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Susan Page: Ich finde mich so toll - Warum bin ich noch Single?

 
       
     
       
     
       
   

Single bleiben? (2006).
Ohne mich!
10 Strategien für die erfolgreiche Partnerwahl
Knaur Verlag

 
   
 
 

Klappentext

"Eine glückliche Beziehung wünscht sich jeder, doch viele haben keine klare Vorstellung, welcher Typ Mensch zu ihnen passt. Susan Page stellt die 10 wichtigsten Strategien für die erfolgreiche Partnerwahl vor – Strategien, die sie selbst mit Erfolg angewendet hat und mit denen garantiert die meisten Menschen ihren Traumpartner finden können."

 
 
       
   
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Ich finde mich so toll - Warum bin ich noch allein? (1989).
Zürich: Diana Verlag

(Taschenbuchausgabe bei Knaur, vergriffen)

 
   
 
 

Klappentext

"Ein erfrischender unkonventioneller Leitfaden zum Glück zu Zweit. Von einer Frau, die selbst 1000 Wege beschritt, ehe einer aus dem Labyrinth des Alleinseins herausführte. Zehn - für Männer wie Frauen gleichermaßen erfolgsversprechende Strategien - das unfreiwillige Single-Dasein zu beenden, hat Susan Page entwickelt. Und dabei nicht beim Abfassen von Bekanntschaftsanzeigen haltgemacht. Interviews und Fallbeispiele helfen, die eigene Einstellung zu erforschen und das Selbstbewußtsein zu stärken. Energisch, bisweilen provokativ, doch stets ernsthaft und sehr planvoll zeigt die Autorin Wege auf, Leute kennenzulernen und dabei etwaige Klippen zu umschiffen."

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Teil: Wichtige, aber oft vernachlässigte Verhaltensweisen, sich auf die Liebe vorzubereiten

Einführung - Die große emotionale Depression

Die 1. Strategie: Ergründen Sie Ihre verborgene Ambivalenz
Die 2. Strategie: Ignorieren sie die nackten Statistiken
Die 3. Strategie: Vergessen Sie das Ammenmärchen, daß es keine guten Wege gibt, Leute kennenzulernen
Die 4. Strategie: Weichen Sie nicht von Ihren Ansprüchen ab

2. Teil: Richtlinien zum Fröscheküssen

Die 5. Strategie: Bleiben Sie nicht im Sumpf stecken
Die 6. Strategie: Achten Sie auf Frösche in königlicher Verkleidung
Die 7. Strategie: Hüten Sie sich vor einem Prinzen/einer Prinzessin auf Zeit
Die 8. Strategie: Versuchen Sie nicht, den Prinzen/die Prinzessin dazu zu bringen, Sie zu lieben
Die 9. Strategie: Was Sie tun müssen, wenn Sie Ihren Prinzen/Ihre Prinzessin finden, aber Angst vor dem Schloß haben

3. Teil: Wie man sich selbst aufbaut, während man sich umschaut

Die 10. Strategie: Wie Sie Ihr Selbstbewußtsein und Ihre Selbstachtung steigern
Besondere Probleme des unfreiwilligen Single-Daseins: Einsamkeit, mangelndes Gleichgewicht und AIDS

4. Teil: Damit es klappt - Wie man die Strategien anwendet

Zusammenfassung: Warum sind Sie noch ein Single, und was wollen Sie dagegen unternehmen?

Anhang: Richtlinien zur Gründung einer "Damit-es-klappt"-Selbsthilfegruppe

Zitat:

Der Heiratsengpass und was davon zu halten ist

"Das erste Hindernis, das Singles auf der Suche nach Liebe überwinden müssen, ist das anscheinend horrende Zahlenproblem. Eine Frau, mit der ich sprach, stellte es so dar:

»Ich bin nicht sicher, ob ich mich überhaupt der Mühe unterziehen sollte, Ihr Buch zu lesen. Nichts, was Sie vorschlagen könnten, kann die Tatsachen ändern: Es gibt keine Männer mehr. Ich habe zu lange gewartet, und jetzt - so heißt es in Newsweek - ist die Wahrscheinlichkeit, daß ich heiraten werde, geringer als die, daß ich von einem Terroristen getötet werde!«

Die Studie der Volkszählungsdaten, die im Sommer 1986 eine Panik auslöste, war nur eine in einer langen Reihe von Berichten des Jüngsten Gerichts, die regelmäßig den Reißbrettern der Statistiker und den Computern der Reporter entspringen. Sie malen das Bild einer gigantischen Reise nach Jerusalem, bei der sich Hunderte von Frauen in einem Raum befinden, in dem nur vier Stühle stehen. Sie wollen Sie glauben machen, daß die Wahrscheinlichkeit, einen Mann zum Heiraten zu finden, etwa so groß ist, wie ein Hauptgewinn in der Lotterie zu landen.
          
 (...).
Erinnern Sie sich noch an die Ölkrise? Wir nahmen schon damals an, daß sie künstlich herbeigeführt wurde, und wir hatten recht. Genauso ist es mit der Männerknappheit: Sie hat geholfen eine Menge Bücher und Zeitschriften zu verkaufen. Wenn man jedoch ernsthaft daran interessiert ist, eine intime Beziehung zu finden, kann man sich entspannen.

          
 Hier ist der Grund, warum.
Die Bennett-Bloom-Craig-Studie, die 1986 einen solchen Aufruhr versursachte, schoß sich auf nur zwei Tatsachen ein: daß von 1947 bis 1964 in jedem Jahr mehr Babys geboren wurden als im jeweiligen Vorjahr und daß Frauen gewöhnlich ältere Männer heiraten. Daraus schlossen die Autoren der Studie, daß Frauen, die 1950 geboren wurden, sich unter dem kleineren Angebot der Männer umschauen, die 1947 geboren wurden. Und durch jedes Jahr, das eine Frau die Heirat aufschiebt, sind mehr der älteren Männer, nach denen sie vermutlich sucht, verheiratet oder haben sich in verknöcherte Junggesellen verwandelt. Gemäß dieser Logik wird das Angebot verfügbarer Männer immer kleiner, je älter die Frau wird.

          
 Andere Studien sind an weiteren aus dem Zusammenhang gerissenen »Fakten« aufgehängt.
          
 (...).
Hier finden Sie das, was die Zahlenkrämer Ihnen nicht erzählen, und ich versichere Ihnen, daß es das Bild entscheidend ändert:

          
 1. Die Knappheit, die die Bennett-Bloom-Craig-Studie feststellte, ist eine Knappheit älterer Männer. Die Frauen der Babyboomjahre, die gleichaltrige oder jüngere Männer heiraten, sind in dem düsteren Bild, das die Studie mal, nicht eingeschlossen. (...).
          
 2. Wenn Sei vor 1947 oder nach 1964 geboren sind, sind Sie ebenfalls nicht in das böse Bild eingeschlossen, selbst wenn Sie einen älteren Mann heiraten wollen. Nach 1964 sank die Geburtenzahl alljährlich. Für Sie ist das Aufgebot älterer Männer größer als das gleichaltriger Frauen.
          
 3. Die Kategorien, mit denen die meisten Demographen arbeiten, sind reichlich inadäquat. Bennett, Bloom und Craig rechneten nur nach »Singles« und »Verheirateten« und versäumten zu erklären, daß »Singles« a) Frauen einschließt, die glücklich mit ihren männlichen Geliebten zusammenleben, b) Lesbierinnen, c) Frauen, die einen festen Partner haben, aber allein leben, und d) Frauen, die sich freiwillig entschlossen haben, allein zu bleiben. »Singles auf der Suche« wäre die Zahl gewesen, die bei dieser Untersuchung hätte interessant sein können. Aber weil die Statistiker nun einmal nicht vor die Tür gehen und die Leute interviewen, die sie zählen, ist sie nicht ermittelt worden. Aus diesem Grund beschreiben sie dann Gruppen, die für uns wirkliche Menschen irrelevant sind. Was uns interessiert, sind Leute, die für eine Partnerschaft in Frage kommen. Einige Singles sind nicht verfügbar, und einige verfügbare Menschen sind keine Singles, deshalb ergibt sich ein irreführendes Bild, wenn alle Singles und nur Singles gezählt werden.
          
 Die Medien, die ihre Krisenberichte auf diese Studien stützen, würden uns offenbar gern glauben machen, daß alle die Singles, die die Volkszählung erfaßt hat, unfreiwillig allein und unglücklich sind. Zu solchen Geschichten drucken sie Bilder von Frauen, die Groschenromane im Schoß liegen und Teddybären auf dem Bett sitzen haben und wehmütig ins Leere gucken.
(...).

          
 4. Der wichtigste Punkt ist, daß Statistiken über »eine Bevölkerung« irrelevant sind, wenn es sich um Ihr Leben handelt. Selbst die Statistiker müßten zugeben, daß ihre »Durchschnittswerte« und »Trends« nichts über Ihre individuellen »Heiratsaussichten« aussagen."

 
 
 
       
     
   
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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 13. August 2006
Stand: 15. August 2006
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