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Paul R. & Anne H. Ehrlich: Bevölkerungswachstum und Umweltkrise

 
       
     
       
   

Bevölkerungswachstum und Umweltkrise (1972).
Die Ökologie des Menschen
Frankfurt a/M: Fischer Verlag (vergriffen)

 
   
 
 

Klappentext

"Dieses Buch ist eine zusammenfassende und umfassende Einführung in die Ökologie des Menschen, die Ergebnisse aus zahlreichen Disziplinen verarbeitet und die weltweite Umweltkrise in Ursachen und Konsequenzen verstehbar macht. "

Inhaltsverzeichnis

Vorwort zur deutschen Ausgabe

1. Kapitel

Die Krise

2. Kapitel

Die Bevölkerungszahlen

Geburten- und Sterblichkeitsziffern
Wachstumsrate
Geschichte des Bevölkerungswachstums

3. Kapitel

Bevölkerungsstruktur und Vorausberechnung

Altersstruktur
Verteilung
Verstädterung
Demographische Projektionen
Voraussagen der Veränderungen in Dichte und Verteilung

4. Kapitel

Die Grenzen des Erdballs

Der Weltraum
Wärme
Energie
Nicht mehr zu ersetzende Bodenschätze
Wasser
Nahrung und Ernährung
Eine hungrige Welt
Verbreitete Mangelkrankheiten
Notwendige Folgen von hochgradigem Nährstoffmangel und Hunger
Die amerikanischen Ernährungsverhältnisse

5. Kapitel

Die Produktion der Nahrung

Sonnenenergie und Nahrung
Jüngste Geschichte der landwirtschaftlichen Produktion
Die Anbauflächen
Verbesserung der Ernteerträge
Nahrung aus dem Meer
Neuartige Nahrungsquellen
Einschränkung der Verluste an Nahrungsmitteln
Haben wir Anlaß zum Pessimismus?

6. Kapitel

Die Umweltgefahren für den Menschen

7. Kapitel

Die gefährdeten Ökosysteme

8. Kapitel

Optimale Bevölkerungszahlen und Humanbiologie

Menschen kontra Erde
Optima und Umwelt
Evolution und menschliche Fortpflanzung
Die natürliche Umwelt des Menschen

9. Kapitel

Geburtenkontrolle

Geschichtliches
Herkömmliche Methoden
Sterilisation
Abtreibung
Möglichkeiten für die Zukunft

10. Kapitel

Familienplanung und Bevölkerungskontrolle

Die Familienplanung in den Industrienationen
Die Familienplanung in den Entwicklungsländern
Einstellungen und Geburtenziffern
Bevölkerungswachstum in den Vereinigten Staaten
Armut, Rasse und Geburtenkontrolle
Bevölkerungskontrolle
Maßnahmen zur Bevölkerungskontrolle
Einstellung der Menschen zur Bevölkerungskontrolle

11. Kapitel

Soziale, politische und ökonomische Veränderungen

12. Kapitel

Die internationale Szene

13. Kapitel

Schlußfolgerungen

Rekapitulation
Empfehlungen: Ein positives Programm

Zitate:

Sozioökonomische Maßnahmen zur Durchsetzung einer Single-Gesellschaft mit niedriger Geburtenrate

"Mit anderen tritt der Demograph Kingsley Davis für den Versuch ein, sozioökonomische Druckmittel zur Förderung oder Einschränkung der Geburtenzahl anzuwenden. Von ihm stammen viele der folgenden Anregungen.
(...).
Wie die amerikanischen Steuerzahler wissen, fördert die Bundesregierung mit Hilfe ihrer gegenwärtigen Einkommenssteuergesetze Eheschließungen und Geburten. Die in unseren Steuergesetzen enthaltenden diesbezüglichen Bestimmungen fußen auf einer Bevölkerungspolitik, die nicht mehr gerechtfertigt ist. Die Steuergesetze sollten heute darauf ausgerichtet werden, alleinstehende Menschen, berufstätige Frauen und kleine Familien zu begünstigen (anstatt sie zu bestrafen). Vielleicht könnten sie sogar große Familien zusätzlich belasten, soweit deren Einkommen oberhalb einer gewissen Grenze liegt. Offensichtliche psychologische Vorzüge enthält die Anregung, für die ersten zwei Kinder wirksamere Einkommensteuernachlässe zu bieten (...), aber keine Nachlässe für weitere Kinder.
(...).
Ein weiteres Verfahren könnte einen Anreiz zur Spätehe und Kinderlosigkeit bieten, so etwa Prämienzahlungen an Frauen, die sich nicht vor dem 25. Lebensjahr verheiraten (...); Prämien könnten auch Paaren ausgezahlt werden, die während der ersten fünf Ehejahre kinderlos geblieben sind, oder Männern, die sich zur Vasektomie bereit finden, nachdem ihre Frauen eine bestimmte Zahl Kinder geboren haben. Lotterien, an denen nur kinderlose Erwachsenen teilnehmen können, sind ebenfalls vorgeschlagen worden.
(...)
Alternden Menschen, die wenige oder gar keine Kinder gehabt haben, könnte als Ersatz für die fehlende Altersunterstützung durch Nachkommen eine besondere Sozialversicherung gewährt werden." (S.334ff.)

Die Single-Gesellschaft als Ideal einer Gesellschaft mit niedriger Geburtenrate

"Wäre die Gesellschaft von der Notwendigkeit niedriger Geburtenziffern überzeugt, so würde ohne Zweifel der den Junggesellen, den unverheirateten Frauen und den kinderlosen Ehepaaren üblicherweise anhaftende Makel rasch in Vergessenheit geraten. Alleinstehende sollten aber die Freiheit der Alternative im Lebensstil haben, und vielleicht ist die Einrichtung einer zwanglosen, leicht wieder lösbaren »Ehe« für die Kinderlosen eine der Möglichkeiten. Die Tatsache, daß die Gesellschaft in vielen Industrienationen schon eine in diese Richtung weisende Tendenz zeigt, läßt darauf schließen, daß sich solche Formen auf einer hohen Zivilisationsstufe von selbst ergeben." (S.335)

 
 
 
       
     
     
   

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Stand: 20. August 2007
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