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Philip
Roth: Vom Konformismus zur Identitätspolitik
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Philip
Roth im Gespräch
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- Neu:
SCHECK, Denis
(2003): "Sie reden mit einem Dinosaurier".
Der grosse amerikanische Schriftsteller Philip Roth über das
Innenleben seiner Romanfiguren, die grosse Freiheit in den
Vereinigten Staaten, die totale Unterhaltung und über das baldige
Ende der Literatur,
in: Weltwoche Nr.8 v. 20.02.
- Kommentar:
Warum Philip ROTH von allen (Neue
Mitte-Menschen) geliebt wird:
"David Kepesh, die Hauptfigur in Ihrem
neuen Buch «Das sterbende Tier», macht die sexuelle Revolution zu
seiner persönlichen Revolution. Er lebt seine «Emanzipation als
Mann». Was steckt hinter diesem Begriff?
Ein Leben ausserhalb des Systems von Haus, Frau und Kind,
ausserhalb fester Bindungen und Liebesbeziehungen. Kepesh ist ein
hochintelligenter und gebildeter Mann, der ausschliesslich für
sein Vergnügen lebt. Er sucht eine rationale Rechtfertigung für
seine Vergnügungssucht."
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Rezensionen
- SAUERWEIN,
Uwe (2002): Die Diktatur des Wir.
Philip
Roth beendet seine amerikanische Trilogie
mit einer Kleinstadt-Tragödie im
Schatten der Lewinsky-Affäre
in: Berliner
Morgenpost v.
10.02.
- GREINER,
Ulrich (2002): Die Tyrannei des Wir.
In seinem großen
Roman "Der menschliche Makel"
dramatisiert der amerikanische
Schriftsteller Philip Roth den
unlösbaren Konflikt zwischen Individuum
und Gesellschaft
in: Die
ZEIT Nr.8 v. 14.02.
- MANGOLD,
Ijoma (2002): Ein Freund, und die Welt
fiel über mich her.
Aber
erst im Schmutz findet das Leben zu sich
selbst: Heute erscheint Philip Roths
großer Roman Der menschliche
Makel,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 14.02.
- GÖRGEN,
Vera (2002): Moderne Inquisition.
Ein Schwarzer legt
sich eine jüdische Mittelklasse-Herkunft
zu und macht Karriere an der Uni, bis man
ihn als Rassisten verleumdet. Philip Roth
rechnet in seinem neuen Roman mit der
politischen Korrektheit ab,
in: Financial
Times Deutschland
v. 15.02.
- PATERNO,
Wolfgang (2002): Tyrannei des Röhrchen.
Seit
vier Jahrzehnten beschäftigt sich der
amerikanische Schriftsteller Philip Roth
manisch mit einem Thema: seinen
geknickten, kaputten, sexbesessenen
Helden,
in: Profil
Nr.8 v. 18.02.
- BARTELS,
Gerrit (2002): Ich gegen Wir.
Die
Freiheit des Individuums und das
Scheitern an der Geschichte: Philip Roth
hat mit dem Roman "Der menschliche
Makel" seine große Trilogie über
das Amerika der Nachkriegszeit
abgeschlossen,
in: TAZ
v. 23.02.
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