Inhaltsverzeichnis
Vorwort
1. Teil: Wichtige, aber oft vernachlässigte
Verhaltensweisen, sich auf die Liebe vorzubereiten
Einführung - Die große emotionale Depression
Die 1. Strategie: Ergründen Sie Ihre verborgene
Ambivalenz
Die 2. Strategie: Ignorieren sie die nackten
Statistiken
Die 3. Strategie: Vergessen Sie das Ammenmärchen,
daß es keine guten Wege gibt, Leute kennenzulernen
Die 4. Strategie: Weichen Sie nicht von Ihren
Ansprüchen ab
2. Teil: Richtlinien zum Fröscheküssen
Die 5. Strategie: Bleiben Sie nicht im Sumpf stecken
Die 6. Strategie: Achten Sie auf Frösche in
königlicher Verkleidung
Die 7. Strategie: Hüten Sie sich vor einem
Prinzen/einer Prinzessin auf Zeit
Die 8. Strategie: Versuchen Sie nicht, den
Prinzen/die Prinzessin dazu zu bringen, Sie zu
lieben
Die 9. Strategie: Was Sie tun müssen, wenn Sie Ihren
Prinzen/Ihre Prinzessin finden, aber Angst vor dem
Schloß haben
3. Teil: Wie man sich selbst aufbaut, während man
sich umschaut
Die 10. Strategie: Wie Sie Ihr Selbstbewußtsein und
Ihre Selbstachtung steigern
Besondere Probleme des unfreiwilligen
Single-Daseins: Einsamkeit, mangelndes Gleichgewicht
und AIDS
4. Teil: Damit es klappt - Wie man die Strategien
anwendet
Zusammenfassung: Warum sind Sie noch ein Single, und
was wollen Sie dagegen unternehmen?
Anhang: Richtlinien zur Gründung einer "Damit-es-klappt"-Selbsthilfegruppe
Zitat:
Der
Heiratsengpass und was davon zu halten ist
"Das erste Hindernis, das Singles auf der Suche nach
Liebe überwinden müssen, ist das anscheinend
horrende Zahlenproblem. Eine Frau, mit der ich
sprach, stellte es so dar:
»Ich bin nicht sicher, ob ich mich überhaupt der
Mühe unterziehen sollte, Ihr Buch zu lesen. Nichts,
was Sie vorschlagen könnten, kann die Tatsachen
ändern: Es gibt keine Männer mehr. Ich habe
zu lange gewartet, und jetzt - so heißt es in
Newsweek - ist die Wahrscheinlichkeit, daß ich
heiraten werde, geringer als die, daß ich von einem
Terroristen getötet werde!«
Die Studie der Volkszählungsdaten, die im Sommer
1986 eine Panik auslöste, war nur eine in einer
langen Reihe von Berichten des Jüngsten Gerichts,
die regelmäßig den Reißbrettern der Statistiker und
den Computern der Reporter entspringen. Sie malen
das Bild einer gigantischen Reise nach Jerusalem,
bei der sich Hunderte von Frauen in einem Raum
befinden, in dem nur vier Stühle stehen. Sie wollen
Sie glauben machen, daß die Wahrscheinlichkeit,
einen Mann zum Heiraten zu finden, etwa so groß ist,
wie ein Hauptgewinn in der Lotterie zu landen.
(...).
Erinnern Sie sich noch an die Ölkrise? Wir nahmen
schon damals an, daß sie künstlich herbeigeführt
wurde, und wir hatten recht. Genauso ist es mit der
Männerknappheit: Sie hat geholfen eine Menge Bücher
und Zeitschriften zu verkaufen. Wenn man jedoch
ernsthaft daran interessiert ist, eine intime
Beziehung zu finden, kann man sich entspannen.
Hier
ist der Grund, warum.
Die Bennett-Bloom-Craig-Studie, die 1986 einen
solchen Aufruhr versursachte, schoß sich auf nur
zwei Tatsachen ein: daß von 1947 bis 1964 in jedem
Jahr mehr Babys geboren wurden als im jeweiligen
Vorjahr und daß Frauen gewöhnlich ältere Männer
heiraten. Daraus schlossen die Autoren der Studie,
daß Frauen, die 1950 geboren wurden, sich unter dem
kleineren Angebot der Männer umschauen, die 1947
geboren wurden. Und durch jedes Jahr, das eine Frau
die Heirat aufschiebt, sind mehr der älteren Männer,
nach denen sie vermutlich sucht, verheiratet oder
haben sich in verknöcherte Junggesellen verwandelt.
Gemäß dieser Logik wird das Angebot verfügbarer
Männer immer kleiner, je älter die Frau wird.
Andere
Studien sind an weiteren aus dem Zusammenhang
gerissenen »Fakten« aufgehängt.
(...).
Hier finden Sie das, was die Zahlenkrämer Ihnen
nicht erzählen, und ich versichere Ihnen, daß es
das Bild entscheidend ändert:
1.
Die Knappheit, die die Bennett-Bloom-Craig-Studie
feststellte, ist eine Knappheit älterer Männer. Die
Frauen der Babyboomjahre, die gleichaltrige oder
jüngere Männer heiraten, sind in dem düsteren Bild,
das die Studie mal, nicht eingeschlossen. (...).
2.
Wenn Sei vor 1947 oder nach 1964 geboren sind, sind
Sie ebenfalls nicht in das böse Bild eingeschlossen,
selbst wenn Sie einen älteren Mann heiraten wollen.
Nach 1964 sank die Geburtenzahl alljährlich. Für Sie
ist das Aufgebot älterer Männer größer als das
gleichaltriger Frauen.
3.
Die Kategorien, mit denen die meisten Demographen
arbeiten, sind reichlich inadäquat. Bennett, Bloom
und Craig rechneten nur nach »Singles« und
»Verheirateten« und versäumten zu erklären, daß
»Singles« a) Frauen einschließt, die glücklich mit
ihren männlichen Geliebten zusammenleben, b)
Lesbierinnen, c) Frauen, die einen festen Partner
haben, aber allein leben, und d) Frauen, die sich
freiwillig entschlossen haben, allein zu bleiben.
»Singles auf der Suche« wäre die Zahl gewesen, die
bei dieser Untersuchung hätte interessant sein
können. Aber weil die Statistiker nun einmal nicht
vor die Tür gehen und die Leute interviewen, die sie
zählen, ist sie nicht ermittelt worden. Aus diesem
Grund beschreiben sie dann Gruppen, die für uns
wirkliche Menschen irrelevant sind. Was uns
interessiert, sind Leute, die für eine Partnerschaft
in Frage kommen. Einige Singles sind nicht
verfügbar, und einige verfügbare Menschen sind keine
Singles, deshalb ergibt sich ein irreführendes Bild,
wenn alle Singles und nur Singles gezählt werden.
Die
Medien, die ihre Krisenberichte auf diese Studien
stützen, würden uns offenbar gern glauben machen,
daß alle die Singles, die die Volkszählung
erfaßt hat, unfreiwillig allein und unglücklich
sind. Zu solchen Geschichten drucken sie Bilder von
Frauen, die Groschenromane im Schoß liegen und
Teddybären auf dem Bett sitzen haben und wehmütig
ins Leere gucken.
(...).
4.
Der wichtigste Punkt ist, daß Statistiken über »eine
Bevölkerung« irrelevant sind, wenn es sich um Ihr
Leben handelt. Selbst die Statistiker müßten
zugeben, daß ihre »Durchschnittswerte« und
»Trends« nichts über Ihre individuellen
»Heiratsaussichten« aussagen."