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Nicholas Eberstadt: Europas zukünftige demographische Herausforderung

 
       
     
       
     
       
   

Nicholas Eberstadt in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

FAZ-Dossier: Das betrifft uns alle - Die Bevölkerung von China, Russland und Indien altert dramatisch

Nicholas EBERSTADT, vom American Enterprise Institute in Washington, schreibt über den weltweiten demografischen Wandel. Am 4. Mai hat die SZ bereits über das Thema berichtet.

EBERSTADT, Nicholas (2006): Worum es geht.
Alte neue Welt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.05.

EBERSTADT, Nicholas (2006): Grautöne.
Was uns morgen erwartet,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.05.

EBERSTADT, Nicholas (2006): China.
Eine Tragödie in Zeitlupe für Millionen ältere Menschen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.05.

EBERSTADT, Nicholas (2006): Rußland.
Der Tod ist den Jungen so nahe wie anderswo den Alten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.05.

EBERSTADT, Nicholas (2006): Indien.
Erst 2026 so alt, wie es Europa längst ist,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.05.

EBERSTADT, Nicholas (2007): Vor Alarm wird gewarnt.
Warum das Bevölkerungswachstum keine Katastrophe ist,
in: Tagesspiegel v. 12.09.

EBERSTADT, Nicolas & Hans GROTH (2010): Demografischer Stress in der entwickelten Welt.
Die Folgen der Alterung von Gesellschaften für die Staatsfinanzen werden oftmals unterschätzt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 06.09.

Im Jahr 2004 erregte Frank SCHIRRMACHER Deutschland mit seinem Bestseller "Das Methusalem-Komplott" Aufsehen. Die Welt werde aufgrund der Alterung der westlichen Gesellschaften in einen Ausnahmezustand versetzt.
            Ein neues Buch der Zeit-Redakteure Manuel J. HARTUNG & Cosima SCHMITT mit dem programmatischen Titel Die netten Jahre sind vorbei beschwört aufgrund der so genannten Babyboomer-Generation einen Generationenkrieg. Was ist dran an dieser Behauptung? Im neuen Herbstthema wird auf dieses Thema eingegangen, denn offensichtlich hat SCHIRRMACHER die Probleme der USA auf Deutschland projiziert, obwohl unsere Gesellschaft viel geringere Probleme mit den Babyboomern bekommen wird.
            Die Ökonomen EBERSTADT & GROTH zeigen in dem NZZ-Aritkel aufgrund einer Prognose der United Nations Population Division (UNPD) das finanzielle Ausmaß, in dem die OECD-Länder durch die Alterung im Jahr 2030 betroffen sein werden (Staatsverschuldung gemessen am Bruttoinlandsprodukt).
            Im Artikel werden die Probleme der Länder Deutschland, Italien Frankreich, Japan und die USA näher betrachtet. Weder Frankreich (300 %), das mit einem tollen Geburtenniveau trumpfen kann (hier wird, wie auch auf dieser Website betont, kritisiert, dass unklar ist, wie sich die Geburtenraten ethnisch zusammensetzen), noch die ebenfalls mit einem Babyboom gesegnete USA (300 %), erst recht nicht Japan (600 %), dessen Alterungssprobleme seit langem bekannt sind, sondern Deutschland (200 %) und Italien (200 %) stehen relativ gut da.
            Da es den beiden Ökonomen um eine Einführung eines demografischen Stresstests geht, ist die Lage natürlich in allen Ländern ernst. Auch wenn - entgegen den Behauptungen der Wissenschaftler - solche Prognosen mit großen Problemen behaftet sind, so lassen sich doch Trends erkennen. Die genannten Trends stimmen im Großen und Ganzen mit den auf dieser Website seit Jahren betonten Annahmen zu den tatsächlichen Problemen verschiedener Länder überein.

EBERSTADT, Nicholas (2012): Abnehmender Halbmond.
Nicht nur die Abendländer werden weniger. Auch in weiten Teilen der islamischen Welt geht die Fruchtbarkeitsrate drastisch zurück. Die Entwicklung scheint dort allerdings nicht vom Fortschritt der Gesellschaft getrieben zu sein,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.06.

 
       
   

Nicholas Eberstadt im Gespräch

 
       
   

BORN, Hanspeter (2008): "Es ist Science-Fiction".
Die Bevölkerungen Europas und der Schweiz schrumpfen und werden älter. Der amerikanische Demograf Nicholas Eberstadt zeigt auf, wie sich das Problem der Überalterung lösen lässt und warum Kinderkrippen nicht für mehr Geburten sorgen,
in:
Weltwoche Nr.26 v. 26.06.

 
       
   

Nicholas Eberstadt in der Debatte

 
       
   

Neu:
ENZ, Werner (2010): Islamische Welt als demografischer Normalfall.
Szenarien zum Wachstum der muslimischen Bevölkerung,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 13.11.

ENZ referiert insbesondere die Position von Nicholas Eberstadt, gemäß der in den meisten muslimischen Staaten zwischen 1975 und 2005 ein Rückgang der Fertilitätsrate um durchschnittlich 3 % stattgefunden hat. Ausnahmen seien aus unterschiedlichen Gründen Afghanistan, Somalia, Niger, Tschad und Jemen.

 
       
   

Europe's Coming Demographic Challenge  (2007).
Unlocking the Value of Health
(zusammen mit Hans Groth)
AEI Press

 
   
     
 

Klappentext

"For nearly a generation, economic growth in Western Europe has lagged conspicuously behind the United States. Europe’s population is aging dramatically; the region’s working-age population will peak in just a few years and decline indefinitely thereafter. If Western Europeans wish to remain economically competitive and enjoy continuing improvements in living standards, they must act now to address this looming demographic challenge.

Fortunately, there is one important demographic realm, critical to both productivity and economic competitiveness, where Western Europe may enjoy a comparative advantage: mortality and health. Today, human capital has replaced natural resources as the driving force behind economic growth, and in this regard, Europe is well-positioned. The present generation of Western Europeans aged fifty to seventy-four is more physically robust and mentally alert than any of their predecessors on the continent—indeed, they are better educated and more highly trained than any cohort before them. The promise of “healthy aging” offers significant opportunities for economic growth and development for Europe in the decades ahead—if governments and citizens are willing to grasp them. Throughout Western Europe, perverse economic and social policies are driving older workers away from the labor force. For the region to capitalize upon the potential of a healthy older workforce, it must reverse this pervasive retreat from paid work at older ages."

 
     
 
       
   
  • Das Buch in der Debatte

fehlt noch

 
       
   
  • Nicholas Eberstadt im WWW

http://www.aei.org/scholar/62

 
       
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 03. April 2006
Stand: 13. April 2017