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Robert
D. Putnam: Die Krise des Sozialkapitals
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Robert D.
Putnam in seiner eigenen Schreibe
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Robert D.
Putnam: Porträts und Gespräche
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- Deutschsprachiger Raum
- PLATTHAUS,
Andreas (2001): Wie aber hältst du's mit
der Empirie?
Amerika soll uns nicht Vorbild
sein, aber Mahnung. Der Sozialkapitalist
Robert Putnam hat einen neuen Sprengstoff
entdeckt,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung v. 05.04.
- Inhalt:
PLATTHAUS
schreibt über einen der
Chefideologen des
Kommunitarismus, der den
Niedergang des
"bürgerschaftlichen
Engagements"- wie es bei uns
so schön im
Enquetekommissionsdeutsch heisst
- auf empirischem Wege belegen
möchte.
Während
bei uns die Vereinsmeierei mit
dem ethnologischen Blick
entzaubert wird, rückt Robert
PUTNAM deren
zivilgesellschaftliche
Bindungskraft in den Mittelpunkt.
Der Amerikaner findet es nicht
mehr im Verein am schönsten,
sondern bowlt lieber allein, so
sein griffiges Bild für den
Niedergang des Sozialkapitals.
In der
Süddeutschen Zeitung vom
04.04.2001 durfte Gerhard
SCHRÖDER auf seine Weise über
diesen Sachverhalt nachdenken.
- LLOYD,
John (2001): Und jetzt alle zusammen!
Der Autor von "Bowling
Alone" beobachtet das Aussterben von
Vereinen, Kirchen und Familienleben. Der
Niedergang des sozialen Kapitals, meint
er, hat schlechte Folgen für die
Gesundheit und die Wirtschaft,
in: Financial
Times Deutschland v. 11.05.
- Englischsprachiger
Raum
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Rezensionen
- Deutschsprachiger
Raum
- SPETH,
Rudolf (2001): Allein gelassen in
der Masse Mensch.
Traditionelles
soziales Engagement geht zurück
- neue Formen von Hilfe bilden
sich heraus,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 30.07.
- Kommentar:
SPETH
rezensiert eine
internationale Studie, in
der die Thesen des
US-amerikanischen
Kommunitaristen Robert D.
PUTNAM zum Niedergang des
Sozialkapitals empirisch
überprüft worden sind.
Nach SPETH kann vom
Niedergang keine Rede
sein, sondern dem Verlust
der alten Gemeinschaften
steht ein Gewinn an neuen
Formen der bürgerlichen
Selbsthilfe gegenüber.
-
NOLTE,
Paul (2001): Klingeln Sie bei
Ihrem Nachbarn!
Die
Rückkehr der Gesellschaft: Wie
bürgerschaftliches Engagement
und soziale Gerechtigkeit
zusammengedacht werden können,
in: Literaturen
Nr.9, September
- Inhalt:
Sammelrezension
zur
zivilgesellschaftlichen
Debatte. "Ironie ist
out, Gemeinsinn ist
in" behauptet NOLTE
und skizziert die
Kontroverse um den Umbau
des Sozialstaats, in der
es um soziale
Ungleichheit und
bürgerschaftliches
Engagement geht.
Jedediah
PURDY hat mit "For
Common Things. Irony,
Trust, and Commitment in
America Today (1999) die
"neue
Ernsthaftigkeit"
eingeklagt, um den von
Robert D. PUTNAM
diagnostizierten
Niedergang des
Sozialkapitals zu
stoppen.
In
Europa trifft PUTNAMs
Diagnose auf starke
Vorbehalte, die im Buch
"Gesellschaft und
Gemeinsinn"
empirisch untermauert
werden.
Anthony
GIDDENS widmet sich in
"Die
Frage der sozialen
Ungleichheit"
der
Generationengerechtigkeit
und den
Teilhabemöglichkeiten an
der Zivilgesellschaft.
NOLTE hebt dabei den
Rückzug der
selbtgefälligen
Oberschicht besonders
hervor.
Nancy
FRASERs "Die
halbierte
Gerechtigkeit"
diagnostiziert eine
Spaltung zwischen
kultureller und sozialer
Linke. Dieser Diagnose
folgt NOLTE gerne. Die
"spätromantischen
Utopien eines
harmonischen
Zusammenlebens in selbst
organisierter
Freiwilligkeit"
überzeugen ihn dagegen
nicht recht:
"Da
sollen kinderlose
Erwachsene und 'Menschen
ohne verwandtschaftliche
Verpflichtungen' in lokal
organisierten
Einrichtungen Eltern bei
der Betreuungsarbeit
unterstützen - auf
dieses freiwillige
Engagement der Singles
und 'DINKs' (Double
Income No Kids),
Hedonisten und
Workaholics werden
berufstätige Eltern wohl
lange warten
können."
- Neu:
HOFFMANN,
Rainer (2001): Gesellschaft und
Gemeinsinn.
Studien zum
Sozialkapital,
in: Neue
Zürcher Zeitung
v. 22.10.
- Englischsprachiger
Raum:
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Robert D.
Putnam in der Debatte
- BRAUN,
Sebastian (2001): Putnam und Bourdieu und
das soziale Kapital in Deutschland.
Der rhetorische
Kurswert einer sozialwissenschaftlichen
Kategorie,
in: Leviathan
H.3., September
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Bowling
alone (2000).
The
Collapse and Revival of American Community
New
York: Simon & Schuster
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Der
ursprüngliche Aufsatz und das Buch in der
Debatte
- Die deutsche
Rezeption
- JÄCKEL,
Michael (1999): "Bowling
alone".
Die
Soziologie und der
Individualismus,
in: Willems,
Herbert und Alois Hahn (Hg.)
Identität und Moderne,
Frankfurt a/M: Suhrkamp
- VAN
DETH, Jan W. (2001): Ein
amerikanischer Eisberg.
Sozialkapital
und die Erzeugung politischer
Verdrossenheit,
in: Politische
Viertelsjahreszeitschrift,
H.2, Juni
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Das Buch
in der Debatte
- deutschsprachiger
Raum
-
DETTLING,
Warnfried (2000): Niedergang des
sozialen Kapitals.
Robert D.
Putnam über den Verlust von
Gemeinsinn und Engagement,
in: Die
ZEIT Nr.43
v. 19.10.
- englischsprachiger
Raum
- KELLER,
Julia (2000): Going it alone.
A
Researcher's Report on the
Erosion of Civic Engagement in
America,
in: Chicago
Tribune v.
28.05.
- UCHITELLE,
Louis (2000): Lonely Bowlers,
Unite: Mend the Social Fabric.
A Political
Scientist Renews His Alarm At the
Erosion of Community Ties,
in: New
York Times
v. 06.05.
- HORWITT,
Sanford D. (2000): Putnam:
Bowling Alone.
Small
groups like bowling teams are the
building blocks of a strong
society, says sociologist Robert
Putnam, and they are dying fast,
in: The
Standard v.
19.06.
- TALBOT,
Margaret (2000): Who Wants to Be
a Legionnaire?
Americans
are not the joiners they once
were, a sholar argues, and civic
life is weaker as a resulat,
in: New
York Book Review v. 25.06.
- GANS,
Curtis (2000): Table for One,
Please.
America's
disintegrating democracy,
in: Washington
Monthly,
Juli-August
- WOLFE,
Alan (2000): American Society
Unglued?
From
civic engagement to a nation of
"smoozers",
in: Harvard
Magazine,
Juli-August
- LEONARD,
John (2000): Feeling lonely?
A
Harvard prof blames TV and
boomers, but the real culprits
are bowling hoodlums, beer and
big business,
in: Salom.com
v. 07.07.
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weiterführende
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