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Rachel
Greenwald: Wie man mit 35
noch einen Ehemann findet
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Rachel Greenwald
in ihrer eigenen Schreibe
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Rachel Greenwald: Porträts
und Gespräche
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Klappentext
"Schön, klug und – allein. Ein Problem,
das viele allein stehende Frauen über 35 haben und
von denen man sagt, dass sie eher vom Tiger
gefressen werden, als einen Mann zu finden. Wie
falsch diese Annahme ist, beweist Rachel Greenwald
mit ihrer Methode. An der Harvard-Business-School
hat sie gelernt, wie man Produkte erfolgreich
vermarktet. Warum nicht auch bei der Partnersuche?
Sie plädiert in ihrem Buch dafür, bei der
»Männerbeschaffung« Marketing-Strategien aus dem
Management-Bereich anzuwenden und gibt 15 todsichere
Tipps: von der attraktiven Verpackung, einem
individuellen Markenprofil, der Eroberung neuer
Märkte, der Werbestrategie in eigener Sache über
Nischen-Marketing, Direktwerbung, Telemarketing und
Online-Dating bis hin zur Organisation von Partys
und der Aufstellung eines Budget-Plans für die
Partnersuche. Mit diesen innovativen Methoden, so
die Erfahrung der Autorin, findet jede Frau einen
Mann – und zwar nicht irgendeinen, sondern genau den
richtigen."
Pressestimmen
"An die Seite des Frauenromans ist schwesterlich das
Frauensachbuch getreten, das sich ebenfalls dem
Themenkreis »Mann« widmet. Am klarsten drückt
zurzeit dieses Anliegen Rachel Greenwald aus:
»Männerbeschaffungsmarketing. Mit der
Harvard-Methode den Richtigen finden. Für Frauen ab
35«. Das in den USA sehr erfolgreiche Werk basiert
auf der Idee, dass man mit einer klugen
Werbekampagne auch für schwierigste Produkte einen
Abnehmer finden kann, warum also nicht für die Frau
über 35? Männerbeschaffungsmarketing unterscheidet
die »herkömmliche Denkweise« der erfolglosen
Männerjägerin vom »fokussierten Denken« des Profis.
Herkömmlich: »Ich gehe ins Fitnessstudio, wenn nicht
zu viele Leute da sind.« Fokussiert: »Ich gehe dann
in den Club, wenn am meisten los ist. Ich trainiere
mit den Hanteln (dort tummeln sich die Männer).« Und
wenn einer angebissen hat? »Unter keinen Umständen
sollten Sie mit ihm zusammenziehen. Dadurch würden
Sie eine mögliche Hochzeit eher verzögern.« Lass ihn
zappeln, rieten schon die Urgroßmütter unseren
Omas."
(Harald Martenstein im
KulturSpiegel vom August 2004)
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Das Buch in der Debatte
-
MARTENSTEIN, Harald (2004): Er liebt mich, er liebt mich nicht.
Frauenbücher sind Frauensache. Was passiert, wenn ein Mann sie
liest? Ein Selbstversuch,
in: KulturSpiegel Nr.8, August
- Inhalt:
Harald
MARTENSTEIN beschäftigt sich mit der (Karriere)Frauenliteratur
anhand der Romane von Krisitn RÜBESAMEN,
Ildikó von
KÜRTHY und
Katja KULLMANN. Passend dazu stellt er das
Frauensachbuch vor.
- FLORIN, Christiane (2004):
Romantik war gestern.
Partnersuche.
Der letzte Brunftschrei aus dem
Ratgeberregal: Die große Liebe fällt nicht vom Himmel, sie
lässt sich strategisch planen,
in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 07.10.
- Inhalt:
"Partnerschaftsbücher,
die Romantik verbannen, passen sich perfekt den großen
deutschen Debatten an. Wenn die Familie kalkulatorisch
lückenlos erschlossen ist, lässt sich auch die
Paarbeziehung, besser gesagt: die Wir-AG, in
volkswirtschaftlichem Soll und Haben ausdrücken. Stabile
Paare sind gut für die demografische Entwicklung,
gescheiterte belasten die Solidarsysteme. Da wäre es nur
konsequent, wenn sich der Kauf von Rachel Greenwalds
»Männerbeschaffungsmarketing« (...) von der Steuer absetzen
ließe",
meint
Christiane FLORIN.
- Neu:
BRONFEN, Elisabeth (2004): Weiblich, ledig, über 35 sucht.
Die
US-Bestsellerautorin Rachel Greenwald verrät, wie
Heiratssehnsüchtige mit den Methoden der Harvard Business
School den Mann fürs Leben finden,
in: NZZ Folio, H.11, November
- Infos zu:
Elisabeth
Bronfen - Autorin der Single-Generation
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Das Buch in der Debatte
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MEAD, Rebecca (2003): Love For Sale.
An M.B.A. brings marketing methods to the mating game,
in: The New Yorker v. 24.11.
- Inhalt:
Rebecca MEAD beschreibt u.a. die
Veränderungen auf dem Ratgebermarkt. Während in den 80ern
Therapeuten die Szene bestimmten, haben in den 90er
postfeministische Ratgeber à la "The Rules" den Markt
beherrscht. Nun haben die Marketingexperten den Heiratsmarkt
entdeckt.
-
HARRIS, Paul & David SMITH (2003): Dating and mating for
over-35s.
Mergers, acquisitions, takeover bids... that's the
vocabulary as would-be wives take a business approach to
relationships,
in: The Observer v. 28.09.
-
HARTMANN, Elke (2003): Ziel MBA: Mann, Brautkleid, Altar,
in: Focus Nr.49 v. 01.12.
- Kommentar:
Im Zeitalter der Demografiepolitik ist die
35jährige Karrierefrau mit Torschlusspanik nicht nur die
Zielgruppe der Reproduktionsmediziner und der Agenten der
Altersvorsorge, sondern auch der Ratgeberindustrie.
Angesichts der zahlreichen
Artikel, in denen die Einsamkeit der kinderlosen
Karrierefrau beschworen wird, verstärkt sich der Druck
auf die Singlefrau.
Anlässlich des Erfolgs von
Rachel GREENWALDs Buch "Find a Husband After 35" berichtet
HARTMANN über ein
Phänomen, das in den USA seit Mitte der 80er Jahre einen
medialen Boom verzeichnet und auch hierzulande immer
mehr in den Mittelpunkt rückt.
Bekanntlich sind die
35-40Jährigen ein kaufkraftstarker Massenmarkt, über den
Volker MARQUARDT schreibt:
"Zwischen 1963 und 1968 kamen
in Deutschland pro Jahr über 1,4 Millionen Kinder auf die
Welt. Das sind bis heute die geburtenstärksten Jahrgänge.
Insgesamt sind damit über 8 Millionen Deutsche zwischen 35
und 40 Jahre alt" (Das
Wissen der 35-Jährigen,
2003, S.150).
Rachel GREENWALD wendet
das ökonomistische Marketingprinzip auf den Heiratsmarkt
an.
Singlefrauen setzen ab sofort
auf ihre Markenidentität und optimieren ihr Produktimage:
Die neue Bescheidenheit in der Sprache der
Betriebswirtschaft.
Jede Generation muss mit jener
Sprache angesprochen werden, die sie gelernt hat, das ist
das simple Erfolgsrezept von GREENWALD...
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