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Thomas Frank: The Conquest of Cool & die armen Milliardäre 

 
       
     
       
     
       
   

Thomas Frank in seiner eigenen Schreibe

 
       
   

FRANK, Thomas (1999): Hip versus Square.
Nonkoformismus, Jugendlichkeit und Imagebildung in den Cola-Kriegen,
in:
Die Beute, Neue Folge 3, Politikbegriffe in der Popkultur

 
       
   

Thomas Frank im Gespräch

 
       
   

MARGUIER, Alexander (2005): "Den Demokraten fehlt eine klare Botschaft".
Was ist mit Kansas los: Autor Thomas Frank über die Frage, wie die Konservativen das Herz Amerikas erobern konnten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.02.

MÜLLER-LOBECK, Christiane (2012): "Die Rechten faken sozialen Widerstand".
Populismus: Der US-amerikanische Journalist Thomas Frank über sein Buch "Arme Milliardäre" und den Aufstieg der konservativen Tea Party,
in: TAZ v. 13.10.

 
       
   

Thomas Frank in der Debatte

 
       
   
Neu:
FELSCH, Philipp (2016): Hillary und die Interessen des Finanzkapitals.
Der Journalist Thomas Frank rechnet mit den Demokraten ab und seziert in "Listen, Liberal" die Verfehlungen der Clinton-Ära,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 16.10.

Philipp FELSCH stellt das Buch Listen, Liberal von Thomas FRANK auf eine Stufe mit Didier ERIBONs Buch Die Rückkehr nach Reims. Was Gerhard SCHRÖDER und die Agenda 2010 für Deutschland war, das War Bill CLINTON für Amerika:

"Als Präsident des Freihandels, der Sozialstaatskürzungen und der Deregulierung des Bankenwesens stand Bill Clinton für eine Politik, wie sie in England Tony Blair und in Deutschland der Agenda-Kanzler Gerhard Schröder vertraten. Getragen von der Euphorie die die New Economy auslöste, vollendete er das neoliberale Abbruchwerk, das sein Vorgänger Reagan begonnen hatte. Das konnte nur ein Exponent der Linken tun",

meint FELSCH. Von links zu reden, ist hier verfehlt, denn CLINTON war genauso wie SCHRÖDER mehr rechts als links: oder genauer: Neue Mitte. Darunter ist ein Bündnis zwischen oberer Mittelschicht und Oberschicht zu Lasten der restlichen Gesellschaft zu verstehen.

 
       
       
   

Arme Milliardäre (2012).
Der große Bluff oder Wie die amerikanische Rechte aus der Krise Kapital schlägt
Antje Kunstmann Verlag

 
   
     
 

Klappentext

"Macht die Reichen noch reicher! Mit diesem Programm wird man mitten in der Krise keine Wähler gewinnen, möchte man meinen, und doch ist den US-Republikanern genau das gelungen: Breite Wählerschichten begeistern sich für eine Verschärfung der neoliberalen Wirtschaftspolitik, unter deren Folgen sie selbst am meisten leiden. Wer wissen will, wie politischer Populismus funktioniert, kann von Amerika lernen: Arbeiter, rettet den Kapitalismus! – das ist eine Umdeutung der jüngsten Geschichte, wie sie absurder nicht sein könnte.

Warum funktioniert sie trotzdem? In hautnahen, ebenso gruseligen wie witzigen Reportagen beschreibt einer der brillantesten Journalisten Amerikas die rhetorischen Kniffe und Strategien, mit denen eine skrupellose Rechte die Sehnsucht nach der guten alten Zeit schürt und sich zugleich selbst als radikaler Reformer gebärdet. Staatliche Unterstützung für die Armen wird als sozialistisches Teufelszeug gebrandmarkt, von dem im Zweifelsfall nur der faule Nachbar profitiert. Und die Abneigung vieler gegen Bürokratie und Regulierung lässt sich bestens für die Interessen der Großbanken und Zocker an der Wall Street instrumentalisieren.

Mit grimmigem Humor untersucht Thomas Frank eine entfesselte Rechte, die noch aus dem Desaster Kapital schlägt und in genialer Mimikry versucht, die Entmachteten zum Eintritt in den Fanclub der Milliardäre zu bewegen. Ein unentbehrliches Buch zum Verständnis Amerikas, ein Lehrstück in politischem Populismus."

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

fehlt noch

 
       
       
   

What's the Matter with Kansas? (2004).
How Conservatives Won the Heart of America
Metropolitan Books

 
   
     
 

Thomas Frank über die Fehler der Demokraten:

"Die Demokraten sprechen nicht mehr die Sprache der einfachen Leute. Und sie haben diese Sprache bewußt verlernt, weil die Vordenker bei den Demokraten es lange Zeit für besser hielten, sich auf die jungen New-Economy-Gewinner zu konzentrieren. Den Demokraten fehlt schlicht und ergreifend eine klare Botschaft - und genau das war früher einmal anders, als sie noch in der Lage waren, ihre Kritik an den wirtschaftlichen Verhältnissen klar zu formulieren"
(Thomas Frank in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 27.02.2005)

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

fehlt noch
 
       
       
   

The Conquest of Cool (1997).
Business Culture, Counterculture, and the Rise of Hip Consumerism
Chicago: University of Chicago Press

 
   
     
 

Klappentext

"While the youth counterculture remains the most evocative and best-remembered symbol of the cultural ferment of the 1960s, the revolution that shook American business during those boom years has gone largely unremarked. In this fascinating and revealing study, Thomas Frank shows how the youthful revolutionaries were joined - and even anticipated  - by such unlikely allies as the advertising industry and the men's clothing business."

Inhaltsverzeichnis

1. A Cultural Perpetual Motion Machine: Management Theory and Consumer Revolution in the 1960s
2. Buttoned Down: High Modernism on Madison Avenue
3. Advertising as Cultural Criticism: Bill Bernbach versus the Mass Society
4. Three Rebels: Advertising Narratives of the Sixties
5. "How Do We Break These Conformists of Their Conformity?": Creativity Conquers All
6. Think Young: Youth Culture and Creativity
7. The Varieties of Hip: Advertisements of the 1960s
8. Carnival and Cola: Hip versus Square in the Cola Wars
9. Fashion and Flexibility
10. Hip and Obsolescence
11. Hip as Official Capitalist Style

 
     
 
       
   

Das Buch in der Debatte

LIEBL, Franz (2000): Moral als Markt.
Benetton wirbt mit Models aus Todeszellen, Moral wird zum Konsumgut und das Unternehmen will ein Weltbürger sein. Kann das gut gehen?
in: brand eins, Nr.5

KRETSCHMER, Winfried (2004): Die Pepsi-Generation.
Die 68er sind die wahren Lifestyle-Helden. Anmerkungen zu den neuen Büchern von Sophie Dannenberg und Rafael Chirbes,
in: changeX.de v. 17.09.

Winfried KRETSCHMER kritisiert Sophie DANNENBERGs Buch Das bleiche Herz der Revolution und Rafael CHIRBES' Buch Alte Freunde als "Ausdruck des gesellschaftlichen Mainstreams im Umgang mit dem Phänomen 68". Mit Thomas FRANK und Mathias STUHR ("Popökonomie") argumentiert KRETSCHMER stattdessen, dass die Gegenkultur zum Vorreiter des Lifestyle-Konsum geworden ist und dadurch die

"Expansion des Kapitalismus in die Tiefe der Gesellschaft hinein erst möglich machte. Voraussetzung für diese gesellschaftliche Wirkung war allerdings ihr politisches Scheitern."

 
       
   

Thomas Frank im WWW

www.tcfrank.com
 
       
   

weiterführende Links

 
       
     
       
   
 
   

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Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Erstellt: 03. November 2004
Stand: 19. Mai 2017