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Susan Cain:
Die Bedeutung von
Introvertierten in einer lauten Welt
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Susan Cain in
ihrer eigenen Schreibe
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fehlt noch
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Susan Cain
im Gespräch
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Still (2011).
Die Bedeutung von Introvertierten in
einer lauten Welt
(amerikanischer Originaltitel:
Quiet - The Power of Introverts In a World That Can't Stop Talking)
Riemann
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Klappentext
"Selbstsicheres Auftreten und die
Beherrschung von Small Talk sind nicht alles. Susan
Cains glänzendes Plädoyer für die Qualitäten der
Stillen.
Ein leerer
Topf klappert am lautesten . Aber wer der Welt etwas
Bedeutendes schenken will, benötigt Zeit und
Sorgfalt, um es in Stille reifen zu lassen. Still
ist ein Plädoyer für die Ruhe, die in unserer Welt
des Marktgeschreis und der Klingeltöne zu
verschwinden droht. Und für leise Menschen, die
lernen sollten, zu ihrem So-Sein zu stehen. Ohne sie
hätten wir heute keine Relativitätstheorie, keinen
Harry Potter , keine Klavierstücke Chopins, und auch
die Suchmaschine Google wäre nie entwickelt worden.
Still baut eine Brücke zwischen den Welten,
kritisiert aber das gesellschaftliche
Ungleichgewicht zugunsten der Partylöwen und
Dampfplauderer. Es herrscht eine extrovertierte
Ethik , die stille Wasser zwingt, sich anzupassen
oder unterzugehen. Ihre Eigenschaften
Ernsthaftigkeit, Sensibilität und Scheu gelten eher
als Krankheitssymptome dennals Qualitäten. Zu
unrecht, sagt Susan Cain, und stellt sich gegen den
Trend, der selbstbewusstes Auftreten verherrlicht.
Still ist das Kultbuch für Introvertierte, hilft
aber auch Extrovertierten, ihre Mitmenschen besser
zu verstehen."
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung:
Der Norden und der Süden des Temperaments
Teil I:
Das Ideal der
Extraversion
1 Der Aufstieg des "wirklich netten Kerls"
Wie die Extraversion zum
gesellschaftlichen Ideal wurde
2 Der Mythos der charismatischen Führung
Die Persönlichkeitskultur heute
3 Eine Uberdosis an kreativer Zusammenarbeit
Die Entstehung des neuen Gruppendenkens
und die Kraft des Alleinarbeitens
Teil II:
Unsere Biologie,
unser Selbst
4 Ist Temperament Schicksal?
Anlage, Sozialisation und die
Orchideenhypothese
5 Jenseits des Temperaments
Die Rolle des freien Willens und das
Geheimnis der freien Rede für Introvertierte
6 Franklin und Eleanor
Die Vereinigung von Selbstbewusstsein und
Gewissen
7 Warum die Wall
Street zusammenbricht, während Warren Buffett immer reicher
wird.
Und warum
Introvertierte
anders denken als Extravertierte
8 Die Macht der Sanftmut
Das Extravertiertenideal in anderen
Gesellschaften
Teil III:
Formen der Liebe
und Arbeit für Introvertierte
9 Introvertiert in einer extravertierten
Welt
Wann man sich anpassen sollte – und wann
nicht
10 Die Kommunikationslücke
Wie man zu Mitgliedern des anderen Typs
redet
11 Über Schuster und Generale
Wie man stille Kinder in einer Welt
erzieht, die sie nicht hören kann
Schluss: Wunderland
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Introvertierte in der Debatte
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RAUCH bricht eine Lanze für
Introvertierte
(der Begriff geht auf den Psychoanalytiker C. G. JUNG zurück) , zu
denen sich der Autor selber zählt. RAUCH grenzt Introvertiertheit
von Schüchternheit, Misanthropie und Arroganz ab. Amerika
bezeichnet er als Gesellschaft der Extravertierten. Das
hervorstechendste Merkmal dieser Menschen ist für RAUCH die
Tatsache, dass sie nicht allein sein können:
"Extroverts are energized by
people, and wilt or fade when alone. They often seem bored by
themselves, in both senses of the expression. Leave an extrovert
alone for two minutes and he will reach for his cell phone. In
contrast, after an hour or two of being socially »on,« we
introverts need to turn off and recharge".
In der Gesellschaft der
Extravertierten gelten Introvertierte als asozial oder depressiv.
Sie werden mit Wörtern beschrieben, die negative Assoziationen
hervorrufen:
Introverts are described with
words like »guarded,« »loner,» «reserved,» «taciturn,» «self-contained,»
«private«—narrow, ungenerous words, words that suggest emotional
parsimony and smallness of personality. Female introverts, I
suspect, must suffer especially."
Nur männliche "Hillbillys" aus
dem Mittleren Westen haben als starke und stille Typen einen
besseren Ruf. RAUCH setzt dagegen eine positive Selbsteinschätzung
des Introvertierten, die ihn sicherlich bei Extravertierten nicht
beliebter macht:
"I suppose this common
misconception has to do with our being more intelligent, more
reflective, more independent, more level-headed, more refined, and
more sensitive than extroverts".
Für RAUCH ist Introvertiertheit
keine Frage von Entscheidungen oder des Lebensstil, sondern eine
persönliche Veranlagung.
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PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Stille Menschen.
Das Geheimnis der Introvertierten |
ROMING, Anna (2011): Die Stillen im Land.
Sie wirken schüchtern, gehemmt, manchmal auch arrogant:
Introvertierte Menschen, die lieber mit sich allein als mit vielen
anderen sind, stoßen in unserer auf Geselligkeit und "Fun"
programmierten Gesellschaft häufig auf Unverständnis. Der Grund: Es
gibt noch zu viele Vorurteile und Unwissen über die Introversion,
in: Psychologie Heute, Januar
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ROMING erklärt die hirnbiologischen Unterschiede zwischen
extravertierten und introvertierten Menschen. Introversion ist in
dieser Sicht kein Lebensstil, sondern eine
Persönlichkeitseigenschaft. Diese Sichtweise vertrat z.B. auch
Jonathan RAUCH in dem 2003 erschienen Artikel
Caring for Your Introvert in der Atlantic Monthly.
Den Unterschied zwischen Introversion und
Schüchternheit sieht ROMING auf der Gefühlsebene:
"Schüchterne Menschen
wünschen sich soziale Kontakte, fürchten aber, den Begegnungen mit
anderen nicht gewachsen zu sein. (...). Introvertierte
dagegen kennen solche Ängste nicht."
Ausgeblendet werden in diesem
Artikel die Probleme jener Menschen, die sowohl
introvertiert als auch schüchtern sind.
Das
Problem der Introvertierten gegenüber den Extravertierten liegt
dagegen in der unterschiedlichen Aufnahmekapazität:
"Introvertierte verkraften
soziale Kontakte nur in kleinen Dosen. Ganz anders geht es da
Extravertierten. Sie brauchen Input, ständigen Input. (...).
Handys und Internet sind ideal für Extravertierte, denn mit deren
Hilfe bleibt die wichtige Verbindung zur Außenwelt immer erhalten.
Introvertierte dagegen lassen ihr Handy oft ausgeschaltet und
checken ihre E-Mails nur selten."
Auch das Glücksempfinden von
Introvertierten und Extravertierten ist unterschiedlich:
"In unserer westlichen
Gesellschaft ist Glücklichsein ein hohes Ziel, wenn nicht gar ein
Zwang (...). Das hat Auswirkungen auf introvertierte Menschen.
Denn Glücklichsein ist nicht ihre oberste Priorität. Sie brauchen
keine externen Belohnungen, um ihr Gehirn auf Trab zu bringen, sie
brauchen genau das Gegenteil: Ruhe und Reizarmut."
Und wer glaubt, dass sich
Extraversion und Depression ausschließen, der wird von ROMING
eines Besseren belehrt.
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SAUM-ALDEHFF, Thomas (2011): Wo haben Introvertierte ihre
Schokoladenseite?
Carl Gustav Jungs Persönlichkeitstypologie,
in: Psychologie Heute, Januar
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www.thepowerofintroverts.com
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weiterführende
Links
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