
      in: The Guardian v. 23.09.
 
       
   

Die Schock-Strategie (2007).
Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus.
Frankfurt a/M: Fischer Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. Es funktioniert immer nach den gleichen Mechanismen. Wo vor dem Tsunami Fischer ihren Lebensunterhalt verdienten, stehen heute luxuriöse Hotelresorts, im Irak wurden nach dem Krieg die Staatsbetriebe und die Ölwirtschaft neu verteilt - an westliche Konzerne. Existenzen werden vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte.
Naomi Klein, Autorin des Welt-Bestsellers »No Logo«, weist in ihrem beeindruckenden Buch nach, wie der Siegeszug der neoliberalen Ideologie in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt, auf Katastrophen und sogar auf Folter beruht, um die ungezügelte Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen."

 
 
 
       
   
  • Das Buch in der Debatte

    • JACOBI, Robert (2007): Erst der Schock und dann das Heil.
      Heute erscheint Naomi Kleins jüngste Attacke wider den globalen Kapitalismus: "Die Schock-Strategie - der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus". Noch eine Verschwörungstheorie?
      in: Süddeutsche Zeitung v. 10.09.
    • LEE, Felix (2007): Die neue Bibel ist da.
      In Toronto stellte Naomi Klein ihr neues Buch "Die Schock-Strategie" vor - und einen verstörenden Kurzfilm über Katastrophenkapitalismus,
      in: TAZ v. 10.09.
    • WESTERWELLE, Guido (2007): Nur was für Oskar.
      Von Brasilien bis China, von Sri Lanka bis Irak, von Russland bis Israel, von Polen bis Chile, von Südafrika bis in die USA: Naomi Klein galoppiert durch die Welt. Ihr Pferd heißt Vorurteil,
      in: Welt v. 15.09.
    • PLATTHAUS, Andreas (2007): Erst kommt die Katastrophe, dann der Kapitalismus,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.09.
    • RÖGGLA, Kathrin (2007): Krisenproduktionsmaschine.
      Katastrophen als kapitalistisches Machtinstrument: Naomi Klein betreibt Systemkritik,
      in: Tagesspiegel v. 17.09.
      • Inhalt:
        "Nach dem »militärisch-industriellen Komplex« der 70er und 80er Jahre, dem Casino-Kapitalismus der 90er jetzt also der Katastrophen-Kapitalismus-Komplex. Ein wenig klingt das schon nach altem Wein in neuen Schläuchen, doch Naomi Klein geht es nicht darum, ein neues Label zu erfinden, sondern, und das gelingt ihr sehr überzeugend, die Genese eines weltumspannenden Systems zu erzählen, welches sich durch ein herausstechendes Merkmal auszeichnet: Es produziert Katastrophen, nicht nur, um Profit daraus zu ziehen, sondern um sich als herrschende Machtstruktur fix zu installieren, bis aus dem militärisch-industriellen Komplex jenes Regierungsunternehmen wird, dem jeder Bewohner dieses Planeten unterworfen ist", meint Kathrin RÖGGLA.
    • Neu:
      WALTHER, Rudolf (2007): Die Folter als stummer Partner,
      in: Frankfurter Rundschau v. 18.09.
      • Inhalt:
        "Die Stärke von Naomi Kleins Buch liegt darin, dass sie immenses Material zusammenträgt, um das komplexe Zusammenspiel von politischen Schocks nach Putschen, Kriegen oder Bürgerkriegen und wirtschaftlichen Schocks bei »der Säuberung des Marktes von allen Regeln« zu illustrieren. Wo obendrein gefoltert wird, sind diese beiden Schocks mit psychischen Traumata verbunden. (...).

              
          Die Schwäche ihres Buches besteht darin, dass es der Autorin nicht hinreichend gelingt, dieses Zusammenspiel analytisch zu durchdringen", meint Rudolf WALTHER.
 
       
   

No Logo! (2001)
Der Kampf der Global Players um Marktmacht - Ein Spiel mit vielen Verlierern und wenigen Gewinnern.
(Taschenbuchausgabe 2002)
München:
Riemann

 
   
 
 

Klappentext

"Die 29-jährige Journalistin Naomi Klein analysiert, was die viel beschworene Globalisierung den Menschen tatsächlich an Freiheit, Vielfalt und Wohlstand gebracht hat.
Das Ergebnis ihrer Studie ist erschütternd. Denn während Großunternehmen die freie Wahl der Verbraucher propagieren, beherrschen sie mit ihren Marken die Medien und den öffentlichen Raum. Die Kosten, die sie aufbringen müssen, um ihre Marken zu managen, sparen sie bei der Herstellung der Produkte ein. In Indonesien, China, Mexiko, Vietnam und den Philippinen produzieren sie in Freihandelszonen, in ghettoähnlich abgeschirmten »sweatshops«"

 
 
 
       
   
  • Erstes Kapitel des Buchs

    • KLEIN, Naomi (1999): New Branded World,
      aus: No Logo. Taking Aim at the Brand Bullies
      in: New York Times Online
 
     
   
  • Das Buch in der Debatte

    • deutschsprachiger Raum
      • SONTHEIMER, Michael (2000): Kampf dem Swoosh.
        In ihrem Buch "No Logo" tritt die Kanadierin Naomi Klein gegen die Tyrannei der Markennamen an - mit internationalem Erfolg,
        in: Spiegel Nr.51 v. 18.12.
      • PHILIPPI, Anne (2001): Waren-Zeichen.
        Einerseits wird die Macht internationaler Marken immer größer. Auf der Gegenseite formiert sich eine Opposition gegen die Diktatur des Logos - der aufgeklärte Konsument von heute findet beides in Ordnung,
        in: Financial Times Deutschland v. 02.03.
      • PLATH, Jörg (2001): "No Logo!" Wir sind die Guten.
        Kritik an der Marke - für Markenbewusste? Aber sicher. Die junge Ökonomin Naomi Klein präsentiert in Berlin ihr globalkapitalistisches Buch,
        in: Tagesspiegel v. 06.03.
      • MEISTER, Martina (2001): Ich und mein Logo.
        Naomi Klein predigte wider den Markenterror,
        in: Frankfurter Rundschau v. 06.03.
      • WOLFRAM, Gernot (2001): Gebete an die Macht der Marke.
        Die US-Journalistin Naomi Klein und ihr sanfter Kampf gegen die Welt-Diktatur der Images,
        in: Welt v. 06.03.
      • FRIEBE, Holm (2001): Image ist nichts.
        Wie Werbung die metaphorischen Räume verstopft und die Kluft zwischen Symbolischem und Realem genauso wächst wie der Protest. Erkundungen der globalen Kampfzone,
        in: TAZ v. 10.03.
      • LINNARTZ, Mareen (2001): den seelenverkäufern auf der spur.
        Firmen verkaufen keine Produkte, sondern Gefühle. Und sind damit einflussreicher als manche Regierung. Das behauptet die junge US-Autorin Naomi Klein. Ihr Buch No Logo, eine Kampfansage gegen den Markenfetischismus, ist zum Überraschungs-Bestseller avanciert,
        in: Frankfurter Rundschau v. 17.03.
      • SIEMONS, Mark (2001): Das lebende T-Shirt.
        Böse neue Markenwelt: Der Antikapitalismus wird unironisch,
        in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.06.
        • Inhalt:
          Mark SIEMONS beschäftigt sich mit dem Genre der Marken- und Werbekritik, zu denen er Autoren wie Frédéric Beigbeder, Naomi KLEIN oder die Band Blumfeld zählt: "Das Neue ist (...) eine Entscheidung: die Aufkündigung jenes einverständigen Blinzelns, das sich im Umgang mit Werbung und Marketing eingebürgert hat." Die Gemeinsamkeit besteht in einem "Überdruß an allzu subtilen Distinktionen (...). Man strebt wieder eindeutige Gut/Böse-, Freund/Feind-, Wir/Ihr-Unterscheidungen an (...): Das Bewußtsein der eigenen sozioökonomischen Verstrickung hält offenbar nicht mehr vom Willen zur Fundamentalkritik ab. Und die Resonanz darauf in der etablierten Kulturwelt ist, allen performativen Widersprüchen zum Trotz, gewaltig (...).
          Das Selbstbewußtsein (...) beruht offensichtlich (...) auf einer sozialen Tatsache: dem globalen Gemeinschaftsgefühl". SIEMONS gesteht der neuen Unversöhnlichkeit sogar einen rationalen Kern zu: "die Entlarvung eines Selbstbetrugs. Es ist eben eine Illusion, von der Einbindung in ein instrumentelles Abhängigkeitsgeflecht, wie es das Markensystem darstellt, einen Zugewinn an Freiheit zu erwarten. Die pure Selbstachtung gebietet es, damit zu brechen." Den blinden Fleck der Sehnsucht nach der "wirklichen Wirklichkeit" einer solchen Kritik sieht SIEMONS im Fehlen "einer eigenen Idee von sozialer Wirklichkeit"
    • englischsprachiger Raum
      • TOLSON, Jay (2000): What's in a name?
        When it's a brand, lots, including image, money, and power,
        in: U.S.News & World Report v. 09.10.
      • KNOBIL, Marcel (2000): No logo - no comeback.
        Naomi Klein is wrong, argues Marcel Knobil. Brands protect consumers and create wealth and jobs,
        in: The Observer v. 03.12.
 
     
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 03. März 2001
Update: 18. September 2007
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